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AUSSTELLUNGEN
  16. BUNDESWETTBEWERB 2003

16. Bundeswettbewerb 2003
Kunststudentinnen und Kunststudenten stellen aus
31. Januar - 2. März 2003


Vom 31. Januar bis zum 2. März 2003 präsentiert die Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland den 16. Bundeswettbewerb "Kunststudentinnen und Kunststudenten stellen aus". Bereits zum fünften Mal wird der Wettbewerb hier ausgetragen. Er wird alle zwei Jahre von der Bundesministerin für Bildung und Forschung ausgelobt und vom Deutschen Studentenwerk organisiert.

Die Homepage des Wettbewerbs
Die Gewinner

Ziel des Wettbewerbs ist die Förderung junger Künstlerinnen und Künstler. Sie sollen Gelegenheit erhalten, ihre Werke außerhalb der Akademieräume zu zeigen und sich unter professionellen Bedingungen im Ausstellungsbetrieb zu erproben: Hier können sie ihre Arbeiten in musealen Räumen präsentieren, sich mit Kommilitonen aus anderen Hochschulen messen und sich der journalistischen Kritik stellen. Außerdem gibt es einen Ausstellungskatalog, in dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf jeweils vier Seiten vorgestellt werden.


"Kunststudentinnen und Kunststudenten stellen aus" ist das einzige Forum, in dem sich Studierende aller Kunsthochschulen der Bundesrepublik gemeinsam präsentieren. Die Zahl der beteiligten Hochschulen ist inzwischen auf 23 angewachsen. Erstmals dabei ist die Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf, Potsdam-Babelsberg. Die Ausstellung gibt damit einen repräsentativen Überblick über die künstlerische Ausbildung in Deutschland. Zugelassen sind alle Medien vom traditionellen Tafelbild bis zur Arbeit mit dem Internet. Wer sich für die Positionen der jüngsten Künstlergeneration interessiert, für den ist diese Ausstellung ein Muß.
Einführung zur Ausstellung
Öffnungszeiten, Anfahrt, etc.
Katalog
Führungen

Das Auswahlverfahren für den Wettbewerb sieht folgendermaßen aus: Zunächst nominiert jede Hochschule zwei ihrer Studierenden, wobei Künstlerpaare oder -gruppen als Einzelteilnehmer gewertet werden. Dann treffen sich die ausgewählten Kandidatinnen und Kandidaten zur gemeinsamen Ausstellung in Bonn und bestreiten den eigentlichen Wettbewerb, denn aus dem Kreis der Ausstellungsteilnehmer bestimmt die Jury die Preisträger.

Die Jury besteht aus drei Mitgliedern, die nicht lehrend an einer der Hochschulen tätig sein dürfen. Sie werden gemeinsam von der Kunst- und Ausstellungshalle und dem Sprecher der Rektorenkonferenz deutscher Kunsthochschulen berufen. Vergeben werden Geldpreise und Arbeitsstipendien. Über die Aufteilung des Preisgeldes entscheidet die Jury. Es ist ihr überlassen, den Betrag zu staffeln oder zu gleichen Teilen zu vergeben.

Für die Jury konnten dieses Mal folgende Mitglieder gewonnen werden:

  • Stefan Koldehoff, Kulturredakteur beim Deutschlandfunk, Köln
  • Dr. Ulrike Lorenz, Leiterin der Kunstsammlung Gera
  • Dr. Bernhart Schwenk, Konservator für Gegenwartskunst, Pinakothek der Moderne, München

Die Verleihung der Preise erfolgt im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung am 30. Januar 2003.

 

Die Gestaltung von Plakat und Katalog für den Wettbewerb wird traditionell von einer der Kunsthochschulen übernommen. In diesem Jahr zeichnet die Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig dafür verantwortlich. Sie stellt den diesjährigen Wettbewerb unter das Motto „Here we come!“, ein Motto, das zum einen das Selbstbewußtsein der jungen Künstlergeneration ausdrücken und zum anderen Neugier und kritische Skepsis hervorrufen soll.


Hubert Ringwald,
Projektleiter

© alle Fotos: Peter Oszvald, © KAH

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