Filmprogramm für Kinder und Erwachsene
in der Ausstellung
Das begleitende umfangreiche Filmprogramm für Kinder und Erwachsene zeigt einen repräsentativen Querschnitt der Anime-Filmproduktionen der letzten Jahrzehnte.
In zwei Kinos in der Ausstellung werden täglich neben Klassikern des Animes, Produktionen des legendären Studio Ghibli und einzelnen Episoden der beliebten ZDF-Anime-Kinderserien auch aktuelle Produktionen und Anime-Serien gezeigt.
Kostenlos in Verbindung mit einer Eintrittskarte zur Ausstellung.
In der Ausstellung findet während der gesamten Laufzeit ein offener Workshop für Besucher
aller Altersstufen statt. Hier kann sich jeder auf dem Gebiet des Mangazeichnens und der
Animation selbst erproben. Wertvolle Anregungen und Tipps liefern Trainer aus der
renommierten Comicademy, der größten Schule für Comiczeichner im deutschsprachigen
Raum.
Im Dezember treffen Sie:
So., 4.12., Daniela Winkler, Grablicht (2010, 2011, Knaur TB)
So., 11.12., Martina Peters, E-Motional (2007, Carlsen Verlag), Lilientod (2009, 2010, 2011, Carlsen Verlag)
So., 18.12., Alexandra Völker (Catwalk (2006, Egmont Verlag Egmont Manga & Anime), One-Shots Make a Date (2007, Carlsen), Paris(Egmont Verlag Egmont Manga & Anime, 2008) und Dark Magic (Egmont Verlag Egmont Manga & Anime, 2010)
So., 25.12., Daniela Winkler, Grablicht (2010, 2011, Knaur TB)
Mo., 26.12., Martina Peters, E-Motional (2007, Carlsen Verlag), Lilientod (2009, 2010, 2011, Carlsen Verlag)
Im Januar treffen Sie:
So., 1.1., Alexandra Völker (Catwalk (2006, Egmont Verlag Egmont Manga & Anime), One-Shots Make a Date (2007, Carlsen), Paris(Egmont Verlag Egmont Manga & Anime, 2008) und Dark Magic (Egmont Verlag Egmont Manga & Anime, 2010)
So., 8.1., Martina Peters, E-Motional (2007, Carlsen Verlag), Lilientod (2009, 2010, 2011, Carlsen Verlag)
Let's talk about sex
Sexualität und Geschlechterrollen in Anime und in Japan
Im Anime werden gesellschaftliche Diskurse aufgegriffen und in
vielfältigen Varianten durchgespielt. Dies gilt insbesondere für
den Umgang mit Sexualität. Geschlechtsspezifische Bildwelten
sollen genauso beleuchtet werden wie der "Pink Room", in dem
sexuell aufgeladene und explizite Bilder gezeigt werden. Robert
Kötter, Japanologe und Philosoph, wird gemeinsam mit Ihnen auf
Entdeckungsreise durch die Ausstellung gehen, getreu dem
Motto: Was Sie schon immer über Sex (in Japan) wissen wollten!
Philosophieren mit Kindern in der Ausstellung Wann ist etwas wirklich wirklich? Für Kinder von 7–10 Jahren
Dauer: 90 Minuten
Zeichentrickwelten legen die Auseinandersetzung mit Fragen über Realität und Virtualität nahe. Um sich der Realität zu
versichern, ist nichts geeigneter, als sich den Fragen nach der Wahrheit und Wirklichkeit zu stellen. In einem spielerischen
Sinne des "Philosophie-Machens" werden diese Fragestellungen bearbeitet, Unmögliches von Möglichem und Mögliches
von Wirklichem geschieden. Thomas Ebers ist Philosoph, Fachbuchautor und Verleger und führt seit langem Veranstaltungen
zum Philosophieren mit Kindern durch.
Teilnahmebeitrag: 5 € pro Teilnehmer (3 € mit Bonn-Ausweis) inkl. Eintritt in die Ausstellung
Teilnehmerzahl: maximal 15 Teilnehmer
Anmeldung: Fax: 0228 91 71–244, E-Mail: kunstvermittlung@bundeskunsthalle.de oder per
Post.
Die Anmeldebestätigung wird Ihnen zugesandt und ist zum jeweiligen Termin mitzubringen.
Information: Telefon 0228 91 71–263, Montag–Donnerstag 9–15 Uhr und freitags 9–12 Uhr
Schnupperkurse in der Lounge
Japanisch lernen mit Anime Dauer: jeweils 90 Minuten
Das Japanisch, das in Anime benutzt wird – wäre es nicht toll, auch nur ein bisschen davon verstehen zu können? Diese
Japanisch-Schnupperkurse richten sich an Teilnehmende ohne Vorkenntnisse. Wir lernen einfache Ausdrücke der Begrüßung
und Selbstvorstellung. Darüber hinaus stellen wir die Unterschiede im sprachlichen Ausdruck von einzelnen Anime-
Charakteren vor. Lassen Sie uns in verschiedene Rollen schlüpfen und Japanisch ausprobieren!
Die beiden Lernsoftwareseiten anime-manga.jp und www.erin.ne.jp des Japanischen Kulturinstituts können
in der Ausstellung während der Öffnungszeiten online an einem Computer-Arbeitsplatz ausprobiert werden.
Teilnahme kostenfrei mit der aktuellen
Eintrittskarte zur Ausstellung.
Teilnehmerzahl: maximal 30 Teilnehmer
Anmeldung: Fax 0228 91 71–244, E-Mail kunstvermittlung@bundeskunsthalle.de oder per
Post.
Die Anmeldebestätigung wird Ihnen zugesandt und ist zum jeweiligen Termin mitzubringen.
Information: Telefon 0228 91 71–263, Montag–Donnerstag 9–15 Uhr und freitags 9–12 Uhr
Die Kurse werden angeboten vom Japanischen Kulturinstitut in Köln (The Japan Foundation)
Erzieherfortbildung zur frühkindlichen Kunsterziehung Was läuft da durchs Bild?
Animationsfilme für Kinder Dauer: 3 Stunden (Führung: 60 Minuten, Workshop: 120 Minuten)
Mit Barbara Dörffler (Künstlerin) und Sebastian Schaaps (Kunstvermittler)
Die Ausstellung zeigt die Entwicklung der japanischen Animationsfilme von den Anfängen über die großen Kinoerfolge und
populärsten Serienhelden der späten 1970er Jahre bis hin zu aktuellen Computerspielen. Bis heute hält der Anime-Boom an:
Die bunten, energiegeladenen Animationsfilme wie Akira oder Prinzessin Mononoke, Pokémon, Die Biene Maja, Wickie und
die starken Männer und Heidi begeistern mit ihrer eigenen Bildsprache. Während des Rundgangs werden ausgewählte Werke
und Filmsequenzen für eine frühkindliche Kunstbetrachtung vorgestellt. Anschließend erfahren Sie unter Anleitung einer
Künstlerin, wie Vorschulkinder das Erlebte selbst kreativ umsetzen und wie sie spielerisch an künstlerisches Gestalten
herangeführt werden können.
Das zweistündige Angebot Was läuft
da durchs Bild? für Kinder ab 4 Jahren,
das für Kindergartengruppen zu frei
wählbaren Terminen buchbar ist, wird
vorgestellt.
Teilnahme nur für Erzieherinnen und Erzieher (kostenfrei).
Teilnehmerzahl: maximal 15 Personen
Eine schriftliche Anmeldung bis 10. September ist erforderlich. Zur schriftlichen Anmeldung
Die Anmeldebestätigung wird Ihnen zugesandt und ist zum jeweiligen Termin mitzubringen.
Information: Telefon 0228 91 71–263, Montag–Donnerstag 9–15 Uhr und freitags 9–12 Uhr
Workshop für Kinder ab 4 Jahren Was läuft da durchs Bild? Dauer: 120 Minuten
Bei einem kurzen Rundgang durch die Ausstellung lernen wir wundersame Wesen aus Japan kennen und finden heraus, wie
eigentlich ein Zeichentrickfilm funktioniert. Inspiriert von diesen märchenhaften Figuren und Geschichten, zaubern wir im
Anschluss mit einfachen Mitteln unsere eigenen großformatigen Filmkulissen, in denen wir anhand eines raffinierten Schiebemechanismus
selbst gezeichnete phantastische Figuren laufen, tanzen und hüpfen lassen.
Teilnahmebetrag: 5 € pro Teilnehmer (3 € mit Bonn-Ausweis) inkl. Eintritt in die Ausstellung
Teilnehmerzahl: maximal 12 Teilnehmer
Anmeldung: Fax 0228 91 71–244, E-Mail kunstvermittlung@bundeskunsthalle.de oder per
Post.
Die Anmeldebestätigung wird Ihnen zugesandt und ist zum jeweiligen Termin mitzubringen.
Information: Telefon 0228 91 71–292, Montag–Donnerstag 9–15 Uhr und freitags 9–12 Uhr
Vortrag im Forum exklusiv für ArtCard-Inhaber Anime! High Art – Pop Culture Dauer: 60 Minuten
Die Anime-Kultur hat in den letzten Jahren einen wahren Boom erlebt. Sie entwickelte sich aus verschiedenen kulturellen und
kunsthistorischen Quellen: den japanischen und chinesischen Mythen, der Kunst der Edo-Zeit wie Holzschnitt und Kabuki-
Theater und amerikanischen Vorbildern. Die bekanntesten japanischen Anime-Filme und ihre Stile werden vorgestellt und
ihre Entstehungsgeschichte erläutert. Ein Grenzgang zwischen massenmedial verbreiteter Popkultur und hoher Zeichenkunst.
Eine Einführung mit der Asienwissenschaftlerin Heike Molitor.
Kostenfrei für ArtCard-Inhaber (150 Plätze). Teilnahme für ArtCard-Inhaber nur mit
schriftlicher Anmeldung bis zum 23. September
Anmeldung: Fax: 0228 91 71–244, E-Mail:
kunstvermittlung@bundeskunsthalle.de oder per Post. Die Anmeldebestätigung wird Ihnen
zugesandt und ist zum Termin mitzubringen.
Weitere Interessenten erhalten Karten an der Abendkasse.
Eintritt: 9 € / ermäßigt 7 € inkl. Eintritt in die Ausstellung
Natur- und Umweltkatastrophen im japanischen Film:
Akira Kurosawas "Träume"
Mit Reinhard Zöllner, Bonner Japanologe und Augenzeuge der Katastrophe in Japan, und
Sigrid Limprecht, Leiterin der Bonner Kinemathek. Moderation: David Eisermann,
Kulturjournalist und Moderator für den Westdeutschen Rundfunk.
Akira Kurosawas Träume
Japan/USA 1990, 119 Minuten, FSK: ab 12
Regie: Akira Kurosawa, mit Toshihiko Nakano, Mitsunori Isaki,
Chishu Ryu, Mitsuko Baisho, Martin Scorsese u.a.
Ein Junge beobachtet die Hochzeit der Füchse. Gefällte Bäume blühen ein letztes Mal im
Pfirsichgarten. Ein Offizier trifft die Gefallenen seiner Einheit. Krähen sehen die Welt. Nach
einer Reaktorschmelze überzieht der nukleare Tod das Land. In Folge des nuklearen
Holocausts bevölkern nunmehr traurige Mutanten die verwüstete Erdoberfläche. Das Dorf an
den Wassermühlen weckt neuen Lebensmut. In seinem wohl persönlichsten Film lässt
Japans Filmkünstler Akira Kurosawa (Die sieben Samurai) acht Träume aus verschiedenen
Abschnitten seines Lebens zu fundamentalen Themen wie Liebe, Kunst und Tod Revue
passieren. Der Film entstand mit Hilfe der Produzenten Steven Spielberg und George Lucas.
Unterstützt wurde Kurosawa auch von Ishirô Honda, dem "Vater" von Godzilla.
Eintritt: 6 € / ermäßigt 4,50 €
In Kooperation mit der Bonner
Kinemathek
Die japanische Zeichenkultur hat bereits seit Jahrzehnten eine feste Tradition in Deutschland, und japanische Anime-Filme
wie Heidi oder Die Biene Maya begleiten die Kinder vom Kindergarten an. Seit 2002 ist Anime im Lehrplan der japanischen
Mittelschulen für Kunsterziehung verankert, und es gibt Studiengänge an Japans Universitäten.
Der Ausstellungsrundgang mit der Asienwissenschaftlerin Heike Molitor zeigt anhand der Ausstellung die kulturellen Hintergründe
und erläutert die wichtigsten Entwicklungen in der Manga/Anime-Kultur sowie die Inhalte und Merkmale japanischer
Zeichensprache. Die Teilnehmer erhalten Anregungen, um sich im Unterricht mit Japan und seiner Kultur zu beschäftigen.
Teilnahme nur für Lehrerinnen, Lehrer und Referendare
(kostenfrei).
Eine schriftliche Anmeldung ist erforderlich. Die
Anmeldebestätigung wird Ihnen zugesandt und ist zum jeweiligen
Termin mitzubringen.
Telefon: 0228 9171–263 (Montag–Donnerstag 9–15 Uhr
und Freitag 9–12 Uhr), Fax: 0228 91 71–244, E-Mail: kunstvermittlung@bundeskunsthalle.de oder per Post
Kostümspiele ohne Grenzen – Anime und Cosplay: Jin-Roh
Mit Thomas Ebers, Philosoph, Fachbuchautor und Verleger, Thomas Webler,
Chefredakteur des Magazins AnimaniA , und Katharina Krajczok, Cosplayerin
Jin-Roh
Japan 1998, 102 Minuten, Originalfassung mit deutschen Untertiteln, FSK: ab 16
Regie: Hiroyuki Okiura, Drehbuch: Mamoru Oshii
Das künstlerisch aufsehenerregende Anime-Meisterwerk von Ghost in the Shell-Autor Mamoru Oshii schildert die düstere
Vision einer totalitären, technisch fortgeschrittenen Welt und inspirierte mit seinen betörenden Bildern zahlreiche Cosplayer.
Der Titel bedeutet "Wolfsmänner", in diesem Fall auch die Wolfsbrigade, eine Gruppe von Elitesoldaten, die die Herrschaftsstrukturen
in einem faschistisch regierten Japan aufrechterhalten. Bekämpft werden sie von einer Widerstandsgruppe, die
sich in die Kanalisation zurückzieht. Über allem schwebt eine traurige Amour Fou und die Metapher vom Wolf im Schafspelz.
Eintritt: 6 € / ermäßigt 4,50 €
In Kooperation mit der Bonner
Kinemathek
Anime! High Art – Pop Culture – Rahmenprogramm
Dienstag, 25., bis Freitag, 28. Oktober, jeweils 10–14 Uhr | ausgebucht
Workshops – Herbstferienprogramm Zeichnungen, die Fliegen lernen!
Entwickeln eines Animes Für Kinder von 6–10 Jahren
In der Ausstellung treffen wir auf zahlreiche alte Bekannte aus japanischen Zeichentrickserien und -filmen, wie die Biene Maja
und ihren Freund Willi, Wicki, den Wikinger, die Prinzessin Mononoke, Sailor Moon oder das zauberhafte Wesen Totoro. Viele
dieser wundersamen Figuren kennen wir aus Film und Fernsehen. Gemeinsam gehen wir Fragen, wie zum Beispiel Filmemacher
aus Japan einen Zeichentrickfilm, den sogenannten Anime herstellen, wie man ein Storyboard entwerfen kann oder
wieso die Figuren in den japanischen Mangas und Animes so große Augen haben, auf den Grund.
Wir untersuchen die Besonderheiten des japanischen Comics und entdecken, indem wir unsere eigenen Zeichnungen mit
einer raffinierten Animation zum Leben erwecken, wie aus einzelnen Manga-Zeichnungen ein ganzer Film entstehen kann!
Teilnahmebetrag: 35 € inklusive Material und Eintritt in die Ausstellung.
Teilnehmerzahl: mindestens 5 und maximal 25 Teilnehmer
Anmeldung: Fax: 0228 91 71–244, E-Mail: kunstvermittlung@bundeskunsthalle.de oder per
Post.
Die Anmeldebestätigung wird Ihnen zugesandt und ist zum jeweiligen Termin mitzubringen.
Information: Telefon 0228 91 71–292, Montag–Donnerstag 9–15 Uhr und freitags 9–12 Uhr
Philosophieren mit Kindern in der Ausstellung Haben Lügen immer lange Nasen? Für Kinder von 8–12 Jahren
Dauer: 90 Minuten
Im Kinderkino wird der Prototyp des Lügners auftauchen: Pinocchio. Anders als in dem ersten Kurs geht es nicht um
Wahrheit, sondern um Wahrhaftigkeit. Das Thema Lügen ist in der Lebenswelt der Kinder stark vertreten. Wann aber ist
eine Lüge eine Lüge? Sind einzelne unrealistische Szenen in Animes bereits Lügen? Und wie sieht es mit den Gründen aus,
nicht zu lügen? Ausgehend von einer Weitererzählung der Pinocchio-Geschichte "ohne Ende", werden die Kinder ein
"Ende der Geschichte" finden, aufschreiben und gemeinsam die verschiedenen Enden betrachten. Thomas Ebers ist Philosoph, Fachbuchautor und Verleger und führt seit langem
Veranstaltungen zum Philosophieren mit Kindern durch.
Teilnahmebeitrag: 5 € pro Teilnehmer (3 € mit Bonn-Ausweis) inkl. Eintritt in die Ausstellung
Teilnehmerzahl: maximal 15 Teilnehmer
Anmeldung: Fax: 0228 91 71–244, E-Mail: kunstvermittlung@bundeskunsthalle.de oder per
Post.
Die Anmeldebestätigung wird Ihnen zugesandt und ist zum jeweiligen Termin mitzubringen.
Information: Telefon 0228 91 71–263, Montag–Donnerstag 9–15 Uhr und freitags 9–12 Uhr
Anime! High Art – Pop Culture – Rahmenprogramm
Mittwoch, 2., bis Freitag, 4. November, jeweils 15–18 Uh | ausgebucht
Workshops – Herbstferienprogramm Kostümparty mit Mononoke, Totoro, Naruto und Co.
Entwerfen von Kostümen Für Jugendliche
In der Ausstellung begegnet ihr unterschiedlichen Charakteren aus japanischen Anime-Filmen. Was steckt wohl hinter der
faszinierenden Tradition des Cosplays, dem japanischen Kleidungstrend, sich mit Kostüm in eine der fiktiven Figuren aus
einem Manga, Anime oder Computerspiel zu verwandeln? Mit den unterschiedlichsten Materialien entwerft und verwirklicht
ihr ein eigenes Kostüm eures Lieblingscharakters.
Wie in richtiger Cosplaytradition gilt es in diesem Kurs, eine Figur aus einem Anime durch Kostüm und Verhalten möglichst
originalgetreu darzustellen. Als Cosplayer schlüpft ihr schließlich in selbstgenähten Kostümen in eure neue Rolle und haltet
eine kleine Convention ab, bei der ihr euer neues Ich präsentieren könnt.
Die deutsche Mangaka Alexandra Völker wird euch dabei mit vielen Tipps und spannenden Erzählungen über das Cosplay
und die Wurzeln in der japanischen Kultur zur Seite stehen!
Teilnahmebetrag: 40 € inklusive Material und Eintritt in die Ausstellung.
Teilnehmerzahl: mindestens 5, maximal 15 Teilnehmer
Anmeldung: Fax: 0228 91 71–244, E-Mail: kunstvermittlung@bundeskunsthalle.de oder per
Post.
Die Anmeldebestätigung wird Ihnen zugesandt und ist zum jeweiligen Termin mitzubringen.
Information: Telefon 0228 91 71–292, Montag–Donnerstag 9–15 Uhr und freitags 9–12 Uhr
Manga und Anime – Populärkultur im Zeichen der Katastrophe Dauer: 45 Minuten
Manga und Anime thematisieren in hohem Maße Katastrophenszenarien, die sowohl auf die geologisch exponierte Lage
Japans verweisen als auch, in ungleich stärkerem Ausmaß, auf das zentrale historische Trauma des Landes, den Atombombenabwurf
auf Hiroshima. Dabei wird auf vielfältige Art und Weise das Überleben von Menschen in Katastrophensituationen
durchgespielt, aber es werden auch soziopolitische und ethische Problemstellungen verhandelt, die man in populärkulturellen
Produkten nicht unbedingt vermutet. Der Vortrag gibt einen Überblick über die Vielfalt von Manga und Anime und stellt
Schlüsselwerke der westlichen Rezeptionsgeschichte vor. Joachim Trinkwitz lehrt am Germanistischen Seminar der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn mit den Schwerpunkten
Karikatur-, Zeichentrick- und Comicforschung.
Eintritt Doppelvortrag: 12 € / ermäßigt 10 €
Die Eintrittskarte berechtigt auch
zum Eintritt in die Ausstellung.
18.45 Uhr
Doppelvortrag in der Lounge Von Monstern, Mädchen und anderen Metamorphosen der Lust
Populäre Phantasien in Manga und Anime Dauer: 45 Minuten
Der Begriff "Manga" wird zwar geläufig mit "komische" oder "lustige" Bilder(geschichten) übersetzt, aber es ist ein anderer
Humor als in den "comic strips" der westlichen Tradition. Das Lustige ist oft durchsetzt von Lustvollem, das sogar ins
Obszöne umkippen kann. Besonders die explizite Erotisierung junger Mädchen im "Lolicon-Kult" ist für das westliche
Publikum oft irritierend. Es geht jedoch bei Themen wie Erotik, Sexualität oder auch der Monstrosität des Technischen wie
in den Cyborg-Phantasien eher um das Burleske als um humoreske Übertreibung, die das Bedrohliche entschärft und
ästhetisch genießbar macht. Michael Wetzel ist Professor für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft und Medienwissenschaft am Germanistischen
Seminar der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
Eintritt Doppelvortrag: 12 € / ermäßigt 10 €
Die Eintrittskarte berechtigt auch
zum Eintritt in die Ausstellung.
Animierte Apokalypse: Robotic Angel Einführung: Andreas Platthaus, stellvertretender Feuilletonchef der "Frankfurter
Allgemeinen Zeitung" und Comicexperte
Robotic Angel Japan 2001, 107 Minuten, deutsche Fassung, FSK: ab 12
Regie: Rintaro (Shigeyuki Hayashi), Drehbuch: Katsuhiro Otomo
Das hübsche Androiden-Mädchen Tima – erschaffen von dem verrückten Wissenschaftler Dr. Laughton – soll Red Duke, dem
machtversessenen Mann von Metropolis, die Weltherrschaft ermöglichen. Der Detektiv Shunsaku-Ban und sein Neffe Ken-
Ichi ahnen, dass die Erfüllung der Pläne den Untergang der Menschheit nach sich ziehen wird. Sie beginnen einen einsamen
Kampf, gejagt von Rock, dem hasserfüllten Ziehsohn des Red Duke. Doch die Apokalypse ist kaum aufzuhalten ... Die kindlich
unschuldigen Figuren treten in eine berauschend komplexe, retro-futuristische Bilderwelt, die den traditionellen Anime-
Stil mit modernster Computeranimation vereint. Für Robotic Angel haben sich die Meister des Anime zusammengetan:
Regisseur Rintaro hat sich mit Fernsehserien wie Kimba, der weiße Löwe einen Namen gemacht, Autor Katsuhiro Otomo hat
mit Akira dem Anime-Genre im Westen überhaupt erst zum Durchbruch verholfen, und die Manga-Vorlage Metropolis schuf
niemand anderes als der legendäre Osamu Tezuka schon in den 40er Jahren – inspiriert von Fritz Langs modernem Klassiker.
Eintritt: 6 € / ermäßigt 4,50 €
In Kooperation mit der Bonner
Kinemathek
Salon Japonais Viktorianische Mode trifft japanische Popkultur
Passend zu den beiden aktuellen Ausstellungen Anime! High Art – Pop Culture und ART AND DESIGN FOR ALL - The Victoria and Albert Museum lädt die Bundeskunsthalle zur viktorianisch-japanischen Adventsfeier.
Auf dem Laufsteg präsentiert die Lolita-Fashion- Community "Dunkelsüß" historische Mode im modernen japanischen Gewand. Lolita nennt sich die japanische Moderichtung, die Elemente europäischer Modegeschichte vom Barock bis zu den 60er Jahren aufgreift. Mit der Verbreitung von Manga und Anime hat sich dieses Modephänomen weltweit durchgesetzt. Die Fashion-Community "Dunkelsüß" zeigt eine modische Zeitreise in diesem aufregenden Look.
Die Aktionskünstlerin Kozue Kodama ist bekannt für ihre Manga-Livepainting-Performances. Auch in der Bundeskunsthalle stellt sie ihre filigrane Malkunst live unter Beweis.
Durchgängiges Programm, der Eintritt zur Veranstaltung
ist frei!
Zudem in der Anime!-Ausstellung:
Scribble Club – Mangazeichnen mit Profis für Jung und Alt
Livespeaker – Kunstvermittler in der Ausstellung