Die Ausstellung „Archäologie
in Deutschland“ bietet bis zum 24. August 2003 eine zusammengefasste
Darstellung der spektakulärsten archäologischen Entdeckungen
deutscher Forschung innerhalb der letzten 25 Jahre und damit den aktuellsten
Forschungsstand.
Die Ausstellung eignet sich sehr gut für einen Überblick
zur Ur- und Frühgeschichte;
hier bieten sich auch für den Biologie-Unterricht
einzigartige Ansatzpunkte mit den Fossilien aus dem in Deutschland
einzigem UNESCO-Weltnaturerbe „Grube Messel“ mit Beispielen
für die Entwicklung der Säugetiere und antropologische Aspekte
mit Neandertaler (neueste Rekonstruktion als Dermoplastik!),
dem frühesten Wurfspeer der Menschheitsgeschichte und
dem vor 30.000 Jahre entstandenen „Löwenmenschen“
als ältestem Artefakt.
Besonders geeignet ist die Ausstellung für das Fach Geschichte
durch Exponate und anschaulichen Modelle den obligatorischen Fachinhalt
„Imperium Romanum“ der Sekundarstufe I / 6. Jahrgangsstufe
vor Originalen thematisch zu veranschaulichen. Die Begegnung mit lokal-
und regionalgeschichtlichen Bezügen lässt sich etwa am Beispiel
der Varusschlacht (Parademaske eines Reiterhelms, Ausrüstung
und Skelettfunde der Gefallenen) erörtern. Zum Themenbereich
römische Kultur als Beitrag zur europäischen Zivilisation
bieten zahlreiche Exponate einen Einblick in das Alltagsleben
(Glas, Keramik, Wandmalerei) und die Organisation der römischen
Stadt mit Straßennetz, den Handel (Schifffahrt) und das
Landleben auf großen Gütern (Villa Rustica). |
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