Paneldiskussion im Forum
In Kooperation mit der Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika

Frauen und Kinder in Afghanistan.
Zur Bedeutung von Bildung, Politik und Strategien
Afghanistan hat sich für die Deutschen zu einem Reizthema entwickelt. Das Für und Wider des deutschen Engagements in diesem Land wird seit dem Tod deutscher Soldaten kontrovers diskutiert. Welcher Ansatz zur dauerhaften Befriedung des Landes ist der richtige und wie können alle Schichten der Bevölkerung für einen Prozess gewonnen werden, der diesem Ziel dient und welche Rolle können Frauen und auch Kinder dabei spielen?
Nach der Machtübernahme durch die Taliban wurden Frauen in Afghanistan systematisch entrechtet und an den Rand der Gesellschaft gedrängt. Nachdem die Taliban durch internationale Truppen weitestgehend aus dem Land verdrängt wurden, engagieren sich afghanische und internationale Frauen- und Menschenrechtsorganisationen wie RAWA, Terre des Femmes in Deutschland oder der Entwicklungsbund für Frauen der Vereinten Nationen (Unifem) nachdrücklich für die Beteiligung der Frauen an der künftigen demokratischen Entwicklung des Landes. Als Ziel nennen sie eine anti-fundamentalistische, demokratische und gleichberechtigte Gesellschaft in Afghanistan. Was ist seitdem geschehen und welche Fortschritte sind in diesem Prozess gemacht worden? Diesen und weiteren Fragen wird die Paneldiskussion, die Sandra Petersmann von der Deutschen Welle moderiert, nachgehen und sie im Gespräch mit ihren Gästen erörtern.
Moderation: Sandra Petersmann, Deutsche Welle
Jutta Bielig-Wonka, RTL, Redaktion Berlin
Susanne Koelbl, Der Spiegel
Ingrid Müller, Der Tagesspiegel
Ulrike Winkelmann, Der Freitag
Eintritt: 10,70 € / ermäßigt 7,40 € (im Vorverkauf inkl. aller Gebühren)