Freitag, 12. August, 15 Uhr
mit Ausstellungskurator
Prof. Dr. Jean-Christophe Ammann
Sonntag, 14. August, 11 Uhr
mit Drs. Frank van de Schoor, Kustos Museum Het Valkhof, Nimwegen
Samstag, 10. September, 14 Uhr
mit Dr. Evert van Straaten, Direktor des Kröller-Müller-Museums,
Otterlo, und
Prof. Dr. Christoph Brockhaus, Direktor der Stiftung Wilhelm Lehmbruck
Museum, Duisburg
Sonntag, 9. Oktober, 12 Uhr
"Realismus als Zeuge und Kritik der Zeit im 20. und
21. Jahrhundert"
mit Mirjam Westen,
Kustodin Museum voor Moderne Kunst, Arnhem
Sonntag, 16. Oktober, 15 Uhr
mit Susanne Titz, Direktorin Museum Abteiberg, Mönchengladbach
Führungsgebühr: 3 EUR. Die Teilnahme ist nur mit schriftlicher
Anmeldung an das Fachgebiet Pädagogik möglich:
E-mail: paedagogik@kah-bonn.de,
Fax: 0228 / 9171-244 oder auf dem Postweg.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, es gilt die Reihenfolge der eingehenden
Anmeldungen.
VORTRAG
Dienstag,
18. Oktober |
15 Uhr
Vortrag im Forum Der Ausstellungsmacher als Heiratsvermittler (auf Zeit)
Zu einem ungewöhnlichen und grenzüberschreitendem
Ausstellungsprojekt haben sich zehn Museen für moderne und
zeitgenössische Kunst aus der Grenzregion von Niederrhein
und den Niederlanden zusammen geschlossen. Zu sehen sind Schlüsselwerke
der Moderne neben weniger bekannten Werken. Durch überraschende
Konstellationen werden die Werke einander so gegenübergestellt,
dass sich daraus Synergieeffekte ergeben. Welche Ideen dem Ausstellungskonzept
zugrunde lagen und welche Chancen es gleichzeitig birgt, wird
der Kurator in seinem Vortrag erläutern.
Prof. Dr. Jean-Christophe Ammann, Kurator der Ausstellung CROSSART
Eintritt: 8 EUR / erm. 4,50 EUR (inkl. Ausstellungsbesuch)
Konzert im Forum CROSSKLANG
Stephan Froleyks und Mike Svoboda
Werke von Giacinto Scelsi und Morton Feldman, eigene Kompositionen und Improvisationen.
Als Interpret, Komponist, Erfinder neuartiger Instrumente und Improvisationsmusiker
(Schlagzeug, Tuba) arbeitet Stephan Froleyks solistisch und mit Ensembles international
im weiten Feld der neuen Musik. 1962 in Kleve geboren, studierte er an den Musikhochschulen
in Hannover und Essen und erhielt mehrfach Stipendien und Kunstpreise. Er ist
Professor an der Musikhochschule in Münster. Seine Kompositionen, Installationen,
Hörstücke, multimedialen Arbeiten und Theatermusiken entstanden u.
a. als Auftragswerke für den WDR und das Deutschlandradio und wurden auf
vielen Festivals aufgeführt. Die Presse bescheinigt ihm „ein lockeres
Handgelenk, Spiellust und intelligente Formgebung.“
Mike Svoboda musiziert mit eigenen Kammermusikensembles, in verschiedenen Jazzformationen
sowie als Solist mit namhaften Orchestern. Er erweiterte sein Repertoire in direktem
Austausch mit namhaften Komponisten wie Frank Zappa, Peter Eötvös oder
Wolfgang Rihm. 1960 auf der Pazifikinsel Guam geboren, wuchs er in Chicago auf.
Nach dem Kompositions- und Dirigierstudium kam er 1981 mit Hilfe eines Kompositionspreises
nach Deutschland und arbeitete von 1984 bis 1995 mit Karlheinz Stockhausen zusammen.
Zahlreiche Posaunenkonzerte wurden von ihm aufgeführt und eingespielt, etwa
mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem Ensemble Modern, dem Schönberg
Ensemble oder dem Klangforum Wien. Er brachte mehr als 300 Werke zur Uraufführung.
Das Willem Breuker Kollektief gehört zu den international bedeutendsten
und bemerkenswertesten Jazz-Formationen. Seine Art des Musizierens und die vielfältigen
Arrangements dürften wohl einmalig in der Welt sein, auch nach 30 Jahren
Musikpraxis. Erfolgreiche Konzertreisen rund um die Erde, führten diese
neue Musikform in weite Publikumskreise ein. Unter den zahlreichen modernen Jazzgruppen
nimmt das Willem Breuker Kollektief wegen seines eigenwilligen Stils noch immer
eine besondere Stellung ein. Die Faszination, die von ihm ausgeht, liegt im Gesamtkonzept
der Band begründet: Es ist die Mischung aller musikalischen Stile und Formen,
oder anders gesagt die Verbindung von Kunstmusik mit Formen der populären
Musik. Das geschieht nicht ohne Ironie, die von den Musikern noch durch theatralische
Aktionen unterstrichen wird. So kommt eine mit viel Humor und Klamauk perfekt
vorgetragene „Musikclownerie“ heraus, die in der internationalen
Jazzszene ihresgleichen sucht.