Ausstellungen
 • Ausstellungsübersicht
 • Ausstellungsrückschau
Veranstaltungen
PÄDAGOGIK
Bibliothek
Besucherinfo
Über uns
Kontakt
Artcard
Shopping
Presse
Newsletter
Suche 

Bundeskunsthalle bei facebook
AUSSTELLUNGEN
  DSCHINGIS KHAN UND SEINE ERBEN


Rahmenprogramm

Im Jahr 2006 wird der geschichtsträchtigen Einigung der mongolischen Stämme unter Dschingis Khan vor 800 Jahren gedacht. In den riesigen Gebieten Inner- und Ostasiens, deren zentrale Territorien die Geographie heute Mongolei nennt, vermochten reiternomadische Gemeinschaften über Jahrtausende hinweg immer wieder mächtige Reiche aufzubauen. Das Imperium Dschingis Khans stellt den machtpolitischen Höhepunkt innerhalb dieser langen Tradition nomadischer Staatsgründungen im eurasischen Steppengürtel dar. Das größte Reich der Geschichte erstreckte sich in seiner Blütezeit vom Pazifischen Ozean bis Mitteleuropa und wurde in seiner Entwicklung durch eine Vielzahl von Völkern und Kulturen nachhaltig geprägt. Einen kleinen Ausschnitt aus diesen Kulturen versucht dieses Rahmenprogramm anhand von Konferenzen, Vorträgen, aber vor allem auch durch Darbietungen mongolischer Künstler zu vermitteln, die teilweise zum ersten Mal in Deutschland auftreten.

Dschinghiskhan und seine Erben - Rahmenprogramm

Sonntags von 12-18 Uhr
Offenes Angebot auf dem Dachgarten in und bei den Jurten
Leben in der mongolischen Jurte
Die Jurte ist nicht nur die übliche Unterkunft nomadisierender Völker Zentralasiens, sie ist gleichzeitig Haus und Heimat. Die Mongolen nennen ihre Jurte Ger.

Wie es in einer Ger aussieht, wie sie aufgebaut ist, das können Sie selbst eindrucksvoll erleben, denn drei dieser Jurten stehen auf unserem Dachgarten. An Sonntagnachmittagen erklären ihnen Mongolen dort die traditionellen Regeln der Gastfreundschaft, demonstrieren zum Beispiel auch, wie praktisch die mongolische Kleidung für das Leben in der Steppe ist, und zeigen ihre Spiele.

Hören Sie Geschichten vom Leben in der Ger und lauschen Sie den Märchen und Sagen einer Jahrtausende alten Nomadenkultur. Zwischendurch ertönt der Klang der Sudarga, einem alten Saiteninstument, das schon zu Dschingis Khans Zeiten gespielt wurde. Und was wäre ein Besuch in einer Ger, ohne vom mongolischen Milchtee probiert zu haben? Sain baina uu - herzlich willkommen!

Für alle Besucher und Altersgruppen.
Der Eintritt ist frei.

In Kooperation mit dem Deutsch-Mongolischen Kulturverein Externer Link in neuem Browserfenster.

Dschinghiskhan und seine Erben - Rahmenprogramm
Sonntag, 26. Juni, Sonntag, 7. August, 12 – 13 Uhr


Kinder aus der Wüste Gobi vor ihrer Jurte.
Foto: Dr. Bernd Michael Linke, Ratingen
Veranstaltung auf dem Dachgarten
Singender Sand
Märchen aus den Jurten der Mongolen

Mongolische Märchen wurden erst relativ spät aufgezeichnet, nachdem sie Jahrhunderte lang nur durch mündliche Überlieferung erhalten blieben. Die ersten schriftlichen Fassungen sind über 200 Jahre alt und stammen von Europäern. Noch bis Mitte des 20. Jahrhunderts zählte das abendliche Erzählen in der Jurte zu den grundlegenden Formen des gemeinschaftlichen Erlebens.
Kommen Sie, wie es bei den Mongolen üblich war, in einer traditionellen Jurte zusammen und lauschen den zauberhaften Märchen von dem kleinen weißen Kamel, dem Vogeldämon, dem vorsichtigen Mönch oder von Dschingis, dem mächtigen Khan.

Alfred Pointner ist Märchenerzähler und tritt seit Jahren mit internationalen Märchenprogrammen auf. Mongolische Märchen, die er erstmals als Junge in einer Jurte hörte, sind fester Bestandteil seines Repertoires.

Für Kinder ab 8 Jahren und Erwachsene
Teilnahmebeitrag: 3 € / ermäßigt 2 € (Schüler, Studenten, Artcard)

Dschinghiskhan und seine Erben - Rahmenprogramm
Samstag und Sonntag, 18. und 19. Juni | ganztags


D. Sosorbaram
Dogmid Sosorbaram

Rahmenprogramm zur Ausstellung
Dschinghiskhan und seine Erben


Internationales Symposium im Forum
In Kooperation mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft

Mongolei – Das Erbe der Steppenvölker Asiens

Die vielfältige Kultur der mongolischen Steppenvölker steht im Mittelpunkt des internationalen Symposiums, welches eine Reihe namhafter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nach Bonn führt. In Vorträgen werden dabei wichtige Aspekte der kulturellen und sozialen Entwicklung dieser nomadischen Reitervölker thematisiert und neue Forschungsergebnisse präsentiert, die interessante Einblicke in das wechselvolle Leben dieser innerasiatischen Gemeinschaften erlauben. Hierzu zählen auch jüngste archäologische Forschungen in Karakorum, der Hauptstadt des legendären Mongolenherrschers Dschingis Khan. Die einzelnen Beiträge werden exemplarisch Themen aus den Bereichen der Geschichte, Kunst, Kultur und naturräumlichen Umwelt behandeln. Zahlreiche dieser Forschungsprojekte werden durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft gefördert.

PDF-File zum Download im neuen BrowserfensterProgramm zum Download
PDF-File zum Download im neuen BrowserfensterAbstracts der Vorträge und Biografien der Referenten
zum Download


Teilnahmegebühren: 5EUR / ermäßigt 3,50 € (Dauerkarte für beide Tage des Symposiums, ohne Voranmeldung)


Dschinghiskhan und seine Erben - Rahmenprogramm
Sonntag, 19. Juni, ab 11.11 Uhr

1. Kölsche Mongolenhorde zu Gast in der Ausstellung

Dschinghiskhan und seine Erben - Rahmenprogramm
Samstag, 25. Juni | 22.30 Uhr

Sainkho

Rahmenprogramm zur Ausstellung
Dschingiskhan und seine Erben


Konzert im Forum
Sainkho Namtchylak und Band
Wer stahl den Himmel?

Sainkho Namtchylak ist eine Wanderin zwischen den Welten, den Künsten, den Zeiten und den Stilen. Das spiegelt sich in ihrer kurvenreichen Biografie wider, die in bunten Farben von ihrer persönlichen und künstlerischen Vielseitigkeit erzählt.
Sainkho Namtchylak wurde 1957 in einem kleinen Goldgräberstädtchen nahe der mongolischen Grenze geboren. Ihre Heimat, die Republik Tuva, liegt in Südsibirien und zählt gerade einmal 300.000 Seelen. 1975 beginnt sie mit dem Studium der Musik, wechselt aber bald in die Kulturmetropole Moskau.
Während ihrer Studienzeit nimmt sie Kontakt zur Moskauer Avantgarde-Szene auf. Ihre Gesangstechniken orientieren sich einerseits am Höömei, der tuvinischen Variante des Oberton- und Kehlkopfgesangs. Ihre musikalischen Vorlieben finden sich jedoch neben der Folklore ebenso im Jazz, der Avantgarde und der zeitgenössischen Klassik. 1994 arbeitet sie für ein Filmprojekt mit Jan Gabarek und Trilok Gurtu zusammen.
Ihre Bemühungen münden 2004 in dem äußerst erfolgreichen Album "Who Stole The Sky?". Die zehn Stücke des wirklich außergewöhnlichen Albums verschmelzen westliche Clubmusikideale mit Elementen des (Free) Jazz und tuvinisch-asiatischer Folklore. Sie setzt damit einen weiteren Meilenstein in ihrer abwechslungsreichen Karriere, die zum Ziel immer die "Akzeptanz der unerwarteten Entdeckungen zwischen Freiheit und Struktur, Uralt und Avantgarde" hat.

Sainkho


Ein Live-Mitschnitt des Konzertes liegt als CD vor und ist die einzige Live-Aufnahme von Sainkho Namtchylak.
Erhältlich in der Buchhandlung König oder im Art Shop.

Preis: 12 EUR


Dschinghiskhan und seine Erben - Rahmenprogramm
Samstag, 25. Juni, 3. September, 17. September | jeweils 15.30 Uhr

Themenführung: Mit Experten durch die Ausstellung
Andrea Steffen, Bonn
Die Restaurierung der neuesten Grabungsfunde
In der Ausstellung werden Fundstücke aus verschiedenen mongolischen Felspaltengräbern und die aktuellsten Funde aus den Grabungen von Karakorum, der zeitweiligen Hauptstadt des mongolischen Weltreiches, gezeigt. Wie diese Objekte unter größtem Aufwand gesichert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden, erfahren Sie aus erster Hand.

Andrea Steffen ist Dipl.-Restauratorin und an archäologischen Grabungskampagnen in Nepal und der Mongolei beteiligt. Sie war bei den Grabungen in Karakorum beteiligt und führte die Restaurierung der einzigartigen Stücke durch.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, Anmeldung unter Tel. 0228/9171-243 erforderlich.
Teilnahme mit dem Ausstellungsticket zuzüglich 3 €

Dschinghiskhan und seine Erben - Rahmenprogramm
Mittwoch, 29. Juni | 19 Uhr

Themenführung: Mit Experten durch die Ausstellung
Die Mongolen in Japan
Dr. Josef Kreiner, Bonn
Die Mongolen versuchten unter Khubilai Khan 1274 sowie 1281 Japan zu erobern. Die äußerst verlustreichen Kämpfe konnten nur durch Taifune für Japan siegreich beendet werden. Die dramatischen Schlachten wurden bereits im Mittelalter in einer eindrucksvollen Bildrolle dargestellt. Eine auf den geographischen Kenntnissen der Mongolen beruhende riesige Weltkarte wurde erst vor kurzem in Japan entdeckt und ist weltweit erstmals in dieser Ausstellung zu sehen.

Prof. Dr. Josef Kreiner ist Kurator der Ausstellung und Professor für Japanologie und Direktor des Japanologischen Seminars der Universität Bonn

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, Anmeldung unter Tel. 0228/9171-243 erforderlich.
Teilnahme mit dem Ausstellungsticket zuzüglich 3 €

Dschinghiskhan und seine Erben - Rahmenprogramm
Freitag, 1. Juli 2005
Offene Akademietagung in Zusammenarbeit mit der Thomas-Morus-Akademie
Dschingis Khan und seine Erben
Das Weltreich der Mongolen
Tagungsleitung: Johannes Soika,
Thomas-Morus-Akademie Bensberg

„Die Mongolen kommen!“ Dieser Ruf versetzte in der Mitte des 13. Jahrhunderts ganz Europa in Angst und Schrecken. Kampfesmut, Kühnheit und Kriegsgeschick der mongolischen Krieger waren gefürchtet. Der wichtigste Mongolenherrscher und einer der größten Eroberer der Weltgeschichte war Temudschin, genannt Tschingis Khan (1162-1227). Seine Heere eroberten Peking, weite Teile Nordchinas, Korea und Südrussland. Seine Feldherren standen im Jahre 1241 knapp davor, die Donau zu überschreiten und in das deutsche Reich einzufallen. Was wissen wir über Geschichte, Kultur und Kunst dieses Nomadenvolkes? Welches Erbe haben sie hinterlassen?

Kostenbeitrag: 50 EUR (Tagungsbeitrag, 2-Gang-Menü,
Kaffeepause, Eintritt und Führung durch die Ausstellung).

Pfeil als LinksymbolProgramm Informationen und Hilfe zum PDF-Format

Anmeldung bitte schriftlich an:
Thomas-Morus-Akademie Bensberg
Overather Straße 51-53
51429 Bergisch Gladbach
Telefon 0 22 04 - 40 84 72
Telefax 0 22 04 - 40 84 20
akademie@tma-bensberg.de
www.tma-bensberg.de

Dschinghiskhan und seine Erben - Rahmenprogramm
Sonntag, 3. Juli | 15.30 Uhr

Themenführung: Mit Experten durch die Ausstellung
Bild und Wirklichkeit im Ilkhanat
Dr. Michael Weiers, Bonn
Mongolische Steppenherrscher auf persischen Miniaturen
Nur zu oft findet in der Geschichtsschreibung nicht das Leben der Mongolen selber Berücksichtigung, sondern in erster Linie das stets bedauernswerte Schicksal der von ihnen Beherrschten. Etwas anders verhält es sich in bildlichen Darstellungen wie den zahlreichen Miniaturen aus Ost und West, auf denen die Mongolenherrscher, ihre Lebensumstände, und auch ihre Unternehmungen festgehalten werden. Neben den fernöstlichen und den russischen Darstellungen bieten auch die persischen Miniaturen aus dem Reich der mongolischen Ilkhane „Friedensherrscher“ zahlreiche Beispiele dafür.
Die Themenführung wird anhand einschlägiger Miniaturen den jeweiligen ereignisgeschichtlichen Hintergrund beleuchten und versuchen, das Leben der Mongolen in einer ihnen völlig fremden und feindlichen Umgebung, in der sie dazu noch demographisch eine verschwindende Minderheit bildeten, darzustellen.

Prof. emeritus Dr. Michael Weiers am Seminar für Sprach- und Kulturwissenschaft Zentralasiens an der Universität Bonn und Honorarprofessor an der Universität der Inneren Mongolei in Hohhot, VR China.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, Anmeldung unter Tel. 0228/9171-243 erforderlich.
Teilnahme mit dem Ausstellungsticket zuzüglich 3 €

Dschinghiskhan und seine Erben - Rahmenprogramm
Mittwoch, 6. Juli | 19 Uhr

Themenführung: Mit Experten durch die Ausstellung
(Die Geschichte) Vom Palast, der ein Tempel war...
Dr.Hans-Georg Hüttel
Am Beispiel der berühmten Karakorum-Inschrift von 1346 und charakteristischer Funde aus dem Palastbezirk wird die spannende Geschichte von der Suche nach dem Khanspalast in Karakorum, die Suche nach dem "mongolischen" Karakorum erzählt.
Prof. Dr. Hans-Georg Hüttel von der Bonner Kommission des Deutschen Archäologischen Instituts leitet die Ausgrabungen im Palastbezirk von Karakorum und im Kloster von Erdene joo.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, Anmeldung unter Tel. 0228/9171-243 erforderlich.
Teilnahme mit dem Ausstellungsticket zuzüglich 3 €

Dschinghiskhan und seine Erben - Rahmenprogramm
Samstag und Sonntag, 23. und 24. Juli

Sainkho
Rahmenprogramm zur Ausstellung
Dschingiskhan und seine Erben


Internationales Treffen von Wissenschaftlern und Künstlern im Forum
in Kooperation mit dem Deutschen Akademischen Austauschdienst

DER BLAUE HIMMEL
Dschingis Khan – Historische Persönlichkeit zwischen Mythos und Realität

Anlässlich der großen Ausstellung zum Weltreich der Mongolen gilt dieses Internationale Treffen in seinen wissenschaftlichen Beiträgen ganz der historischen Figur Dschingis Khans. Ziel ist es, den rankenden Mythen und Vorurteilen Ergebnisse fundierter Forschung entgegenzusetzen und auf diese Weise der Öffentlichkeit ein modernisiertes Bild der historischen Mongolei zu offerieren. Der künstlerische Teil der Veranstaltung präsentiert ein lebendiges Bild der Mongolei zwischen Tradition und Moderne. Dabei reicht die Bandbreite der Darbietungen von Schamanismus, Artistik und traditioneller Musik bis hin zu mongolischem Rap.

Wissenschaftliches Konzept:
Prof. Dr. Udo Barkmann, Centre for Mongol Studies. National University of Mongolia, Ulan Bator
Künstlerisches Konzept:
Prof. Dr. Bernhard Wulff, Hochschule für Musik, Freiburg

Themen:
Lebensmaximen Dschingis Khans
Himmelsverehrung
Schamanismus in der Zeit Dschingis Khans
Militärtaktik
Alltagszärtlichkeit als Überlebensstrategie
Eroberung Nordchinas
Verehrung Dschingis Khans
Künstlerische Beiträge:
Oberton-Musik der mongolischen Steppe
Morin Khuur-Spiel (Pferdekopfgeige)
Rap aus der Mongolei mit der Gruppe „Black Rose“
Zwischen den Vorträgen sehen Sie Contortion-Darbietungen der „Schlangenmädchen“

Konferenzsprachen
Deutsch und Mongolisch mit Übersetzung
Samstag, 23. Juli | im Anschluss an das Konzert im Forum.
Abendveranstaltung auf dem Dachgarten
Zeremonie des Schamanen Byambadorj
Eintritt frei

PDF-File zum Download im neuen BrowserfensterProgramm zum Download

Dschinghiskhan und seine Erben - Rahmenprogramm
Mittwoch, 27. Juli | 20 Uhr



Byambasuren Davaa
Kino im Forum, Vorabpremiere

Die Höhle des gelben Hundes

Buch & Regie: Byambasuren Davaa
Produzent: Stephan Schesch
Deutschland, 2005, ca. 93 Minuten

Der neue bezaubernde Film der Regisseurin der „Geschichte vom weinenden Kamel“!

In der endlosen Weite der mongolischen Landschaft führt eine fünfköpfige Nomadenfamilie ein Leben fernab der Zivilisation. Nach alter Tradition leben sie von der Schafzucht – und im Einklang mit der Natur. Bei einem ihrer Spaziergänge findet die sechsjährige Nansa in einer Felsenhöhle einen kleinen, schwarzweißgefleckten Hund, den sie „Zochor“ nennt und mit nach Hause nimmt. Statt den Hund wieder auszusetzen, wie es der Vater verlangt, wird er ihr treuer Begleiter. Doch eines Tages verliert sie in der Steppe seine Spur – und begegnet bei ihrer Suche einer alten Nomadin, die ihr die bewegende Legende von der Höhle des gelben Hundes erzählt...

Die Regisseurin ist anwesend und steht nach der Vorstellung für Fragen zur Verfügung.

Eintritt: 6,- € / ermäßigt 4,- €

Dschinghiskhan und seine Erben - Rahmenprogramm
Mittwoch, 31. August | 19 Uhr

Themenführung: Mit Experten durch die Ausstellung
Sprache und Schrift der Mongolen
Purev Erdenesukh, Bonn
Das Mongolische ist einerseits eine exotische Sprache, andererseits ist sie in die großen Sprachfamilien Zentralasiens eingebettet. Wissenschaftlich gesehen gibt es insgesamt elf mongolische Sprachen und mehrere Schriftsysteme. In der Ausstellung kann diese Vielfalt für den Mongolischen Sprachraum und für das Mongolische Weltreich sehr anschaulich an zahlreichen eindrucksvollen Exponaten gezeigt werden. Zu entdecken sind Steininschriften, wertvolle Texte auf Birkenrinde, prachtvolle Bücher, historische Landkarten, Amtssiegel, Erlasse und Briefe, wie beispielsweise ein Brief des Güyük Khan an den Papst Innozenz IV. und ein Brief des Qubilai Khan an den König von Japan.

Purev Erdenesukh ist Projektassistent der Ausstellung „Dschingis Kahn und seine Erben. Das Weltreich der Mongolen.“

Achtung - es sind keine Plätze mehr verfügbar!

Dschinghiskhan und seine Erben - Rahmenprogramm
Mittwoch, 7. September | 19 Uhr

Themenführung mit Experten durch die Ausstellung
„Verfeindete Vettern“. Konflikte zwischen den Erben Dschingis Khans
Birgitt Hoffmann, Bonn
Die Eroberung des mongolischen Weltreichs war eine Sache gewesen, es dauerhaft zusammenzuhalten und zu verwalten eine andere. Schon früh gab es unter den Nachfahren der Söhne Dschingis Khans Streitereien um die Zuständigkeiten für die eroberten Gebiete und um die Großkhanswürde. 1259 zerbrach deswegen das Weltreich in vier Teilreiche, die sich teils bekriegten, teils Allianzen miteinander eingingen. Dass sich diese Teilreiche auch in religiöser und kultureller Hinsicht unterschiedlich entwickelten, ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass die mongolischen Machthaber zum einen auf sehr unterschiedliche natur- und kulturräumliche Gegebenheiten trafen, zum anderen in unterschiedlichem Maß an mongolischer Lebensweise und Tradition festhielten bzw. sich auf die Kultur der eroberten Gebiete einließen.

Prof. Dr. Birgitt Hoffmann, Orientalisches Seminar, Universität Bonn

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, Anmeldung unter Tel. 0228/9171-243 erforderlich.
Teilnahme mit dem Ausstellungsticket zuzüglich 3 €

Dschinghiskhan und seine Erben - Rahmenprogramm
Sonntag, 18. September | 15.30 Uhr
Themenführung: Mit Experten durch die Ausstellung
Kontrolle und Verwaltung unter mongolischer Herrschaft
Yun Wu, Bonn
Die Mongolen verfügten im 13. Jahrhundert über das schnellste Verkehrsmittel, das Pferd. Damit gelang es ihnen umfangreiche Territorien zu erobern. Für die Stabilisierung ihres Herrschaftsgebietes, das sich vom Pazifik bis nach Mitteleuropa erstreckte, war jedoch entscheidend, dass sie offen und tolerant mit den sesshaften Kulturen umgingen, indem sie beispielsweise deren Verwaltungsstrukturen weitgehend intakt ließen. Diese Zusammenhänge werden anhand der verschiedensten Exponate aus den Bereichen Handel und Postwesen dargelegt.

Yun Wu ist Dozentin am Seminar für Sprach- und Kulturwissenschaft Zentralasiens an der Universität Bonn.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, Anmeldung unter Tel. 0228/9171-243 erforderlich.
Teilnahme mit dem Ausstellungsticket zuzüglich 3 €



Weitere Veranstaltungen:
Dschinghiskhan und seine Erben - Rahmenprogramm
Sonntag, 11. September, 14.00 Uhr
bis Mittwoch,14. September, 13.30 Uhr

Die Mongolei zwischen Dschingis Khan und Globalisierung
Eine Begegnungstagung mit Menschen, Religion, Kultur aus der Mongolei
Tagungsleitung: Prof. Dr. Sung-Hee Lee-Linke

Bei der Veranstaltung geht es um das Kennenlernen der Lebenswelt der Mongolen. Neben fachlichen Vorträgen und einem Besuch der Ausstellung „Dschingis Khan und seine Erben. Das Weltreich der Mongolen“ in der Kunst- und Ausstellungshalle tragen verschiedene weitere Programmelemente zu einer lebendigen Begegnung mit der mongolischen Kultur bei.

Ort: Evangelische Akademie im Rheinland, Haus der Begegnung, Mandelbaumweg 2,
53177 Bonn – Bad Godesberg

Information, Programm und Anmeldung:
Telefon 0228 / 95 23 208
info@akademie.ekir.de
www.ev-akademie-rheinland.de



  DRUCKENVERSENDEN