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Themen-Führungen Mit Experten durch die Ausstellung DSCHINGIS KHAN Information
Führungsanmeldung Gruppen Angemeldete Gruppen (bei einzelnen Ausstellungen nur in Verbindung mit einer Reservierungsgebühr) haben Vorrang beim Einlass in die Ausstellung. Themenführung: Mit Experten durch die Ausstellung
Andrea Steffen, Bonn Die Restaurierung der neuesten Grabungsfunde In der Ausstellung werden Fundstücke aus verschiedenen mongolischen Felspaltengräbern und die aktuellsten Funde aus den Grabungen von Karakorum, der zeitweiligen Hauptstadt des mongolischen Weltreiches, gezeigt. Wie diese Objekte unter größtem Aufwand gesichert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden, erfahren Sie aus erster Hand. Andrea Steffen ist Dipl.-Restauratorin und an archäologischen Grabungskampagnen in Nepal und der Mongolei beteiligt. Sie war bei den Grabungen in Karakorum beteiligt und führte die Restaurierung der einzigartigen Stücke durch. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, Anmeldung unter Tel. 0228/9171-243 erforderlich. Teilnahme mit dem Ausstellungsticket zuzüglich 3 € Themenführung: Mit Experten durch die Ausstellung
Die Mongolen in Japan Dr. Josef Kreiner, Bonn Die Mongolen versuchten unter Khubilai Khan 1274 sowie 1281 Japan zu erobern. Die äußerst verlustreichen Kämpfe konnten nur durch Taifune für Japan siegreich beendet werden. Die dramatischen Schlachten wurden bereits im Mittelalter in einer eindrucksvollen Bildrolle dargestellt. Eine auf den geographischen Kenntnissen der Mongolen beruhende riesige Weltkarte wurde erst vor kurzem in Japan entdeckt und ist weltweit erstmals in dieser Ausstellung zu sehen. Prof. Dr. Josef Kreiner ist Kurator der Ausstellung und Professor für Japanologie und Direktor des Japanologischen Seminars der Universität Bonn Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, Anmeldung unter Tel. 0228/9171-243 erforderlich. Teilnahme mit dem Ausstellungsticket zuzüglich 3 € Themenführung: Mit Experten durch die Ausstellung
Bild und Wirklichkeit im Ilkhanat Dr. Michael Weiers, Bonn Mongolische Steppenherrscher auf persischen Miniaturen Nur zu oft findet in der Geschichtsschreibung nicht das Leben der Mongolen selber Berücksichtigung, sondern in erster Linie das stets bedauernswerte Schicksal der von ihnen Beherrschten. Etwas anders verhält es sich in bildlichen Darstellungen wie den zahlreichen Miniaturen aus Ost und West, auf denen die Mongolenherrscher, ihre Lebensumstände, und auch ihre Unternehmungen festgehalten werden. Neben den fernöstlichen und den russischen Darstellungen bieten auch die persischen Miniaturen aus dem Reich der mongolischen Ilkhane „Friedensherrscher“ zahlreiche Beispiele dafür. Die Themenführung wird anhand einschlägiger Miniaturen den jeweiligen ereignisgeschichtlichen Hintergrund beleuchten und versuchen, das Leben der Mongolen in einer ihnen völlig fremden und feindlichen Umgebung, in der sie dazu noch demographisch eine verschwindende Minderheit bildeten, darzustellen. Prof. emeritus Dr. Michael Weiers am Seminar für Sprach- und Kulturwissenschaft Zentralasiens an der Universität Bonn und Honorarprofessor an der Universität der Inneren Mongolei in Hohhot, VR China. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, Anmeldung unter Tel. 0228/9171-243 erforderlich. Teilnahme mit dem Ausstellungsticket zuzüglich 3 € Themenführung: Mit Experten durch die Ausstellung
(Die Geschichte) Vom Palast, der ein Tempel war... Dr.Hans-Georg Hüttel Am Beispiel der berühmten Karakorum-Inschrift von 1346 und charakteristischer Funde aus dem Palastbezirk wird die spannende Geschichte von der Suche nach dem Khanspalast in Karakorum, die Suche nach dem "mongolischen" Karakorum erzählt. Prof. Dr. Hans-Georg Hüttel von der Bonner Kommission des Deutschen Archäologischen Instituts leitet die Ausgrabungen im Palastbezirk von Karakorum und im Kloster von Erdene joo. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, Anmeldung unter Tel. 0228/9171-243 erforderlich. Teilnahme mit dem Ausstellungsticket zuzüglich 3 € Themenführung: Mit Experten durch die Ausstellung
Sprache und Schrift der Mongolen Purev Erdenesukh, Bonn Das Mongolische ist einerseits eine exotische Sprache, andererseits ist sie in die großen Sprachfamilien Zentralasiens eingebettet. Wissenschaftlich gesehen gibt es insgesamt elf mongolische Sprachen und mehrere Schriftsysteme. In der Ausstellung kann diese Vielfalt für den Mongolischen Sprachraum und für das Mongolische Weltreich sehr anschaulich an zahlreichen eindrucksvollen Exponaten gezeigt werden. Zu entdecken sind Steininschriften, wertvolle Texte auf Birkenrinde, prachtvolle Bücher, historische Landkarten, Amtssiegel, Erlasse und Briefe, wie beispielsweise ein Brief des Güyük Khan an den Papst Innozenz IV. und ein Brief des Qubilai Khan an den König von Japan. Purev Erdenesukh ist Projektassistent der Ausstellung „Dschingis Kahn und seine Erben. Das Weltreich der Mongolen.“ Achtung - es sind keine Plätze mehr verfügbar! Themenführung mit Experten durch die Ausstellung
„Verfeindete Vettern“. Konflikte zwischen den Erben Dschingis Khans Birgitt Hoffmann, Bonn Die Eroberung des mongolischen Weltreichs war eine Sache gewesen, es dauerhaft zusammenzuhalten und zu verwalten eine andere. Schon früh gab es unter den Nachfahren der Söhne Dschingis Khans Streitereien um die Zuständigkeiten für die eroberten Gebiete und um die Großkhanswürde. 1259 zerbrach deswegen das Weltreich in vier Teilreiche, die sich teils bekriegten, teils Allianzen miteinander eingingen. Dass sich diese Teilreiche auch in religiöser und kultureller Hinsicht unterschiedlich entwickelten, ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass die mongolischen Machthaber zum einen auf sehr unterschiedliche natur- und kulturräumliche Gegebenheiten trafen, zum anderen in unterschiedlichem Maß an mongolischer Lebensweise und Tradition festhielten bzw. sich auf die Kultur der eroberten Gebiete einließen. Prof. Dr. Birgitt Hoffmann, Orientalisches Seminar, Universität Bonn Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, Anmeldung unter Tel. 0228/9171-243 erforderlich. Teilnahme mit dem Ausstellungsticket zuzüglich 3 € Themenführung: Mit Experten durch die Ausstellung
Kontrolle und Verwaltung unter mongolischer Herrschaft Yun Wu, Bonn Die Mongolen verfügten im 13. Jahrhundert über das schnellste Verkehrsmittel, das Pferd. Damit gelang es ihnen umfangreiche Territorien zu erobern. Für die Stabilisierung ihres Herrschaftsgebietes, das sich vom Pazifik bis nach Mitteleuropa erstreckte, war jedoch entscheidend, dass sie offen und tolerant mit den sesshaften Kulturen umgingen, indem sie beispielsweise deren Verwaltungsstrukturen weitgehend intakt ließen. Diese Zusammenhänge werden anhand der verschiedensten Exponate aus den Bereichen Handel und Postwesen dargelegt. Yun Wu ist Dozentin am Seminar für Sprach- und Kulturwissenschaft Zentralasiens an der Universität Bonn. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, Anmeldung unter Tel. 0228/9171-243 erforderlich. Teilnahme mit dem Ausstellungsticket zuzüglich 3 € |
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