Zur Ausstellung "Europa trifft China – China trifft Europa"
Symposium zum Deutsch-Chinesischen Kulturjahr 2012
Lounge der Bundeskunsthalle
Europe meets China – China meets Europe
Beginnings of European-Chinese Scientific Exchange in the 17th Century

Das Symposium im Rahmen der Ausstellung "Europa trifft China – China trifft Europa" befasst sich mit dem Wissenschafts- und Technologietransfer zwischen europäischen Missionaren und chinesischen Gelehrten im 17. Jahrhundert. Thema sind die Prozesse und Ursachen der wechselseitigen Ablehnung und Aneignung von neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen und Technologien. Im Fokus stehen dabei die beiden Jesuiten Johann Adam Schall von Bell und Johannes Schreck-Terrentius.
Die Referenten sind renommierte Wissenschaftler aus China, Europa und Nordamerika. Neben Historikern und Sinologen werden auch Vertreter der Naturwissenschaften der Frage nachgehen, wie etwa die jeweilige Ideologie die naturwissenschaftliche Forschung beeinflusst hat. War die eigene Kultur wie so oft ein Stolperstein für die Wissenschaft? Wie gelang es den damaligen Gelehrten, das "Andere" in ihre Forschungsarbeit zu integrieren und diese Kooperation zu einem Riesenerfolg in der Geschichte der Wissenschaft zu machen?
Die Konferenzsprache ist Englisch. Kurzfassungen der Referate in deutscher Sprache werden während des Symposiums ausgelegt. Die vollständigen Texte werden in einem englischsprachigen Konferenzband veröffentlicht.
Der Eintritt ist frei.Weitere Informationen unter www.europatrifftchina.de ![]()
Veranstalter: Ostasien-Institut e.V., Bonner Gesellschaft für China-Studien e.V. und Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Gefördert durch: Fritz-Thyssen-Stiftung