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  POUSSIN, LORRAIN, WATTEAU, FRAGONARD ...


Gemalte Filme


L'Egoiste
L'Egoiste
Kino im Forum als Permanenzprogramm während der Öffnungszeiten der Ausstellung, falls keine anderen Forumsbelegungen vorliegen.
In einem Looping präsentieren wir Ihnen acht vielfach preisgekrönte Kurzfilme aus Frankreichs schier unerschöpflichem Trickfilmangebot. Acht wunderbare kurze und kürzeste Geschichten, geeignet für Groß und Klein.

Der Eintritt zum Permanenzprogramm ist frei.

Termine:
18. und 26. Februar
7., 8., 12., 16. (bis 17 Uhr), 17., 18., 21. (bis 17 Uhr), 25. (bis 17 Uhr) März
27. , 28., 29., 30. April 9., 10. (bis 17 Uhr) und 11. Mai

L'histoire extraordinaire de Mme veuve Kecskemet
(Die außergewöhnliche Geschichte der verwitweten Frau Kecskemet)
von Bela Weisz, Frankreich 1992, 4 Min.
Eine bequeme, rätselhafte und außergewöhnlich neugierige alte Dame hat sich vor einer geschlossenen Tür niedergelassen, genauer gesagt vor dem Schlüsselloch dieser geschlossenen Tür. Das geheimnisvolle Schlüsselloch, einziges Objekt ihrer unersättlichen Begierde und ihres schnüfflerischen Appetits, versetzt ihre Rundungen in Zustände von solcher Intensität, bald von absoluter Glückseligkeit, bald von manisch-depressiver Wut, dass nur wenige Menschen von sich behaupten können, dergleichen je bezeugt zu haben.

Le moine et le poisson
(Der Mönch und der Fisch)
von Michael Dudok de Wit, Frankreich 1994, 6 Min. 30 Sek.
Nominierung für einen Oscar, César für den besten Kurzfilm und 24 weitere internationale Preise
Ein Kloster, irgendwo auf der Welt, außerhalb der Zeit. Die Ruhe, erfüllt von Spiritualität, wird nur gestört durch das leise Plätschern eines Wasserbeckens und durch das durchdringende Zwitschern der Mauerschwalben. Da bemerkt ein Mönch, in der Nähe des Beckens stehend, einen springenden Fisch. Besessen von dieser Entdeckung, die seine Zurückgezogenheit stört, versucht er das Tier mit allen möglichen Mitteln und Strategien zu fangen. Eine unbeschreibliche Komplizenschaft beginnt sich zwischen den beiden zu entwickeln, und nach und nach wird die Geschichte immer symbolischer.

La grande migration
(Die große Vogelwanderung)
von Iouri Tcherenkov, Frankreich 1995, 8 Min.
Ausgezeichnet mit dem Berliner Bären für den besten Kurzfilm und 30 weiteren internationalen Preisen
Der Moment ist gekommen, in wärmere Gefilde zu ziehen. Gleichermaßen tragische wie komische Abenteuer und Gemütszustände eines außergewöhnlichen Helden aus einem Vogelschwarm einer nicht zu definierenden Rasse.

Paroles en l'air
(Worte im Wind)
von Sylvain Vincendeau, Frankreich 1995, 7 Min.
Sonntag morgens. Ein junger Mann erwacht. Als er seine Nachbarin von gegenüber weinen sieht, schreibt er auf ein Blatt Papier die Worte: "Ich liebe Sie", faltet es zu einem Papierflieger und wirft es aus dem Fenster. Aber das Flugzeug dreht und wendet sich und landet in einer anderen Wohnung. So wirft er noch weitere, doch jedes Mal landet die Nachricht bei jemand anderem. Sie schauen auf das Papier, lesen und, erstaunt, kommen sie ans Fenster, um nachzuschauen, woher der Flieger bloß gekommen sein könnte.

L'égoiste
(Der Egoist)
von Alain Gagnol und Jean-Loup Felicioli, Frankreich 1996, 4 Min.
Der Held trägt seinen Egoismus wie ein Wappen vor sich her. Als ein Unfall dazu führt, dass er sich plötzlich von seinem "menschlichen Spiegel" unterscheidet, nämlich seiner Begleiterin, setzt er alles in Bewegung, damit diese Situation nicht weiter anhält, und begeht einen schwerwiegenden Fauxpas. Groteske Farce über den menschlichen Egoismus, der bis ins Absurde geht.

Au bout du monde
(Am Ende der Welt)
von Konstantin Bronzit, Frankreich 1999, 7 Min. 45 Sek.
Ausgezeichnet mit 71 internationalen Preisen
Die Abenteuer eines Hauses im unsicheren Gleichgewicht. Gebaut auf dem Gipfel eines Berges, kippt es von rechts nach links, zum großen Ärger seiner Bewohner.

Un couteau dans les fourchettes
(Ein Messer zwischen den Gabeln)
von Alain Gagnol und Jean Loup Felicioli, Frankreich 2000, 3 Min. 30 Sek.
Ein Mann entdeckt mit großem Erstaunen, dass seine Frau aus Versehen ein Messer zu den Gabeln geräumt hat. Er will ihr ihren Fehler mitteilen, aber es wäre natürlich noch besser, wenn sie ihn selbst bemerken würde. Doch die Zeit vergeht, und das Messer bleibt wie eine Herausforderung mitten zwischen den Gabeln liegen. Vielleicht hat sie es ja doch absichtlich gemacht?

Le trop petit prince
(Der zu kleine Prinz)
von Zoia Trofimova, Frankreich 2001, 6 Min. 44 Sek.
Den ganzen Tag versucht ein kleines Männchen, die verschmutze Sonne zu putzen ... Schließlich wird es ihm gelingen. Zumindest beinahe.


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