PlakatGandhara – Das buddhistische Erbe Pakistans

Computeranimation der Klosteranlage Takht-i Bahi
Ausschnitt der Darstellung in der Ausstellung.
© RWTH Aachen Center for Documentation and Conservation (RWTHacdc)

Die Kunstwerke der Gandhara Kultur in Form von Steinreliefs und -figuren zeugen von einem engen Kontakt zum hellenistischen Kulturkreis, der in der Folge der Eroberungen Alexander des Großen im Nord-Osten des heutigen Afghanistans entstand. Oft zitieren sie die überlieferten Geschichten zum Leben des historischen Buddhas und illustrieren zentrale Aspekte der frühen buddhistischen Lehre. Diese Objekte übernahmen unter den Kushana ab der Mitte des 2. Jahrhundert nach Christus eine wichtige Rolle in der Vermittlung der buddhistischen Glaubensinhalte.

Um dem Betrachter der Ausstellung einen Eindruck von den räumlichen und funktionalen Zusammenhängen einer für Gandhara typischen Klosteranlage zu vermitteln, wurde das UNESCO Weltkulturerbe von Takht-i Bahi in der Nord-West Provinz Pakistans nahe der Stadt Peshavar virtuell rekonstruiert.


Ein Projekt der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn.
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