Freitag, 5. Dezember, 16. Januar, 6. Februar und 6. März | 11 Uhr für Schulklassen
Mittwoch, 10. Dezember, 21. Januar, 11. Februar und 11. März, jeweils 15 Uhr; Dienstag, 9. Dezember, 27. Januar, 3. Februar und 3. März | 18 Uhr für alle

Rahmenprogramm zur Ausstellung "Gandhara – Das buddhistische Erbe Pakistans"

Führungen in Deutscher Gebärdensprache (DGS)
Dauer: 60 Min.
Begegnung mit einer vergangenen Kultur: Gandhara

Die Ausstellung hat das Thema "Gandhara". Das ist eine Region im heutigen Pakistan und Afghanistan. Dort gab es zwischen dem 1. und 3. Jahrhundert. n. Chr. ein großes Königreich, das Kuschana hieß. Damals war das Land sehr reich und große Teile der Nachbarländer gehörten dazu. Heute ist diese Geschichte in Deutschland nicht gut bekannt. Im 4. Jahrhundert n. Chr. hat der Grieche Alexander der Große das Reich erobert. Er brachte eine westliche Kultur in das orientalische Land. Damals haben Kaufleute und Gelehrte auf der Seidenstraße ihre Kunst, Traditionen und Religionen vermischt. So kam zum Beispiel aus Indien der Buddhismus nach Gandhara. Aus dieser bunten Mischung ist dort eine ganz eigene Kultur entstanden. In der Ausstellung sind ca. 300 einzigartige Schätze aus diesen Zeiten zu sehen: prachtvoller Goldschmuck, Reliefs mit vielen kleinen Details, wertvolle alte Münzen und kostbar gemachte Steinskulpturen. Sie erinnern sich sicher noch daran, als 2001 in Bamiyan im Osten von Afghanistan die größten Buddhastatuen der Welt von den Taliban zerstört wurden? Die Statuen in Gandhara sind ähnlich kostbar wie die in Bamiyan. Sie erzählen das Leben von Buddha. Man kann an den Objekten noch sehen, dass sie gleichzeitig von der westlichen und von der östlichen Kunst beeinflusst sind. Diese Schätze wurden vorher noch nie in Deutschland gezeigt.
Die Führungen macht Melanie Linke. Sie ist hörend und hat in Aachen Gebärdensprache gelernt. Sie hat Kontakt zu dem Aachener Projekt DESIRE (Deaf and Sign Language Research Team am Germanistischen Institut der Universität Aachen). Sie beschäftigt sich seit fünf Jahren intensiv mit der Kultur der Gehörlosen und möchte, dass die Gebärdensprache wie jede andere Fremdsprache im Museum gesprochen wird.

Führungsgebühr: 6 EUR / ermäßigt 3 EUR, zzgl. einer gültigen Eintrittskarte

Weitere Termine für Schulklassen: Freitag, 5.Dezember, 16. Januar, 6. Februar und 6. März, jeweils 11 Uhr
Weitere Angebote für alle: Mittwoch, 10. Dezember, 21. Januar, 11. Februar und 11. März, jeweils 15 Uhr; Dienstag, 9. Dezember, 27. Januar, 3. Februar und 3. März, jeweils 18 Uhr
Es können Zusatztermine vereinbart werden.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, mindestens 6 und maximal 20 hörgeschädigte Teilnehmer oder Gehörlose sowie je eine Begleitperson.
Eine schriftliche Anmeldung ist erforderlich. Anmeldeschluss jeweils mindestens 5 Werktage im Voraus.Sie erreichen uns von Montag – Donnerstag von 9 – 15 Uhr und freitags von 9 – 12 Uhr (Telefon: 0228 9171-263, Fax: 0228 9171-244, E-Mail: paedagogik@kah-bonn.de oder per Post). Die Anmeldebestätigung wird Ihnen zugesandt und ist zum jeweiligen Termin mitzubringen.