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Afghanistan. Gerettete Schätze Die Sammlung des Nationalmuseums in Kabul
bis 3. Oktober 2010
Afghanistan ist ein Land mit einer reichen Zivilisation, die von der Bronzezeit über die griechisch-baktrische, kushanische und hephtalitische Epoche bis in das islamische Zeitalter reicht. An den Handelswegen zwischen Ost und West gelegen, war das Land ein wichtiger Kreuzungspunkt der Zivilisationen in Zentralasien. Dieser Schmelztiegel der Kulturen wird anschaulich angesichts der zahlreichen archäologischen Funde.
Die Ausstellung präsentiert 230 Objekte aus vier archäologischen Ausgrabungsstätten des Landes. Beginnend mit der bronzezeitlichen Ausgrabungsstätte Tepe Fullol im antiken Baktrien (ca. 2000 v. Chr.) folgt Ai Khanum, eine von Alexander dem Großen gegründete Stadt, die Zeugnis von den griechisch-hellenistischen Einflüssen am Rande der Steppe ablegt (4.–2. Jh. v. Chr.).
Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die einzigartigen Goldfunde aus den sechs Gräbern des 1. Jahrhunderts n. Chr. in Tillya Tepe, die 1979 von einem sowjetischen Archäologenteam ausgegraben wurden. Diese Objekte galten lange Zeit als verschollen und wurden erst 2004 in den Depots der Zentralbank von Kabul wiederentdeckt, wo sie den Einmarsch der Sowjet-Armee und die Zeit der Talibanregierung unbeschadet überdauert hatten.
Den Abschluss der Ausstellung bilden die großartigen Funde von Begram. Die elfenbeinernen Möbelbeschläge aus dem 1. Jahrhundert n. Chr. zeugen vom indischen Einfluss in dieser Region.
Abb.: Rechteckige Schmuckelemente mit kreisförmigen Verzierungen, Afghanistan, Tillya Tepe, Grab III,
2. Viertel 1. Jh. n. Chr., Gold, Afghanisches Nationalmuseum © Thierry Ollivier/Musée Guimet
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Thomas Schütte
Big Buildings – Modelle und Ansichten
bis 1. November 2010
Mit drei Teilnahmen an der documenta in Kassel und als Preisträger des Goldenen Löwen als bester Einzelkünstler der Biennale von Venedig 2005 – zählt der Düsseldorfer Bildhauer Thomas Schütte, geboren 1954, international zu den wichtigsten Künstlern.
Seine Auseinandersetzung mit der Kunst des Bauens und der gebauten Welt, mit Licht und Raum, hat nichts Geringeres als die Rückgewinnung der Architektur für das Feld künstlerischer Arbeit zum Ziel.
Abb.:
Nicht so laut – hier wird gebaut!, 20.11.2006, Aquarell und Tusche auf Papier,
38 x 28 cm, © VG Bild-Kunst, Bonn 2010 |
HABEN SIE FRAGEN?
Neues Besucherangebot in der Ausstellung
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ECHORAUM
Kleine Dinge
bis 17. Oktober 2010
ECHORAUM ist eine Kooperation der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland mit internationalen Medienhochschulen, die jeweils im Zweijahresrhythmus wechselt. Die Ausstellung „Kleine Dinge“ findet im Rahmen der Zusammenarbeit mit -1/MinusEins Experimentallabor der Kunsthochschule für Medien in Köln statt und präsentiert aktuelle Medienkunst.
Werke von Ira Decker, Allan Gretzki, Kiseong Kim, Lukas Marxt, Carolina Redondo, Daniela Risch, Timo Seber, Ralf Witthaus und Roshanak Zangeneh
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Neugestaltung des Foyers der Bundeskunsthalle
Präsentation aller Wettbewerbsarbeiten des
nichtoffenen Wettbewerbes
bis 3. Oktober 2010
Die Bundeskunsthalle plant derzeit die Neugestaltung des Foyers.
Nach 17 Jahren kontinuierlicher Nutzung mit bis zu 8.400 Besuchern pro Tag sollen das Foyer, die Garderobe und die Buchhandlung der Bundeskunsthalle zeitgemäßen Anforderungen angepasst werden.
Besucher der Bundeskunsthalle sind aufgerufen, sich zu den ausgestellten Entwürfen – ggf. mit Anregungen und Wünschen – zu äußern.
Abb.: Detailaufnahme Eingangsportal zum Foyer © Bundeskunsthalle
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VIBRACIÓN. Moderne Kunst aus Lateinamerika
The Ella Fontanals-Cisneros Collection
17. September 2010 bis 30. Januar 2011 (neues Datum)
Die Ausstellung zeigt einen Überblick über die abstrakte Kunst des 20. Jahrhunderts in Lateinamerika, einem unbekannten Kontinent der klassischen Moderne. Grundlage der Ausstellung sind Bestände der Sammlung Cisneros Fontanals Art Foundation, die bei ihrer ersten Präsentation in Miami eine Sensation darstellte und jetzt erstmals in Europa gezeigt wird. Ausführlich werden drei europäische Emigrantinnen vorgestellt, die in der abstrakten Kunst in Lateinamerika eine bedeutende Rolle spielten: die deutsche Fotografin Grete Stern, die deutsche Bildhauerin Gego (Gertrud Goldschmidt) und die Schweizerin Mira Schendel.
Abb.: [M] Julio Le Parc, Formes Virtuelles par déplacement du spectateur, 1966, Six transposable backgrounds: mixed media © VG Bild-Kunst, Bonn 2009 |
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Die unbekannte Sammlung
Klassiker aus Bielefeld: Arp, Beckmann, Jawlensky, Kirchner, Warhol…
5. November 2010 bis 23. Januar 2011
In einem der schönsten Kunstmuseen Deutschlands, dem 1968 von Rudolf August Oetker gestifteten Philip Johnson-Bau der Kunsthalle Bielefeld, befindet sich eine Sammlung, die wenig bekannt ist. Zu ihr gehören Meisterwerke der Klassischen Moderne von Max Beckmann, Alexej von Jawlensky, Ernst Ludwig Kirchner, August Macke, Man Ray, Emil Nolde oder Pablo Picasso. 1950 durch eine Schenkung Oetkers und 1954 durch städtische Ankäufe begonnen, liegen die Schwerpunkte beim Expressionismus, bei der internationalen Skulptur und bei beispielhaften zeitgenössischen Positionen. Mit rund 120 Werken stellt sich die Kunsthalle Bielefeld als eine weitere wichtige Sammlung zur Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts vor.
Abb.: Hans Arp, 1948, Holz bemalt, 107 x 74 x 5,6 cm,
Kunsthalle Bielefeld, Dauerleihgabe der Staff Stiftung, Lemgo © VG Bild-Kunst Bonn 2010 |
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Napoleon und Europa. Traum und Trauma
17. Dezember 2010 bis 25. April 2011
Napoleon Bonaparte (1769–1821) hat in seiner knapp 16-jährigen Regierungszeit die Grundlagen der europäischen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts wie keine andere historische Persönlichkeit geprägt – im Positiven wie im Negativen. Die von der Kunst- und Ausstellungshalle entwickelte Ausstellung zeigt exklusiv ein umfassendes Bild von Napoleon und seiner Zeit anhand hochrangiger Leihgaben aus ganz Europa: Malerei und Skulptur liefen damals zur Hochform auf – in den Propagandabildern von David, Gérard und Ingres wie in der Opposition mit Goya und der deutschen Romantik. Abseits der Klischees vom Kriegstreiber oder übergroßen Staatsmann setzt sie sich zum Ziel, ein differenziertes Panorama der napoleonischen Ära zwischen Krieg, Politik, Verwaltung, Propaganda, Kunstraub und Kulturblüte darzustellen.
Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel und des französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy.
Die Ausstellung wurde von der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn, entwickelt und wird von März bis Juni 2012 in Paris bei dem Kooperationspartner der Ausstellung, dem Musée de l'Armée, gezeigt werden.
Abb.: [M] Jacques Louis David, Napoleon Bonaparte überquert die Alpen über den Sankt-Bernhard-Pass (Detail), Musée National du Château de Malmaison |
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Heinz Mack
Licht–Raum–Farbe
18. März bis 10. Juli 2011
Heinz Mack war Mitbegründer der ZERO-Bewegung und hat als Maler,
Lichtkünstler und Bildhauer die Kunst seit 1960 nachhaltig beeinflußt.
Sein 80. Geburtstag und seine Wiederentdeckung durch die
jüngere Kunst sind Anlaß für eine große Hommage. Die Ausstellung
zeigt die Kontinuität des utopischen Kunstgedankens bei Heinz Mack, in
dessen Arbeiten neue Wahrnehmungsformen von Licht, Raum
und Farbe eine zentrale Rolle spielen. Anstelle der Komposition hat
Heinz Mack die Struktur gesetzt und ist darin den gegenwärtigen
Naturwissenschaften nahe.
Abb.: Heinz Mack während der Dreharbeiten zum Film Tele-Mack, 1968 © Heinz
Mack/Saarländischer Rundfunk |
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Max Liebermann und die Moderne
21. April bis 18. September 2011
Max Liebermann (1847–1935) gilt als einer der wichtigsten
Vertreter der Moderne. Bevor er sich der Freilichtmalerei
widmete und seinen bis heute fortwirkenden Ruhm als
Impressionist begründete, schuf er naturalistische Bilder mit
sozialer Thematik. Sein malerisches Werk dokumentiert wie
kaum ein anderes die Veränderungen innerhalb der Kunst und
der Gesellschaft in Deutschland des ausgehenden 19. und
beginnenden 20. Jahrhunderts. Die geplante Retrospektive zeigt
neben rund 100 Gemälden und Papierarbeiten Max
Liebermanns auch Arbeiten jener Künstler, welche Liebermanns Kunstbegriff geprägt haben oder
deren Werke in seiner eigenen Kunstsammlung vertreten waren, u.a. Frans Hals, Rembrandt und
Adolph Menzel, Van Gogh, Manet und Pissarro.
Eine Ausstellung der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn, in
Kooperation mit der Hamburger Kunsthalle.
Der Liebermann-Garten auf dem Dach der Bundeskunsthalle
Liebermann hielt die Gartenanlage seines Hauses am Berliner Wannsee in über 200 Werken aus immer neuen Blickwinkeln fest. Auf dem Dach der Bundeskunsthalle werden die Hauptelemente des Wannseegartens nachgebaut. Somit wird dieser Künstlergarten einen direkten Vergleich mit Liebermanns Werken ermöglichen.
Abb.: Max Liebermann, Selbstbildnis, 1909/10 © Hamburger Kunsthalle / bpk Foto: Elke Walford |
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Änderungen vorbehalten Last Update: 19.08.2010 |
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