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ART AND DESIGN FOR ALL
The Victoria and Albert Museum
18. November 2011 bis 15. April 2012
Das Victoria & Albert Museum in London ist das weltweit führende Museum für Kunst und Design. Die Ausstellung erzählt die Entstehungsgeschichte und illustriert den Einfluss dieses faszinierenden Museums, das seit seiner Gründung 1857 eine unerschöpfliche Quelle der Inspiration, Innovation und des Wissens darstellt.
Für diese in Deutschland einmalige Ausstellung, die die traditionsreiche Reihe der "Großen Sammlungen" in der Bundeskunsthalle fortsetzt, leiht das Victoria and Albert Museum zum ersten Mal in seiner Geschichte über 400 spektakuläre Objekte aus: Meisterwerke der schönen und angewandten Kunst – Möbel, Keramik, Porzellan, Textilien, Skulpturen und Schmuck – sowie Schätze aus Indien, China, Japan und dem Mittleren Osten. Sie werden durch weitere erlesene Leihgaben u.a. aus der Royal Collection, dem Berliner Kunstgewerbemuseum und dem Museum für Angewandte Kunst in Budapest ergänzt.
Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft S.K.H. des Prinzen von Wales.
Eine Ausstellung der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn, in Zusammenarbeit mit dem Victoria and Albert Museum, London
Abb.: Tageskleid (Ausschnitt), 1862, jacquardgewebte Seide, Victoria and Albert Museum, London
© V & A Images / Victoria and Albert Museum, London |
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Ménage à trois
Warhol, Basquiat, Clemente
10. Februar bis 20. Mai 2012
Die New Yorker Kunstszene der 1980er Jahre ist legendär. Vital, kreativ und medial offener denn je, bietet sie gerade jungen Künstlern eine Spielfläche voller Möglichkeiten. Alltägliches hält Einzug in ihre Kunst, Traditionen werden permanent hinterfragt auf der Suche nach Innovation. Andy Warhol, Jean-Michel Basquiat und Francesco Clemente – drei der Hauptprotagonisten dieser Zeit – werden nun in dieser umfangreichen Schau vorgestellt. Besonders die Gemeinschaftsarbeiten, Collaborations, der drei Künstler stehen im Mittelpunkt. Um jedoch das unterschiedliche künstlerische Temperament herauszustellen, werden auch viele Einzelwerke gezeigt. Während Andy Warhol, Mitbegründer der Pop-Art, das Grafische und Serielle in der Kunst in einem klaren, oft kühl wirkenden Stil ausführte, wirkt das Werk des jungen Jean-Michel Basquiat mit seiner wütend ausdrucksvollen Geste, einer Mischung aus Symbolen, Piktogrammen und Buchstaben, die aus den Graffitis kommen, wie ein temperamentvoller Gegenpol zu Warhol. Die Gemälde des italienisch-amerikanischen Künstlers Francesco Clemente, einem Vertreter der Transavantgarde, wirken wiederum traumhaft, mystisch und fast surreal. Die Gemeinschaftswerke der drei Künstler brechen spielerisch mit dem Begriff der Individualität, sie spiegeln die Zeit, das neue Selbstverständnis und die (Pop-)Starrolle der Künstler und ihre gegenseitige Faszination.
Die Ausstellung ist in Kooperation mit ARKEN Museum für Moderne Kunst, Dänemark, entstanden. Abb.: Andy Warhol, Jean-Michel Basquiat & Francesco Clemente, New York, 1984 © Beth Philipps, Courtesy Galerie Bruno Bischofberger, Zürich |
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ECHORAUM 6
sechs minus
10. Februar bis 20. Mai 2012
ECHORAUM ist eine Kooperation der Bundeskunsthalle mit verschiedenen internationalen Medienhochschulen, die jeweils im Zwei-Jahres-Rhythmus wechselt. Im Ausstellungsbereich des Untergeschosses stellen Studenten und Absolventen der Hochschulen ihre Arbeiten vor. Mit dieser sechsten Echoraum-Ausstellung wird die Kooperation mit dem -1/MinusEins Experimentallabor der Kunsthochschule für Medien Köln abgeschlossen. Die Reihe wird danach mit einer anderen Medienkunsthochschule fortgesetzt. |
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Romy Schneider
6. April bis 24. Juni 2012
Romy Schneider gehört zu den bedeutendsten deutschsprachigen Schauspielerinnen und inspirierte viele Fotografen und Regisseure. Ihr Bild hat einen festen Platz im kollektiven Gedächtnis. Nicht nur als Sissi, deren Image sie vor allem in Deutschland nie ganz abstreifen konnte, sondern ab den 1970er Jahren vor allem als Star des französischen Kinos.
Die Hommage in der Bundeskunsthalle nähert sich Romy Schneider als Star und Privatperson und zeichnet ihren Lebensweg nach: die frühen Rollen, ihre mutige und konsequente berufliche Emanzipation, ihre große Leidenschaft, ihre private Tragödie, die mit ihrem frühen Tod endete.
Bilder aus Film, Presse und Privatleben werden mit Filmausschnitten kombiniert. Medieninstallationen zeigen das Wechselspiel zwischen Projektion und aktiver Selbstinszenierung. Zudem präsentiert die Ausstellung zahlreiche Plakate, Kostüme, Briefe, Fanartikel und Fotos von Romy Schneider, ihren Filmpartnern und ihrer Familie.
Die Bundeskunsthalle knüpft mit dieser Ausstellung an frühere Präsentationen zum Thema Film wie Luis Buñuel (1994), Marlene Dietrich (1995/1996) und Anime! High Art–Pop Culture (2011) an und plant weitere Ausstellungen zu diesem Themenkreis.
Eine Zusammenarbeit mit der Deutschen Kinemathek, Berlin, und Akouna, Paris.
Abb. Robert Lebeck, Romy Schneider mit Robert Lebecks Mütze, Berlin 1976
Silbergelatine auf Barytpapier © Foto: Robert Lebeck/Stern/Picture Press |
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Am Anfang
Anselm Kiefer: Werke aus dem Privatbesitz Hans Grothe
15. Juni bis 16. September 2012
Anselm Kiefer ist einer der bedeutendsten internationalen Künstler unserer Zeit. Seine epischen Werke faszinieren nicht zuletzt durch ihre ungewöhnliche Materialwahl, die die inhaltliche Aussage unterstützt: Dick aufgetragene Farbschichten, Erde, Blei, Lack, Pflanzen, Kleidung oder Haare lassen die Arbeiten über den zweidimensionalen Bildraum hinausgreifen.
Parallel zur dOCUMENTA 13 in Kassel präsentiert die Bundeskunsthalle in Bonn auf über 2000 m² wichtige Werke des 1945 geborenen Künstlers aus dem Privatbesitz Familie Grothe.
Erstmalig wird in der Bundeskunsthalle dieses größte Werkkonvolut aus einer privaten Sammlung präsentiert. Eine Auswahl der wichtigsten Werke aus drei Jahrzehnten wurde mit dem Schwerpunkt auf der 2000er-Dekade getroffen – hier belegen Bildensembles aus den Jahren 2010 und 2011 Kiefers großes Interesse am Thema des Panoramas. Es dominieren christlich-jüdische und mythologische Themen. Das oft beschriebene Pathos in Kiefers Werken erscheint in diesen neuen Arbeiten eigentümlich gebrochen, zurückgenommen und neutralisiert.
Eine Kooperation mit der Stiftung Kunst und Kultur e.V. in Bonn
Abb.: Anselm Kiefer, Am Anfang (Ausschnitt), 2008, Öl, Emulsion und Blei auf Photopapier, Privatbesitz Familie Grothe © Anselm Kiefer, 2011, courtesy Stiftung für Kunst und Kultur e.V., Bonn
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PIXAR
25 Years of Animation
6. Juli 2012 bis 6. Januar 2013
Findet Nemo, Toy Story, Cars und Ratatouille – mit intelligentem Humor, feinem Gespür für Charaktere und immer brandneuer Animationstechnik gelingt es den PIXAR-Machern seit Jahren, ein Film-Highlight nach dem anderen zu produzieren. Für die bisher 12 Spiel- und diversen Kurzfilme hat das Studio bereits 14 Oscars erhalten und war für 36 weitere nominiert. Die Ausstellung in der Bundeskunsthalle taucht ein in die Welten der so beliebten Filme und gibt zudem einen tiefen Einblick in die Arbeitsweise der zur Walt Disney Company gehörenden Studios. Gemälde, Zeichnungen, Papierarbeiten, Maquetten, Filmsequenzen, Dokumentarbeiträge und Features zeigen die kreative und künstlerische Arbeit, die hinter den immer innovativen, vollständig computeranimierten Filmen steht.
Abb.: © Disney/Pixar |
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Lob der Torheit
Narren. Künstler. Heilige.
31. August bis 16. Dezember 2012
Schamanen, Narren, Wahrsager, Künstler, Helden und Medizinmänner – die Ausstellung beleuchtet (über)menschliche Grenzgänger der verschiedensten Zeitepochen und Kulturkreise. Die Themen umfassen Menschliches und Übermenschliches, Christliches und Außerchristliches, Krankheit und Gesundheit, Wahnsinn und Vernunft. Fremd wirkende Bilder, spirituelle Zeichen, wilde Figuren u. a. aus dem alten Ägypten, dem Fernen Osten und Ozeanien treten neben barocke, klassisch-moderne sowie zeitgenössische Werke und führen dem Betrachter bei aller Unterschiedlichkeit immer wieder verblüffende Gemeinsamkeiten vor Augen.
Abb.: Die heiligen Narren in Christo Prokopij und Ioann von Ustjug, Ikone, ca. 1660-1700, Eitempera auf Holz, © Ikonen-Museum Recklinghausen |
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Schätze der Welt
The British Museum
30. November 2012 bis 1. April 2013
Im Jahr 1753 wurde das British Museum vom Parlament ins Leben gerufen. Es war das erste Nationalmuseum der Welt, mit dem Ziel gegründet, historische und moderne Objekte aus verschiedenen Kontinenten zu Studienzwecken unter einem Dach zusammenzutragen.
Die Ausstellung vereint ca. 200 ausgewählte Objekte und vermittelt den Besuchern einen Überblick über die reichen Sammlungen des British Museum. Ohne den Anspruch zu erheben, die Geschichte der Menschheit zu erzählen, präsentiert die Ausstellung ihr kulturelles Erbe: Die Spannbreite reicht von steinzeitlichen Werkzeugen aus Afrika bis zu klassischen Skulpturen, von kostbarem Goldschmuck aus Mesopotamien bis zu Zeichnungen von Meistern der Renaissance. Die Ausstellung ist in sieben Abschnitte unterteilt und geografisch und chronologisch geordnet.
Die Ausstellung wird in Bonn in der Reihe "Die großen Sammlungen" präsentiert. |
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AUSBLICK 2013/2014
1914 (Arbeitstitel)
8. November 2013 bis 9. März 2014
Die Ausstellung soll – dem Beispiel der Napoleon-Ausstellung folgend – einen neuen Blick auf verschiedene Aspekte der Zeit um das Jahr 1914 vermitteln. Im Zentrum werden Fragen um die Entwicklung der europäischen Kunst vor und während des Ersten Weltkrieges stehen: Beginnend mit einem kurzen Blick auf die Situation der "Erbfeinde" Frankreich und Deutschland um 1870/71, erinnert die Ausstellung zunächst daran, dass es vor 1914 eine "künstlerische Internationale" gab – eine wahre europäische Avantgarde-Bewegung, die auf Künstlerfreundschaften basierte und vor allem von deutschen Kunsthändlern, Museumsdirektoren und Galeristen getragen wurde. Der Erste Weltkrieg hat nicht nur Körper und Seelen zerstört, er hat auch diese Bewegung abrupt beendet. So soll die Ausstellung zugleich zum Nachdenken über die Absurdität aller imperialistischen Bestrebungen anregen und auf die Bedeutung einer humanistischen, kosmopolitischen und pazifistischen Bewegung hinweisen, die von Persönlichkeiten wie Harry Graf Kessler, Stefan Zweig und Romain Rolland ausging, gegen erstarkende nationalistische Tendenzen. Gemeinsam ist vielen Künstlern der damaligen Zeit der Enthusiasmus vor und die Enttäuschung während des Krieges.
Vor dem Ersten Weltkrieg entwarfen die Künstler eine dynamische, fortschrittliche Vision des 20. Jahrhunderts. Die konkrete Kriegserfahrung führte dann zu ganz anderen Bildern und zu einem künstlerischen Innovationsschub um 1915/16 (Beckmann, Dix, Grosz). Die Dada-Bewegung, die anhand der Zentren Zürich, Barcelona und New York geschildert werden soll, löste sich wiederum von der Realität und schuf ihre eigene Welt. Den Abspann der Ausstellung bildet die Zeit um 1940, in der sich aufgrund der Exilerfahrung vieler Künstler die national geprägte Sichtweise auflöste. |
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Änderungen vorbehalten Letzter Update: 01.02.2012 |
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