AUSSTELLUNGEN

Katharina Sieverding
Kunst und Kapital
Werke von 1967 bis 2017

11. März bis 16. Juli 2017

„Kein Bild ist denkbar ohne die Gesamtheit aller Bilder, die in der Welt sind.“
Katharina Sieverding gehört zu den international renommierten Künstlerinnen, die schon früh mit ungewöhnlichen Bildfindungen und einer innovativen medialen Kunstpraxis das künstlerische Potential der Fotografie erneuert haben. So gehört auch die Einführung des Großformates zu ihren essentiellen Ausstellungspraktiken zu einem Zeitpunkt, als es noch nicht selbstverständlich im Formatkanon war.
Bekannt geworden ist Sieverding durch die beispiellose Konsequenz, mit der sie filmisch und fotografisch ihr zum Teil extrem vergrößertes und auf vielfältige Weise manipuliertes Porträt seit den 1960er Jahren einsetzt und ab den 1970er Jahren die großformatigen Multilayer Montagen zur Weltlage – fast vorausschauend – erarbeitet und 1977 erstmalig auf der documenta 6 international veröffentlicht. Ihre künstlerische Praxis bildet die beschleunigten Bildprozesse der Gegenwart nicht nur ab, sondern hinterfragt sie kritisch im Sinne einer Verantwortung auch sich selbst gegenüber.
Der retrospektive Charakter der Ausstellung zeigt sich in einem Überblick ihrer seriellen Fotoarbeiten von 1967 bis heute, ergänzt durch raumhohe Projektionen, die es der Künstlerin erlauben, die innovative Kraft ihres Bildarchivs zu visualisieren. Eine Ergänzung im Foyer und eine künstlerische Erweiterung in den Stadtraum hinein belegen die notwendige öffentliche Sensibilisierung für die Kraft und Macht von Bildern.

Iran
Frühe Kulturen
zwischen Wasser und Wüste

13. April bis 20. August 2017

Vom ewigen Schnee auf den Gipfeln von Alborz und Zagros bis in die Gluthitze der Wüste Lut: Iran ist ein Land der Kontraste, ein Land der Extreme. Doch Wüsten und Gebirge umschließen fruchtbare Täler und üppige Oasen, ökologische Nischen, die seit der Sesshaftwerdung von Menschen bewohnt wurden. Hier entstanden zunächst Dörfer, bald Städte, in denen Handwerk und Handel blühten, schließlich Staaten, deren Namen aus der Korrespondenz und Auseinandersetzung mit Babylonien und später den Griechen überliefert sind.
Hier wurzeln die iranischen Zivilisationen, deren Entwicklung im Aufstieg des achämenidischen Weltreichs gipfelte. Die Berge boten Schutz und Rohstoffe, wilde Tiere und mythische Wesen bevölkerten die Wildnis, bezeugt durch ihre Darstellungen: die Tierkampfszenen auf Steingefäßen aus den erst vor kurzem entdeckten Gräberfeldern von Jiroft im Südostiran, die phantasievolle Malerei auf den Keramikgefäßen aus Susa, die Kampfszenen auf dem Goldbecher von Hasanlu.
Die  Ausstellung lüftet den Schleier vor den lange Zeit verborgenen Schätzen der iranischen Kulturen der Frühzeit, vom 7. Jahrtausend v. Chr. bis zum Aufstieg der Achämeniden im 1. Jahrtausend v. Chr., und sie öffnet Perspektiven auf eine in Europa wenig bekannte Bildwelt aus einem über Jahrzehnte verschlossenen Land. Die Schätze aus den Gräbern zweier elamischer Prinzessinnen und die spektakulären Funde aus den Gräberfeldern von Jiroft werden erstmals außerhalb Irans gezeigt.

In Kooperation mit dem National Museum of Iran und der Iranian Cultural Heritage, Handicrafts and Tourism Organization

Der Persische Garten
Die Erfindung des Paradieses

13. April bis 15. Oktober 2017 in Bonn

Zeitgleich beginnend zur Ausstellung Iran. Frühe Kulturen zwischen Wasser und Wüste lädt ein persischer Garten auf dem Museumsplatz bis in den Oktober hinein zum Verweilen und Genießen ein. In Iran gehören gleich mehrere Gärten und Gartenanlagen zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Unser Garten ist keine Nachbildung eines bestimmten realen Gartens, vielmehr verdeutlicht er, dass die in Persien während der Antike entwickelte Gartenkunst bis heute unsere Vorstellung von einem idealtypischen Garten prägt – sei es im morgen- oder im abendländischen Kulturraum.
Licht und Schatten, Hitze und Kühle, das beruhigende Plätschern von Wasser, der betörende Duft von Blumen – der Garten ist ein von Menschen gemachtes Paradies. Und nicht von ungefähr ist das Wort „Paradies“ ebenfalls ein Vermächtnis aus dem alten Persien. Treten Sie ein und genießen Sie die paradiesische Atmosphäre unseres Persischen Gartens – einer Oase für die Sinne!

JUERGEN TELLER
ENJOY YOUR LIFE!

20. April bis 3. Juli 2017 im Martin-Gropius-Bau, Berlin

Juergen Teller zählt international zu den gefragtesten Fotografen der Gegenwart. Seine Arbeiten bewegen sich permanent an der Schnittstelle zwischen Kunst und kommerzieller Fotografie, sein Stilmittel ist das Porträt: In den Bereichen Musik, Fashion, VIPs, Alltag und Landschaft gelingt es Juergen Teller, mit einem sehr eigenen Gespür für Personen, Situationen, Milieus und Klischees unmittelbare, sehr direkte Bildkompositionen zu schaffen. Durch gezielte Brüche unserer Sehgewohnheiten und Erwartungen scheinen seine Bilder an die Substanz des Motivs zu reichen und die Idee einer nicht perfekten Schönheit steht im Vordergrund. Die Abgebildeten werden gewissermaßen entmystifiziert, indem Teller private, intime Momente festhält, grenzüberschreitend und distanzlos, aber nie bloßstellend, da große Empathie und Sensibilität seine Gradmesser sind.
Andere Arbeiten sind autobiografisch geprägt und zeigen als subjektive Dokumentationen die Auseinandersetzung mit seiner Jugend und Heimat. Darunter sind auch ungeschönte Selbstinszenierungen – direkt, ehrlich, manchmal humorvoll und immer berührend.

Comics! Mangas! Graphic Novels!

7. Mai bis 10. September 2017

Mit rund 300 Exponaten aus Amerika, Europa und Japan ist Comics! Mangas! Graphic Novels! die bisher umfangreichste Ausstellung zur Geschichte dieser Gattung in Deutschland. Gesonderte Bereiche der Ausstellung sind Europa und Japan gewidmet, wo sich der Comic durch den Zweiten Weltkrieg erst spät verbreitete und ganz eigene Traditionen ausprägte.
Trotz der Bildergeschichten von Künstlern wie Rodolphe Toepffer, Gustave Doré oder Wilhelm Busch, die auf Sprechblasen noch verzichteten, entwickelte sich der Comic als erstes Bild-Massenmedium zum Ausklang des 19. Jahrhunderts in New York. Mit dem Aufkommen der „comic books“, d.h. der Comic-Hefte, und der Superhelden in der zweiten Hälfte der 1930er-Jahre wurde der Comic zur ersten medialen Jugendkultur, lange vor Bill Haley und dem Rock ’n’ Roll. Aber erst mit Künstlern wie Robert Crumb oder Will Eisner und Figuren wie Asterix oder Barbarella gewann die Gattung in den 1960er-Jahren auch zunehmend wieder ältere Leser. Im Zuge des kulturellen Wandels um 1968 avancierte der Comic zur „neunten Kunst“, und mit dem Phänomen der „Graphic Novel“ erleben wir heute die Entdeckung auch seines literarischen Potenzials. Zugleich hat sich der Manga als globales Phänomen etabliert.

Touchdown
Eine Ausstellung mit und über Menschen
mit Down-Syndrom

14. Mai bis 27. August 2017 in der KulturAmbulanz Bremen

Die Ausstellung mit und über Menschen mit Down-Syndrom begibt sich – als erste ihrer Art – auf eine kulturhistorische und experimentelle Spurensuche in unsere Vergangenheit und Gegenwart. Sie erzählt eine komplexe Beziehungsgeschichte. Sie beschreibt, wie Menschen lebten, leben und leben möchten – Menschen mit und ohne Down-Syndrom.
Aktiv von Menschen mit Down-Syndrom mit erarbeitet und vermittelt – als Experten in eigener Sache –, umfasst sie wissenschaftliche und künstlerische Exponate aus Archäologie, Zeitgeschichte, Medizin, Genetik, Film und bildender Kunst. In ihrer inhaltlichen Tiefe und lebendigen Vielstimmigkeit will die Ausstellung – statt fertiger Antworten – vor allem einen Beitrag zu einer nachhaltig klügeren Debatte um gesellschaftliche Vielfalt und Teilhabe leisten.

Eine Kooperation mit dem Forschungsprojekt TOUCHDOWN 21
Informationen in LEICHTER SPRACHE

Artists against Aids 2017
für die Deutsche AIDS-Stiftung

25. Mai bis 6. Juni 2017
Eröffnung der Ausstellung: Mittwoch, 24. Mai 2017, 19 Uhr
Auktion: Dienstag, 6. Juni 2017, 19 Uhr 

Zeitgenössische Kunst für Sammler, Kunstinteressierte und Auktionseinsteiger zeigt „Artists against Aids“ vom 25. Mai bis 6. Juni 2017. Dr. Yilmaz Dziewior, Direktor des Museum Ludwig, Köln, kuratiert ehrenamtlich die Ausstellung und Auktion für die Deutsche AIDS-Stiftung. Der Erlös aus der Versteigerung geht an HIV-Infizierte und Aidskranke, denen die Stiftung in besonderen Notlagen hilft. Für das Benefiz-Projekt haben schon jetzt  viele Künstlerinnen und Künstler ihre Beteiligung zugesagt, unter anderem Pawel Althamer, Alexandra Bircken, Elmgreen & Dragset, Christian Jankowski, Victor Man, Marcel Odenbach und Rosemarie Trockel.
„Artists against Aids“ in der Bundeskunsthalle gibt es zum siebten Mal. Jedes Jahr stellt sich eine andere Kuratorin oder ein anderer Kurator in den Dienst der guten Sache. Es ist eines der wichtigsten Benefiz-Projekte der Deutschen AIDS-Stiftung.

Aleksandra Domanovic, Kalbträgerin, 2017 (Detail) © Aleksandra Domanovic

Aleksandra Domanovic
Kalbträgerin

2. Juni bis 24. September 2017

Aleksandra Domanović (geb. 1981 in Novi Sad, Jugoslawien) entwickelt in ihrer Kunst einen forschenden Blick auf verschiedenste Phänomene unserer Gesellschaft(en): auf Kulturtechniken, wissenschaftliche und technische Entwicklungen, Geschichte und Kultur, auf Populärkultur oder auf die Prägung nationaler und kultureller Identität. Ausgangspunkt ist dabei häufig der Blick auf die Geschichte und Gegenwart ihrer Heimat. Manche ihrer Arbeiten sind daher geprägt durch die eigene Biografie, geben aber ein universelles Beispiel für Untersuchungen zu nationaler und kultureller Identität, Individualität, kollektivem Bildgedächtnis und Erinnerungskultur. Ihre subtilen, feinsinnigen Werke sind präzise konzipierte Erzählungen, die durch die Nutzung von ikonischen Bildern oder Abbildungen, die aus anderen Kontexten kommen, visualisiert werden.
Für die Ausstellung Kalbträgerin in der Bundeskunsthalle entwickelt Domanović eines ihrer Themen, Bulls Without Horns, weiter und beschäftigt sich mit einer wissenschaftlichen Forschung, einem Experiment aus unserer Gegenwart, in dem es um die Züchtung bestimmter Merkmale bei Rindern, wie das Fehlen von Hörnern, geht. Sie überträgt dieses Thema – neben den präsentierten Farbfotografien – auf Skulpturen, die sie mit Hilfe des Computers modelliert, im 3D-Druckverfahren herstellt und in synthetischem Gips abformt. Ihre Votivstelen sind transformierte Darstellungen des griechischen Moschophoros (Kalbträger) aus dem 6. Jh. v. Chr., der im sogenannten Perserschutt gefunden wurde – entstanden durch Aufräumarbeiten auf der Akropolis von Athen nach Plünderung und Zerstörung der Heiligtümer während der persischen Besetzung 480/479 v. Chr. So verbindet die Künstlerin Wissenschaft und Kultur aus verschiedenen Epochen miteinander und hinterfragt subtil und poetisch Normen und Schönheit außerhalb von Normen.

Ferdinand Hodler, Der Tag, 1900, um 1910 überarbeitet © Kunstmuseum Luzern, Depositum der Bernhard Eglin-Stiftung, Foto: Andri Stalder, Luzern

Ferdinand Hodler
Maler der frühen Moderne

8. September 2017 bis 28. Januar 2018

Ferdinand Hodler (1853–1918) zählt zu den bedeutendsten und erfolgreichsten Schweizer Künstlern des frühen 20. Jahrhunderts. Innerhalb des Symbolismus und des Jugendstils, zu deren wichtigsten Vertretern er neben Edvard Munch und Gustav Klimt gehört, entwickelte er einen unverwechselbaren Kompositions- und Malstil. Die Ausstellung Ferdinand Hodler und die frühe Moderne in der Bundeskunsthalle ist seit fast 20 Jahren die erste umfangreiche Werkschau in Deutschland.
Mit über 100 Gemälden erlaubt die Schau einen Einblick in das  Schaffen des Künstlers an der Schwelle zur Moderne. Hodlers Tendenz zum Ornament, die formalen Wiederholungen, die starken Umrisse sowie die Wahl der Farben galten unter zeitgenössischen Kritikern als neuartig und eigenwillig, und seine beeindruckende Monumentalmalerei, die sich durch große Flächen und klare Konturen auszeichnet, stieß besonders in Deutschland auf großes Interesse.

Eine Ausstellung der Bundeskunsthalle in Kooperation mit dem Kunstmuseum Bern

Albert Bierstadt, Aufziehendes Gewitter im Tal (Ausschnitt), 1891, Öl auf Leinwand© NordseeMuseum Husum

Wetterbericht
Über Wetterkultur und Klimawissenschaft

7. Oktober 2017 bis 4. März 2018

Das Wetter ist allumfassend und unentrinnbar. Niemand kann sagen: „Das gefällt mir nicht, und deshalb nehme ich daran nicht teil.“ Inwieweit nehmen Klima- und Wetterereignisse Einfluss auf die menschliche Zivilisation und Kultur? Sowohl die wissenschaftliche und statistische Erforschung des Klimas als auch der alltägliche Umgang mit dem Wetter sind Thema dieser Ausstellung und ihrer Begleitveranstaltungen. Dem Besucher wird das Wetter in ungeahnter Vielfalt begegnen: Wettervorhersage, Dokumente zu Naturkatastrophen, Solar- und Windenergie, Aerodynamik, Wetterphänomene als dramaturgische Effekte, Bauernregeln, Sintflut, Erkältungen und Pharmaindustrie, Kleidung von Mensch und Tier, Götterzorn, Kugelblitz und vieles mehr.
Neben der kulturhistorischen Betrachtung des Wetters und seiner künstlerischen Rezeption spielen auch die wissenschaftliche Erfassung, die Geschichte der Meteorologie sowie aktuelle Aspekte der globalen Klimaveränderungen eine Rolle. Der Klimawandel ist Teil unseres kollektiven Bewusstseins, und trotz wissenschaftlicher Forschung und politischem Bemühen ist das Problem weit davon entfernt, gelöst zu sein. Die Ausstellung und ihre Begleitveranstaltungen werden mit wissenschaftlichen und künstlerischen Mitteln versuchen, verschiedene Thesen der Klimadebatte zu beschreiben, sie wollen aber vor allem Sensibilität und Aufmerksamkeit für das komplexe und lebensbedingende System unserer Atmosphäre wecken.

Eine Ausstellung der Bundeskunsthalle, Bonn, und des Deutschen Museums
In Kooperation mit der UNFCCC und dem Deutschen Wetterdienst

BESTANDSAUFNAHME GURLITT
DER NS-KUNSTRAUB UND DIE FOLGEN

3. November 2017 bis 11. März 2018
Bundeskunsthalle, Bonn: Bestandsaufnahme Gurlitt.
Der NS-Kunstraub und die Folgen

2. November 2017 bis 4. März 2018
Kunstmuseum Bern: Bestandsaufnahme Gurlitt.
„Entartete Kunst“ – Beschlagnahmt und verkauft

Die Bundeskunsthalle in Bonn und das Kunstmuseum Bern präsentieren zeitgleich eine Auswahl von Kunstwerken aus dem Nachlass von Cornelius Gurlitt mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten. Die in einen historischen Gesamtkontext eingebetteten Präsentationen basieren auf dem aktuellen Forschungsstand zum „Kunstfund Gurlitt“ und stellen das umfangreiche Werkkonvolut erstmals einer breiten Öffentlichkeit vor.
Beide Ausstellungen sind inhaltlich eng aufeinander abgestimmt. In Bern liegt der Fokus auf Werken der „Entarteten Kunst“ und auf Arbeiten aus dem Kreis der Familie Gurlitt. Die Bundeskunsthalle konzentriert sich auf Werke, die NS-verfolgungsbedingt entzogen wurden, sowie auf Werke, deren Herkunft noch nicht geklärt werden konnte. Auch werden in der Bonner Ausstellung die Schicksale der verfolgten, meist jüdischen, Kunstsammler und Kunsthändler den Täterbiografien gegenübergestellt sowie der beispiellose Kunstraub der Nationalsozialisten in Deutschland und in den von den Nazis besetzten Gebieten thematisiert.
Die Bonner Ausstellung wird anschließend im Kunstmuseum Bern gezeigt. Eine weitere Station ist für Herbst 2018 im Martin-Gropius-Bau in Berlin geplant.

Eine Ausstellung der Bundeskunsthalle und des Kunstmuseums Bern

BUNDESPREIS FÜR KUNSTSTUDIERENDE

10. November 2017 bis 28. Januar 2018

23. Bundeswettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung
Der bisherige Wettbewerb Kunststudentinnen und Kunststudenten stellen aus heißt jetzt Bundespreis für Kunststudierende. Hinter dem neuen Namen steckt eine neue Konzeption. Der Wettbewerb richtet sich an die Studierenden der 24 Kunsthochschulen in Deutschland. Jede Kunsthochschule nominiert dafür zwei Teilnehmer/-innen. Die Auswahl der Preisträger/-innen wird bereits ein halbes Jahr vor der Ausstellung durch eine unabhängige Jury stattfinden, und die Ausstellung wird sich auf deren Arbeiten konzentrieren.
Diese Fokussierung erlaubt es, die Werke der ausgezeichneten Künstler/-innen besser zu würdigen und ihnen mehr Raum zu geben, als dies in der großen Gruppenausstellung der vergangenen Jahre möglich war. Zusätzlich wird die Aufmerksamkeit auf die Preisträger durch eine längere Laufzeit der Ausstellung erhöht. Das Ziel des Wettbewerbs – die Förderung junger Künstler/-innen – wird mit der Neukonzeption gestärkt. Die Ausstellung in der Bundeskunsthalle soll die Preistragenden auf ihrem Weg in die freiberufliche Tätigkeit voranbringen, in dem sie Öffentlichkeit schafft.

Der Bundespreis für Kunststudierende wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und vom Deutschen Studentenwerk organisiert.

Quellennachweise anzeigen
Abbildungen
  1. Albert Bierstadt, Aufziehendes Gewitter im Tal, 1891, Öl auf Leinwand© NordseeMuseum HusumAlbert Bierstadt, Aufziehendes Gewitter im Tal (Ausschnitt), 1891, Öl auf Leinwand© NordseeMuseum Husum
  2. Choga Zanbil, Khuzestan©Iran Cultural Heritage, Handicraft and Tourism Organization, Foto: KhadifarChoga Zanbil, Khuzestan
  3. Katharina Sieverding, 2014© Katharina Sieverding, VG Bild-Kunst, Bonn 2016, Foto: Klaus Mettig, VG Bild-Kunst, Bonn 2016Katharina Sieverding, 2014 © Katharina Sieverding, VG Bild-Kunst, Bonn 2016, Foto: Klaus Mettig, VG Bild-Kunst, Bonn 2016
  4. Mawil, Kinderland, Seite 44 (Ausschnitt), 2016© Mawil / ReproduktMawil, Kinderland, Seite 44, 2016 © Mawil / Reprodukt
  5. Melanie Bisping, World Problems, 2014, Foto: Dr. Mark Brandenburgh, 2015© Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland GmbHMelanie Bisping, World Problems, 2014, Foto: Dr. Mark Brandenburgh, 2015 © Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland GmbH
  6. Juergen Teller, Plates/Teller, No.75, 2016© Juergen TellerJuergen Teller, Plates/Teller, No.75, 2016 © Juergen Teller
  7. Johanna von Schönfeld, Ohrenkuss-Ausgabe „Superkräfte“, 2013© Martin Langhorst (www.lichtbilderlanghorst.de)Johanna von Schönfeld, Ohrenkuss-Ausgabe „Superkräfte“, 2013 © Martin Langhorst (www.lichtbilderlanghorst.de)
  8. Ferdinand Hodler, Der Tag, 1900, um 1910 überarbeitet© Kunstmuseum Luzern, Depositum der Bernhard Eglin-Stiftung, Foto: Andri Stalder, LuzernFerdinand Hodler, Der Tag, 1900, um 1910 überarbeitet © Kunstmuseum Luzern, Depositum der Bernhard Eglin-Stiftung, Foto: Andri Stalder, Luzern
  9. Gartenansicht April 2017, Foto: Sibylle Pietrek, 2017© Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland GmbHGartenansicht April 2017, Foto: Sibylle Pietrek, 2017 © Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland GmbH
  10. Aleksandra Domanovic, Kalbträgerin, 2017 (Detail) © Aleksandra DomanovicAleksandra Domanovic, Kalbträgerin, 2017 (Detail) © Aleksandra Domanovic

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