AUSSTELLUNGEN

Der Rhein
Eine europäische Flussbiografie

9. September 2016 bis 22. Januar 2017

Der Rhein ist eine der verkehrsreichsten Wasserstraßen der Welt. Seit Jahrtausenden befördert er Kohle, Baumaterial und Menschen, aber auch Luxusgüter und Kunstschätze, Waffen, Ideen, Märchen und Mythen durch halb Europa. Beeindruckende Städte, Klöster und Kathedralen, aber auch Ballungsräume und Industrieansiedlungen säumen den Strom. Er war und ist Grenze und verbindendes Element gleichermaßen und prägt bis heute die Menschen, die sich an seinen Ufern niedergelassen haben. Er wurde reguliert, begradigt, verschmutzt, umkämpft, erobert und besetzt. Die Ausstellung folgt der kulturpolitischen Botschaft der am Rhein entstandenen EU zu grenzüber-schreitender Kooperation seiner anliegenden Staaten. Sie begleitet den Rhein von seinen Quellen bis zum Rhein-Maas-Schelde-Delta und erzählt von folgenreichen und teils dramatischen Ereignissen aus über 2000 Jahren Kulturgeschichte.

Eine Ausstellung der Bundeskunsthalle in Kooperation mit dem LVR-LandesMuseum Bonn
Das LVR-LandesMuseum Bonn präsentiert zeitgleich die Ausstellung bilderstrom. Der Rhein und die Fotografie 2016–1853

Pina Bausch
und das Tanztheater

16. September 2016 bis 9. Januar 2017
im Martin-Gropius-Bau, Berlin
www.pina-bausch-ausstellung.de

Pina Bausch (1940-2009) gilt als Pionierin des modernen Tanztheaters und eine der einflussreichsten Choreografinnen des 20. Jahrhunderts. Ihr Schaffen wird erstmals in Form einer Ausstellung erfahrbar gemacht. Gemeinsam mit ihrer Kompanie entwickelte Pina Bausch die künstlerische Form des Tanztheaters, das den Tanz auf einzigartige Weise mit Schauspiel und künstlerischer Performance verbindet. Mit diesem Ansatz sprengte sie nicht nur die Konventionen des klassischen Balletts, sondern ließ auch den eher an formalen Prinzipien orientierten modernen Tanz hinter sich.
Objekte, Installationen, Fotografien und Videos stammen aus den einzigartigen Beständen des Pina Bausch Archivs. Herzstück der Ausstellung ist ein Nachbau der „Lichtburg“ - jenes legendären Proberaums in einem alten Wuppertaler Kino, in dem Pina Bausch den größten Teil ihrer Stücke gemeinsam mit ihren Tänzerinnen und Tänzern entwickelt hat. Fremden wird nur selten Zutritt zu diesem intimen Raum gewährt. Im Martin-Gropius-Bau wird er nun zum Raum der Begegnung mit Mitgliedern des Tanztheaters, die den Besuchern Bewegungsqualitäten und kleine Bewegungssequenzen vermitteln; Performances, Tanz-Workshops, öffentliche Proben, Gespräche, Filme und mehr lassen ihn zum lebendigen Erfahrungsraum werden.

Touchdown
Eine Ausstellung mit und über Menschen
mit Down-Syndrom

29. Oktober 2016 bis 12. März 2017

Die Ausstellung mit und über Menschen mit Down-Syndrom begibt sich – als erste ihrer Art – auf eine kulturhistorische und experimentelle Spurensuche in unsere Vergangenheit und Gegenwart. Sie erzählt eine komplexe Beziehungsgeschichte. Sie beschreibt, wie Menschen lebten, leben und leben möchten – Menschen mit und ohne Down-Syndrom.
Aktiv von Menschen mit Down-Syndrom mit erarbeitet und vermittelt – als Experten in eigener Sache –, umfasst sie wissenschaftliche und künstlerische Exponate aus Archäologie, Zeitgeschichte, Medizin, Genetik, Film und bildender Kunst. In ihrer inhaltlichen Tiefe und lebendigen Vielstimmigkeit will die Ausstellung – statt fertiger Antworten – vor allem einen Beitrag zu einer nachhaltig klügeren Debatte um gesellschaftliche Vielfalt und Teilhabe leisten.

Eine Kooperation mit dem Forschungsprojekt TOUCHDOWN 21
Informationen in LEICHTER SPRACHE

Eine kurze Geschichte der Menschheit
100 000 Jahre Kulturgeschichte

22. November 2016 bis 26. März 2017

Eine kurze Geschichte der Menschheit – unter diesem Titel ist das Buch des israelischen Historikers Yuval Noah Harari erschienen, das die Erzählstruktur der gleichnamigen Ausstellung bestimmt. Anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Israel Museums in Jerusalem wurde die Schau mit herausragenden Objekten aus dessen Sammlung entwickelt und kann nun erstmalig in Europa präsentiert werden.
Die archäologischen Objekte erzählen die Geschichte der Menschheit von ihrem Aufbruch in die Zivilisation bis in die Gegenwart. Warum starb der Neandertaler aus? Wird ihm der Eisbär folgen? Welchen Anteil haben wir daran?
Zu den gezeigten Objekten gehören unter anderen die ältesten bekannten Überreste einer Feuerstelle, die frühesten Zeugnisse für den Gebrauch von Schrift und Ziffern, eine fotografische Reproduktion der ältesten Niederschrift der Zehn Gebote sowie eine Ausgabe der Gutenberg-Bibel.

Eine Ausstellung des Israel Museums, Jerusalem, in Kooperation mit der Bundeskunsthalle, Bonn.

Artists against Aids

Ausstellung und Kunstauktion für die Deutsche AIDS-Stiftung
Ausstellung im Zentralkabinett: 25. November bis 6. Dezember 2016
Eröffnung: Donnerstag, 24. November 2016, 19 Uhr
Auktion: Dienstag, 6. Dezember 2016, 19 Uhr

Ausgewählte zeitgenössische Kunst kommt am 6. Dezember 2016 in der Bundeskunsthalle unter den Hammer. 68 Arbeiten wird Professor Henrik Hanstein vom Kunsthaus Lempertz, Köln, an diesem Tag in Bonn versteigern. Alle Kunstwerke sind Spenden der Künstler und Galerien, die von der Kuratorin Susanne Titz, Direktorin des Städtischen Museums Abteiberg in Mönchengladbach, zu „Artists against Aids“ eingeladen wurden. Die Arbeiten können vorbesichtigt werden: sie sind vom 25. November bis zum 6. Dezember 2016 im Zentralkabinett der Bundeskunsthalle zu sehen. Den Erlös aus der Auktion gibt die Deutsche AIDS-Stiftung an HIV-infizierte und aidskranke Menschen weiter, die die Hilfe der Stiftung dringend brauchen. Schirmherrin von „Artists against Aids“ ist Hannelore Elsner.

Gregor Schneider
Wand vor Wand

2. Dezember 2016 bis 19. Februar 2017

Gregor Schneider, geboren 1969, ist ein international bedeutender Künstler, dessen Arbeiten regelmäßig zu intensiven und auch kontroversen Auseinandersetzungen führen. Seine Werke in unterschiedlichen Medien bilden einen großen Zusammenhang, der die neuere Geschichte Deutschlands mit den Un-Orten der persönlichen Existenz überkreuzt. Mitte der 1980er-Jahre begann er in vorhandene Räume die gleichen Räume noch einmal einzubauen. Inzwischen hat er ein umfangreiches Werk räumlicher Konstruktionen geschaffen, mit denen er alltäglichen Orten ihre Vertrautheit entzieht. Für die Ausstellung in der Bundeskunsthalle entwirft Schneider einen Ausstellungsparcours seiner wichtigsten Werke: Einzelnen Malereien (1982–1985) und der Dokumentation von frühen Aktionen (1984–1985) schließen sich vollständige, aus Haus u r ausgebaute Räume und neuere Arbeiten mit kulturell und geschichtlich bedeutsamen Gebäuden sowie Filme, verdoppelte Skulpturen und mit Personen inszenierte Situationen an.

Katharina Sieverding, 2014 © Katharina Sieverding, VG Bild-Kunst, Bonn 2016, Foto: Klaus Mettig, VG Bild-Kunst, Bonn 2016

Katharina Sieverding
Kunst und Kapital
Werke von 1967 bis 2017

10. März bis 16. Juli 2017

„Kein Bild ist denkbar ohne die Gesamtheit aller Bilder, die in der Welt sind.“
Katharina Sieverding gehört zu den international renommierten Künstlerinnen, die schon früh mit ungewöhnlichen Bildfindungen und einer innovativen medialen Kunstpraxis das künstlerische Potential der Fotografie erneuert haben. So gehört auch die Einführung des Großformates zu ihren essentiellen Ausstellungspraktiken zu einem Zeitpunkt, als es noch nicht selbstverständlich im Formatkanon war.
Bekannt geworden ist Sieverding durch die beispiellose Konsequenz, mit der sie filmisch und fotografisch ihr zum Teil extrem vergrößertes und auf vielfältige Weise manipuliertes Porträt seit den 1960er Jahren einsetzt und ab den 1970er Jahren die großformatigen Multilayer Montagen zur Weltlage – fast vorausschauend – erarbeitet und 1977 erstmalig auf der documenta 6 international veröffentlicht. Ihre künstlerische Praxis bildet die beschleunigten Bildprozesse der Gegenwart nicht nur ab, sondern hinterfragt sie kritisch im Sinne einer Verantwortung auch sich selbst gegenüber.
Der retrospektive Charakter der Ausstellung zeigt sich in einem Überblick ihrer seriellen Fotoarbeiten von 1967 bis heute, ergänzt durch raumhohe Projektionen, die es der Künstlerin erlauben, die innovative Kraft ihres Bildarchivs zu visualisieren.

Choga Zanbil, Khuzestan

Iran
Frühe Kulturen
zwischen Wasser und Wüste

13. April bis 20. August 2017

Vom ewigen Schnee auf den Gipfeln von Alborz und Zagros bis in die Gluthitze der Wüste Lut: Der Iran ist ein Land der Kontraste, ein Land der Extreme. Doch Wüsten und Gebirge umschließen fruchtbare Täler und üppige Oasen, ökologische Nischen, die seit der Sesshaftwerdung von Menschen bewohnt wurden. Hier entstanden zunächst Dörfer, bald Städte, in denen Handwerk und Handel blühten, schließlich Staaten, deren Namen aus der Korrespondenz und Auseinandersetzung mit Babylonien und später den Griechen überliefert sind.
Hier wurzeln die iranischen Zivilisationen, deren Entwicklung im Aufstieg des achämenidischen Weltreichs gipfelte. Die Berge boten Schutz und Rohstoffe, wilde Tiere und mythische Wesen bevölkerten die Wildnis, bezeugt durch ihre Darstellungen: die Tierkampfszenen auf Steingefäßen aus den erst vor kurzem entdeckten Gräberfeldern von Jiroft im Südostiran, die phantasievolle Malerei auf den Keramikgefäßen aus Susa, die Kampfszenen auf dem Goldbecher von Hasanlu.
Die  Ausstellung lüftet den Schleier vor den lange Zeit verborgenen Schätzen der iranischen Kulturen der Frühzeit, vom 7. Jahrtausend v. Chr. bis zum Aufstieg der Achaemeniden im 1. Jahrtausend v. Chr., und sie öffnet Perspektiven auf eine in Europa wenig bekannte Bildwelt aus einem über Jahrzehnte verschlossenen Land. Die Schätze aus den Gräbern zweier elamischer Prinzessinnen und die spektakulären Funde aus den Gräberfeldern von Jiroft werden erstmals außerhalb des Iran gezeigt.

Mawil, Kinderland, Seite 44, 2016 © Mawil / Reprodukt

Comics! Mangas! Graphic Novels!

7. Mai bis 10. September 2017

Mit über 250 Exponaten aus den USA, Europa und Japan ist Comics! Mangas! Graphic Novels! die bisher umfangreichste Ausstellung zur Geschichte dieser Gattung in Deutschland. Gesonderte Bereiche der Ausstellung sind Europa und Japan gewidmet, wo sich nach dem Zweiten Weltkrieg ganz eigene Traditionen ausbildeten. Der Comic war das erste Bild-Massenmedium der Geschichte.
Ende des 19. Jahrhunderts erreichten die großen Tageszeitungen der USA damit Millionen von Lesern – und zwar Tag für Tag und sonntags in Farbe. Adressat war in erster Linie der erwachsene Zeitungsleser und erst dann Kinder und Jugendliche. Serien wie Winsor McCays Little Nemo in Slumberland oder Krazy Kat von George Herriman zeugen bis heute von der kulturellen Bedeutung des Mediums. Mit dem Aufkommen der »comic books« und der Superhelden in den frühen 1930er-Jahren entwickelte sich um den Comic die erste mediale Jugendkultur, lange vor Bill Haley und dem Rock’n’Roll. 
Mit Künstlern wie Robert Crumb oder Will Eisner und Figuren wie Asterix oder Barbarella gewann der Comic in den 1960er-Jahren auch zunehmend wieder ältere Leser. Im Zuge des kulturellen Wandels um 1968 avancieren sie zur »neunten Kunst« und mit dem Phänomen der »Graphic Novel« erleben wir heute die Entdeckung auch ihres bisher ignorierten literarischen Potentials. Zugleich hat sich der Manga als globales Phänomen etabliert.

Aleksandra Domanovic, Substances of Human Origin, 2015 © Aleksandra Domanovic

Aleksandra Domanovic

2. Juni bis 24. September 2017

Aleksandra Domanović entwickelt in ihrer Kunst eine forschende Perspektive auf verschiedenste Phänomene unserer Zeit, auf Kulturtechniken, wissenschaftliche und technische Entwicklungen, auf Populärkultur und deren Einfluss auf Ausformung und Entwicklung nationaler und kultureller Identität.
Ausgangspunkt ist häufig der Blick auf die Geschichte und Gegenwart ihrer Heimat, die Auflösung des jugoslawischen Staates nach dem Ende des Kalten Krieges und dem Zusammenbruch der Sowjetunion sowie die Konflikte um ein neues nationales und kulturelles Selbstverständnis. Zusammenbruch und Zerstörung spielen dabei eine Rolle, ebenso wie Heilung, Erneuerung und Fortschritt. Aktuelle politische und gesellschaftliche Themen, die von globaler Bedeutung sind und sich im Werk von Domanović keineswegs auf regionale oder biografische Beobachtungen beschränken, liefern die Bezugspunkte zu den zentralen Fragen, die die Künstlerin in ihrem Werk aufwirft. Ihr mediales Spektrum ist dabei breit gefächert und umfasst sowohl Video als auch Skulpturen, Installationen und (Computer-) Grafik.
Für die Bundeskunsthalle entwickelt die Künstlerin eine Ausstellung mit neuen Arbeiten.

Ferdinand Hodler, Linienherrlichkeit (Ausschnitt), um 1909, Öl auf Leinwand © Kunstmuseum St. Gallen, Dr. Max Kuhn-Stiftung, Foto: Sebastian Stadler

Ferdinand Hodler
Maler der frühen Moderne

8. September 2017 bis 28. Januar 2018

Ferdinand Hodler (1853–1918) zählt zu den bedeutendsten und erfolgreichsten Schweizer Künstlern des frühen 20. Jahrhunderts. Innerhalb des Symbolismus und des Jugendstils, zu deren wichtigsten Vertretern er neben Edvard Munch und Gustav Klimt gehört, entwickelte er einen unverwechselbaren Kompositions- und Malstil. Die Ausstellung Ferdinand Hodler und die frühe Moderne in der Bundeskunsthalle ist seit fast 20 Jahren die erste umfangreiche Werkschau in Deutschland.
Mit etwa 80 Gemälden erlaubt die Schau einen Einblick in das  Schaffen des Künstlers an der Schwelle zur Moderne. Hodlers Tendenz zum Ornament, die formalen Wiederholungen, die starken Umrisse sowie die Wahl der Farben galten unter zeitgenössischen Kritikern als neuartig und eigenwillig, und seine beeindruckende Monumentalmalerei, die sich durch große Flächen und klare Konturen auszeichnet, stieß besonders in Deutschland auf großes Interesse.

Eine Ausstellung der Bundeskunsthalle in Kooperation mit dem Kunstmuseum Bern

Albert Bierstadt, Aufziehendes Gewitter im Tal (Ausschnitt), 1891, Öl auf Leinwand© NordseeMuseum Husum

Wetterbericht
Über Wetterkultur und Klimawissenschaft

7. Oktober 2017 bis 4. März 2018

Das Wetter ist allumfassend und unentrinnbar. Niemand kann sagen: „Das gefällt mir nicht, und deshalb nehme ich daran nicht teil.“ Inwieweit nehmen Klima- und Wetterereignisse Einfluss auf die menschliche Zivilisation und Kultur? Sowohl die wissenschaftliche und statistische Erforschung des Klimas als auch der alltägliche Umgang mit dem Wetter sind Thema dieser Ausstellung und ihrer Begleitveranstaltungen. Dem Besucher wird das Wetter in ungeahnter Vielfalt begegnen: Wettervorhersage, Dokumente zu Naturkatastrophen, Solar- und Windenergie, Aerodynamik, Wetterphänomene als dramaturgische Effekte, Bauernregeln, Sintflut, Erkältungen und Pharmaindustrie, Kleidung von Mensch und Tier, Götterzorn, Kugelblitz und vieles mehr.
Neben der kulturhistorischen Betrachtung des Wetters und seiner künstlerischen Rezeption spielen auch die wissenschaftliche Erfassung, die Geschichte der Meteorologie sowie aktuelle Aspekte der globalen Klimaveränderungen eine Rolle. Der Klimawandel ist Teil unseres kollektiven Bewusstseins, und trotz wissenschaftlicher Forschung und politischem Bemühen ist das Problem weit davon entfernt, gelöst zu sein. Die Ausstellung und ihre Begleitveranstaltungen werden mit wissenschaftlichen und künstlerischen Mitteln versuchen, verschiedene Thesen der Klimadebatte zu beschreiben, sie wollen aber vor allem Sensibilität und Aufmerksamkeit für das komplexe und lebensbedingende System unserer Atmosphäre wecken.

Melanie Bisping, World Problems, 2014, Foto: Dr. Mark Brandenburgh, 2015 © Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland GmbH

BUNDESPREIS FÜR KUNSTSTUDIERENDE

10. November 2017 bis 28. Januar 2018

23. Bundeswettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung
Der bisherige Wettbewerb Kunststudentinnen und Kunststudenten stellen aus heißt jetzt Bundespreis für Kunststudierende. Hinter dem neuen Namen steckt eine neue Konzeption. Der Wettbewerb richtet sich an die Studierenden der 24 Kunsthochschulen in Deutschland. Jede Kunsthochschule nominiert dafür zwei Teilnehmer/-innen. Die Auswahl der Preisträger/-innen wird bereits ein halbes Jahr vor der Ausstellung durch eine unabhängige Jury stattfinden, und die Ausstellung wird sich auf deren Arbeiten konzentrieren.
Diese Fokussierung erlaubt es, die Werke der ausgezeichneten Künstler/-innen besser zu würdigen und ihnen mehr Raum zu geben, als dies in der großen Gruppenausstellung der vergangenen Jahre möglich war. Zusätzlich wird die Aufmerksamkeit auf die Preisträger durch eine längere Laufzeit der Ausstellung erhöht. Das Ziel des Wettbewerbs – die Förderung junger Künstler/-innen – wird mit der Neukonzeption gestärkt. Die Ausstellung in der Bundeskunsthalle soll die Preistragenden auf ihrem Weg in die freiberufliche Tätigkeit voranbringen, in dem sie Öffentlichkeit schafft.

Der Bundespreis für Kunststudierende wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und vom Deutschen Studentenwerk organisiert.

Quellennachweise anzeigen
Abbildungen
  1. Johanna von Schönfeld, 2013, Ohrenkuss- Ausgabe „Superkräfte“© Martin Langhorst (www.lichtbilderlanghorst.de)
  2. Johann Adolf Lasinsky, Der Rhein bei Koblenz Ehrenbreitstein© LVR-LandesMuseum Bonn, Foto: Jürgen VogelJohann Adolf Lasinsky, Der Rhein bei Koblenz Ehrenbreitstein © LVR-LandesMuseum Bonn, Foto: Jürgen Vogel
  3. Jochen Viehoff, Pina Bausch tanzt ein Solo in Danzón (Ausschnitt), Fotografie© Jochen ViehoffJochen Viehoff, Pina Bausch tanzt ein Solo in Danzón (Ausschnitt), Fotografie © Jochen Viehoff
  4. Ausstellungsansicht, Mark Wallinger, Ecce Homo, 1999, The Israel Museum, Jerusalem© Mark WallingerAustellungsansicht, Mark Wallinger, Ecce Homo, 1999, The Israel Museum, Jerusalem © Mark Wallinger
  5. Albert Bierstadt, Aufziehendes Gewitter im Tal, 1891, Öl auf Leinwand© NordseeMuseum HusumAlbert Bierstadt, Aufziehendes Gewitter im Tal (Ausschnitt), 1891, Öl auf Leinwand© NordseeMuseum Husum
  6. Choga Zanbil, Khuzestan©Iran Cultural Heritage, Handicraft and Tourism Organization, Foto: KhadifarChoga Zanbil, Khuzestan
  7. Katharina Sieverding, 2014© Katharina Sieverding, VG Bild-Kunst, Bonn 2016, Foto: Klaus Mettig, VG Bild-Kunst, Bonn 2016Katharina Sieverding, 2014 © Katharina Sieverding, VG Bild-Kunst, Bonn 2016, Foto: Klaus Mettig, VG Bild-Kunst, Bonn 2016
  8. Ferdinand Hodler, Linienherrlichkeit (Ausschnitt), um 1909, Öl auf Leinwand © Kunstmuseum St. Gallen, Dr. Max Kuhn-Stiftung, Foto: Sebastian StadlerFerdinand Hodler, Linienherrlichkeit (Ausschnitt), um 1909, Öl auf Leinwand © Kunstmuseum St. Gallen, Dr. Max Kuhn-Stiftung, Foto: Sebastian Stadler
  9. Mawil, Kinderland, Seite 44 (Ausschnitt), 2016© Mawil / ReproduktMawil, Kinderland, Seite 44, 2016 © Mawil / Reprodukt
  10. Gregor Schneider, Bondi Beach, 21 Beach Cells, Kaldor Art Projects, Bondi Beach, Sydney 2007© Gregor Schneider / VG Bild-Kunst, Bonn 2016Gregor Schneider, Bondi Beach, 21 Beach Cells, Kaldor Art Projects, Bondi Beach, Sydney 2007 © Gregor Schneider / VG Bild-Kunst, Bonn 2016
  11. Diango Hernández, FELIX, 2016, Lithographie, 100 x 60 cm© Diango HernándezDiango Hernández, FELIX, 2016, Lithographie, 100 x 60 cm © Diango Hernández
  12. Melanie Bisping, World Problems, 2014, Foto: Dr. Mark Brandenburgh, 2015© Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland GmbHMelanie Bisping, World Problems, 2014, Foto: Dr. Mark Brandenburgh, 2015 © Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland GmbH
  13. Aleksandra Domanovic, Substances of Human Origin, 2015© Aleksandra DomanovicAleksandra Domanovic, Substances of Human Origin, 2015 © Aleksandra Domanovic

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