Ausstellungen
 • Ausstellungsübersicht
 • Ausstellungsrückschau
Veranstaltungen
PÄDAGOGIK
Bibliothek
Besucherinfo
Über uns
Kontakt
Artcard
Shopping
Presse
Newsletter
Suche 

Bundeskunsthalle bei facebook
AUSSTELLUNGEN
  ALEX KATZ - IN YOUR FACE
Ausstellungsbegleitende Angebote

Musik zum Sehen

In der Ausstellung finden die Besucher drei Stationen mit "Musik zum Sehen". Dieses Angebot der Pädagogischen Abteilung ist eine Audio-Anregung zur Betrachtung ausgewählter Arbeiten von Alex Katz. Zum kontemplativen Sehen und Hören laden Stühle und Kopfhörer ein. Die atmosphärisch verwandte und faktisch präzise "Musik zum Sehen" bietet Möglichkeiten zum Entdecken von Parallelitäten und Assoziationen in der Betrachtung der Kunstwerke.

Zu hören sind: Ein musikalisch untermalter Text von Frank O'Hara und zwei Musiktitel, für deren Auswahl auch die Vorliebe von Alex Katz für den Jazz der 50er Jahre eine wichtige Rolle spielen. Idee, Konzeption und Realisation: Dr. Hanns-Ulrich Mette, Leiter Pädagogische Abteilung.
Einführung zur Ausstellung
Öffnungszeiten, Anfahrt, etc.
Lageplan
Bilder aus der Ausstellung
Ausstellungsbegleitende Angebote
Führungen
Workshops
Katalog
Literaturliste


Wählen Sie das jeweilige Bild
zur vergrößerten Ansicht

1) Frank O'Hara: "An die Filmindustrie in Krise" (1957)

Stimme: Christian Brückner,
Musik: Lone World Trio
(Kai Brückner - g, Johannes Gunkel - b, Jan von Klewitz - sax;
4:17 Min.; Übersetzung: Maria Sporleder)
ã Audio-CD "Brückner Beat", Hazelwood Records 2001


Frank O'Hara (1926 - 1966) gehörte zu den brillanten Figuren der New Yorker Kunstszene der 50er und Anfang 60er Jahren. Er schrieb Kunstkritiken, arbeitete als Kurator am Museum of Modern Art und veröffentlichte Gedichtbände im Umkreis der New York School of Poets. Seine "I do this, I do that"-Lyrik reflektiert häufig alltägliche Erfahrungen, insbesondere aber auch seine Begegnungen mit Kunst und Künstlern (u.a. Jackson Pollock, Larry Rivers, Al Leslie, Mike Goldberg) aus einer ambivalenten Position entsprechend seinem Gedicht:

"Why I Am Not a Painter:
... But me? One day I am thinking of / a color: orange. I write a line /
about orange. Pretty soon it is a / whole page of words, not lines…"

Im Werk von Alex Katz gibt es mehrere Hommagen auf Frank O'Hara, z.B. eine Silhouettenfigur von 1959/60 oder das Gemälde "Marine and Sailor" (1961). Zu Katz schrieb 1966 Frank O'Hara:
"For Katz the image, and his TV, billboard or movie close-up discovery, provided a way of both isolating and abstracting each separate feature."

2) Reflections (7:01 min.)

composed by Thelonious Monk, played by Sonny Rollins - tenorsax
with Thelonious Monk - p, Paul Chambers - b, Art Blakey - dr;
recorded by Rudy van Gelder on April 14, 1957 for ã Blue Note Records,
von der LP "Sonny Rollins Vol. 2", Blue Note 1558

Aus einem Interview im Journal of Contemporary Art, Vol. 4, Nr. 2, Fall / Winter 1991, S. 70-81, das auf Vorschlag von Alex Katz der junge US-Fotokünstler Richard Prince mit ihm führte:

Prince: Did you ever have a relationship with the "thin air" fifties rock-and-roll or was it always jazz ?


Katz: I drifted from jazz to Sonny Rollins, who was the last jazz musician I liked. After that, jazz no longer interested me.

In seinen autobiografischen Notizen: Alex Katz. Erfundene Symbole, Positionen zur Gegenwartskunst Bd. 2, 1997, S.53 ff., gibt Katz ausführlicher Auskunft über seine Vorliebe für die Jazzmusiker Stan Getz und Sonny Rollins sowie Miles Davis und Machito)

3) Moon Dreams (3:19 min.)

arranged by Gil Evans, played by the Miles Davis Nonet
with Miles Davis - tp, Jay Jay Johnson - tb, Gunther Schuller - french horn,
Bill Barber - tuba, Lee Konitz - altsax, Gerry Mulligan - baritonsax,
John Lewis - p, Al McKibbon - b, Max Roach - dr,
recorded March 9, 1950, ã Capital Records Studio New York,
produced by Pete Rugolo, released first as single record,
1954 on 10'' LP "Capitol Clasics in Jazz",
1957 on 12'' LP Capitol Records under the landmarking title "Birth of the Cool"

Frank O'Hara 1966 über Alex Katz: "Katz is a cool painter. Utilizing some of the effects of the Intimists to reinforce an abstract schema based on figuration and a technique which is "post-painterly", he poses a problem in evaluation for American critics and connoisseurs of the New, an enviable position which one hopes he is able to maintain in a situation where virtually everything else has been gobbled up, if not assimilated or understood."

(zit. n. Ausst.kat. Alex Katz. Twenty five Years of Painting, The Saatchi Gallery, London 1997, S. 160)



Warum Alex Katz cool ist.
Ein Nachmittag mit Anke Engelke


Samstags für Besucher von 13 bis 15 Jahren: 13-15 Uhr am 8. und 22. Juni
von 16 bis 19 Jahren: 16-19 Uhr am 15. und 29. Juni
Die Teilnehmerzahl ist jeweils begrenzt auf 20 Teilnehmer, Reservierung möglich: Tel. 0228 / 9171-243 und e-mail: paedagogik@kah-bonn.de;

Die Teilnahme ist kostenfrei mit der (Schüler-) Eintrittskarte zur Ausstellung.


  DRUCKENVERSENDEN