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Max Liebermann
Wegbereiter der Moderne 21. April bis 11. September 2011 „Raffinierte Blickachsen, ein freies Spiel aus Licht und Farbe und das unmittelbare Naturerlebnis stellen nicht nur eine Erweiterung des Ausstellungsrundgangs dar, sie ermöglichen es dem Besucher, in die Welt Max Liebermanns mit allen Sinnen einzutauchen.“
(SIMs Kultur, März 2011) „Erst spätere Betrachter erkannten die Klasse von Liebermanns Arbeiten, die nun in der Bonner Bundeskunsthalle in allen Facetten zu bestaunen sind.“ (dapd, 20.04.2011) „Beeindruckende Ausstellung in Bonn“ (Bild Köln / Bild Düsseldorf, 21.04.2011, Michael Bischoff)
MAX LIEBERMANN
Kooperationspartner Kuratorenteam Ausstellungsleitung Unternehmenskommunikation ![]() Max Liebermann, Strand bei Noordwijk, 1908, Öl auf Holz, 61,5 x 69 cm, Hamburg, Körber-Stiftung Der chronologisch gegliederte Ausstellungsrundgang veranschaulicht mit über 100 Gemälden und Zeichnungen alle Schaffensphasen des Künstlers. Mit jedem Jahrzehnt seines langen Lebens gelang es Max Liebermann geradezu programmatisch seinen Stil und sein Motivrepertoire zu erneuern.
Der thematisch weit gespannte Bogen beleuchtet exemplarisch die wichtigsten Werkgruppen Max Liebermanns: Seine frühen Darstellungen der bäuerlichen Lebens- und Arbeitswelt zeichnen sich noch durch ein gedämpftes Kolorit aus. Erst ab der Mitte der 1880er Jahre tauchte der Künstler seine Motive des bürgerlichen Freizeitvergnügens – die Welt der Gartenlokale, des Strandlebens oder Polospiels − in das sonnendurchwirkte Tageslicht der Impressionisten, ohne jedoch deren Technik zu übernehmen. Nach 1900 entwickelte sich Liebermann zu einem begehrten Porträtisten. Die immer wiederkehrenden Selbstporträts des Künstlers verliehen der Ausstellung eine sehr persönliche Note. Der Rundgang endet mit dem fulminanten Alterswerk Max Liebermanns, das er seit 1910 in seinem Sommerhaus am Wannsee schuf. Die unzähligen Gartenansichten entwickelten sich zu einem Experimentierfeld freier Malerei, in der Kunst und Natur zu einer glücklichen Synthese zusammenfinden. Auf dem Dach der Bundeskunsthalle werden die drei Hauptelemente dieses Künstlergartens – die Heckengärten, die Birkenallee und die Staudenbeete – in freier Anordnung zitiert. Raffinierte Blickachsen, freies Spiel aus Licht und Farbe und das unmittelbare Naturerlebnis stellen nicht nur eine Erweiterung des Ausstellungsrundgangs dar − sie ermöglichen es dem Besucher, in die Welt Max Liebermanns mit allen Sinnen einzutauchen. Medien in der Ausstellung Die Ausstellung "Max Liebermann. Wegbereiter der Moderne" vermittelt Ihnen diese vielseitige Künstlerpersönlichkeit nicht nur über sein Werk. In einer Audiolounge können Sie auf kleinstem Raum bei bestmöglichem Raumklangerlebnis Max Liebermanns Stimme lauschen und dabei Bildern aus dem Leben des Meisters folgen. An anderer Stelle haben Sie die Möglichkeit, die "Schaffenden Hände" Liebermanns in einem Dokumentarfilm zu erleben, den Hans Cürlis 1922 schuf. Der Regisseur drehte insgesamt 87 kurze Filmporträts von Malern und Bildhauern bei der Arbeit im Atelier. Auch Liebermann ließ sich von Cürlis bei der Entstehung eines Werkes über die Schulter schauen. Nele Münchmeyer realisierte für die Ausstellung einen Dokumentarfilm, der das Bild einer Persönlichkeit, die Zeit ihres Lebens widersprüchlich wahrgenommen und beschrieben wurde, nachzeichnet. War Liebermann den einen zu fortschrittlich und galt z.B. Wilhelm II. als "Anarchist", sahen ihn andere wie Emil Nolde als konservativ und rückwärts gewandt. Medienecho
„Für viele Maler, schreibt Robert Fleck im vorzüglichen Katalog, sei Max Liebermann wegen seiner malerischen Freiheit und der Abwendung von starrer Methodik heute wieder ein Geheimtipp.“ (General-Anzeiger, 21./22.04.2011, Gudrun von Schoenebeck) „Die Ausstellung hat mit ihren rund 100 Werken eine gut rezipierbare Größe, bietet viel originale Kunst und nur so viel Ausstellungskonzept wie nötig.“ (Westfälische Rundschau, 21.04.2011, Rolf Pfeiffer) „Aber das ist nur eine Seite seines Schaffens, wie uns die attraktive Schau in der Bonner Bundeskunsthalle vor Augen führt.“ (Nürnberger Nachrichten, 27.04.2011, Veit-Mario Thiede) |
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