Art meets Science Mit Heinz Mack und Knut Urban,
Physiker am Forschungszentrum Jülich
Moderation: Andreas Lange
Knut Urban hat als Physiker auf dem Gebiet der hochauflösenden Elektronenmikroskopie der Forschung zuvor unerreichbar
scheinende Einblicke ins Innere der Materie eröffnet.
Heinz Mack hat als Maler, Lichtkünstler und Bildhauer die Kunst
seit 1960 nachhaltig beeinflusst.
Inspirierende Persönlichkeiten und faszinierende Ergebnisse
hier wie dort – aber Welten voneinander entfernt. Könnte man
zumindest meinen. Wären sich die Bilder nicht so verblüffend
ähnlich, die die beiden auf ganz unterschiedliche Art hervorbringen. Was steckt dahinter?
Der Wissenschaftsjournalist und Moderator Andreas Lange
erkundet im Gespräch, was Künstler und Forscher begeistert
und antreibt, wo sich ihre Wege kreuzen und wo sie
auseinanderstreben.
Exklusiv für ArtCard-Inhaber 200 Plätze kostenfrei.
Teilnahme für ArtCard-Inhaber nur mit schriftlicher Anmeldung bis zum 25. März.
Anmeldung: Fax: 0228 91 71–244, E-Mail: kunstvermittlung@bundeskunsthalle.de
oder per Post. Die Anmeldebestätigung wird Ihnen zugesandt und ist zum Termin
mitzubringen. Weitere Interessenten erhalten Karten an der Abendkasse.
Eintritt: 9 EUR, ermäßigt 7 EUR inkl. Eintritt in die Ausstellung
Licht, Farbe, Raum – Was sehen wir wirklich?
Andreas Bauer, Neurowissenschaftler
am Forschungszentrum Jülich
Er sei fasziniert vom Spektrum des Lichts, „und zwar bezogen
auf den Raum und die Zeit“, so Heinz Mack. In seinem Werk
reflektiert und hinterfragt er die Vorstellung von unserer
Wahrnehmung, wie sie von den Naturwissenschaften definiert
wurde. Wie sicher sind diese Definitionen noch? Was weiß die
moderne Hirnforschung über unsere Wahrnehmung von Licht,
Farbe und Raum? Wie sehr können wir dem trauen, was wir
sehen? Und was können uns Kunst und Wissenschaft über das „wahre“ Aussehen der Welt sagen? Der Vortrag von Andreas
Bauer ist eine Expedition in die Untiefen von Schein und Sein
des Sehens.
Eintritt: 9 EUR, ermäßigt 7 EUR inkl. Eintritt in die Ausstellung
Karten sind an der Abendkasse erhältlich.
Diese Nacht (Nuit de Chien)
Von Werner Schroeter
Frankreich / Portugal / Deutschland 2008
118 Minuten, FSK ab 16
Mit Pascal Greggory, Bruno Todeschini, Amira Casar u.v.m.
Der Bürgerkrieg ist fast vorbei. Die progressiven Kräfte haben verloren. Der Widerstand, der so lange in den Bergen ausgehalten hatte, ist nahezu zerschlagen. Die Hafenstadt Santa María, in der noch verschiedene Gruppierungen um die Macht ringen, ist von regierungstreuen Truppen umstellt und wird wohl in dieser Nacht endgültig fallen. Auf den Straßen herrschen Chaos und Krankheit. Niemand ist sicher vor der Geheimpolizei, die willkürlich Verhaftungen vornimmt und mordet. Am nächsten Morgen soll das letzte Schiff die dem Untergang geweihte Stadt verlassen.
Seit dem Tod Schroeters am 10. April 2010 der erste Film auf einem Bonner Programm.
Eintritt: 6 € / ermäßigt 4,50 €
In Kooperation mit der Bonner Kinemathek
Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens
Von Friedrich Wilhelm Murnau
Deutschland 1922,
94 Minuten, FSK ab 16
Mit Max Schreck, Alexander Granach, Greta Schröder u.v.m.
Zum Stummfilm spielt live die Gruppe FILMSIRUP
Erzählt wird die Geschichte des Grafen Orlok, eines Vampirs aus den Karpaten, der in Liebe zur schönen Ellen entbrennt und Schrecken über ihre Heimatstadt Wisborg bringt. Nosferatu gilt als einer der ersten Vertreter des Horrorfilms und übte mit seiner visuellen Gestaltung großen Einfluss auf das Genre aus. Zugleich gilt das Werk mit seiner dämonischen Hauptfigur und seiner traumartigen, gequälte Seelenzustände spiegelnden Inszenierung als wichtiges Werk des Kinos der Weimarer Republik.
Eintritt: 6 € / ermäßigt 4,50 €
In Kooperation mit der Bonner Kinemathek
Der dritte Mann (The third Man)
Von Carol Reed
Großbritannien 1949,
105 Minuten, FSK ab 12
Mit Joseph Cotten, Alida Valli, Orson Welles u.v.a.
Wien kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Stadt ist in vier Besatzungszonen aufgeteilt, die von den USA, der Sowjetunion, Frankreich und England verwaltet werden. Eine fünfte internationale Zone wird von allen vieren gemeinsam verwaltet. Der Schwarzhandel blüht, und wer sich gegen die Banden stellt, landet in der Donau. Vor dieser düsteren Kulisse spielt die Suche des Western-Autors Holly Martins nach seinem angeblich bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommenen Freund Harry Lime.
Robert Krasker erhielt 1951 den Oscar für die „beste Schwarz-Weiß-Kamera“.
Eintritt: 6 € / ermäßigt 4,50 €
In Kooperation mit der Bonner Kinemathek
Schatten und Nebel (Shadows and Fog)
Von Woody Allen
USA 1992,
82 Minuten, FSK ab 12
Mit Woody Allen, Mia Farrow, John Malkovich, Madonna, Jodie Foster u.v.m.
„Philosophisches Traumspiel, das in virtuoser Weise die äußere Handlung mit der thematischen Reflexion über Gott, das Böse, die Liebe und die Kraft der Illusionen verbindet.“ Lexikon des Internationalen Films.
Der Film ist mit Zitaten aus der Filmgeschichte gespickt, ein cineastischer Leckerbissen.
Eintritt: 6 € / ermäßigt 4,50 €
In Kooperation mit der Bonner Kinemathek