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WELTEN, MENSCHEN, AUGENBLICKE - DIE GROSSEN FOTOGRAFINNEN VON NATIONAL GEOGRAPHIC |
Maria Stenzel
Maria Stenzels Karriere
als Fotografin begann 1991 bei NATIONAL GEOGRAPHIC. Sie studierte
Fotografie an der Universität von Virginia, für ihren Bachelor
of Arts befasste sie sich eingehend mit Geschichte und Kultur Amerikas.
1980 begann sie im Film Review Department der Photographic Division,
wo sie Filme auf technische Fehler überprüfte und Kontakt
zu den Fotografen, die mit einem Auftrag unterwegs waren, hielt. Auf
diese Weise konnte Stenzel Technik und Stil der weltbesten Fotografen
studieren, von denen sie Ratschläge und Zuspruch für die
eigene Arbeit bekam. Sie nahm an Workshops teil und begann mit Reportagen
für das Magazin der "Washington Post".
Im November 1992 wurde ihre erste Geschichte, "The Lure of the
Catskills" (Der Zauber der Catskills), in NATIONAL GEOGRAPHIC
veröffentlicht. Das Studium amerikanischer Geschichte und Kultur
kam ihren frühen Aufträgen über die Catskills, Imker
und Walt Whitman zugute. Stenzel stieg in der Folgezeit von nationalen
auf internationale Themen um und bewies damit ihre Anpassungsfähigkeit.
Stenzel ist ein Reiseprofi und sie erfasst das Wesentliche einer Geschichte,
Fähigkeiten, die dazu führten, dass immer mehr Fotos von
ihr veröffentlicht wurden. |
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| "Ich liebe die Weite", bekennt
Maria Stenzel, "so wie man sie zum Beispiel auf einem Eisbrecher
in einem gefrorenen Meer von der Größe Europas erlebt,
oder in den Adirondacks." Sie hat sich auf Abenteuer spezialisiert
und begann 1980 für NATIONAL GEOGRAPHIC zu arbeiten. Zunächst
musste sie Etiketten auf Filmdosen kleben. 1989 leitete sie dann die
Abteilung. "... ich hatte nicht vor, Fotografin zu werden",
erinnert sie sich. "Als ich hierher kam, wurde mir dann klar,
wie weit die Welt da draußen ist." 1990 verhalfen ihr ausgerechnet
Sparmaßnahmen, durch die sie ihren Job verlor, zum Durchbruch.
Nach kleineren Aufträgen, zum Beispiel auf Abschiedspartys zu
fotografieren, erhielt sie 1991 ihren ersten richtigen Auftrag: "The
Catskills". Es folgten "Migrating Beekeepers"(Imker
auf Wanderschaft), "David Thompson", die "Dry Valleys
of Antarctica" (Die Trockentäler der Antarktis) und "Sea
Ice". Obgleich Kollegen sie aufzogen, weil sie 50 Tage an Bord
eines Eisbrechers verbringen musste, fand sie es aufregend. Wo andere
Mühsal und Unbequemlichkeit sehen, entdeckt Stenzel stille Schönheit.
"Ich habe das Zelt stets einem Hotelzimmer vorgezogen",
sagt sie. "In der freien Natur kann ich mich entspannen." |
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