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Charles Jacqueau (1885–1968) Osterei als Anhänger, um 1910 Graphit und Gouache auf transparentem Vélin-Papier zur Ausführung in Saphiren, Gold und Email Für unser kollektives Gedächtnis sind im 19. Jahrhundert Ostereier mit dem Namen Fabergé verbunden. So gehörte es bei den wohlhabenden Russen zum guten Ton, sich Schmuckeier als Armbandanhänger zu schenken. Cartier wollte die russischen Familien für seine Objekte interessieren, die durch Europa reisten und einen Aufenthalt in Paris einlegten. Das erste Schmuckei des Hauses datiert aus dem Jahr 1906. Charles Jacqueau entwarf von 1906 an Schmuckeier. Sie dienten als kostbare Geschenke mit verschiedenen Funktionen und waren in allen denkbaren Techniken und Materialien ausgeführt! Eine ganze Reihe von Entwürfen sind in ihrem Raffinement würdige Erben des 18. Jahrhunderts. © Petit Palais. Musée des Beaux-Arts de la Ville de Paris, Photo: Pierrain |