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Die Akteurinnen und Akteure im Programm der Lichtburg

PINA BAUSCH UND DAS TANZTHEATER

Regina Advento

wuchs in Brasilien auf. Nach ihrer Tanzausbildung tanzte sie sieben Jahre in der brasilianischen Kompanie „Grupo Corpo“. Anfang der 90er Jahre kam sie auf Einladung von Pina Bausch nach Essen zum Folkwang-Tanzstudio und ist seit 1993 festes Ensemblemitglied des Tanztheater Wuppertal Pina Bausch. 2006 choreografierte Advento ihre erste Soloarbeit Trilha dos Sonhos für das Festival Panorama Sesi in Sao Paulo. Seitdem choreografiert Advento bis heute neben ihrer Arbeit im Tanztheater Wuppertal immer wieder eigene Arbeiten. Zuletzt wurde ihr Duett Minuten Beat 2014 in Münster uraufgeführt.

Damiano Ottavio Bigi

wurde 1982 in Rom geboren. Er studierte Tanz in Italien bei Nabila El Kattan, am Teatro dell Opera di Roma und am Centre International de Danse Rosella Hightower in Frankreich. Von 2005 bis 2012 war er Tänzer beim Tanztheater Wuppertal Pina Bausch und Teil der Erstbesetzung der Stücke Bamboo Blues (UA 2007) und "… como el musguito en la piedra, ay si, si, si …" (UA 2009. Gemeinsam mit Clémentine Deluy und Thusnelda Mercy gründete er 2009 das Trio CDT. Seit 2015 ist Damiano Ottavio Bigi wieder festes Ensemblemitglied des Tanztheater Wuppertal Pina Bausch.

Finola Cronin

kehrte nach ihrer Arbeit mit Pina Bausch zurück nach Irland, um am University College Dublin zu studieren, dort erhielt sie ihren Doktortitel. Heute ist Cronin dort Leiterin der Theaterwissenschaft an der School of English und forscht und lehrt in den Bereichen Tanz, Theater und Performance Studies. Seit kurzem ist sie in dem Stück Cantatas von Raimund Hoghe auch wieder auf der Bühne zu sehen.

Juan Kruz Diaz de Garaio Esnaola

ist Choreograf, Tänzer und Tanzpädagoge. Er arbeitete u.a. mit P.C. Scholten, Emio Greco, Arthur Rosenfeld und Lloyd Newson zusammen, bevor er 1996 Mitglied des neu gegründeten Ensemble Sasha Waltz & Guest wurde. Als Choreograf arbeitet er beispielsweise mit Luc Dunberry, Sidi Larbi Cherkaoui und Damien Jalet. Er unterrichtet Workshops und Meisterklassen weltweit.

Léonard Engel

ist gebürtiger Franzose und besuchte die Ballettschule der Pariser Oper. Im letzten Ausbildungsjahr tanzte er in Cinderella im Ballett der Pariser Oper. Anschließend bekam er 2005 sein erstes Engagement beim Victor Ullate Ballet Madrid und blieb dort für drei Spielzeiten. Seit der Spielzeit 2008/2009 war Léonard Engel als Gruppentänzer beim Bayerischen Staatsballett engagiert. Im Juli 2012 folgte die Ernennung zum Halbsolisten und mit Beginn der Spielzeit 2014/2015 zum Solisten.

Urs Kaufmann

studierte von 1976 bis 1979 Tanz an der Folkwang Hochschule in Essen. Von 1980 bis 2002 war er Tänzer des Tanztheater Wuppertal Pina Bausch und ab 1993 auch Mitarbeiter des Betriebsbüros. Er war Mitglied der Erstbesetzung u.a. von Bandoneon (UA 1981), Walzer (UA 1982), Nelken (UA 1982), Viktor (UA 1986) und Ahnen (UA 1987). Seit 2002 arbeitet er im Kulturbüro der Stadt Wuppertal und ist zuständig für die Förderung der freien Szene im Bereich Tanz, Theater und Film.

Hans-Dieter Knebel

wurde 1948 in Schwelm geboren und war von 1978 bis 1979 Regieassistent und Schauspieler am Schauspielhaus Bochum. 1979 bis 1981 war er Mitglied beim Tanztheater Wuppertal Pina Bausch und kehrte dann bis 1986 ans Schauspielhaus Bochum zurück. Seit 1986 ist er Burgschauspieler am Wiener Burgtheater. Darüber hinaus wirkte er in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen mit.

Marigia Maggipinto

studierte an der Folkwang Universität der Künste in Essen und war von 1989 bis 1999 Tänzerin des Tanztheater Wuppertal Pina Bausch. Sie tanzte in 14 unterschiedlichen Stücken von Pina Bausch und war Mitglied der Erstbesetzung von Tanzabend II (UA 1991), Das Stück mit dem Schiff (UA 1993), Ein Trauerspiel (UA 1994), Danzón (UA 1995) und Der Fensterputzer (UA 1997). Sie unterrichtete u.a. an der Duke University (USA).

Dominique Mercy

geboren 1950 in Mauzac (Frankreich), wurde bereits im Alter von 15 Jahren in das Ensemble des Grand Théâtre in Bordeaux aufgenommen. 1968 folgte ein Engagement ans neu gegründete Ballet Théâtre Contemporain in Amiens. Seit 1973 ist er Tänzer im Tanztheater Wuppertal Pina Bausch. Zweimal, 1975 und 1979, verließ Mercy die Kompanie, gründete mit Malou Airaudo ein eigenes Ensemble und arbeitete mit Carolyn Carlson an der Pariser Oper. Gemeinsam mit Robert Sturm, Pina Bauschs Regieassistenten, übernahm er nach dem Tod von Pina Bausch 2009 die Künstlerische Leitung des Tanztheater Wuppertal, die er bis 2013 innehatte.

Jan Minarik

wurde 1945 in Prag geboren und erhielt eine klassische Tanzausbildung am dortigen Konservatorium. Nach einem ersten Engagement am Tiroler Landestheater Innsbruck wechselte er unter Ballettdirektor Ivan Sertic als Solotänzer zum Ballett der Wuppertaler Bühnen, wo er unter dem Künstlernamen Jean Mindo auftrat. Als Pina Bausch 1973 die Leitung des Wuppertaler Balletts übernahm, war er einer der wenigen Tänzer, die im neu formierten Tanztheater Wuppertal verblieben. Neben seiner Arbeit als Tänzer begleitete er als Fotograf das Ensemble während der Probenarbeit und auf Tourneen. Jan Minarik verließ das Ensemble im Jahr 2000 und lebt heute auf seinem Bauernhof in Tschechien

Peter Pabst

wurde 1944 in Grätz/Posen (heute Grodzisk Wielkopolski, Polen) geboren und studierte Kostüm und Bühnenbild an den Kölner Werkschulen. Sein erstes Engagement führte ihn ans Schauspielhaus Bochum zu Peter Zadek. Seit 1979 arbeitet er als freier Bühnen- und Kostümbildner in Schauspiel, Oper, Tanz, Film und Fernsehen. Seine Arbeiten führten ihn in fast alle europäischen Großstädte, nach Amerika und Asien. Seit 1980 bis zu Bauschs Tod 2009 entwarf er 25 Bühnenbilder für die Stücke des Tanztheater Wuppertal. Er wurde ausgezeichnet u.a. mit der Kainz-Medaille der Stadt Wien, dem Von der Heydt-Preis der Stadt Wuppertal und der Ernennung zum Chevalier des Arts et des Lettres.

Fabien Prioville

studiert am Centre National de Danse Contemporaine (CNDC) in Angers. Es folgen Zusammenarbeiten mit Édouard Locks Kompanie La La La Human Steps, Kanada und Phillippe Blanchard, Stockholm. 1999 wurde er Ensemblemitglied beim Tanztheater Wuppertal Pina Bausch, bis er 2006 beginnt, als freier Tänzer und Choreograf zu arbeiten, u.a. zusammen mit Josef Nadj und Davis Freeman. Auftragsarbeiten führten ihn bereits nach New York (Juilliard School), Japan und Australien.

Azusa Seyama

wurde in Japan geboren und studierte Ballett in Japan, den Vereinigten Staaten, in Kanada, Mexiko und Kuba. 1994 ging sie an die North Carolina School of the Arts und tanzte u.a. im Ballet Austin, TX (USA). 1999 begann sie ein Studium an der Folkwang Hochschule in Essen. Seit 2000 tanzt sie im Tanztheater Wuppertal Pina Bausch. 2014 choreografierte sie für saitama gold theater in Japan und tanzte in der Produktion time for us der Fabien Prioville Dance Company.

Fernando Suels Mendoza

wurde 1968 in Venezuela geboren. In 1987 begann er sein Tanzstudium in Caracas unter José Ledezma. Von 1991 bis 1995 studierte er Tanz an der Folkwang Hochschule in Essen und war Teil von Jean Cébrons Meisterklasse. Seit 1995 tanzt Fernando Suels Mendoza im Tanztheater Wuppertal Pina Bausch.

Lin Verleger

ist professioneller B-Boy (Breakdance), der mit seiner Crew „RECKLESS" deutscher Meister wurde und 2011 und 2012 Deutschland bei der Breakdance-Weltmeisterschaft „Battle of the Year“ in Montpellier vertreten durfte. Seit 2010 ist Verleger auch in dem Genre Tanztheater aktiv und fusioniert „urbanen“ und „zeitgenössischen“ Tanz. Diverse Produktionen unter anderem mit „La Macana“ oder Susanne Linke (Ruhrort) zählen zu seinen Erfahrungen. Er ist Choreograf in dem jungen Herner Tanzensemble „Ensample“.

Anna Wehsarg

tanzt beim Tanztheater Wuppertal Pina Bausch seit 2000. Sie war Mitglied der Erstbesetzung der Stücke Água (UA 2001), Nefés (UA 2003), Rough Cut (UA 2005), Bamboo Blues (UA 2007) und “…como el musguito en la piedra, ay si, si, si…“ (UA 2009).

Ruth Amarante

wurde 1963 in Rio de Janeiro geboren. 1981 erhielt sie ihr erstes Engagement beim "Teatro de Dança de Sao Paulo" unter der Leitung von Celia Gouveia und Maurice Vaneau in ihrem Heimatland Brasilien. Bevor sie ihre Tanzkarriere fortsetzte, absolvierte sie von 1982 bis 1988 ein Medizinstudium an der Staatlichen Universität in Rio de Janeiro. 1988 nahm sie ein Tanzstudium an der Folkwang Hochschule in Essen auf, das sie 1991 abschloss. Seit 1991 ist sie Ensemblemitglied beim Tanztheater Wuppertal Pina Bausch.

Bénédicte Billiet

wurde 1954 in Lille/Frankreich geboren und tanzte nach ihrer Ballettausbildung am Conservatoire de Paris in der Compagnie de l’Opéra de Lyon und danach in verschiedenen freien Tanzgruppen. Von 1981 bis 1989 war sie Ensemblemitglied des  Tanztheater Wuppertal Pina Bausch. Nach einer längeren Unterbrechung kehrte sie 2001 zurück. Sie begleitete das Projekt Kontakthof. Mit Damen und Herren ab ´65` mit Beatrice Libonati und Jo Ann Endicott, anschließend übernahm sie zusammen mit Jo Ann Endicott die Einstudierung von Kontakthof. Mit Teenagern ab ´14`. Neben ihrer Tätigkeit als Probenleiterin für einige Stücke von Pina Bausch unterstützt sie den Aufbau des Pina Bausch Archivs.

Clémentine Deluy

ist Tänzerin und Tanzpädagogin. 2002 wurde sie Mitglied von Sasha Waltz & Guest. In dieser Zeit arbeitet sie in freien Produktionen, u.a. mit Luc Dunberry und Juan Kruz Dias de Garaio Esnaola. Von 2006 bis 2014 war Deluy Mitglied des Tanztheater Wuppertal Pina Bausch und gründete 2009 gemeinsam mit Thusnelda Mercy und Damiano Ottavio Bigi das Trio CDT. Sie gibt regelmäßig Workshops und Meisterklassen.

Dominique Duszynski

war von 1983 bis 1992 Tänzerin des Tanztheater Wuppertal Pina Bausch. Seit 1989 unterrichtet sie in Institutionen und verschiedene Kompanien weltweit u.a. für P.A.R.T.S. in Brüssel. 1992 begann sie ihre eigene Forschung und Zusammenarbeit mit Tänzern und Schauspielern, unter anderem mit JF Duroure and Pippo Delbono. Neben ihren eigenen Produktionen arbeitete sie seit 2007 gemeinsam mit dem Choreografen M. Noiret.

Mechthild Großmann

wurde 1948 in Münster geboren. Sie war als Schauspielerin an Theatern in Bremen, Stuttgart, Bochum, Köln, Münster, Kassel und Frankfurt engagiert und arbeitet für Film- und Fernsehproduktionen. Pina Bausch lernte sie 1975 kennen, als Großmann als Gast an den Wuppertaler Bühnen spielte. Bausch engagierte sie für ihren geplanten Brecht/Weill-Abend Die sieben Todsünden der Kleinbürger/Fürchtet euch nicht (UA 1976). Ab 1979 war sie als einzige „Nicht-Tänzerin“ für mehr als 30 Jahre Ensemblemitglied beim Tanztheater Wuppertal, wo sie bis heute als Gast auftritt.

Nayoung Kim

arbeitete nach ihrem Tanzstudium in Südkorea und an der Folkwang Hochschule Essen 1990 zuerst gemeinsam mit Christina Horvath am Tanztheater Kassel. Seit 1996 tanzt sie im Tanztheater Wuppertal Pina Bausch. Kim arbeitet u.a. auch als Choreografin in Berlin, Essen, London und Seoul.

Stefan Koldehoff

Jahrgang 1967, arbeitet als Kulturredakteur des Deutschlandfunks in Köln. Als gebürtiger Wuppertaler verfolgt er die Arbeit des Tanztheater Wuppertal seit 25 Jahren. 2014 gab er den Bildband Pina Bausch – backstage mit Fotografien von KH.W. Steckelings heraus. Er ist ebenfalls Herausgeber der Publikation O-Ton Pina Bausch. Interviews und Reden I, gemeinsam mit der Pina Bausch Foundation (erscheint März 2016).

Anne Martin

wurde 1953 in Rolle (Schweiz) geboren. Sie arbeitet als Tänzerin, Musikerin, Choreografin und Tanzpädagogin. Sie studierte Musik am Konservatorium in Lausanne, ihre Tanzausbildung erhielt sie am Centre International de Danse Rosella Hightower in Cannes. 1978 bis 1991 war sie Tänzerin beim Tanztheater Wuppertal Pina Bausch. Danach wandte sie sich neben dem Tanz verstärkt der Musik zu. Seit 1998 ist sie als Choreografin und Tanzpädagogin tätig.

Thusnelda Mercy

ist Tänzerin, Choreografin und Kuratorin. Von 2003 bis 2015 war sie Tänzerin des Tanztheater Wuppertal und arbeitete als Assistentin für Pina Bauschs Stück ‘Sweet Mambo’ (2008). Seit 2009 entwickelt sie eigene Projekte und Choreografien und unterrichtet Workshops weltweit. Seit 2015 arbeitet sie mit dem Choreografen und Regisseur Pascal Merighi zusammen. Im Jahr 2002 und wieder seit 2015 ist sie Teil von Sasha Waltz & Guests (Berlin).

Florence Minder

ist eine Performerin aus der Schweiz. Sie lebt in Brüssel. In ihrer persönlichen Arbeitsweise vermischt sie auf besondere Art und Weise Text und Performance und überschreitet dabei die Grenzen zwischen Theater, Performance Art und Kunst im öffentlichen Raum. Ihr letztes Stück Episode 01: what people expect from you is a story war Teil des Festival d’Avignon 2015 - XS à Avignon.

Nazareth Panadero

wurde in Madrid geboren und absolvierte ihre klassische Ballettausbildung am dortigen Konservatorium. Seit 1979 gehört sie fast ununterbrochen zum Wuppertaler Tanztheater Pina Bausch. Sie war Teil von 19 unterschiedlichen Produktionen – von Stücken wie Keuschheitslegende aus dem Jahre 1979 bis hin zu ‘Sweet Mambo‘ von 2008.

Jean-Laurent Sasportes

wurde 1952 in Casablanca geboren. 1979 wurde er Mitglied des Tanztheater Wuppertal Pina Bausch und ist seit 1996 dort als Gast tätig. Seit 1998 arbeitet er frei als Choreograf für verschiedene Theater- und Tanztheaterproduktionen. Bekannt sind seine eigenen structured improvisations besonders durch die Zusammenarbeit mit Musikern wie u.a. Peter Kowald und Hans Reichel. International unterrichtet er Modern Dance, Kinomichi und sein Körpertraining Jansannotaiso.

Shantala Shivalingappa

wurde in Madras (Indien) geboren und wuchs in Paris (Frankreich) auf. Durch ihre Mutter, die indische Tänzerin Savitry Nair, lernte sie die indische Tanztradition Kuchipudi kennen und studierte bei Lehrmeistern wie Vempati Chinna Satyam. Shantala Shivalingappa arbeitete mit weltberühmten Choreografen und Regisseuren wie Maurice Béjart, Peter Brook, Bartabas, Pina Bausch und Ushio Amagatsu zusammen. In den letzten Jahren kollaborierte sie u.a. mit Künstlern wie Sidi Larbi Cherkaoui, Giorgio Barberi Corsetti, Shaun Parker und Irina Brook und kreierte ihre eigenen Choreografien.

Kenji Takagi

ist freischaffender Tänzer, Choreograf und Pädagoge. Von 2001 bis 2008 war er festes Ensemblemitglied beim Tanztheater Wuppertal Pina Bausch, bei dem er bis heute als Tänzer und Probenassistent gastiert. Für sein Solo in Pina Bauschs Bamboo Blues erhielt er den Deutschen Theaterpreis "Der Faust" in der Kategorie „Herausragende darstellerische Leistung im Tanz“.

Marc Wagenbach (Dr. phil.)

arbeitet als Kulturwissenschaftler, Dramaturg und Regisseur. Von 2007 bis 2009 war er Assistent von Pina Bausch und von 2009 bis 2013 wissenschaftlicher Leiter der Pina Bausch Foundation. Seit 2014 ist er Geschäftsführer des Internationalen Forschungszentrum für zeitgenössische Künste Ekeby in den Niederlanden.

Pablo Aran Gimeno

wurde in Barcelona geboren. Er begann seine tänzerische Karriere als Turniertänzer, bevor er in Klassischem Ballett und Modern Dance ausgebildet wurde. Seit 2005 tanzt er beim Tanztheater Wuppertal Pina Bausch. Er war Mitglied der Erstbesetzung von Bamboo Blues (UA 2007) und “… como el musguito en la piedra, ay si, si, si…“ (UA 2009).

Stephan Brinkmann (Dr. phil.)

ist Professor für Zeitgenössischen Tanz an der Folkwang Universität der Künste Essen, Tänzer, Choreograf, Tanzpädagoge und Tanzwissenschaftler. Er war Tänzer beim Folkwang Tanzstudio und beim Tanztheater Wuppertal Pina Bausch und wurde mit einer Arbeit zum Thema „Bewegung erinnern“ an der Universität Hamburg promoviert.

Mariama Diagne

ist Tanzwissenschaftlerin und Tänzerin. Der Ausbildung in New York schloss sie ein Studium der Musik-, Theater-, Medien- und Tanzwissenschaften in Bayreuth und Berlin an. Seit 2012 arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Seminar für Tanzwissenschaft an der Freien Universität Berlin, mit einer Promotion zum deutschen Tanztheater. Als wissenschaftliche Beraterin begleitet sie den Aufbau des Pina Bausch Archivs.

Jo Ann Endicott

wurde 1950 in Sydney/Australien geboren und studierte zunächst klassisches Ballett und tanzte vier Jahre für die Australian Ballet Company in Melbourne. 1973 engagierte Pina Bausch sie an ihr neu gegründetes Tanztheater Wuppertal. Nach einer mehrjährigen Unterbrechung, während der sie eigene Projekte verfolgte, kehrte sie 1994 als Gasttänzerin, Probenleiterin und Assistentin von Pina Bausch zum Tanztheater zurück, dem sie bis 2015 angehörte. Gemeinsam mit Bénédicte Billiet leitete sie die Einstudierung von Kontakthof. Mit Damen und Herren ab ´65` und Kontakthof. Mit Teenagern ab ´14`. Seit 1999 sind mehrere Bücher über ihre Erfahrungen und die Zusammenarbeit mit Pina Bausch erschienen.

Chrystel Guillebeaud

wurde in Paris geboren. Sie studierte an der Pariser Oper Ballett und wurde in Modern Jazz, Modern Dance und Tai Chi ausgebildet. Sie arbeitete mit Philippe Découflé, Maryse Delente und Maurice Béjart zusammen und war von 1995 bis 2000 festes Ensemblemitglied des Tanztheater Wuppertal Pina Bausch. Seit 2000 arbeitet sie als freischaffende Künstlerin.

Gabriele Klein (Dr. rer. soc.)

ist Professorin für Tanz und Performance an der Universität Hamburg und leitet seit 2012 ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördertes Forschungsprojekt zum Tanztheater Wuppertal, das in Kooperation mit der Pina Bausch Foundation stattfindet. Es erforscht kulturelle, ästhetische und mediale Übersetzungsprozesse am Beispiel der internationalen Koproduktionen des Tanztheater Wuppertal.

Miriam Leysner

hat Tanz an der Folkwang Hochschule Essen und Tanzwissenschaft an der Hochschule für Musik und Tanz Köln studiert. Sie war u.a. als Tanzpädagogin tätig, hat zahlreiche Tanzprojekte an Schulen durchgeführt und gibt Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte. Heute arbeitet sie im Pina Bausch Archiv und hat die Ausstellung „Pina Bausch und das Tanztheater“ zusammen mit Rein Wolfs und Salomon Bausch kuratiert.

Eddie Martinez

ist in Newton (Kansas, USA) geboren und aufgewachsen. Er besuchte die Wichita State University in Wichita, Kansas, die er mit dem Bachelor of Fine Arts in Modern Dance abschloss. Martinez studierte und tanzte anschließend 6 Jahre in New York City, bevor er 1995 zum Tanztheater Wuppertal Pina Bausch kam.

Pascal Merighi

arbeitet als Regisseur und Performer. Er war fünf Jahre Tänzer im Tanzforum Köln unter der Leitung von Jochen Ulrich. Von 1999 bis 2008 tanzte er im Tanztheater Wuppertal Pina Bausch. In den letzten Jahren schuf Merighi diverse Stücke und Inszenierungen, wie für das ELIXIR Festival 2014 in London That Paper Boy – un solo pour Dominique Mercy. Zuletzt kreierte er das Stück SAMUEL – titre de travail und arbeitete innerhalb des Jugendprojektes: jung & laut vol.1 für die Pina Bausch Foundation.

Cristiana Morganti

diplomiert an der Accademia Nazionale di Danza Rom und der Folkwang Hochschule Essen, ist freischaffende Tänzerin, Choreografin und Pädagogin. Sie war von 1993 bis 2014 festes Ensemblemitglied beim Tanztheater Wuppertal Pina Bausch, bei dem sie bis heute als Tänzerin gastiert. 2011 erhielt sie in Italien den Positano Leonide Massine Preis als Beste Zeitgenössiche Tänzerin des Jahres und 2014 den Kritikerpreis Danza & Danza als Beste Darstellerin und Choreografin für ihr Stück Jessica and Me.

Helena Pikon

wurde 1956 in Suresnes (Frankreich) geboren und begann 1975 zusammen mit Jacques Patarozzi in der Kompanie „La Main“ zu tanzen. 1977 folgte ihr erster Auftritt mit dem Tanztheater Wuppertal Pina Bausch in dem Stück Renate wandert aus. Seit 1981 ist sie festes Ensemblemitglied. Sie war u.a. Teil der Erstbesetzung von Auf dem Gebirge hat man ein Geschrei gehört (UA 1984), Two Cigarettes in the Dark (UA 1985) und Viktor (UA 1986) und wirkte auch in Pina Bauschs Film Die Klage der Kaiserin (1990) mit. Darüber hinaus hat Pikon auch zwei eigene Solos entwickelt: Winter Der Marguerite (1989, Hamburg) und Lilith (1999, Venedig).

Katja Schneider (Dr. phil.)

ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Theaterwissenschaft der LMU München. Schwerpunkte ihrer Lehre und Forschung sind Tanz, Performance Art, Intermedialität, Theater des 18. Jahrhunderts, frühe Moderne und postdramatisches Theater. Als Redakteurin arbeitete sie für die Fachmagazine tanzdrama, tanzjournal und tanz (1992–2012), als Dramaturgin ist sie für das Münchner Festival "Dance" tätig.

Michael Strecker

tanzt seit 1997 beim Tanztheater Wuppertal Pina Bausch. Er war Mitglied der Erstbesetzung von Stücken wie Masurca Fogo (UA 1998), O Dido (UA 1999), Wiesenland (UA 2000), Água (UA 2001), Nefés (UA 2003), Rough Cut (UA 2005), Vollmond (UA 2006) und ‘Sweet Mambo’ (UA 2008).

Meryl Tankard

wurde 1955 in Darwin/Australien geboren und ist Tänzerin und Choreografin. Sie begann ihre Karriere 1973 an der Australian Ballet School. Nach einer zufälligen Begegnung mit Pina Bausch entschied sie sich, das Ballett zu verlassen und nach Deutschland zu gehen. Von 1978 bis 1984 war sie Mitglied im Tanztheater Wuppertal Pina Bausch und tanzte darüber hinaus als Gast im Ensemble. 1989 gründete sie in Canberra/Australien ihre eigene Kompanie. 1993 bis 1999 war sie Artistic Director des Australian Dance Theatre. Seitdem arbeitet sie international als freie Choreografin und zunehmend auch als Filmemacherin. Ein Filmstudium an der Australian Film Television and Radio School schloss sie 2010 ab. Neben vielen weiteren Auszeichnungen wurde sie 2002 mit dem Lifetime Achievement Award der Australian Dance Awards ausgezeichnet

Bettina Wagner-Bergelt

studierte Germanistik, Film-/Theaterwissenschaft und Spanische Literaturwissenschaft in Köln und Berlin. 1990 ging sie als Dramaturgin für die Moderne zum Bayerischen Staatsballett und wurde 2000 Stellvertretende Direktorin. In den letzten 16 Jahren entstand u.a. die Reihe der Choreografen-Porträts, Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Choreografen der internationalen freien und etablierten Szene, Konzepte im Bereich Tanz und Bildende Kunst oder das Ballett-Labor.

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Abbildungen
  1. Die Lichtburg 2016 © Pina Bausch Foundation

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