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  SCHÄTZE DER HIMMELSSÖHNE
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Die Kunst der Interpretation:
Poesie der Tang-Zeit und Kalligraphie der Song-Zeit

Symposium


16. –17. Januar 2004

Symposium zur Ausstellung Schätze der Himmelssöhne. Die kaiserliche Sammlung aus dem nationalen Palastmuseum, Taipeh, Taiwan


Yen Chen-ch’ing, Brief an der Kaiserlichen Gesandten Liu, Tang-Dynasie (618-907)
Albumblatt, Tusche auf Papier (Ausschnitt)
© National Palace Museum, Taipeh, Taiwan, Copyright NPM

Die chinesische Dichtung der Tang-Zeit (618-970) und die chinesische Kalligraphie der Song-Zeit (960-1279) gehören zu den großen, aber oftmals noch unbekannten Schätzen der chinesischen Geistesgeschichte. Auch wenn für viele Jahrzehnte die Übersetzung der chinesischen Dichtung eine Domäne der deutschen Sinologie gewesen ist, so harren viele dieser Texte der Deutung. Ähnliches gilt für die chinesische Kalligraphie, die immer wieder in Ausstellungen und Katalogen zugänglich gemacht, aber noch nicht hinreichend gedeutet worden ist. In allgemeinverständlicher Form sollen die sprachlichen und kalligraphischen Meisterwerke einer größeren Öffentlichkeit nahe gebracht werden. Alle zu besprechenden Texte und Schriftzeichen werden auf einer Leinwand sichtbar sein.

Konzeption: Prof. Dr. Wolfgang Kubin
(Direktor des Sinologischen Seminars, Universität Bonn)


Freitag, 16. Januar

12.00 Uhr Führung durch die Ausstellung Schätze der Himmelssöhne. Die kaiserliche Sammlung aus dem Nationalen Palastmuseum Taipeh, Taiwan

14.30 Uhr Grußworte
Stephan Andreae (Fachgebietsleiter Forum, Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland)
Prof. Dr. Wolfgang Kubin (Direktor des Sinologischen Seminars, Universität Bonn)


  Eröffnung: Die Poesie der Tang-Zeit: Ihre Kunst und ihre Übersetzung

Chair: Prof. Dr. Wolfgang Kubin

14.45 Uhr Die weißen Gibbons
Prof. Dr. Ulrich Unger (emeritierter Direktor des Ostasiatischen Seminars der Universität Münster)

15.30 Uhr Die Übersetzung von Tang-Gedichten ins Deutsche. Vorläufige Anmerkungen aus der Sicht eines Germanisten
Prof. Dr. Klaus Bayer (Institut für deutsche Sprache und Literatur und ihre Didaktik, Universität Hannover)

16.15 Uhr Kaffeepause


  Die Poesie der Hohen Tang-Zeit
Chair: Prof. Dr. Klaus Bayer

16.45 Uhr Du Fus Gedicht Ankunft eines Gastes (Ke zhi)
Prof. Dr. Karl-Heinz Pohl (Sinologie, Universität Trier)

17.30 Uhr Ein Grenzgedicht von Wang Wei (699-761): Als ich als kaiserlicher Gesandter das Grenzgebiet erreichte (Shi zhi sai shang (731?)
Dr. phil. habil. Meihua Goatkoei Lang-Tan (Lehrbeauftragte der Universität Frankfurt für Sinologie)

20.00 Uhr Poesie und Mode der Tang-Zeit
Lyrik Lesung mit Karin Hempel-Soos
In Zusammenarbeit mit dem Haus der Sprache und Literatur, Bonn
Die 2-Tageskarte für das Symposium berechtigt auch zum Besuch der Lesung



Samstag, 17. Januar

  Die Poesie der Mittleren Tang Zeit
Chair: Prof. Dr. Karl-Heinz Pohl


9.00 Uhr Liu Zongyuan (773-819): Der alte Fischer (Yuweng)
Raffael Keller (Winterthur, Schweiz)

9.45 Uhr Der poetische Ort in dem Gedicht Des Morgens die Halle von Meister Chao aufsuchend, um das Chan-Sutra zu lesen (Chen yi Chao shi yuan du chanjing) von Liu Zongyuan (773-819)
Dr. Mathias Obert (Seminar für Sinologie, Humboldt-Universität zu Berlin)

 
10.30 Uhr Kaffeepause


 
  Die Poesie der Späten Tang-Zeit
Chair: Dr. Ursula Toyka-Fuong (Deutscher Akademischer Austausch Dienst, Kuratorin der Ausstellung Schätze der Himmelssöhne. Die kaiserliche Sammlung aus dem nationalen Palastmuseum, Taipeh, Taiwan)

11.00 Uhr Unüberbrückbare Trennungen: Du Mus (803-852) Gedicht Übernachten unterwegs (Lü su)
Dr. Antje Richter (Seminar für Sinologie, Universität Kiel)

 
11.45 Uhr Li Hes (791-817) Gedicht Poem auf die Heimkehr an den Fluß ‚Lichtes Tal’ (Gui Changgu shi)
Dr. Frank Kraushaar (Institut für Sinologie, Universität München)

 
12.30 Uhr Einflussreiches Mittelmaß: Yao Hes (775?-846?) Zyklus Müßiges Leben im Kreis Wugong (Wugongxian xianju)
Dr. Yu Hong (Institut für Sinologie und Ostasienkunde, Universität Münster)

 
13.15 Uhr Mittagspause

 
  Die Kalligraphie der Song-Zeit
Chair: Dr. Antje Richter

14.30 Uhr Das Frühere 'fu' zur Roten Wand (Ch'ien ch'ich-pi fu) von Su Shih (1036-1101)
Dr. Ursula Toyka-Fuong

15.15 Uhr Zeichen der Zeit – Neues zu Huang Tingjian (1045-1105)
Dr. Uta Lauer (Kunsthistorisches Institut, Ostasienabteilung, Universität Heidelberg)

16.00 Uhr Kaiserliche Dichtung und Kalligraphie der Song-Dynastie am Beispiel der Kaiserin Yang (1162-1233 n. Chr.)
PD Dr. Maria Rohrer (Seminar für Sinologie und Koreanistik, Universität Tübingen)

16.45 Uhr Kaffeepause

17.15 Uhr Abschlussdiskussion
Prof. Dr. Wolfgang Kubin
Prof. Dr. Rolf Trauzettel (Emeritus, Sinologisches Seminar, Universität Bonn)
Prof. Dr. Jürgen Fohrmann (Germanistisches Seminar, Universität Bonn)
Ludwig Verbeek (Schriftsteller, Bonn)
 
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Abstracts der Referate und Kurzbiografien der Referenten, PDF-File

  In Zusammenarbeit mit:
  Uni Bonn Logo
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität
Sinologisches Seminar

  Veranstaltungsort
Forum der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland
Anfahrt

  Teilnahmegebühren
2-Tageskarte 9,- / erm. 4,50 EUR

Die Karte berechtigt auch zum Besuch der Ausstellung bzw. zur Teilnahme an einer Ausstellungsführung am Freitag, 16. Januar 2004, um 12.00 Uhr.

Die Teilnahme an der Führung setzt die verbindliche Anmeldung beim Fachgebiet Pädagogik bis spätestens 05. Januar 2004 voraus:
 
Fachgebiet Pädagogik
Tel.: 0228 / 9171 - 246
FAX: 0228 / 9171 - 244

  Konferenzsprache
Deutsch

  Informationen
Fachgebiet Forum
Tel.: 0228 9171-236
FAX: 0228 9171-233
 
  und
  Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität
Sinologisches Seminar
Regina-Pacis Weg 7
53113 Bonn
Tel.: 0228 / 735731
FAX.: 0228 / 737255
Sinologie@uni-bonn.de


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