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AUSSTELLUNGEN
  SCHÄTZE DER HIMMELSSÖHNE

Schätze der Himmelssöhne
Die Kaiserliche Sammlung aus
dem Nationalen Palastmuseum Taipeh, Taiwan
21. November 2003 verlängert bis 29. Februar 2004 in Bonn


Plakat
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Ein Ausstellungsprojekt der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Kooperation mit den Staatlichen Museen zu Berlin / Stiftung Preußischer Kulturbesitz
Gefördert durch Mittel des Hauptstadtkulturfonds, Berlin

Die Kunstsammlung des chinesischen Kaiserhofes - zum größten Teil im Nationalen Palastmuseum Taipeh, Taiwan, bewahrt - wird in diesem Jahr in Berlin und Bonn erstmals zu sehen sein. Die Tradition der Sammlung als Vermächtnis des imperialen China und Symbol nationalen Kulturerbes verleiht dieser Ausstellung eine herausragende historische Bedeutung. Das wechselvolle Schicksal der kaiserlichen Sammlung veranschaulicht in einzigartiger Weise die Geschichte Chinas unter den Aspekten des Bewahrens und Tradierens künstlerischer Errungenschaften.

Präsentiert werden in dieser Ausstellung Meisterwerke aller Epochen der chinesischen Kunst- und Kulturgeschichte vom Neolithikum bis zum Aufbruch in die Moderne.

Bilder aus der Ausstellung weiter...

Als Beitrag zum interkulturellen Dialog entsenden die Staatlichen Museen zu Berlin / Stiftung Preußischer Kulturbesitz im Gegenzug 2004 eine deutsche Kunstausstellung mit dem Titel „Ein Jahrhundert Deutscher Kunst, Meisterwerke von den Staatlichen Museen zu Berlin, vom Klassizismus zur frühen Moderne“ nach Taiwan.

  Materialien - Informationen
Die Ausstellungsthemen:
Texte und Bilder
Zur Geschichte der Kaiserlichen Sammlung

Ausstellungsrundgang mit Plan und Texten
Viereckiges weißglasiertes Siegel mit einem Paar junger Dachse,
Ming- oder Ch’ing-Dynastie, 16.-18. Jh.,
Porzellan, Te-hua-Ware
Nationales Palastmuseum, Taipei, © NPM
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Das 1965 erbaute Palastmuseum in Taipeh beherbergt die weltweit größte Sammlung chinesischer Kunst. Von den 650 000 Objekten wurden viele bis heute weder ausgestellt noch publiziert. Der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland wurde das Privileg zuteil, eine eigene Auswahl von insgesamt 400 Exponaten zur Ausstellung in Berlin und Bonn zu treffen, die in beiden Städten jeweils 3 Monate lang zu sehen sein wird. Darunter befinden sich zwei separate Kontingente für Berlin und Bonn von jeweils über 80 unterschiedlichen Meisterwerken der Malerei, Kalligraphie, Buchkunst, Seidenbandweberei und Stickerei.

  Symposien im Forum
Gelehrtes Treffen im Westlichen Garten.
Art in China: Collections and Concepts
Die Kunst der Interpretation
"Warum ich in diesen Zeiten vom Schönen spreche." Ästhetische Entwürfe in Ost und West


Die übrigen Exponate sind an beiden Ausstellungsorten gleich. Gezeigt werden u.a. auch bronzene Ritualgefäße der frühgeschichtlichen Zeit, Jadeschnitzereien aus der Antike bis in die Neuzeit, erlesene Keramik und Porzellane, illuminierte buddhistische Handschriften, seltene Lackarbeiten, frühes Cloisonné und Schnitzereien aus Bambus, Elfenbein und anderen kostbaren Materialien. Auch Kostbarkeiten des Gelehrtenstudios und Tributgaben „aus fernen Ländern“ werden zu sehen sein.

  Presseschau online
Die FAZ.net: Kaiser, Kunst und Kuriosa

Zur Ausstellung
in Berlin
Altes Museum

18. Juli bis 12. Oktober 2003
Yün Shou-p’ing (1633-1690, Ch’ing-Dynastie)
Päonien, Albumblatt
Tusche und Farben auf Papier
Nationales Palastmuseum, Taipei, © NPM

Die Auswahl reflektiert die Vielfalt, Kreativität und Funktionen chinesischer Kunst ebenso wie zentrale gesellschaftliche, geistige und politische Strömungen. Thematische Schwerpunkte bilden der Mensch, seine Beziehung zu Natur und seine Stellung in der Gesellschaft.
  Kommentare - Lob - Kritik
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Die komplexe Stilsprache der chinesischen Kunst wird in ihren beiden Hauptströmungen veranschaulicht. Der geistvollen Bildsprache aus der Tradition des Gelehrtentums wird die sinnenfrohe und symbolreiche Prachtentfaltung der höfischen Aristokratie gegenübergestellt. Kaiserliches Mäzenatentum wird im Spannungsfeld zwischen ästhetischen Werten, moralischen Idealen und politischen Zielen hinterfragt. Besonderes Augenmerk gilt hier dem Kaiser und Kunstkenner Kao-tsung der Regierungsära Ch’ien-lung (1736-1796).

Viereckige Dose, gefüllt mit kosmetischen Utensilien
Europa, 17.-18. Jh.,
bemaltes Email, vergoldet,
Nationales Palastmuseum, Taipei, © NPM

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit Beiträgen führender Wissenschaftler der deutschen Ostasiatischen Kunstgeschichte und Sinologie sowie Experten des Nationalen Palastmuseums, Taipeh. Behandelt werden darin u.a. Themen der Sammlungsgeschichte und des gesamthistorischen Kontexts, Ritualkunst und Ahnenkult sowie die Geschichte der Kalligraphie und Malerei im Laufe der Jahrhunderte. Darüber hinaus werden Entwicklungen und Höhepunkte der chinesischen Keramik und Porzellankunst, die besondere Bedeutung der Jade sowie herausragende Handschriften und Buchdrucke in Aufsätzen thematisiert.

  Kuratorin
Ursula Toyka-Fuong

  Projektleiterinnen
Henriette Pleiger
Susan Zantopp

Weinopfergefäß (hu) für die Befehlserteilung an Sung (Sung hu)
Westliche Chou-Dynastie, 9.-8. Jh. v.Chr.
Bronze, H. 63 cm
Nationales Palastmuseum, Taipei, © NPM
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Ausstellungsbegleitend finden drei internationale wissenschaftliche Symposien zur Geschichte der chinesischen Kunst und der kaiserlichen Sammlung, zu den Berührungspunkten östlicher und westlicher Ästhetik und dem kulturübergreifenden Themenfeld von Rede, Schrift und Bild statt.

  Links
Homepage National Palace Museums, Taipeh
Umfangreiche Website zur Ausstellung,
englischsprachig
Deutsche Gesellschaft für Ostasiatische Kunst
Chinesischen Kunst weltweit
Deutschsprachiges Webportal
Artikel in der Online-Ausgabe "Taiwan heute"
Informiert u. a. über die Entstehungsgeschichte dieser Ausstellung
Ilha Formosa - Blicke auf Taiwan
Eine Ausstellung des National Science Council Taiwan vom 4.12.2003 bis 16.1.2004 im Wissenschaftszentrum Bonn

  Mit freundlicher Unterstützung von
  China Airlines



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