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  TUTANCHAMUN

Ägypten – Archäologie im Land der Pharaonen
Neue wissenschaftliche Forschungen erhellen eine mehr als
fünftausendjährige Geschichte

  TUTANCHAMUN
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Mit Unterstützung des Ägyptischen Museums der Universität Bonn



Symposium
29. bis 30. März 2005
Eine Kooperation mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft


Die Entdeckung des weitgehend ungestörten Grabes von Tutanchamun (18. Dynastie, 1332-1323 v. Chr.) gehört sicherlich zu den Sternstunden der Archäologie. Seitdem sind aber mehr als 80 Jahren vergangen, und wenngleich die Schätze aus dem Pharaonengrab im Tal der Könige noch immer die Wissenschaft beschäftigen und die interessierte Öffentlichkeit begeistern, ist das Wissen um die altägyptische Zivilisation durch neue, teilweise ähnlich spektakuläre Funde beträchtlich gewachsen.

Im Rahmen eines wissenschaftlichen Symposiums werden einige dieser Befunde aus der mehr als fünftausendjährigen ägyptischen Geschichte thematisch fokussiert durch Vorträge der beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler präsentiert und diskutiert. Das Spektrum der Beiträge reicht dabei von archäologischen Forschungen über die Entstehung der ägyptischen Hochkultur (4. Jahrtausend v. Chr.) bis in die spätantik-koptische Zeit (5.-8. Jahrhundert n. Chr.). Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert seit Jahren zahlreiche dieser Projekte.


Programm
Dienstag, 29. März

9.30 Uhr
Grußworte
Prof. Dr. Hans-Joachim Gehrke (Senator der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Direktor des Seminars für Alte Geschichte der Universität Freiburg)
Dr. Wenzel Jacob (Intendant, Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland)
Das Land und der Nil – Ägypten vor den Pharaonen

10.00 Uhr
Ägypten: Ein Geschenk der Wüste? Archäologische Forschungen zwischen Nil und Gilf Kebir
Dr. Rudolph Kuper, Institut für Ur- und Frühgeschichte der Universität zu Köln, Forschungsstelle Afrika

10.45 Uhr
Ägyptens Frühzeit – Beginn einer Hochkultur. Neueste Forschungen des Deutschen Archäologischen Instituts
Prof. Dr. Günter Dreyer, Direktor des Deutschen Archäologischen Instituts in Kairo


Pyramidenzeit – Bauen für die Ewigkeit

11.30 Uhr
Die Pyramidennekropole von Abusir: Neue archäologische Forschungen
Prof. Dr. Miroslav Verner, Institut für Ägyptologie, Universität Prag

12.15 Uhr
Mittagspause

13.30 Uhr
Die Residenznekropole von Daschur
Prof. Dr. Stephan Johannes Seidlmayer, Ägyptologisches Seminar der Freien Universität Berlin


Das Tal der Könige – Die Königsgräber des Neuen Reiches

14.15 Uhr
Auf dem Weg zum Tal der Könige: Die königlichen Gräber der 17. Dynastie
Dr. Daniel Polz, Wissenschaftlicher Direktor des Deutschen Archäologischen Instituts in Kairo

15.00 Uhr
Pause

15.30 Uhr
Ein Tal des Todes für das Leben: Das Tal der Könige auf dem Thebanischen Westufer
Prof. Dr. Erik Hornung, emeritierter Professor am Ägyptologischen Institut der Universität Basel

16.15 Uhr
Verfemt, verfolgt, doch nicht verloren. Die Königin Tausret im Tal der Könige von Theben
Prof. Dr. Hartwig Altenmüller, Archäologisches Institut der Universität Hamburg

19.30 Uhr Abendvortrag
Das Ägyptische Museum in Kairo: Schaufenster der Wissenschaft. Archäologische Forschungen zwischen Wissenschaft, Kulturpolitik und Tourismus
Dr. Wafaa El Saddik, Direktorin des Ägyptischen Museums in Kairo


Mittwoch, 30. März

Leben im Tod – Tod im Leben

10.00 Uhr
Das Altägyptische Totenbuch und die Bestattung von König Tutanchamun
Prof. Dr. Ursula Rößler-Köhler, Direktorin des Ägyptologischen Seminars der Universität Bonn und Leiterin des Ägyptischen Museums Bonn

10.45 Uhr
Führte die Mumifizierung im Pharaonischen Ägypten zum 'ewigen Leben’?
Prof. Dr. Ulrich Weser, Interfakultäres Institut für Biochemie der Universität Tübingen

11.30 Uhr
Pause


Fremde Herren in Ägypten – Ägypten in der Fremde

12.00 Uhr
Eine Frage der Leitkultur – Legitimationsstrategien fremder Herrscher im Ägypten des 1. Jahrtausends v. Chr.
Apl. Prof. Dr. Jochem Kahl, Institut für Ägyptologie und Koptologie der Universität Münster

12.45 Uhr
Ramses II. und die Hethiter: Krieg und Frieden zwischen zwei Großmächten des 13. Jahrhunderts v. Chr.
Prof. Dr. Gernot Wilhelm, Institut für Altertumswissenschaften der Universität Würzburg, Lehrstuhl für Altorientalistik

13.30 Uhr
Mittagspause


Ägypten nach den Pharaonen

14.30 Uhr
Wer brach Alexander dem Großen die Nase ab? – Aspekte römischer Herrschaft in Ägypten
Dr. Katja Lembke, Seminar für Archäologie und Kulturgeschichte Nordostafrikas der Humboldt-Universität zu Berlin

15.15 Uhr
Spätantike koptische Klöster in Ägypten – Deutsche Grabungen bei Luxor in Oberägypten
Dr. Ina Eichner, Institut für Ägyptologie der Universität München

16.00 Uhr
„Tutmania“ – Zum Weiterwirken des Grabschatzes von Tutanchamun im Film
Dr. Diana Wenzel, Institut für Ägyptologie und Altorientalistik der Universität Mainz


bis 20.00 Uhr
Sonderöffnung der Ausstellung Howard Carter – Der Ausgräber Tutanchamuns im Ägyptischen Museum der Universität Bonn
Regina-Pacis-Weg 7
53113 Bonn
Tel. 0228 / 739710 oder 737587
www.aegyptisches-museum.uni-bonn.de
(Eintritt frei für Symposiumsbesucher)









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