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Barock im Vatikan. Musik im Rom der Päpste (1604-1644)
Musik-CD zur Ausstellung
Eine eigens für die Ausstellung produzierte CD stellt
die Welt der römischen Barockmusik vor. Zu hören sind Kompositionen
aus der Zeit der Pontifikate von Paul V. und Urban VIII. Mit dem Magnifikat aus
der Marienvesper wird an den "Erfinder" der italienischen
Oper, Claudio Monteverdi gedacht. Die Marienvesper, das berühmteste
Sakralwerk des 17. Jahrhunderts und eines der bedeutendsten überhaupt,
hat Monteverdi Papst Paul V. Borghese gewidmet.
Am Hofe der Barberini spielte Musik eine wichtige Rolle. Francesco Barberini (1597-1679), Kardinal und Neffe von Urban VIII. war, wie auch sein Bruder Antonio, einer der wichtigsten Förderer der römischen Oper. Seit den 1630er Jahren unterhielt er auch die Accademia delle viole, ein Gambenensemble. Den theoretischen Hintergrund für die accademia lieferte der Gelehrte Giovanni Battista Doni (1595-1647), der antike Musikpraktiken studierte und sie mit den Errungenschaften zeitgenössischer Musik zu verbinden suchte. Die CD stellt mit Kompositionen von Carlo Gesualdo (ca. 1561–1613), Pomponio Nenna (1556-1612), die Vorbilder für die musiktheoretischen Vorstellungen Donis sowie die in der accademia gespielten Stücke u.a. von Michelangelo Rossi (1601/02-1656) und Pietro Eredia (ca. 1575-1678). Die Auswahl wird durch die Kompositionen von Giovanni Girolamo Kapsberger (1580-1651), einen der produktivsten Musiker Roms, der u.a die geistliche Lyrik Urbans VIII. vertonte, abgerundet. Preis: 14,95 EUR |
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