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VENEZIA! - KUNST AUS VENEZIANISCHEN
PALÄSTEN |
Die Sammlungsgeschichte Venedigs
vom 13. bis 19. Jahrhundert
Eine Einführung
von Lothar Altringer
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La Serenissima
La Serenissima (die Allerdurchlauchtigste) - mit diesem Ehrentitel
preisen die Venezianer seit jeher Glanz und Schönheit ihrer Stadt
"zwischen Himmel und Wasser" (Petrarca) an. Zum Ruhm der der Stadt
trug und trägt vor allem auch die Kunst bei. Kunst war schon immer
ein wichtiges Mittel der staatlichen und persönlichen Selbstdarstellung
und eines der wichtigsten Statussymbole adeliger und auch bürgerlicher
Familien. Dies gilt um so mehr in einem Staat mit über Jahrhunderte
unveränderten politischen Strukturen: Mehr als 1000 Jahre war Venedig
unabhängig. Formell eine Republik, wurde die Stadt tatsächlich bis
zum Ende der Unabhängigkeit 1797 von den seit 1297 im Goldenen Buch
der Stadt verzeichneten Familien - kaum ein Zehntel der Gesamtbevölkerung
- regiert. |
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Palma il Giovane,
Porträt eines Sammlers
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Büste des sog.
Vitelius
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1200: Der Schatz von San Marco
Am
Beginn des öffentlichen und privaten Sammelns in Venedig und somit
auch am Beginn der Ausstellung steht die im 12. Jahrhundert eingerichtete
Schatzkammer der venezianischen ‚Staatskirche' von San Marco, der
Palastkapelle des Dogen. Sie war das erste Beispiel eines staatlichen
Museums, das dem allgemeinen Publikum geöffnet war. Die hier aufbewahrten
Objekte, darunter viele kostbare Reliquien mit ihren nicht minder
kostbaren Behältnissen, sollten demonstrieren, dass der Staat und
seine Repräsentanten unter göttlichem Schutz stehen.
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Lampe oder Räuchergefäß
in Form eines Kuppelbaus
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