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VENEZIA! - KUNST AUS VENEZIANISCHEN
PALÄSTEN |
Freitag,
27. September 2002,
17 Uhr |
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Diavortrag im Forum (in
italienischer Sprache mit Simultanübersetzung)
Sammler und Sammlungen in Venedig
Einführung in die Ausstellung
Giandomenico Romanelli
Der Generaldirektor der Musei Civici Veneziani Giandomenico Romanelli
gibt eine überblicksartige Einführung in die Bonner Ausstellung. Der
langjährige Kenner und Leiter der venezianischen Museen vermittelt
die herausragende Stellung Venedigs innerhalb der europäischen Sammlungsgeschichte.
Kenntnisreich beschreibt er die kunst- und kulturhistorische Bedeutung
der Stadt.
Giandomenico Romanelli, Professor für Museologie und Sammlungsgeschichte.
Seit 1979 Generaldirektor der Städtischen Museen Venedigs, Kurator
zahlreicher internationaler Ausstellungen und Co-Kurator der Bonner
Venezia!-Ausstellung.
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Dienstag,
1. Oktober,
20 Uhr |
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Alte Musik im Forum
LA VENEXIANA
Cruda Amarilli: Die Kunst des italienischen Madrigals
Das Ensemble La Venexiana hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Stil
des italienischen Renaissancetheaters und der Comedia dell`Arte
in seine musikalischen Interpretationen einfließen zu lassen. Ziel
ist die Verbindung musikalischer und theatralischer Aspekte. Zu
letzteren zählen insbesondere die Subtilität der Sprache, das Spiel
mit den Gegensätzen zwischen Volkstümlichkeit und gehobener Sprache
oder geistlichen und weltlichen Themen. In seinem Programm stellt
La Venexiana Madrigale so unterschiedlicher Komponisten wie Sigismondo
D'India, Luzzasco Luzzaschi und Carlo Gesualdo vor, deren Interpretationen
dem Ensemble internationalen Ruhm eingebracht haben. Die Mitglieder
von La Venexiana zählen in Europa zu den versiertesten Spezialisten
auf dem Gebiet der Alten Musik, insbesondere des italienischen Madrigals.
Das mehrfach preisgekrönte Ensemble tritt bei den renommiertesten
Festivals und Konzertreihen in aller Welt auf.
Die Musiker haben mit einer unnachahmlichen Mischung aus einem warmen,
mediterranen Gesangsstil, Textverständlichkeit und der Fähigkeit,
die rhetorischen und harmonischen Raffinessen der Musik ans Licht
zu bringen, eine völlig neue Art der Interpretation der frühen italienischen
Musik etabliert.
LA VENEXIANA
Valentina Coladonato, Sopran
Giuseppe Maletto, Tenor
Sandro Naglia, Tenor
Daniele Carnovich, Bass
Claudio Cavina, Countertenor und Leitung
In Zusammenarbeit mit dem WDR 3 Hörfunk
Das Konzert wird vom Westdeutschen Rundfunk mitgeschnitten.
Sendetermine: WDR 3, Donnerstag, 3. Oktober, 16 Uhr und Samstag,
28. Dezember, 20.05 Uhr.
Programmreihe
"Alte Musik" des WDR3: Informationen, Konzerte, Sendetermine
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Eintritt: 12,-, / ermäßigt 8,- € (zzgl.
der üblichen Gebühren) 14,- / ermäßigt 10,- €
(Abendkasse zzgl. Ticketgebühr)
Tickets können telefonisch unter der Ticket-Hotline Bonn 0800 / 175
275 0 bestellt werden.
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Samstag,
26. Oktober, ab 19.30 Uhr |
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6. Bonner Lange Museumsnacht
Unter dem Motto Carnevale di Vnezia bieten wir Ihnen ein abwechslungsreiches
Programm: Lebende Bilder mit Masken, Kostümen und Musik begegnen
Ihnen im Foyer. Zwischen 19.30 und 23.30 machen unserer halbstündlichen
Sonderführungen Gondelfahrt durch fünf JAhrhunderte mit
ausgewählten Obhekten der Ausstelllung bekannt., Junge Musiker
interpretieren Venezianische Musik vom 14. bis 19. Jahrhundert. Italienische
DJs legen ab 23.30 im Restaurant Diners auf. Ab 20 Uhr heißt
es Wissenschaft im Museum: Die Mitarbeiter des Zentrums für Evaluation
und Methoden (ZEM) der Bonner Universität präsentieren die
spannenden Ergebnisse einer BEsucherbefragung zur Venezia! - Ausstellung.
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Eintritt (nur KAH): 6,50 EURO
/ ermäßigt 3,50 EURO
Gemeinschaftsticket (inkl. ÖPNV): 7,50 EURO
(plus Vorverkaufsgebühr 0,75 EURO)
Programm
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Dienstag,
29. Oktober, 19 Uhr |
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Girolamo Oligato,
Aldus Manutius, 1568
(Detail)
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Diavortrag im Studiolo
Glanzlichter venezianischer Buchkunst im 15. und 16. Jahrhundert
Wolfgang Schmitz
Gutenbergs Erfindung des Buchdrucks mit beweglichen Lettern fasst
um 1469 durch deutsche Buchdrucker in Venedig Fuß. In kurzer Zeit
etabliert sie sich und nimmt einen rasanten Aufschwung, so dass Venedig
zur größten Buchdruckerstadt der damaligen Zeit wird. Der Geist des
Humanismus findet hier seine adäquate äußere Gestaltung. Einen Höhepunkt
erreicht diese Bewegung an der Wende zum 16. Jahrhundert durch das
Wirken des berühmten Druckers Aldus Manutius.
Wolfgang Schmitz, Professor für Bibliothekswissenschaft. Seit 1999
Direktor der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln, seit 2001 auch
Direktor des Universitätsarchivs in Köln.
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Dienstag,
5. November, 19 Uhr |
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Lesung und Vortrag im Studiolo
Venedig - die Stadt, das Wasser und der Müll ?
Claudio Visentin (Vortrag)
Dirk Schümer (Lesung)
Spätestens seit dem 18. Jh. gilt Venedig als "Ikone" des modernen
Tourismus. Weltweite Reproduktion und Kopien der Sehenswürdigkeiten
(z.B. Hotel "The Venetian" in Las Vegas) verstärken eher noch den
Wunsch, das "reale" Venedig zu besichtigen. Massentourismus und Reisen
in ihrer heutigen Form haben erhebliche Auswirkungen auf das alltägliche
Leben in dieser Stadt, die im Wechsel von Vortrag und Lesung facettenreich
skizziert werden.
Claudio Visentin, Professor für Soziologie des Tourismus. Lehrstuhl
an der Universität Bergamo, Leiter des Instituts für Tourismus an
der Universität Lugano, Generaldirektor der Internationalen Kommission
zur Geschichte des Tourismus.
Dirk Schümer, Journalist. Seit 1991 Feuilleton-Redakteur der Frankfurter
Allgemeinen Zeitung, seit 1999 Europakorrespondent mit Sitz in Venedig,
Autor der Kolumne Leben in Venedig.
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Sonntag,
10. November, 19.30 Uhr |
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Martina Gedeck
© Horst Gröger, Berlin
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Lesung mit musikalischen Intermezzi
im Forum
"Cosi dolce ... - Die irdische und die himmlische Liebe "
Martina Gedeck und das ARCANGELO TRIO
Venedig galt lange als Stadt der käuflichen Liebe und beherbergte
zu Beginn des 16. Jahrhunderts 11.645 registrierte Prostituierte bei
etwa 150.000 Einwohnern. In der Umgebung des Rialto gingen die Straßen-
und Bordellhuren ihrem Gewerbe nach, während die Edelhuren oder "Kurtisanen"
zurückgezogen in prächtigen Appartements lebten. Eine geachtete Kurtisane
verfüge über "Kenntnisse in der Literatur, der Musik und der Malerei",
schrieb 1528 Baldassare Castiglione in seinem Buch über die Lebensart
der Renaissance. Kurtisanen waren selbst künstlerisch als Komponistinnen
wie Barbara Strozzi oder Dichterinnen wie Veronica Franco tätig. An
diesem Abend werden verschiedene literarische Texte zur Rolle der
Frau und der Geschlechterdebatte während der Renaissance vorhgestellt
(Veronica Franco, Gaspara Stampa, Moderata Fonte, Pietro Aretino).
Die Textauszüge werden von Martina Gedeck vorgetragen. Die
bekannte Theater- und Filmschauspielerin bringt die Stimmen der unterschiedlichen
Renaissanceautoren - zwischen leidenschaftlich-sinnlicher Lyrik und
bestechend intelligenter Prosa - zum Klingen. Martina Gedeck wurde
zuletzt für ihre herausragenden darstellerischen Leistungen mit dem
Deutschen Filmpreis und dem Grimme Preis ausgezeichnet.
Das ARCANGELO TRIO begleitet die Lesung mit zeitgenössischen
Kompositionen venezianischer Musik. Die Musiker haben sich auf die
Wiederbelebung virtuoser alter Ensemblemusik mit neuen Interpretationsansätzen
spezialisiert. Zu hören sind Kompositionen von Frescobaldi, Ortiz,
Castello, Fontana und Vivaldi.
ARCANGELO TRIO
Daniel Rothert, Blockflöte
Markus Möllenbeck, Violoncello
Gerald Hambitzer, Cembalo
Informationen
über das ARCANGELO TRIO
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Eintritt: 12,-, / ermäßigt 8,- € (zzgl.
der üblichen Gebühren) 14,- / ermäßigt 10,- € (Abendkasse zzgl. Ticketgebühr)
Tickets können telefonisch unter der Ticket-Hotline Bonn 0800 / 175
275 0 bestellt werden.
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Dienstag,
12. November, 19 Uhr |
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Autorinnengespräch im Studiolo
Venezia: Una storia lunga
Anna Maria Carpi über Venedig
Moderation: Willi Hirdt
Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Italienischen
Studiengang der Universität Bonn
Was macht das Faszinosum dieser Stadt aus? "Venedig - Eine lange Geschichte"
ist der Versuch, eine Stadt zu beschreiben, die wie keine andere seit
Jahrhunderten Erwartungen und Träume bei allen Reisenden hervorruft.
"Venedig, das ist ein Theater ohne Text", so beschrieb ein Regisseur
seine Heimatstadt. Aus dem Blickwinkel einer ausgewiesenen Venedig-Kennerin
charakterisiert Anna Maria Carpi die Besonderheiten dieser märchenhaften
Stadt.
Anna Maria Carpi, Professorin für Germanistik, Autorin, Übersetzerin.
Seit 1980 Professur an den Universitäten von Mailand und Venedig.
Übersetzerin deutscher Lyrik (Rainer Maria Rilke, Gottfried Benn,
Durs Grünbein) ins Italienische.
Willi Hirdt, Professor für Romanistik. Lehrstuhl an der Bonner Universität
und Begründer des Deutsch-Italienischen Studiengangs sowie des Italien-Zentrums.
Homepage:
Istituto Italiano di Cultura Colonia
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StudentInnen der beteiligten Institute
haben freien Eintritt gegen Vorlage des gültigen Studienausweises
und sollten sich unter 0228 / 91 71 200 eine Teilnahmekarte reservieren.
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Donnerstag,
14. November, 20 Uhr |
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Alte Musik im Forum
CAPPELLA ARTEMISIA
Chiara Margarita Cozzolani: I Vespri Natalizi (1650)
Psalmen und Antiphonen
einer Vespermusik zur Weihnachtszeit
für acht Stimmen und Basso continuo
Die Cappella Artemisia widmet sich einem besonderen Aspekt der italienischen
Musik des 16. und 17. Jahrhunderts, den in Frauenklöstern von und
für Nonnen geschaffenen Kompositionen. In Zusammenarbeit mit führenden
Wissenschaftlern, die sich auf diesen faszinierenden Aspekt der Musikgeschichte
spezialisiert haben, experimentieren die Musikerinnen mit verschiedenen
Lösungen, um die ursprüngliche Aufführungspraxis der Nonnen zu rekonstruieren:
Mit Instrumenten, deren Gebrauch in Klöstern trotz des offiziellen
kirchlichen Vetos gut dokumentiert ist, und mit ungewöhnlichen Transpositionen,
die den Einsatz weiblicher Stimmen auch für die tieferen Stimmlagen
ermöglichen. Denn viele der Partituren sehen den für einen Frauenorden
Einsatz von Tenor- und Bassstimmen vor, und setzten daher einen beträchtlichen
Erfindungsgeist voraus.
Für die Originalität seines Repertoires und für die hohe Qualität
der Ausführung hat das von Candace Smith gegründete und geleitete
Ensemble, das bereits bei den bedeutendsten Festivals in Italien und
Europa zu Gast war, sowohl in Fachkreisen als auch beim Publikum große
Anerkennung gefunden.
CAPPELLA ARTEMISIA
Frida Forlani, Alessandra Fiori, Gloria Moretti,
Alida Oliva, Rebecca Reese, Candace Smith,
Silvia Testoni und Patrizia Vaccari, Gesang
Maria Christina Cleary, Barockharfe
Francesca Torelli, Theorbe Bettina Hoffmann, Viola da gamba
Miranda Aureli, Orgel
Leitung: Candace Smith
In Zusammenarbeit mit dem WDR 3 Hörfunk
mit freundlicher Unterstützung des Istituto Italiano di Cultura Köln
Programmreihe
"Alte Musik" des WDR3: Informationen, Konzerte, Sendetermine
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Eintritt: 12,-, / ermäßigt 8,-
€ (zzgl. der üblichen Gebühren) 14,- / ermäßigt 10,- € (Abendkasse
zzgl. Ticketgebühr)
Tickets
online bestellen
oder telefonisch unter der Ticket-Hotline Bonn 0800 / 175 275 0.
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Sonntag,
17. November, 11.30 Uhr |
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Mariano Fortuny y Madraza,
Portrait Henriette Fortuny
im pompeianischen Gewand, 1935
Tempera auf Holz,
Venedig, Museo Fortuny - Musei Civici Veneziani
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Sonderführung
Mariano Fortuny: Textile Pracht eines genialen Künstlers
Walter Brix (Dozent für textile Techniken, Köln)
Der Universalkünstler Mariano Fortuny war für seine Stoffkunst berühmt.
Seine faszinierenden plissierten Seidenstoffe sind bis heute in ihrer
Technik selbst für Textilfachleute vielfach ein Rätsel geblieben.
Informationen
über Walter Brix
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Wegen begrenzter Teilnehmerzahl
Anmeldung erforderlich unter 0228 91 71 247.
Weiterer Termin: Samstag, den 7. Dezember, 15.30 Uhr
Workshop
zum Thema: Mariano Fortunys Stoffdrucktechnik
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Dienstag,
19. November, 19 Uhr |
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Vortrag mit Musikbeispielen
im Studiolo
Luigi Nono e Venezia
Franziska Breuning
Die Musik des Komponisten Luigi Nono (1924 - 1990) zeigt an vielen
Stellen Beziehungen zu seiner Geburts- und Heimatstadt Venedig. Bereits
in frühen Vokalwerken sind deutliche Anklänge an die sakrale Musik
der venezianischen Spätrenaissance zu hören. Venedig spiegelt sich
in der Musik Nonos bis in das Spätwerk hinein: Seine "Tragödie des
Hörens" Prometeo, die in Zusammenarbeit mit Massimo Cacciari und Renzo
Piano entstand, begriff Nono als Suche nach einer neuen Raum-Klanglichkeit
und einem "neuen Hören".
Franziska Breuning, Musik- und Kulturwissenschaftlerin. Promotion
über das Verhältnis von Musik und Sprache in Kompositionen Luigi Nonos,
1996 bis 1998 Lehraufträge für Musikgeschichte und -ästhetik an der
Universität Lüneburg, seit 2002 Programmleiterin bei der Gebert Rüf
Stiftung (Basel).
Archivio
Luigi Nono
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Dienstag,
26. November, 19 Uhr |
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Hieronymus Bosch,
Triptychon der Eremiten;
1510, Öl auf Holz,
Musei Civici Veneziani,
Palazzo Ducale,
(Detail)
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Diavortrag
im Studiolo
Sammler und Händler nordeuropäischer Kunst im Venedig der Renaissance
Bernard Aikema
Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Kunsthistorischen Institut
der Universität Bonn
Venedig war im 15. und 16. Jahrhundert als bedeutende Metropole ein
Bindeglied zwischen Nord- und Südeuropa. Venezianische Händler importierten
Luxusgüter für ganz Italien aus Nordeuropa. Spätestens seit dem Ende
des 15. Jahrhunderts bildete sich in Venedig eine Schicht vermögender,
hochgebildeter Sammler heraus, zu deren Sammlungen auch Werke der
"maniera ponentina", der nordeuropäischen, insbesondere flämischen
Malerei gehörten.
Bernard Aikema, Professor für Kunstgeschichte. Lehrstuhl an den Universitäten
Nijmegen und Leuven, Autor zahlreicher Publikation und Kurator internationaler
Ausstellungen.
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StudentInnen der beteiligten
Institute haben freien Eintritt gegen Vorlage des gültigen Studienausweises,
sollten sich aber unter 0228 / 91 71 200 eine Teilnahmekarte reservieren.
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Sonntag,
1. Dezember, um 11 Uhr,
15 Uhr und 16.30 Uhr |
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Theater für Kinder im Studiolo
Leo Veneziano - ein Löwe erzählt
Eine Produktion des theater taktil
Auf seinem märchenhaften Rundgang durch Venedig berichtet der mächtige
Löwe stolz vom Aufstieg seiner Stadt zur Seemacht und welche Rolle
er und sein Freund San Marco, der Schutzheilige, dabei gespielt haben.
Er besucht die Kunstschätze, ärgert sich über die vielen Tauben und
Touristen, begegnet auf den Wasserstraßen Masken des Karnevals und
beschreibt seine Vorliebe für die venezianischen Feste.
Für Zuschauer ab 4 Jahren Dauer ca. 20 Minuten
Homepage
des theaters taktil
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Eintritt:
bis 6 Jahre frei
bis 18 Jahre 4,50 €
Erwachsene 7,50 € Eltern/Familienkarte 11,50 €
Die Theaterkarte berechtigt auch zum Besuch der Ausstellung.
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Dienstag,
3. Dezember, 19 Uhr |
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Lesung und wissenschaftliches
Gespräch
im Studiolo
Vice versa: Das Venedigbild in der deutschen und italienischen
Lyrik
Patrizio Collini
Willi Jung
Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Italienischen
Studiengang der Universität Bonn
"Die Stadt hat nicht ihresgleichen und sucht es nicht. Ein steinernes
Schiff fährt auf, ist hier und fern", schreibt der Philosoph Ernst
Bloch 1934 in Venedigs Italienische Nächte. Um 1900 erreicht die literarische
Inszenierung Venedigs ihren Höhepunkt und verwandelt die Stadt in
ein Kultobjekt der europäischen Literatur par excellence. Im Mittelpunkt
steht die Lyrik, im Wechsel von Rezitation und Interpretation aus
der deutschen und italienischen Sicht, die vice versa ein weithin
noch unbekanntes Venedig-Bild entwirft.
Patrizio Collini, Professor für Germanistik. Professur an der Universität
Florenz, ausgezeichneter Kenner der deutschen Romantik; er lehrte
und lebte lange in Venedig.
Willi Jung, Akademischer Direktor am Romanischen Seminar der Universität
Bonn, spezialisiert auf die Literatur des 19. Jahrhunderts; er arbeitet
an einem "Poetischen Venedig-Führer".
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StudentInnen der beteiligten
Institute haben freien Eintritt gegen Vorlage des gültigen Studienausweises,
sollten sich aber unter 0228 / 91 71 200 eine Teilnahmekarte reservieren.
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Dienstag,
10. Dezember, 19 Uhr |
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Diavortrag im Studiolo
Künstler und Propaganda im Dogenpalast
Wolfgang Wolters
Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Kunsthistorischen Institut
der Universität Bonn
Die Bilderzyklen des 16. Jahrhunderts im Dogenpalast waren auch ein
Propagandainstrument der Republik Venedig. Die Themen wurden von Spezialisten
im Auftrag des Staates formuliert und den damals führenden Malern
zur Realisierung anvertraut. Dabei kam es zu wesentlichen Abweichungen
zwischen inhaltlichen Vorgaben und bildlicher Umsetzung, die hier
am Beispiel verschiedener Künstler vorgestellt werden.
Wolfgang Wolters, Professor für Kunstgeschichte. Lehrstuhl an der
Technischen Universität Berlin, Gründungsdirektor des Deutschen Studienzentrums
in Venedig, zahlreiche Publikationen zur venezianischen Kunst und
Denkmalpflege.
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StudentInnen der beteiligten
Institute haben freien Eintritt gegen Vorlage des gültigen Studienausweises,
sollten sich aber unter 0228 91 71 200 eine Teilnahmekarte reservieren.
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Dienstag,
17. Dezember , 19 Uhr |
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Giovanni Antonio Canal, Canaletto,
Der Rio dei Mendicanti,
um 1712, Öl auf Leinwand,
Venedig, Museo del Settecento
Veneziano di Ca'Rezzonico
(Detail)
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Diavortrag mit Demonstration
im Studiolo
Die Venezianische Gondel:
Ein Erfahrungsbericht
Ina Mierig
Wer an Venedig denkt, hat stets Gondeln vor Augen. Bereits im 11.
Jahrhundert wurde die Gondel erwähnt und noch heute zählt eine Fahrt
auf diesem einzigartigen Boot mit seiner fast 1000jährigen Entwicklungsgeschichte
zu den beliebten Höhepunkten jedes Venedigbesuchs. Der Gondoliere-Beruf
ist seit jeher fest in männlicher Hand, um so erstaunlicher, dass
es einer deutschen Frau gelungen ist, die Gondoliere-Prüfung zu bestehen.
Seit 1999 fährt sie Touristen auf einer venezianischen Gondel über
Hamburgs Kanäle.
Ina Mierig, Gondoliera und Bootsbauerin. Gesellenprüfung zur Holzbootbauerin,
Studium Möbeldesign in London, eigenes Designbüro u.a. für Yachtinnenausbau
in Hamburg. Zahlreiche Auszeichnungen und Teilnahme an internationalen
Design-Wettbewerben. 1999 Gründung des Vereins La Gondola e.V.
Informationen
über La Gondola e.V. und Ina Mierig
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Dienstag,
7. Januar 2003, 19 Uhr |
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Vortrag mit Musikbeispielen
im Studiolo
La sede della musica - Porträt der Musikstadt Venedig im 16./17.
Jahrhundert
Renate Groth
In Zusammenarbeit mit dem Musikwissenschaftlichen Seminar der Universität
Bonn und der Bonner Italien- Gesellschaft
Als Sitz der Musik, "sede della musica", bezeichnete 1581 ein
Reiseführer die Stadt Venedig und zählte die Musik damit zu jenen
"Reichtümern", die der Stadt Glanz verliehen und sie zur "Zierde Europas"
werden ließen. Das vielgestaltige Musikleben vermittelte den Zeitgenossen
den Eindruck, in Venedig "erklinge an jedem Ort Musik".
Renate Groth, Professorin für Musikwissenschaften. Nach Promotion
und Habilitation ab 1981 Professorin in Hannover, seit 1996 an der
Universität Bonn.
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StudentInnen der beteiligten
Institute haben freien Eintritt gegen Vorlage des gültigen Studienausweises,
sollten sich aber unter 0228 / 91 71 200 eine Teilnahmekarte reservieren.
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Samstag,
11. Januar 2003, 16 Uhr |
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Zeichnung von Cornelia Funke (c) Cecilie Dressler Verlag, 2000 |
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Lesung für Kinder und Jugendliche
im Forum
Venedig und der Herr der Diebe
Cornelia Funke
Die Veranstaltung ist leider ausverkauft!
Zwei Hamburger Jungen, Prosper (12) und Bo (5), sind nach dem Tod
ihrer Mutter allein auf der Flucht vor unliebsamen Verwandten, die
die beiden Waisenkinder trennen wollen. Daraufhin machen sich die
Geschwister allein auf den Weg nach Venedig. Endlich wollen beide
die "Stadt des Mondes" sehen, von der ihre Mutter früher so begeistert
schwärmte. Prosper und Bo treffen dort auf eine Kinderbande mit einem
maskierten Anführer namens Scipio. Schnell schließen sie sich der
Bande an, die in einem alten Kino wohnt. Scipio ist der selbsternannte
"Herr der Diebe" und wird von allen Venezianern gefürchtet.
Als ein venezianischer Detektiv im Auftrag der Verwandten beginnt,
die beiden Ausreißer zu suchen, geraten alle in große Schwierigkeiten.
Eine turbulente Verfolgungsjagd durch Gassen und Kanäle beginnt.
Die bekannte Kinderbuchautorin liest bei einem ihrer selten gewordenen
Auftritte aus ihrem gerade in England und Amerika erschienenem Venedigroman
für Kinder.
Cornelia Funke, Kinder- und Jugendbuchautorin, Illustratorin. Für
Herr der Diebe wurde ihr in Bonn bereits der Evangelische Buchpreis
2002 verliehen.
Buchrezension
des amerik. Magazins USA TODAY (engl.)
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Die
Veranstaltung ist leider ausverkauft!
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Samstag,
11. Januar 2003 , 19.30 Uhr |
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Finissage
Konzert im Forum
Amore e Morte. Liebe und Tod in Venedig
Ensemble Incantato
Venedig war im 17. Jahrhundert das musikalische Zentrum Italiens.
Hier entstanden viele neue Kompositionstechniken in der religiösen
als auch weltlichen Musik, insbesondere im Bereich der Kammermusik,
die im Mittelpunkt des Programms steht. Amore e Morte umfaßt eine
Auswahl von Stücken, die die ganze Palette menschlicher Gefühlsregungen
unmittelbar kompositorisch und musikalisch umsetzt.
Exemplarisch für Venedig als Musikstadt war das Leben und Wirken der
Komponistin, Musikerin und Sängerin Barbara Strozzi. Die 1619 unehelich
geborene und später adoptierte Tochter des einflussreichen venezianischen
Dichters und Opernlibrettisten Giulio Strozzi zählte zu den bedeutendsten
Komponistinnen des italienischen Frühbarock und war zudem eine sehr
emanzipierte Frau. Mit ihren insgesamt neun gedruckten Musiksammlungen
veröffentlichte sie zwischen 1644 und 1664 mehr als ihre männlichen
Zeitgenossen. Strozzis Schaffen wird im Zusammenhang bedeutender zeitgenössischer
Komponisten (Monteverdi, Cavalli, Fontei) vorgestellt, mit denen sie
künstlerisch in regem Austausch stand.
Die Sopranistin Mona Spägele wird von verschiedenen Continuoinstrumenten
begleitet, deren musikalische Ausdrucksvielfalt auch durch die Auswahl
der unterschiedlichen Begleitinstrumente unterstrichen wird.
Ensemble Incantato
Mona Spägele, Sopran
Matthias Müller - Mohr, Viola da gamba, Lirone
Hubert Hoffmann, Lauteninstrumente
Detlef Bratschke, Cembalo, Orgel
Biografie
Mona Spägele (engl.)
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Eintritt: 12,-, / ermäßigt 8,-
€ (zzgl. der üblichen Gebühren) 14,- / ermäßigt 10,- € (Abendkasse
zzgl. Ticketgebühr)
Tickets
online bestellen
oder telefonisch unter der Ticket-Hotline Bonn 0800 / 175 275 0.
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