Ein Ägyptologe packt aus mit Sebastian Schaaps, Ägyptisches Museum der Universität Bonn
Die Teilnahme ist frei in Verbindung mit der Eintrittskarte zur Ausstellung.
Vortrag in der Lounge Ägyptische Obelisken in Rom
Zeugen nautisch-schiffbaulicher Herausforderung
Ronald Bockius
Rund die Hälfte der dreizehn Obelisken des modernen Rom geht auf ägyptische Monumente aus Tempelanlagen in Heliopolis, Saïs und Theben zurück. Die bis zu 500 Tonnen schweren Monolithe wurden über den Ausfuhrhafen Alexandria verschifft. Über ihren aufwändigen Transport berichten auch antike Schriftquellen, die vor dem Hintergrund des schiffsarchäologischen Kontexts beleuchtet werden. Dabei stehen die Typen, Dimensionen und Leistungsprofile römischer Binnen- und Seeschiffe sowie ihre konstruktiven Eigenarten im Zentrum der Betrachtung. Gleichzeitig werden auch die besonderen planerischen und arbeitsorganisatorischen Leistungen der Seeleute vorgestellt.
Ronald Bockius ist Hauptkonservator am Römisch-Germanischen Zentralmuseum Mainz und Leiter des Forschungsbereichs im Museum für Antike Schifffahrt.
Herstellen von Amphoren, den Containern der Antike mit Eva Piel, Künstlerin und Kunstpädagogin
Die Teilnahme ist frei in Verbindung mit der Eintrittskarte zur Ausstellung.
Vortrag im Forum Grab und Kult in der Metropole Die verlorene Pracht Alexandrias
Jana Helmbold-Doyé
Alexandria war in der Ptolemäerzeit als einzigartige Metropole in vielerlei Hinsicht das wichtigste politische und vor allem kulturelle Zentrum der Antiken Welt. Hier fanden komplexe und dynamische Veränderungsprozesse zwischen verschiedenen Kulturkreisen statt, die sich auch anhand der Zeugnisse aus Gräbern belegen lassen. Herkömmliche Rekonstruktionen des antiken Stadtbildes beruhen zumeist auf den zahlreichen Schriftquellen, jedoch kann eine wissenschaftlich fundierte Nachbildung nur unter Einbeziehung der hinterlassenen Grabanlagen vorgenommen werden. Nekropolen stellen im Verhältnis zu Wohnhäusern und öffentlichen Gebäuden, den größten erhaltenen Befund dar. Die Ausstattung der alexandrinischen Grabanlagen gibt schlüssig Auskunft über erstaunliche Verbindungen zwischen ägyptischer und griechischer Jenseitsvorstellung.
Jana Helmbold-Doyé forscht auf dem Gebiet des griechisch-römischen Ägypten. Sie promoviert über Grabanlagen in Alexandria und ist seit 2004 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt Tuna el-Gebel der Deutschen Forschungsgemeinschaft (Römer- und Pelizäus-Museum Hildesheim).
Kino im Forum in Kooperation mit der Bonner Kinemathek Die Tiefseetaucher (The Life Aquatic with Steve Zissou) USA 2004, Prädikat: wertvoll, 119 Minuten, FSK: ab 12
Regie: Wes Anderson, mit: Bill Murray, Owen Wilson, Cate Blanchett, Anjelica Huston, Willem Dafoe, Jeff Goldblum u.a.
In Wes Andersons herrlich schrägem, unkonventionellem Film agiert Bill Murray als zerzauster Unterwasserfilmer, für den Jacques Cousteau Pate stand. Ein hintersinniges Fest für die Lachmuskeln und alle Querdenker.
Keiner kennt die Tiefen der sieben Meere besser als der international bekannte Ozeanograph Steve Zissou, der mit seinem „Team Zissou“ das Leben unter Wasser im U-Boot erforscht. Aber Steve hat schon bessere Zeiten erlebt und setzt nun alles auf eine Karte, um sich mit einer Aufsehen erregenden und eventuell letzten Expedition einen Platz in der Geschichte zu sichern. Ziel des Unternehmens ist es, den Hai ausfindig zu machen, der Steves Partner getötet hat, und Rache an ihm zu üben. Unterstützt wird der moderne Käpt'n Ahab von einer schillernden Crew, die sich bei der Jagd nach dem Jaguar-Hai mit Meuterei, Piratenübergriffen und zahllosen anderen Überraschungen konfrontiert sieht.
Mit der Nase auf Zeitreise.
Rezepte und Herstellung antiker Kosmetika mit Gisela Michel M.A., Archäologin
Die Teilnahme ist frei in Verbindung mit der Eintrittskarte zur Ausstellung.
Die antike Schifffahrt Mit Dr. Heinrich Walle, Historiker (Militär- und Marinegeschichte)
Die Teilnahme ist frei in Verbindung mit der Eintrittskarte zur Ausstellung.
Herausforderungen der Unterwasserarchäologie Mit Dr. Hanz Günter Martin
Deutsche Gesellschaft für Unterwassserarchäologie - DEGUWA Vizedirektor
Die Teilnahme ist frei in Verbindung mit der Eintrittskarte zur Ausstellung.
Die antike Schifffahrt Mit Dr. Heinrich Walle, Historiker (Militär- und Marinegeschichte)
Die Teilnahme ist frei in Verbindung mit der Eintrittskarte zur Ausstellung.
Mit der Nase auf Zeitreise.
Rezepte und Herstellung antiker Kosmetika mit Gisela Michel M.A., Archäologin
Die Teilnahme ist frei in Verbindung mit der Eintrittskarte zur Ausstellung.
Herstellen von Amphoren, den Containern der Antike mit Eva Piel, Künstlerin und Kunstpädagogin
Die Teilnahme ist frei in Verbindung mit der Eintrittskarte zur Ausstellung.
Ein Ägyptologe packt aus mit Sebastian Schaaps, Ägyptisches Museum der Universität Bonn
Die Teilnahme ist frei in Verbindung mit der Eintrittskarte zur Ausstellung.
Herausforderungen der Unterwasserarchäologie Mit Dr. Hanz Günter Martin
Deutsche Gesellschaft für Unterwassserarchäologie - DEGUWA Vizedirektor
Die Teilnahme ist frei in Verbindung mit der Eintrittskarte zur Ausstellung.
Herstellen von Amphoren, den Containern der Antike mit Eva Piel, Künstlerin und Kunstpädagogin
Die Teilnahme ist frei in Verbindung mit der Eintrittskarte zur Ausstellung.
Wissenswertes rund ums Tauchen Mit Sabine Klassen, Berufstaucherin und Tauchlehrerin, www.spacediving.de Die Teilnahme ist frei in Verbindung mit der Eintrittskarte zur Ausstellung.
Ein Taucher aus Franck Goddios Team bestimmt mit Hilfe der Satellitennavigation im antiken Hafen von Alexandria die genaue Position einer Sphinx. Foto: Jerome Delafosse
Der Unterwassergrabungsort muss genau vermessen und in Grabungszonen eingeteilt werden, bevor mit dem Freilegen, Skizzieren und Bergen der Fundstücke begonnen werden kann. Viele Methoden sind mit denen der Landarchäologie vergleichbar, allerdings stellt das Arbeiten unter Wasser besondere Anforderungen an die speziell ausgebildeten Taucher. Stets abhängig von Wetter- und Sichtverhältnissen arbeiten die archäologischen Taucher mit einer bis zu 40 kg schweren Spezialausrüstung mehrere Stunden täglich. Diese Taucher beherrschen besondere Techniken und sind daher weltweit im Einsatz. Eines der wichtigsten Hilfsmittel ist der Sedimentsauger, mit dem sie Fundorte freilegen.
Gregory Dalex ist archäologischer Taucher mit einer Spezialausbildung. Mit diesem Beruf hat er sich seinen Kindheitstraum erfüllt, den er hegte, seit er erstmals von Unterwasserexpeditionen hörte. Seit 1989 ist er im Team von Franck Goddio und war bereits bei den ersten Tauchgängen in Alexandria dabei. Anhand von Bildern berichtet er über seinen beruflichen Alltag während der insgesamt bis zu fünf Monaten jährlich andauernden Tauchphasen in allen Weltmeeren.
Eintritt: 6 EUR / ermäßigt 3,50 EUR
Rahmenprogramm zur Ausstellung Ägyptens versunkene Schätze Junges Forum
Vortrag für Kinder von 9 bis 13 Jahren im Forum Franck Goddio
Abenteuer Unterwasserarchäologie: Ein Entdecker berichtet In französischer Sprache mit Übersetzung.
Habt Ihr schon einmal mit einem modernen Entdecker diskutiert? Franck Goddio zählt zu den international bekanntesten Unterwasserarchäologen. Seit frühester Kindheit faszinierten ihn Abenteuergeschichten, die Seefahrt und das Meer. Dafür gab der Enkel eines Seefahrers und Schriftstellers sogar seine bisherige Karriere auf. Der leidenschaftliche Abenteurer vertauschte Anzug und Krawatte mit der hochtechnisierten Ausrüstung eines archäologischen Tauchers und verfolgt seitdem weltweit jede Spur, um versunkene Schiffswracks und historische Stadtteile, wie das ägyptische Königsviertel der Stadt Alexandria, zu entdecken. Aber was wäre ein Entdecker ohne ein eingespieltes Team? Mehr als 30 Personen – Taucher, Archäologen, Techniker, Elektroingenieure, Fotografen, Seeleute – sind bei einer Grabungskampagne beteiligt. Das Schiff, auf dem das internationale Team oft monatelang zusammen lebt und arbeitet, ist eine schwimmende Forschungsstation.
Franck Goddio berichtet über seine großen Expeditionen, zeigt Bilder der spannenden Arbeit und wird mit Euch diskutieren.
Eintritt: 3,50 EUR (für alle, eine ArtCard-Ermässigung gilt nicht.)
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Teilnahme nur für Kinder von 9 – 13 Jahren. Der Vorverkauf ist ab sofort an der Kasse im Foyer möglich.
Einführungsvortrag im Forum exklusiv nur für ArtCard-Inhaber Franck Goddio
Versunkenes Alexandria: Die Geschichte einer Entdeckung In französischer Sprache mit Übersetzung
In den vergangenen zwanzig Jahren entdeckte der französische Meeresarchäologe Franck Goddio mehr als vierzehn historisch wertvolle Schiffe, die Jahrhunderte lang unentdeckt auf dem Meeresgrund lagen. Er entwickelte im Laufe der Zeit einen einzigartigen Forschungsansatz, der ihn weltweit zu einem der führenden Experten machte. Seit 1992 widmet er sich der Suche versunkener Städte. Zu seinen bedeutendsten Missionen zählen die Entdeckung des versunkenen Königsviertels von Alexandria (1996) und der antiken Städte Heraklion und Kanopus in der Bucht von Abukir im Jahre 2000.
Franck Goddio arbeitete nach seinem Studium zunächst als Finanzberater für die Vereinten Nationen und verschiedene Organisationen. Seit den frühen 1980er-Jahren widmete er sich ausschließlich seiner Forschungstätigkeit im Bereich der Unterwasserarchäologie und gründete 1985 das Institut Européen d’Archéologie Sous-Marine (IEASM) in Paris. Er ist Autor zahlreicher Bücher, außerdem sind mehrere Dokumentarfilme über seine Arbeit produziert und weltweit ausgestrahlt worden.
Der Eintritt ist frei, eine schriftliche Anmeldung ist erforderlich:
E-Mail: paedagogik@kah-bonn.de oder per Fax 0228 91 71 244.
Rahmenprogramm zur Ausstellung Ägyptens versunkene Schätze Vortrag im Forum Christoph Gerigk
Licht in der Tiefe: Herausforderung Unterwasserfotografie
Das größte Abenteuer in der Unterwasserarchäologie ist das Erlebnis, die Funde mit den eigenen Augen zu entdecken: Magische Momente auf dem Meeresgrund. Fotos zeigen dem Betrachter nicht nur, unter welchen Bedingungen die Funde stattfanden und welche Mittel zu ihrer Bergung und Ausstellung nötig waren. Eine subtilere Rolle beim Blick durch das Objektiv spielt das Verhältnis des Menschen zu seiner eigenen Geschichte. Die Perspektive, das Licht und die Wahl des richtigen Augenblicks sind subjektive Parameter, die den Prozess der Bildgestaltung ständig beeinflussen. Eine ausgefeilte Technik ist nötig, um eine einwandfreie Visualisierung zu ermöglichen, ohne dabei die Authentizität der Situation zu stören. Schwierige Bedingungen am Grabungsort sind eine Herausforderung für das gesamte Expeditionsteam und eine unverzichtbare Zutat der fotografischen Arbeit am Meeresgrund.
Christoph Gerigk ist Spezialist für Unterwasserfotografie. Er wurde mehrfach prämiert beim World Press Photo Award und arbeitet regelmäßig für Magazine wie GEO und National Geographic. Er begleitet das Projekt fotografisch seit 1998.
Eintritt: 6 EUR / ermäßigt 3,50 EUR
Ein Ägyptologe packt aus mit Sebastian Schaaps, Ägyptisches Museum der Universität Bonn
Die Teilnahme ist frei in Verbindung mit der Eintrittskarte zur Ausstellung.
Vorführung: Herstellen von antiken und ägyptischen Salben mit Dr. Raimund Gottschalk
Die Teilnahme ist frei in Verbindung mit der Eintrittskarte zur Ausstellung.
Herausforderungen der Unterwasserarchäologie mit Dr. Hanz Guenter Martin Deutsche Gesellschaft für Unterwassserarchäologie - DEGUWA Vizedirektor
Die Teilnahme ist frei in Verbindung mit der Eintrittskarte zur Ausstellung.
Herstellen von Amphoren, den Containern der Antike mit Eva Piel, Künstlerin und Kunstpädagogin
Die Teilnahme ist frei in Verbindung mit der Eintrittskarte zur Ausstellung.
Die antike Schifffahrt mit Dr. Heinrich Walle, Historiker (Militär- und Marinegeschichte)
Die Teilnahme ist frei in Verbindung mit der Eintrittskarte zur Ausstellung.
Vorführung: Herstellen von antiken und ägyptischen Salben
mit Dr. Raimund Gottschalk
Die Teilnahme ist frei in Verbindung mit der Eintrittskarte zur Ausstellung.
Wissenswertes rund ums Tauchen Mit Sabine Klassen, Berufstaucherin und Tauchlehrerin, www.spacediving.de Die Teilnahme ist frei in Verbindung mit der Eintrittskarte zur Ausstellung.
Herausforderungen der Unterwasserarchäologie mit Dr. Hanz Guenter Martin Deutsche Gesellschaft für Unterwassserarchäologie - DEGUWA Vizedirektor
Die Teilnahme ist frei in Verbindung mit der Eintrittskarte zur Ausstellung.
Ein Ägyptologe packt aus mit Sebastian Schaaps, Ägyptisches Museum der Universität Bonn
Die Teilnahme ist frei in Verbindung mit der Eintrittskarte zur Ausstellung.
Herstellen von Amphoren, den Containern der Antike mit Eva Piel, Künstlerin und Kunstpädagogin
Die Teilnahme ist frei in Verbindung mit der Eintrittskarte zur Ausstellung.
Wissenswertes rund ums Tauchen Mit Sabine Klassen, Berufstaucherin und Tauchlehrerin, www.spacediving.de Die Teilnahme ist frei in Verbindung mit der Eintrittskarte zur Ausstellung.
Ein Ägyptologe packt aus mit Sebastian Schaaps, Ägyptisches Museum der Universität Bonn
Die Teilnahme ist frei in Verbindung mit der Eintrittskarte zur Ausstellung.
Herausforderungen der Unterwasserarchäologie mit Dr. Hanz Guenter Martin Deutsche Gesellschaft für Unterwassserarchäologie - DEGUWA Vizedirektor
Die Teilnahme ist frei in Verbindung mit der Eintrittskarte zur Ausstellung.
Herstellen von Amphoren, den Containern der Antike mit Eva Piel, Künstlerin und Kunstpädagogin
Die Teilnahme ist frei in Verbindung mit der Eintrittskarte zur Ausstellung.
Mit der Nase auf Zeitreise.
Rezepte und Herstellung antiker Kosmetika mit Gisela Michel M.A., Ägyptologin
Die Teilnahme ist frei in Verbindung mit der Eintrittskarte zur Ausstellung.
Die antike Schifffahrt Mit Dr. Heinrich Walle, Historiker (Militär- und Marinegeschichte)
Die Teilnahme ist frei in Verbindung mit der Eintrittskarte zur Ausstellung.
Wissenswertes rund ums Tauchen Mit Sabine Klassen, Berufstaucherin und Tauchlehrerin, www.spacediving.de Die Teilnahme ist frei in Verbindung mit der Eintrittskarte zur Ausstellung.
Herausforderungen der Unterwasserarchäologie Mit Dr. Hanz Günter Martin
Deutsche Gesellschaft für Unterwassserarchäologie - DEGUWA Vizedirektor
Die Teilnahme ist frei in Verbindung mit der Eintrittskarte zur Ausstellung.
Herstellen von Amphoren, den Containern der Antike mit Eva Piel, Künstlerin und Kunstpädagogin
Die Teilnahme ist frei in Verbindung mit der Eintrittskarte zur Ausstellung.
Ein Ägyptologe packt aus mit Sebastian Schaaps, Ägyptisches Museum der Universität Bonn
Die Teilnahme ist frei in Verbindung mit der Eintrittskarte zur Ausstellung.
Mit der Nase auf Zeitreise.
Rezepte und Herstellung antiker Kosmetika mit Dr. Raymund Gottschalk, Archäologe
Die Teilnahme ist frei in Verbindung mit der Eintrittskarte zur Ausstellung.
Die antike Schifffahrt Mit Dr. Heinrich Walle, Historiker (Militär- und Marinegeschichte)
Die Teilnahme ist frei in Verbindung mit der Eintrittskarte zur Ausstellung.
Tanz auf dem Dachgarten und
in der Ausstellung
Sonntag, 26. August, 17 Uhr DATING YOUR ENEMY.
Ein Duell für zwei Tänzer Choreografie und Regie: Rafaële Giovanola
Tanz: Joris Camelin, Martin Inthamoussú
Dramaturgie und Konzept: Rainald Endraß
Eine Produktion von COCOONDANCE Bonn.
Zwei Kontrahenten treffen aufeinander und führen einen unerbittlichen Kampf auf Leben und Tod. Wer wird den Kampf für sich entscheiden? Unter Einsatz aller Mittel werden gesellschaftliche Regeln und moralische Grenzen überschritten. Vor dem Hintergrund der historischen Schlachten im antiken Ägypten inszeniert das Duell für zwei Tänzer Strategien und Mechanismen kriegerischer Auseinandersetzungen, und zeigt dabei das ganze Ausmaß einer menschlichen Tragödie zwischen Eroberung und Untergang. COCOONDANCE, 2000 von Rafaële Giovanola und Rainald Endraß gegründet, ging aus dem ehemaligen Ensemble des Choreographisches Theaters Bonn hervor. In den mittlerweile dreizehn Produktionen hat das Tanzensemble seine eigene Ästhetik gefunden und wurde schnell zu einer unverzichtbaren Größe der freien Tanzszene. COCOONDANCE ist regelmäßig zu Festivals und internationalen Gastspielen eingeladen, u.a. nach China, Österreich, Schweiz, England, Frankreich, Südamerika und Südkorea.
Herstellen von Amphoren, den Containern der Antike mit Eva Piel, Künstlerin und Kunstpädagogin
Die Teilnahme ist frei in Verbindung mit der Eintrittskarte zur Ausstellung.
Wissenswertes rund ums Tauchen Mit Sabine Klassen, Berufstaucherin und Tauchlehrerin, www.spacediving.de Die Teilnahme ist frei in Verbindung mit der Eintrittskarte zur Ausstellung.
Mit der Nase auf Zeitreise.
Rezepte und Herstellung antiker Kosmetika mit Dr. Raymund Gottschalk, Archäologe
Die Teilnahme ist frei in Verbindung mit der Eintrittskarte zur Ausstellung.
Rahmenprogramm zur Ausstellung Ägyptens versunkene Schätze Konzert im Forum Markus Stockhausen – Electric Treasures mit
Arild Andersen – bass/electronics
Vladislav Sendecki – keyboards
Patrice Héral, drums/percussion/voice/electronics
Markus Stockhausen – trumpet/electronics
Lichtinstallation: Rolf Zavelberg
„Schätze, die ich heben kann, die in meiner musikalischen Biografie wertvolle Meilensteine sind und sich immer wieder neu und andersartig beleben und weiterentwickeln lassen: Dazu gehören meine langjährigen Weggefährten Arild Andersen (Norwegen) am Bass und Patrice Héral (Frankreich) am Schlagzeug. In vielen Variationen erprobten und genossen wir unsere musikalischen Inspirationen. Oft mit dem Gebrauch elektronischer Klangerweiterungen wie Loops, Harmonizer usw. Bei diesem Konzert spielt zum ersten Mal der fantastische Keyboarder Vladislav Sendecki mit uns, ein neuer, 'elektrischer' Schatz wartet darauf, gehoben zu werden...“ Markus Stockhausen
„Der Trompeter Markus Stockhausen ist in der heutigen Musiklandschaft ein Unikat, ein offener Musiker, der seinesgleichen sucht: in der Intonation zeugt er von den Anforderungen Klassischer und Neuer Musik, in der Phrasierung ist er 'strictly jazz'“ (so der WDR zur Verleihung des Jazzpreises 2005 an Markus Stockhausen als bestem Improvisator).
Eintritt: 11 EUR / ermäßigt 5 EUR (im Vorverkauf inkl. aller Gebühren)
Ein Ägyptologe packt aus mit Sebastian Schaaps, Ägyptisches Museum der Universität Bonn
Die Teilnahme ist frei in Verbindung mit der Eintrittskarte zur Ausstellung.
Herausforderungen der Unterwasserarchäologie Mit Dr. Hanz Günter Martin
Deutsche Gesellschaft für Unterwassserarchäologie - DEGUWA Vizedirektor
Die Teilnahme ist frei in Verbindung mit der Eintrittskarte zur Ausstellung.
Kino im Forum in Kooperation mit der Bonner Kinemathek The Navigator (Der Navigator) USA 1924, 69 Minuten, Stummfilm s/w, FSK: ab 6 : Donald Crisp, Buster Keaton
mit: Buster Keaton, Kathryn McGuire, Frederick Vroom, Noble Johnson : Winstone Film Distributors Live am Flügel: Joachim Bärenz
Die Unterwasserszenen sollten eigentlich in einem Schwimmbecken entstehen, mussten aber aufgrund der nicht ausreichenden Beckentiefe im Lake Tahoe geschossen werden, wo es so kalt war, dass Buster Keaton es nicht länger als 10 Minuten im Tauchanzug aushielt. Auch die Kameraleute hatten einiges auszuhalten, mussten sie doch unter Wasser in Eisboxen drehen, damit die Kameraoptiken nicht beschlugen.
Der Pianist Joachim Bärenz war maßgeblich an der Renaissance des Stummfilms seit den 70er-Jahren beteiligt. Er gilt als brillanter Improvisator, bearbeitet aber auch Für seine Verdienste um die Stummfilmvertonung erhielt er 2003 den Preis der Filmkritik.
Eintritt: 6 EUR / ermäßigt 3,50 EUR
Kino im Forum in Kooperation mit der Bonner Kinemathek 20.000 Meilen unter dem Meer USA 1954, 120 Minuten; Regie: Richard Fleischer; FSK: ab 12 : Kirk Douglas, James Mason, Paul Lucas, Peter Lorre u.v.a.
Die aufregenden Erlebnisse der Besatzung an Bord eines geheimnisvollen Unterseebootes, das unter der Führung eines menschenfeindlichen Kapitäns zur tödlichen Gefahr für die Menschheit wird. Ein Filmklassiker aus einer Mischung von Abenteuer, Science-Fiction und Horror.
Diese Verfilmung der Walt Disney Productions gilt schlechthin als einer der Klassiker der Jules Verne-Filme. Vor allem die aufwendig gestaltete Filmkulisse hat vieles zur Popularität beigetragen. Die in mehreren Modellen im Film verwandte Nautilus gilt für viele als DIE NAUTILUS.
Eintritt: 6 EUR / ermäßigt 3,50 EUR
Kino im Forum in Kooperation mit der Bonner Kinemathek Yellow Submarine Trickfilm, Fantasy, Musical, GB 1968, 90 Minuten, FSK: ab 6 Regie: George Dunning (II)
Mit: John Lennon, Paul McCartney, George Harrison, Ringo Starr, Paul Angelis, John Clive, Dick Emery, Geoffrey Hughes, Lance Percival, Peter Batten
„Yellow Submarine“ entstand 1967 auf dem Höhepunkt der Popularität der Beatles. John, Paul, George und Ringo retten die Welt. Mit dem gelben U-Boot kämpfen sie gegen die musikhassenden „Blue Meanies“ (Blaumiesen). Bewaffnet mit ihren Songs, kämpft die „Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band“ für die Freiheit von „Pepperland“, dem Land des Glücks, dem Land der Musik. Ein Team von 31 Animatoren, darunter der damals noch unbekannte Paul Driessen, aber vor allem der großartige Heinz Edelmann, brachten die verrückten Unterwasserwelten in Bewegung. Die zwölf Original- Beatles-Songs unterbrechen die Filmerzählung als eigenständig animierte Clips.
Eintritt: 6 EUR / ermäßigt 3,50 EUR
Achtung: Die Vorführung fällt leider aus!
Kino im Forum in Kooperation mit der Bonner Kinemathek Die Tiefe (The Deep) Taucher-Thriller, USA 1977, ca. 123 Minuten, FSK: ab 16 : Peter Yates, Drehbuch: Peter Benchley, Tracy Keenan Wynn, Mit: Dick Anthony Williams, Jacqueline Bisset, Earl Maynard, Nick Nolte, Bob Minor
Konzert im Forum Markus Stockhausen – Acoustic Treasures Mit Tara Bouman – Klarinetten/Tanz
Markus Stockhausen – Trompete
Mark Nauseef – Perkussion
Lichtinstallation: Rolf Zavelberg
Markus Stockhausen, als Trompetensolist, Improvisator und Komponist im Jazz genauso zu Hause wie in der zeitgenössischen und der klassischen Musik, zählt zu den vielseitigsten Musikern unserer Zeit. Er arbeitete lange Zeit intensiv mit seinem Vater, dem Komponisten Karlheinz Stockhausen, zusammen, der zahlreiche Werke für ihn schrieb. Als Solist stand er in dessen grossen musikdramatischen Werken u.a. auf der Bühne der Mailänder Scala, der Londener Covent Garden Opera und der Oper Leipzig. Mit seiner Frau, der Klarinettistin Tara Bouman, gibt er regelmäßig Duokonzerte.
Eintritt: 11 EUR / ermäßigt 5 EUR (im Vorverkauf und an der Abendkasse inkl. aller Gebühren)
Kino im Forum in Kooperation mit der Bonner Kinemathek Im Rausch der Tiefe - The Big Blue (Le Grand Bleu) Frankreich/USA/Italien 1988, Regie: Luc Besson, 118 Minuten, FSK: ab 12 Mit: Rosanna Arquette, Jean-Marc Barr, Jean Reno
Enzo und Jacques kennen sich seit ihrer Jugend und teilen eine gemeinsame Leidenschaft: Das Tauchen. Doch nach dem Tod von Jacques‘ Vater verlieren sie sich aus den Augen.
Jahre später hat sich Jacques zu einem Menschen entwickelt, der mehr im als außerhalb des Wasser lebt und seine Taucherfähigkeiten für Wissenschaftler einsetzt. Als die Angestellte Johanna ihn auf eine Weltmeisterschaft im Tieftauchen ohne Sauerstoff aufmerksam macht, trifft er dort Enzo wieder, den amtierenden Weltmeister. Ein gefährliches Duell beginnt...
Regisseur Luc Besson, der selbst fünf Jahre lang als Tauchlehrer gearbeitet hatte, erfüllte sich mit dem Film über Tiefseetaucher und Weltrekordler Jacques Mayol, der als Berater am Film mitwirkte, einen lang gehegten Traum. Jean Reno und Jean Marc Barr, der vorher noch nie getaucht war, absolvierten ein monatelanges Training und ließen sich in keiner der Unterwassersequenzen doubeln.
Eintritt: 6 EUR / ermäßigt 3,50 EUR
Götter, Gaben und Gelehrte Einblicke in die Welt der Tempel Ägyptens in griechisch-römischer Zeit
Simone Stöhr
Götterkult und Tempelbau gehörten zu den wichtigsten Aufgaben des altägyptischen Pharao. Auch die ptolemäischen Könige und römischen Kaiser übernahmen diese Verpflichtung und ließen im ganzen Land Heiligtümer errichten. Eindrucksvolle Zeugnisse ihrer Bautätigkeit haben sich vor allem in Oberägypten erhalten. Die Wände dieser Tempel sind vollständig mit Darstellungen und Inschriften überzogen, die ein detailliertes Bild der religiösen Vorstellungen, des täglichen Kultes, aber auch der besonderen Rituale anlässlich der vielen Götterfeste zeigen. Für die Zusammenstellung des Dekorationsprogramms, das individuell für jeden Tempel entworfen wurde, war die einheimische Priesterschaft verantwortlich. Sie führte somit die Traditionen des pharaonischen Ägypten weiter und bewahrte das kulturelle Gedächtnis des Landes auch in Zeiten ausländischer Machthaber.
Simone Stöhr M.A. ist Ägyptologin mit dem Forschungsschwerpunkt Inschriften der ptolemäisch-römischen Tempel Ägyptens. Sie arbeitet am Totenbuch-Projekt Bonn, einer Arbeitsstelle der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften an der Universität Bonn.
Eintritt: 6 EUR / ermäßigt 3,50 EUR
Kino im Forum in Kooperation mit der Bonner Kinemathek James Bond – Der Spion der mich liebte USA 1976/77, 120 Minuten, FSK: ab 12
Regie: Lewis Gilbert, mit: Roger Moore, Curt Jürgens, Barbara Bach, Richard Keel
Die internationale Lage ist gespannt. Unbekannte entführen Atom-Unterseeboote. Die Briten verdächtigen die Sowjets, die Russen haben die Amerikaner im Verdacht. Im Mittelmeerraum hat der Großreeder Carl Stromberg (Curd Jürgens), der die Zukunft der Menschheit im Untergang sieht, das Tiefseelaboratorium „Atlantis" aufgebaut. Auf Sardinien erleben die russischen und britischen Geheimdienste in Gestalt ihrer Top-Agenten von Anya Amasova (Barbara Bach) und James Bond (Roger Moore) einen Zusammenstoß, der verblüffend auf Koexistenz hinausläuft. Doch schon weckt der mysteriöse Supertanker „LIPARUS" die sieben Sinne des Agenten 007. Ein amerikanisches Unterseeboot bringt Bond zusammen mit der schönen russischen Kollegin zum Schiff. Da öffnet sich unversehens der Bug und verschlingt die ungebetenen Besucher...
3 Oscar-Nominierungen (Musik, Song, Ausstattung).
Eintritt: 6 EUR / ermäßigt 3,50 EUR
Aus der Tiefe – Forschungsergebnisse und Perspektiven der Unterwasser- und Küstenarchäologie
Ein internationales Symposium in Kooperation mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft
Die Ausstellung Ägyptens versunkene Schätze verdeutlicht die wachsende Bedeutung der Unterwasser- und Küstenarchäologie, die mit der Entwicklung neuer technischer Möglichkeiten im vergangenen Jahrzehnt vielerorts wissenschaftlich bedeutende Funde und Befunde erbracht hat und sich zu einem wichtigen Bereich archäologischer Forschung entwickelt hat. Die interdisziplinäre und auch länderübergreifende Zusammenarbeit ist dabei eine wichtige Voraussetzung für diese erfolgreiche Forschungsarbeit. Im Rahmen des zweitägigen internationalen Symposiums werden neue Forschungsergebnisse aus dem Mittelmeerraum, dem Bodenseegebiet und der Ost- und Nordseeregion präsentiert und künftige Forschungsperspektiven diskutiert.
Konferenzsprachen: Deutsch und Englisch
Teilnahmegebühr: 9 EUR / ermäßigt 5 EUR (Tageskarte)
13 EUR / ermäßigt 7 EUR ( Zweitageskarte)
Die Eintrittskarte berechtigt auch zum Besuch der Ausstellung.
Tanz in der Ausstellung DATING YOUR ENEMY. Ein Duell für zwei Tänzer Choreografie und Regie: Rafaële Giovanola
Tanz: Joris Camelin, Martin Inthamoussú
Dramaturgie und Konzept: Rainald Endraß
Eine Produktion von COCOONDANCE Bonn.
Zwei Kontrahenten treffen aufeinander und führen einen unerbittlichen Kampf auf Leben und Tod. Unter Einsatz aller Mittel werden gesellschaftliche Regeln und moralische Grenzen überschritten. Vor dem Hintergrund der historischen Schlachten im antiken Ägypten inszeniert das Duell für zwei Tänzer Strategien und Mechanismen kriegerischer Auseinandersetzungen, und zeigt dabei das ganze Ausmaß einer menschlichen Tragödie zwischen Eroberung und Untergang.
COCOONDANCE wurde 2000 von Rafaële Giovanola und Rainald Endraß gegründet und ging aus dem ehemaligen Ensemble des Choreographischen Theaters Bonn hervor. In den mittlerweile dreizehn Produktionen hat das Tanzensemble seine eigene Ästhetik gefunden und wurde schnell zu einer unverzichtbaren Größe der freien Tanzszene. COCOONDANCE ist regelmäßig zu Festivals und internationalen Gastspielen eingeladen.
Dauer: ca. 70 Minuten
Eintritt: 12 EUR / ermäßigt 7 EUR
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Eine schriftliche Anmeldung ist erforderlich:
Fax 0228/9171-244, paedagogik@kah-bonn.de oder per Post.
Lange Unterwassernacht
zur Ausstellung Ägyptens versunkene Schätze
Die Lange Unterwassernacht entführt abenteuerlustige Nachtschwärmer in die geheimnisvolle Welt unter Wasser. Ein attraktives und abwechslungsreiches Programm mit Tanz, Musik, Film, Kurzführungen, Akrobatik, Theater und Clubnight nimmt die Besucher mit auf eine stimmungsvolle Expedition.
Im Mittelpunkt steht die Ausstellung „Ägyptens versunkene Schätze“ mit verschiedenen thematischen Kurzführungen (Dauer: 30 Minuten). Im Studiolo der Ausstellung können Experten zu den Themen „Die antike Schifffahrt“ und „Wissenswertes rund ums Tauchen“ befragt werden. In der Offenen Werkstatt finden die Mitmachaktionen „Hieroglyphen stempeln“, „Salben herstellen“ oder „Kleiden im Stil der Zeit“ statt, an denen Besucher aller Altersstufen teilnehmen können.
Im Foyer ist die Wasserwesen- Performance UNDINE, URÄUS & LOTUS mit Tanz, Pantomime und Jonglage von PANTAO (Köln) zu sehen, die von Walkacts begleitet werden.
Inspiriert von geheimnisvollen und bizarren Lebewesen unter Wasser verwandeln Studenten der Kölner Akademie „Die Maske“ vor den Augen der Besucher der Unterwassernacht Mitstudenten mit aufwendig gestaltetem Kopfsputz und Bodypainting-Konzepten in Muscheln, Rochen und Seeanemonen.
Hautnah können die Besucher im Forum die Arbeit von Meeresarchäologen und die Unterwasserwelt miterleben, wo die Filme "Der Schatz der Royal Captain" und "Städte auf dem Meeresgrund" zu sehen sind. Ganz persönliche Erlebnisse mit dem feuchten Element ermöglichen die Filme aus dem Trickfilmstudio "Blubb" des Pädagogischen Dienstes der Bundeskunsthalle, die von Kindern und Jugendlichen im Rahmen von Workshops gedreht wurden.
Martin Frings & friends sorgen im Rahmen Ihres Programms "Sounds Across The Water - Sounds Across The World" mit Saxofon, Keyboard, Percussion und Streichquartett für musikalische Unterhaltung im Foyer.
Weitere Überraschungen und Programmpunkte sind in Planung.
Mit der Nase auf Zeitreise.
Rezepte und Herstellung antiker Kosmetika mit Gisela Michel M.A., Archäologin
Die Teilnahme ist frei in Verbindung mit der Eintrittskarte zur Ausstellung.
Vortrag im Forum Alexandria – Der Big Apple zwischen Nil und Mittelmeer Von Alexanders Plänen bis zum Auftritt Octavians
Andreas Blasius
Königsresidenz und 'reichsfreie' Stadt, hellenistisches Bollwerk und Hauptstadt Ägyptens: Als Ort voller Gegensätze oder 'Schmelztiegel der Kulturen' wird die von Alexander dem Großen gegründete und von den Ptolemäern ausgebaute Metropole Alexandria gerne beschrieben. Für zahlreiche Ägypter bildete die nach griechischem Vorbild angelegte Polis das Tor zur hellenistischen Welt, während sie für Griechen und Römer zur ersten Begegnungsstätte mit der ägyptischen Kultur wurde.
Die Architektur des Aushängeschildes makedonischen wie pharaonischen Herrscherglanzes der Ptolemäer wartete dabei nicht nur mit dem Weltwunder des Pharaos und der großen Bibliothek auf, sondern vermochte auch durch Tempel und Paläste zu beeindrucken. Heute weitgehend verloren oder unentdeckt können die Spuren der Weltstadt durch viele verstreute Hinweise zu einem Bild zusammengefügt zu werden, das die einstige Pracht erahnen lässt.
Andreas Blasius M.A. ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt „Katalogisierung und Digitalisierung der Bonner Papyrussammlung". Er hält Lehrveranstaltungen an der Abteilung für Ägyptologie der Universität Bonn. Seine Promotion zum Thema „Antiochos IV. und Ägypten“ steht kurz vor dem Abschluss.
Kino im Forum in Kooperation mit der Bonner Kinemathek Abyss – Abgrund des Todes (The Abyss) USA 1989, 137 Minuten, FSK: ab 12
Regie: James Cameron, mit: Ed Harris, Mary Elisabeth Mastrantonio, Michael Biehn u. a.
Nach der mysteriösen Havarie eines Atom-U-Boots wird die Besatzung einer in der Nähe befindlichen Unterwasser-Bohrstation um eine Gruppe von Elitesoldaten der Navy Seals verstärkt und mit den Bergungsarbeiten betraut. Was als Rettungsmission beginnt, entpuppt sich schnell als unglaubliche Unterwasser-Odyssee in einer Tiefe von mehr als 7000 Metern, wo die Taucher dem Geheimnis einer mysteriösen Macht begegnen.
„Titanic“-Regisseur James Cameron inszenierte und schrieb das Drehbuch für dieses 60 Millionen Dollar teure Untersee-Spektakel. „Abyss“ gehört zu den Filmen, die mit ihren Spezialeffekten Geschichte geschrieben haben.
Eintritt: 6 EUR / ermäßigt 3,50 EUR
Herausforderungen der Unterwasserarchäologie Mit Dr. Hanz Günter Martin
Deutsche Gesellschaft für Unterwassserarchäologie - DEGUWA Vizedirektor
Die Teilnahme ist frei in Verbindung mit der Eintrittskarte zur Ausstellung.
Vortrag in der Lounge Religiöse Integrationspolitik der Ptolemäer Sarapis – die Erfindung eines Gottes
Lothar Goldbrunner
Sarapis ist ein weithin bekannter Gott, der ab der Wende vom 4. zum 3. Jahrhundert v. Chr. in Erscheinung tritt. Er ist als Ergebnis des Zusammentreffens der griechischen und ägyptischen Kultur anzusehen. Doch entgegen der verbreiteten Meinung war Sarapis keine Integrationsfigur gleichsam für Griechen und Ägypter. Vielmehr sollte allein der griechisch sprechenden Bevölkerung eine Gottheit gegeben werden, die zwar aus theologischem Gedankengut der Ägypter konzipiert, aber ikonographisch auf hellenistische Art und Weise dargestellt wurde. Betrachtet man die Entstehung und Verbreitung des Sarapis-Kultes unter geographischen und politischen Aspekten, so wird deutlich, wie unterschiedlich sich die Gottesvorstellungen beider Kulturen entwickelten. Abschließend wird die Bedeutung und Entwicklung des Sarapis bewertet.
Lothar Goldbrunner studierte in Würzburg und Köln Ägyptologie. Sein Schwerpunkt liegt heute auf der griechisch-römischen Zeit des antiken Ägypten.