Mittwoch, 20. Oktober | 19 Uhr

Rahmenprogramm zur Ausstellung "VIBRACIÓN. Moderne Kunst aus Lateinamerika"

Lesung mit Nikolai Kinski


Odessa. Die wahre Geschichte.
Fluchthilfe für NS-Kriegsverbrecher

Der Name „Odessa“ steht für eines der irritierendsten Kapitel der Nachkriegsgeschichte: die massenhafte Flucht namhafter NS-Kriegsverbrecher – unter ihnen Adolf Eichmann, Klaus Barbie und Josef Mengele – die sich mithilfe der katholischen Kirche, der argentinischen Regierung, alliierter Geheimdienste und flüchtiger Nazis der Gerichtsbarkeit entziehen konnten. Nikolai Kinski liest aus dem vielbeachteten Standardwerk des argentinischen Historikers Uki Goñi über ein sehr dunkles und wenig bekanntes Kapitel deutsch-argentinischer Nachkriegsgeschichte.

„Der Teufelspakt, den Argentinien, der Vatikan und internationale Geheimdienste mit deutschen Kriegsverbrechern nach dem Zweiten Weltkrieg geschlossen haben, ist so unglaublich, dass man nicht oft genug daran erinnern kann. Es ist mir eine große Ehre, mit einer Lesung aus Uki Goñis 'Odessa' dazu beitragen zu dürfen.“ (Nikolai Kinski)

Mit freundlicher Genehmigung des Assoziation A Verlags, Berlin.

Eintritt: 14 € / ermäßigt 9 € (inkl. Gebühren)

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