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AUSSTELLUNGEN
  ART AND DESIGN FOR ALL – THE VICTORIA AND ALBERT MUSEUM

Eine Reise durch die viktorianische Zeit
ART AND DESIGN FOR ALL
The Victoria and Albert Museum

18. November 2011 bis 15. April 2012

zur Ausstellungswebsite
Deckelvase,  Sèvres, um 1855
Zoom Deckelvase
Sèvres, um 1855
Steingut, mit Emailfarben bemalt
© Victoria and Albert Museum, London

Das Victoria & Albert Museum in London ist das weltweit führende Museum für Kunst und Design. Die Ausstellung erzählt die Entstehungsgeschichte und illustriert den Einfluss dieses faszinierenden Museums, das seit dem 19. Jahrhundert eine unerschöpfliche Quelle der Inspiration, Innovation und des Wissens darstellt.

Franz Xaver Winterhalter, Königin Victoria, 1859
Zoom Franz Xaver Winterhalter
Königin Victoria
1859
Öl auf Leinwand
Royal Collection
© 2010 Her Majesty Queen Elizabeth II
Franz Xaver Winterhalter, Prinz Albert, 1859
Zoom Franz Xaver Winterhalter
Prinz Albert
1859
Öl auf Leinwand
Royal Collection
© 2010 Her Majesty Queen Elizabeth II
Seine Entstehung verdankt das Victoria and Albert Museum dem Vermächtnis der Londoner Great Exhibition of All Nations von 1851, die die Britische Großmacht als fortschrittlichste Industrienation darstellte. Nach dem bahnbrechenden Erfolg dieser ersten Weltausstellung eröffnete Queen Victoria 1857 das South Kensington Museum, die Vorgängerinstitution des V&A und den Prototypen musealer Präsentation. Schon bei seiner Gründung (1857) galt das Museum als vorbildhafte und publikumsorientierte Bildungseinrichtung. Seine Sammlungen förderten nicht nur eine Verbesserung der ästhetischen Qualität britischer Manufaktur- und Industrieprodukte, sondern dienten auch der Erbauung des Museumspublikums und lieferten Vorbilder zur Nachahmung.

Die Ausstellung „Art and Design for All“ rekonstruiert die ursprünglichen Sammlungsschwerpunkte des Victoria and Albert Museum und verdeutlicht seine innovative Konzeption und seinen Vorbildcharakter. Besondere Aufmerksamkeit kommt den neuen Forschungsergebnissen um die europäischen Ursprünge des V&A zu, die sowohl in der deutschen Museumslandschaft des 19. Jahrhunderts als auch in den Ideen des Prinzgemahls Albert von Sachsen-Coburg und Gotha, einem Absolventen der Bonner Universität, verwurzelt sind.

Für diese in Deutschland einmalige Ausstellung, die die traditionsreiche Reihe der „Großen Sammlungen“ in der Kunst- und Ausstellungshalle fortsetzt, leiht das Victoria and Albert Museum zum ersten Mal in seiner Geschichte fast 400 spektakuläre Objekte aus. Sie werden durch weitere erlesene Leihgaben aus der Royal Collection, dem Berliner Kunstgewerbemuseum und dem Museum für Angewandte Kunst in Budapest ergänzt.

Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft S.K.H. des Prinzen von Wales.

Tasse, 1835/36, V&A, London
ZoomTasse
1835/36
Porzellan, mit Emailfarben bemalt
© Victoria and Albert Museum, London

Medienecho

„Gleich zu Beginn der vorzüglich arrangierten Bonner Ausstellung meint man in der Weltausstellung von 1851 zu stehen.“
(General-Anzeiger, Thomas Kliemann, 18.11.2011)

„Zahlreiche Gemälde in der Bonner Ausstellung geben die Stimmung dieser damals sensationellen Ausstellung wieder, die in sechs Monaten sechs Millionen Besucher anzog.“
(Günter Wächter, Deutsche Presse-Agentur, 17.11.2011)

„Es ist beeindruckend, welches Füllhorn an Exponaten das V&A vor seinen Besuchern ausschüttet. Und so glänzt auch die Bonner Schau mit wertvollen, wichtigen oder auch trutschig-exotischen Exponaten.“
(Rhein-Zeitung, Nicole Mieding, 18.11.2011)

„Bei der Präsentation all dieser Stücke vergisst die Bundeskunsthalle nicht, einen Blick auf Bonn zu werfen, das eine zwar kleine aber wohl nicht ganz unwesentliche Rolle in der Geschichte des Londoner Museums spielt.“
(Welt am Sonntag, Stefanie Stadel, 20.11.2011)

„Optischer Höhepunkt ist ein 3D-Film über den ‚Crystal Palace“
(Express, Christof Ernst, 18.11.2011)

„Man kann sich aber auch schlicht erfreuen an den Exponaten wie etwa einem Spiegelschrank – das war vor mehr als 100 Jahren noch kein Schränkchen, sondern aus Massivholz gefertigt und deckenhoch.“
(Westdeutsche Zeitung, Anne Grages, 17.11.2011)

Kaminschirm, Entwurf: William Arthur Smith Benson, 
Ausführung: W.A.S. Benson & Co. 
Hammersmith, London, 1884
Zoom Kaminschirm
Entwurf: William Arthur Smith Benson
Ausführung: W.A.S. Benson & Co.
Hammersmith, London, 1884
Kupfer, Messing
© Victoria and Albert Museum, London

„Nun zeigt die Schau ‚Art and Design for All' (Kunst und Design für alle) in der Bonner Bundeskunsthalle auf wunderbar lebensnahe Weise, dass eben auch das Geschmacksurteil ‚gut' ein verschieden lang haltbares Verfallsdatum hat.“
(Rhein-Zeitung, Nicole Mieding, 18.11.2011)

„So stimmt man sich ein auf den reich bestückten Rundgang, der die Geschichte des Londoner Victoria and Albert Museum in 16 Kapiteln allzu gründlich referiert.“
(Welt am Sonntag, Stefanie Stadel, 20.11.2011)

„Die Schau gewährt so einen faszinierenden Blick auf einen Prototyp, dessen Konzept wegweisend war für viele andere Kunstgewerbemuseen.“
(Kölner Stadt-Anzeiger, Martin Oehlen, 18.11.2011)




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