Unter der gelben Erde
Internationales Symposium zur deutsch-chinesischen Zusammenarbeit
im Kulturgüterschutz in der Provinz Shaanxi, China
Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung
In Zeiten des rasanten wirtschaftlichen Aufschwungs und kulturellen Wandels kommt der Bewahrung des kulturellen Erbes eine besondere Bedeutung zu. Die immensen Infrastrukturmaßnahmen haben insbesondere in historisch bedeutsamen Gegenden wie der Region um die alte Hauptstadt Xi'an zu einem erhöhten Bedarf an Wissen im praktischen Umgang mit archäologischen Funden geführt. Aus diesem Grund arbeiten deutsche und chinesische Wissenschaftler zusammen und wenden bei der Restaurierung von Kulturgütern und der Dokumentation archäologischer Fundstellen neueste naturwissenschaftliche und technische Methoden an.
Die erfolgreiche Kooperation zwischen Deutschland und China im Bereich des Kulturgüterschutzes, deren Ergebnisse in der Bonner Ausstellung präsentiert werden, besteht bereits seit über 15 Jahren, großzügig gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit konnte das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege, München, gemeinsam mit dem Museum der Terrakottaarmee, Lintong, erstmals ein Verfahren zur Erhaltung der Farbfassung der lebensgroßen Terrakottafiguren in der Grabanlage des Ersten Kaisers Qin Shihuangdi entwickeln. Das Römisch-Germanische Zentralmuseum Mainz hat in Zusammenarbeit mit dem Archäologischen Institut der Provinz Shaanxi neben vielen anderen Kunstschätzen auch die Bronzevögel aus der Grabanlage des Ersten Kaisers sowie die Metallfunde und Seidengewebe aus der berühmten Schatzkammer des Famen-Tempels restauriert. Ein weiteres wichtiges Projekt dieser beiden Partner ist die umfassende Dokumentation der Kaisergräber aus der Tang-Dynastie.
Die gemeinsame Arbeit dient zwar in erster Linie dem Schutz von Kulturgütern, jedoch auch der Intensivierung des internationalen und fächerübergreifenden Wissenschaftsaustausches sowie der kulturellen Begegnung.
Teilnahmegebühr: Zweitageskarte (21. und 22. April) 13 EUR / ermäßigt 7 EUR
Tageskarte 9 / ermäßigt 5 EUR
Die Eintrittskarte berechtigt auch zum Besuch
der Ausstellung „Xi'an - Kaiserliche Macht im Jenseits“ Veranstaltungsort: Große Halle Konferenzsprachen: Deutsch, Englisch und Chinesisch
(alle Sprachen werden simultan gedolmetscht)
Vortrag im Forum für ArtCard-Inhaber XI’AN - Kaiserliche Macht im Jenseits Grabfunde und Tempelschätze aus Chinas alter Hauptstadt
Der Einführungsvortrag in die Ausstellung gibt eine Übersicht über die archäologischen und historischen Zusammenhänge sowie den kunsthistorischen Besonderheiten der ausgestellten Epoche. Dr. Heike Molitor ist Dozentin an der Abteilung für Orientalische Kunstgeschichte des Instituts für Orient- und Asienwissenschaften (IOA) der Universität Bonn.
Der Vortrag findet exklusiv für ArtCard-Inhaber statt und ist kostenfrei. Teilnahme nur mit schriftliche Anmeldung per Fax 0228 / 91 71 244, E-Mail: paedagogik@kah-bonn.de oder auf dem Postweg. Die Anmeldung wird nicht bestätigt.
In Kooperation mit der VHS Bonn Kurzseminar im Konferenzraum
"Xi'an - Kaiserliche Macht im Jenseits. Grabfunde und Tempelschätze aus Chinas alter Hauptstadt"
1974 gruben Bauern in der Umgebung der chinesischen Stadt Xi'an einen Brunnen und entdeckten dabei das Grab des ersten Kaisers von China Qin Shihuangdi. Dem Verstorbenen, dessen letzte Ruhestädte bis heute noch nicht vollständig ausgegraben wurde, folgte eine Armee von 7000 Tonkriegern mit ins Jenseits. Dieser archäologische Zufallsfund gilt als eines der Sieben Weltwunder des Fernen Ostens und machte die chinesische Provinzhauptstadt Xi'an auf einen Schlag weltberühmt. Archäologische Ausgrabungen der letzten zwei Jahrzehnte zeigen, dass das Grab des Quin Shihuangdi nicht die einzige Sensation der ehemaligen Hauptstadt des Alten Chinas war.
Uwe Fich, M.A.
Teilnahmegebühr: 9 EUR / erm. 6,30 EUR;
zzgl. 3 EUR unter Vorbehalt
Eintritt an der Kasse der Kunst- und Ausstellungshalle
Anmeldung und Informationen: VHS Bonn Telefon: 0228 - 77 33 55
Vortrag im Forum Vortragsreihe: China 2006 - Wirtschaftsmacht im Umbruch
China heute:
Zwischen kultureller Rückbesinnung, Wirtschaftswahn und Zukunftseuphorie
Bilder des heutigen China sind in unseren Medien allgegenwärtig: Wolkenkratzer in Shanghai, Verkehrschaos in Beijing, Fabriken in Shenzhen und überall: Menschen in Aufbruchstimmung. Die verkündete Botschaft ist eindeutig: Hier wächst nicht nur ein neuer Wirtschaftsriese heran, sondern hier ist ein Land im Begriff, sich einen dominanten Platz im Weltgeschehen zu erkämpfen.
Gehen die Chinesen nun völlig auf in diesem neuen Wirtschafts“wahn“ und haben mit Ihrer Vergangenheit vollständig abgeschlossen? Wie verarbeiten sie in nur knapp 30 Jahren so unterschiedliche Perioden wie Mao-Zeit, Kulturrevolution, Öffnungspolitik und Wirtschaftsboom? Wie leben und arbeiten, was denken und hoffen die Menschen in einem Land, das seinen Weg sucht zwischen dem offiziellen immer noch bestehenden Status eines Entwicklungslandes und lokalen Ausprägungen von purem Manchester-Kapitalismus?
In einer abwechslungsreichen Präsentation wird die Referentin gemeinsam mit den Zuschauern und Zuhörern hinter die Hochglanzbilder der Skylines schauen und ein mehrdimensionales Bild Chinas entstehen lassen. Dabei werden möglichst viele Facetten Chinas berücksichtigt: die Wirtschaft wird ebenso beleuchtet, wie die Politik, Kultur und Gesellschaft.
Die Referentin Dr. Therese Geulen studierte nach ihrer Ausbildung zur Außenhandelskauffrau Chinesisch, Japanisch und Volkswirtschaft und promovierte später in Sinologie zur Einstiegsproblematik westlicher Unternehmen in den chinesischen Markt. Nach mehrjähriger Tätigkeit in nationalen und internationalen Unternehmen leitet sie seit 1999 die China-Beratung East Asian Affairs.
Vortrag im Forum Vortragsreihe: China 2006 - Wirtschaftsmacht im Umbruch
Chinas Weg in die Zukunft
In 25 Jahren Reformpolitik hat China eine beachtliche Wegstrecke zur Modernisierung und Öffnung zurückgelegt. Die Fakten sind bekannt, weniger bewußt die teilweise radikalen Veränderungen. Die Ausführungen legen deshalb besonderen Nachdruck auf die Rückwirkungen im Hinblick auf die innere und äußere Lage Chinas. Kann ein unflexibles und wenig differenziertes politisches System mit den wachsenden Spannungen, sozialen Konflikten und äußeren Problemen fertig werden? Ein zweiter Schwerpunkt des Referats liegt auf der internationalen Dimension des Wiederaufstiegs Chinas. Ist China ein verantwortlicher Kooperationspartner, vor allem Deutschlands und Europas, Mitträger und Gestalter einer multipolaren Weltordnung oder Störenfried im bestehenden System? China wird ein schwierigeres Jahrzehnt bevorstehen, als dies in den beiden vergangenen der Fall war. Wir wagen einen Ausblick auf seinen zukünftigen Weg.
Botschafter a.D. Kurt Leonberger war in den Jahren 1998-2002 Generalkonsul der Bundesrepublik Deutschland in Shanghai und ist als beratender Professor für das Chinesisch-Deutsche Hochschulkolleg der Tongji-Universität in Shanghai tätig.
Vortrag im Forum Vortragsreihe: China 2006 - Wirtschaftsmacht im Umbruch
Chinas "Wilder Westen": Bonns Partnerstadt Chengdu auf dem Weg zur neuen Wirtschaftsmetropole.
Schon der tangzeitliche Gelehrte Li Bai (701-762) sagte von der Provinz Sichuan im fernen gebirgigen Westen Chinas, der Weg dorthin sei schwieriger als der in den Himmel.
Zwei Jahrzehnte lang konzentrierten sich denn auch der chinesische Wirtschaftsboom, das Engagement westlicher Unternehmen und die Aufmerksamkeit des Auslands auf die gut zugänglichen Küstenprovinzen im Osten des Landes. Das westliche Hinterland blieb davon weitestgehend unberührt.
Seit einigen Jahren findet aber auch die Heimatprovinz Deng Xiaopings, von der die Wirtschaftsreformen Ende der 70’er Jahre ausgegangen waren, zunehmend Anschluß an die wirtschaftliche Dynamik des Ostens. Dieser Trend wird sich in den nächsten Jahren noch verstärken.
Die Präsentation möchte die weitgehend unbekannte Provinz Sichuan und ihre Hauptstadt Chengdu ausgehend von der Geographie über die Geschichte bis hin zur Wirtschaft vorstellen und in einem Ausblick deren Potentiale für Unternehmen ebenso wie für Städte und Kommunen entlang der Rheinschiene aufzeigen.
Jari Grosse-Ruyken M.A (Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Bonn) ist in der Abteilung für Sinologie des Instituts für Orient- und Asienwissenschaften (IOA) tätig und hat mehrere Jahre in Chengdu, Sichuan gelebt. Seine engen persönlichen Kontakte pflegt er durch regelmäßige Besuche in der Region.
Offene Akademietagung der Thomas-Morus-Akademie Bensberg in Zusammenarbeit mit der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland Xi’an - Kaiserliche Macht im Jenseits. Grabfunde und Tempelschätze aus Chinas alter Hauptstadt
Die chinesische Stadt Xi’an war Ausgangspunkt der Seidenstraße und bis ins Jahr 1368 Hauptstadt Chinas. 1974 stießen Landarbeiter dort auf die Grabstätte des Kaisers Qin Shi Huang Di mit der berühmten Terrakotta-Armee. Die Entdeckung ist einer der bedeutendsten archäologischen Funde des zwanzigsten Jahrhunderts. Rund 150 prunkvolle Kunstgegenstände stammen aus der Grabanlage und den Tempelschätzen des Kaiserhauses und adeliger Familien.
Ort:
Kunst- und Ausstellungshalle der
Bundesrepublik Deutschland, Bonn
Vortrag im Forum Vortragsreihe: China 2006 - Wirtschaftsmacht im Umbruch
Chancen und Herausforderungen des Wissenstransfers nach China
„Der Mensch hat drei Wege, klug zu handeln. Erstens durch Nachdenken: Das ist der edelste. Zweitens durch Nachahmen: Das ist der leichteste. Drittens durch Erfahrung, das ist der bitterste.“ (Konfuzius)
Die Ausstellung der „Kaiserlichen Macht im Jenseits“ zeigt eindrucksvoll Chinas einstigen großen Wissensvorsprung vor dem Westen. Doch die Glanzzeiten der chinesischen Kultur sind vorbei. Spätestens seit dem Verfall des Chinesischen Kaiserreichs Ende des 19. Jahrhunderts hat das Reich der Mitte den Anschluss an die technologischen Entwicklungen des Westens verloren.
Heute setzt die chinesische Regierung alles daran, diesen Wissensrückstand möglichst schnell auszugleichen. Der Markteintritt ausländischer Investoren wird zunehmend von deren Technologietransfer nach China abhängig gemacht. Jüngstes Beispiel ist die Forderung, den Transrapid in China weiterzuentwickeln. Plagiate sind indes auch im Reich der Mitte illegal. Durch den Beitritt zur WTO hat China internationales Recht anerkannt und geht zunehmend gegen Produktpiraterie vor. Wo liegen nun die Chancen, wo die Risiken für deutsche Unternehmen? Vielleicht lässt sich hier durch „Nachdenken“ so manche „bittere Erfahrung“ vermeiden.
Elke Spielmanns-Rome (Unternehmensberaterin, China Access) beschäftigt sich seit mehr als 20 Jahren mit China.
Im Jahr 230 v. Chr. überzieht Ying Zhen, König von Qin und später erster
Kaiser von China, die umliegenden sechs Königreiche mit blutigen Kriegen,
aus denen das vereinte Reich der Mitte erwächst. Nur seine ehemalige
Konkubine Lady Zhao (Gong Li) lehnt sich gegen diese Schreckensherrschaft auf.
Den kompromisslos gewaltsamen Weg des Königs zeichnet Chen
Kaiges (Lebewohl meine Konkubine) Historienepos in einer gelungenen
Melange aus der monumentalen Darstellung historischer Überlieferung, der
Verarbeitung chinesischer Mythen und einer Liebesgeschichte nach, anhand
derer sich die verschiedenen Erzählstränge immer wieder verknüpfen und die
historischen Beziehungsgeflechte verständlich werden. Ausgezeichnet mit dem „Großen Preis der Technik“ in Cannes.
Hongkong/Taiwan 2003, 104 Min., OmU
Regie: William Kwok, Musik: Roger Lin
Darsteller: Fang Jing, Tang Lu, Wu Jian, Gao Fei u.a.
Die Bewohner eines Dorfes an der Chinesischen Mauer glauben noch heute an die Legende, dass ihre unverheirateten Toten sich einsam fühlen und suchen in magischen Heiratsritualen nach Gefährten für ihre Verwandten in der Unterwelt. Dadurch werden Frauenleichen zur Mangelware, ausgeräumte Gräber sind an der Tagesordnung.
In dieser skurrilen Geschichte schildert der Regisseur die bis heute fest verankerte chinesische Tradition von der Würde der Jungfräulichkeit.
Vortrag im Forum Vortragsreihe: China 2006 - Wirtschaftsmacht im Umbruch
China und der internationale Kunstmarkt
Mit Rekordpreisen im Kunsthandel und großen Ausstellungen hat die Chinesische Kunst in den letzten Jahren im Westen viel Aufsehen erregt. Der Vortrag befasst sich mit der Expansion des internationalen Kunstmarktes in das marxistisch geprägte Land und erörtert Chinas eigene Rolle innerhalb dieser Entwicklung.
Dr. Clarissa von Spee lehrt als Wissenschaftliche Assistentin von Prof. Dr. Lothar Ledderose am Institut für Kunstgeschichte Ostasiens der Universität Heidelberg. Nach zweijährigem Aufenthalt in Shanghai und einer Tätigkeit am Kunsthaus Lempertz promovierte sie über einen renommierten Shanghaier Kunstsammler des 20. Jahrhunderts.
Vortrag im Forum Vortragsreihe: China 2006 - Wirtschaftsmacht im Umbruch
Chinas Christentum: Gesichter Jesu im Reich der Mitte
Die Begegnung Chinas mit dem Christentum begann bereits um das Jahr 635 - zu einer Zeit, als Jesus in vielen Teilen Europas noch unbekannt war. Einer der frühesten Belege für die Existenz von Christen in China ist die Nestorianerstele aus dem Jahr 781, die in der Nähe von Xi'an gefunden wurde. Wer war und ist Jesus Christus für die Chinesen? Ausländische China-Missionare, einheimische Christen und Christentumsgegner fanden im Laufe der Jahrhunderte unterschiedliche Antworten. Jesus-Darstellungen auf Papier, Seide, Batik, Porzellan, in Scherenschnitten und Abreibungen zeigen die Wandlungen auf, welche das Christusbild in China über die Jahrhunderte bis heute erfahren hat. Gleichzeitig entsteht so ein Bild der wechselvollen Geschichte des Christentums in China.
Die gezeigten Darstellungen wurden vom Institut Monumenta Serica (Prof. Dr. Roman Malek SVD) in Zusammenarbeit mit dem China-Zentrum e.V. gesammelt. Die gleichnamige Ausstellung Die Gesichter Jesu in China wurde 2003 erstmals in Sankt Augustin gezeigt und ist seither in mehreren europäischen Ländern zu sehen gewesen.
Katharina Wenzel-Teuber M.A. ist Sinologin und Wissenschaftliche Mitarbeiterin des China-Zentrums e.V. in Sankt Augustin, Chefredakteurin der Zeitschrift China heute. Informationen über Religion und Christentum im chinesischen Raum.
Vortrag im Forum:
Das alte China
Homo ludens sinensis: Fußball im alten China Prof. Hans Ulrich Vogel, Tübingen
Nach einer Beschreibung des Tang-zeitlichen Gelehrten Yan Shigu (581-645) wurde das Fußballspiel, cuju genannt, mit einem Lederball, gefüllt mit Fell und Haar, ausgeführt. Seine Beschreibung Cuju in 25 Kapiteln ist vermutlich eine der ältesten Schilderungen einer Geschicklichkeitssportart überhaupt. Das Spiel genoss zur Tang-Zeit enorme Popularität und wurde nicht nur am Hof, sondern auch vom Volk gespielt, zumeist eher aus Gründen der eleganten Spielgestaltung als zur Erringung von Toren.
Hans Ulrich Vogel ist seit 1994 Professor für Geschichte und Gesellschaft Chinas am Seminar für Sinologie und Koreanistik an der Eberhard Karls Universität Tübingen. Er ist Sprecher der DFG-Forschergruppe Monies, Markets and Finance in China and East Asia 1600-1900.
Teilnahmebeitrag: 5 EUR / ermäßigt 3 EUR
Keine Anmeldung erforderlich.
VR China 2004, 93 Min, OmeU
Regie: Li Yu
Darsteller: Liu Yi, Huang Xingrao, Li Kechun
Um einen Skandal zu vermeiden, wird die 16jährige Yun gezwungen, ihr Baby zur Adoption freizugeben und die Schule zu verlassen. Dennoch bleibt der Ruf eines Flittchens auch Jahre später trotz einer klassischen Gesangsausbildung an ihr haften. Dem aufsässigen Nachhilfeschüler ihrer Mutter fühlt sie sich in geschwisterlicher Zuneigung verbunden, bis sich herausstellt, dass er ihr zur Adoption freigegebener Sohn ist. Mit viel Sympathie für die Figuren erzählt die Regisseurin Li Yu, wie scheinheilige Moral das Leben von Menschen ruinieren kann. Sie verlässt sich dabei ganz auf die Stärke ihrer Geschichte. ( Auf der Viennale 2005 mit dem Publikumspreis des Wiener Standard ausgezeichnet ).