| Alexander
Calder. Die großen Skulpturen
2. April bis 26. September 1993
Alexander Calder ist als Erfinder der Mobiles (engl./frz.: in Bewegung
befindlicher Körper) und der Stabiles (standfeste, unbewegliche
Großskulpturen) bekannt. Die Ausstellung versammelt elf seiner
bedeutendsten Großskulpturen, insbesondere Stabiles. Erstmalig
wird damit eine Ausstellung dem monumentalen Werk des Künstlers
gewidmet. Sie ermöglicht, eine Bilanz dieses Aspekts seiner künstlerischen
Arbeit zu ziehen, der innerhalb seines Gesamtwerks einen bedeutenden
Stellenwert einnimmt
Der 1898 in Philadelphia/USA geborenen Künstler lebte lange Zeit
in Frankreich, das Land, für das er viele seiner monumentalen
Skulpturen geschaffen hat; die ausgestellten Werke konzipierte er
ausnahmslos für öffentliche Plätze und Institutionen
in Frankreich.
Die zwischen drei und zwölf Meter hohen Skulpturen mit einem
Gewicht von 0,4 bis 13 Tonnen sind zwischen 1963 und 1974 entstanden
und unterscheiden sich durch zwei Konstruktionsformen. Gezeigt werden
acht Stabiles, standfeste, unbewegliche Skulpturen sowie drei Stabile-Mobiles,
bei denen Calder statische und bewegliche Elemente miteinander verbindet
und der Skulptur einen heiteren Charakter verleiht.
Präsentiert werden in dieser Ausstellung so bekannte Arbeiten
wie "Les trois pics", ein Stabile, das in Grenoble vor dem
Hauptbahnhof beheimatet ist und mit zwölf Metern die höchste
und einem Gewicht von 13 Tonnen die schwerste Skulptur dieser Ausstellung
darstellt.
Erste Station dieser von Daniel Abadie erarbeiteten Ausstellung war
La Defense, Paris im Winter 1992/1993. Zeitgleich mit der Ausstellungseröffnung
am 2. April 1993 beginnt die Saison des Dachgartens der Kunst- und
Ausstellungshalle. Er ist täglich außer montags von 10
bis 19 Uhr im Sommer, im Frühling und im Herbst bis zum Einbruch
der Dunkelheit geöffnet. Der Besuch des Skulpturengartens ist
kostenlos. |