Das
Museum der bildenden Künste Leipzig
Von Lucas Cranach d.Ä. bis Caspar David Friedrich
4. März bis 17. April 1994
Diese kurzfristig ins Programm der Kunst- und Ausstellungshalle aufgenommene
Ausstellung zeigt einen Querschnitt bedeutender Werke aus dem Museum
der bildenden Künste Leipzig. Das Spektrum von 62 Gemälden
und 104 Zeichnungen reicht vom legendären "Liebeszauber"
eines niederrheinischen Meisters des 15. Jahrhunderts bis zu den Malern
der Deutschen Romantik.
Unter anderem sind Werke von Lucas Cranach d.Ä. und altdeutsche
Meister wie Hans Holbein d.J. und Albrecht Dürer, Spitzenwerke
der holländischen Malerei des 17. Jahrhunderts, darunter Pieter
de Hooch und Frans Hals zu sehen. Die italienische Graphik des 16.
und 17. Jahrunderts wird u.a. vertreten durch Gianlorenzo Bernini,
Francesco Primaticcio und Salvator Rosa. Den Abschluß bildet
die Deutsche Romantik mit Künstlern wie Caspar David Friedrich,
Johann Christian Clausen Dahl, Adrian Ludwig Richter, Joseph Anton
Koch und Moritz von Schwind.
Die Ausstellung war von September bis Dezember 1993 im Petit Palais
in Paris zu sehen, wo sie ein großes Publikum begeisterte.
Das Museum der bildenden Künste Leipzig hat seit Ende des Zweiten
Weltkriegs seinen - nun auch zeitlich begrenzten - Standort im Reichsgerichtsgebäude.
Es entstand vor mehr als 150 Jahren auf Initiative der Leipziger Bürger
und verzeichnet heute einen Bestand von 2.700 Gemälden, 55.000
graphischen Blättern und 750 Plastiken. |