Scharfer
Blick
Der Deutsche Künstlerbund in Bonn
5. November 1995 bis 28. Januar 1996
50 Künstlerinnen und Künstler werden vorgestellt von 50
Mentoren aus allen Bereichen der bildenden Kunst und allen Teilen
Deutschlands.
Jeder der 50 Mentoren, der vom Vorstand des Deutschen Künstlerbundes
ernannt wurde, hat für den von ihm vorgestellten Künstler
die Patenschaft übernommen und sich intensiv mit dessen Werk
auseinandergesetzt, was in einem schriftlichen Statement zum Ausdruck
kommt.
Die Auswahl konzentriert sich auf aktuelle Kunst von jüngeren
wie auch älteren Künstlern, die in Deutschland leben und
arbeiten. Die Teilnehmer zeichnen sich durch ein eigenständiges
Werk aus und nehmen zum ersten Mal an einer Ausstellung des Deutschen
Künstlerbundes teil.
Der Vorstand des Deutschen Künstlerbundes will durch diese Art
des Auswahlverfahrens, das die persönliche Sicht der Mentoren
widerspiegelt, das Werk von jungen, entwicklungsfähigen Künstlerinnen
und Künstlern fordern, um den Schritt in die breite Öffentlichkeit
zu unterstützen. Die Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik
Deutschland bietet hierzu eine besondere Gelegenheit.
Nach den Themenausstellungen "abstrakt" in Dresden 1993
und "prima idea" in Mannheim 1994 verfolgt der seit 1992
tätige Vorstand mit Paul Uwe Dreyer (Erster Vorsitzender), Heinz-Günter
Prager (Zweiter Vorsitzender), Christoph M. Gais, Brigitte Hein, Ansgar
Nierhoff und Helmut Schweizer konsequent den Beschluß der Mitgliederversammlung,
drei von vier Ausstellungen eigenständig zu konzipieren.
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