Alfred
Stieglitz
9. Februar bis 19. April 1996
Die Ausstellung zeigt 88 Arbeiten des amerikanischen Photographen
Alfred Stieglitz (1864-1946), die an seinem Sommerhaus am Lake George
im Bundessstaat New York entstanden sind.
Die Motive der Schwarzweiß-Aufhahmen haben vorwiegend persönlichen
Charakter und zeichnen ein privates Bild vom Leben, seiner Familie
und den engsten Freunden. Sie beschreiben seine unmittelbare Umgebung
an seinem Familiensitz, dem Lake George, wohin er sich in seinen letzten
Lebensjahren häufig zurückzog. Einige der gezeigten Arbeiten
wurden bisher nicht veröffentlicht und werden in dieser Ausstellung
erstmalig einem größeren Publikum zugänglich gemacht.
Zur Ausstellung zählt eine Auswahl von Vintage Prints (Originalabzüge
des Künstlers) u.a. aus den umfangreichen Sammlungen des Museum
of Modern Art, New York und der National Gallery of Art, Washington
D.C.
Einen besonderen Platz nehmen die Aufnahmen der Landschaft um den
See ein. Hier entstanden auch die Himmel- und Wolkenbilder, die zu
seinen bevorzugten späten Motiven zählen und als Equivalents
(Wolkenbilder) bekannt geworden sind. Darüber hinaus werden sowohl
Arbeiten aus der Portraitreihe der Malerin Georgia O'Keeffe, Frau
des Kunsthändlers und Fotografen Stieglitz, als auch Portraits
von Künstlerkollegen wie Paul Strand gezeigt.
Die Photographien zeugen von höchster künstlerischer Qualität
und bieten einen umfassenden Blick auf das eindrucksvolle Spätwerk
eines bedeutenden Photographen dieses Jahrhunderts.
Diese Ausstellung wurde von dem Kurator John Szarkowski im Auftrag
des International Council of The Museum of Modern Art, New York, organisiert.
Stationen der Ausstellung: The Museum of Modern Art, New York, die
Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn,
The Museum of Modern Art, San Francisco. |