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Was muss ich tun, um PDF-Dateien in Internetseiten angezeigt zu bekommen?

Zuerst einmal sollten Sie im Besitz des Leseprogramms Acrobat Reader sein, dass unter http://www.adobe.com kostenlos für alle gängigen Betriebssysteme und Plattformen downloadbar ist oder auch auf vielen CDs beiliegt. Mittlerweile gibt es davon 3 gängige Versionen, nämlich Version 3, 4  und 5. Die neueste Reader-Version öffnet immer auch ältere PDFs, aber eine 4er PDF lässt sich im 3er Reader nicht öffnen. Zur Zeit ist der 4er der Standard.

Für die Online-Ansicht innerhalb eines Browsers wie InternetExplorer oder Netscape ist zusätzlich noch eine spezielle Browser-Erweiterung nötig, die sich sich mit dem Reader automatisch installiert. 

Beachten Sie: Der Ladevorgang einer PDF-Datei muss zuerst abgeschlossen sein, bevor ein Browser sie vollständig anzeigt. Bei großen Datenmengen und / oder langsamen Internetverbindungen kann das schon einige Zeit dauern, bevor mensch was sieht. Geöffnete PDF-Dateien lassen sich mit dem Speicher-Button des Readers abspeichern und anschließend lokal öffnen.

Eine lokale PDF-Datei lässt sich durch Doppelklick im Explorer öffnen. Im Hintergrund startet dann der Acrobat Reader automatisch, und bringt die Datei zur Anzeige. Sie können auch von Hand zuerst den Reader starten und dort im Menü mit [Datei / öffnen] jede PDF-Datei aufmachen.

Fehlerquellen beim Anschauen:

Im Reader-Fenster wird nichts angezeigt:
Online ist der Ladevorgang einer PDF-Datei meist länger als lokal. Bei mehrseitigen Dokumenten oder großen Datenmengen und/oder langsamen Telefonverbindungen kann das schon seine Zeit dauern, bevor Sie was sehen.

TIP: Mit dem Browser-Befehl [Ziel speichern unter...] (rechte Maustaste/WIN) erreichen Sie den Download der Datei auf die lokale Festplatte. Diesen Download können Sie im DFÜ-Verbindungsfenster kontrollieren. Wenn da nichts passiert, ist Ihre DFÜ-Verbindung abgebrochen. >>> Starten Sie diese dann neu.

Leider kommt es häufig beim Betrachten und Ausdrucken von PDF-Dokumenten, insbesondere wenn sie über das in den Browser integrierte Plugin angezeigt werden, zum tatsächlichen oder scheinbaren "Einfrieren" des Computers oder zu kompletten Systemabstürzen.

Unsere PDF-Dokumente sind zum größten Teil mit Acrobat 4 erstellt worden. Selbstverständlich sollten diese abwärtskompatibel sein. Mit der neuesten Version des Acrobat Reader werden Sie jedoch vorraussichtlich weniger Probleme haben. Diese können Sie unter http://www.adobe.com/products/acrobat/readstep.html kostenlos herunterladen.

Eine Optinierung der PDF-Dateien ermöglicht es auch, die Dateien mit einem sog. Streaming-Verfahren vom Server an den Browser zu übermitteln. Das heißt, Sie können bereits die erste Seite betrachten, wenn die letzte Seite noch gar nicht geladen wurde. Diese eigentlich sehr praktische Eigenschaft führt aber zu erheblichen Problemen, wenn Sie versuchen, die Datei auszudrucken, bevor sie komplett geladen ist. Entweder stürzt das Programm gleich ab oder aber es wartet noch auf die restlichen Daten. Dabei reagiert es aber nicht mehr auf Ihre Eingaben und wirkt daher "eingefroren". Dies kann auch passieren, wenn Sie in einer noch nicht restlos geladenen Datei schnell zwischen den Seiten springen.

Achtung: gerade lange und komplexe PDF-Dokumente können beim Drucken sehr viele Systemressourcen verbrauchen! Oft werden die Seiten einzeln und im Minutentakt ausgedruckt - minutenlange Wartezeiten bedeuten nicht, dass das System abgestürzt ist.