Die aktuellen Ausstellungen

Pina Bausch
und das Tanztheater

Jochen Viehoff, Pina Bausch tanzt ein Solo in Danzón (Ausschnitt), Fotografie © Foto: Jochen Viehoff

Ausstellungs-Datum: 4. März 2016 bis 24. Juli 2016

Pina Bausch war eine Tänzerin
und Ballett-Direktorin von einem Tanz-Theater.
Sie lebte von 1940 bis 2009.

Sie hat die Kunst auf der Bühne ganz neu gestaltet.
Sie hat als erste Person
den Tanz und das Schauspiel zusammengebracht.
Seitdem gibt es das moderne Tanz-Theater.

Im Tanz-Theater in der der Stadt Wuppertal hat sie
gemeinsam mit ihren Tänzerinnen und Tänzern
Tanz-Theater-Stücke entwickelt.

Pina Bausch sagte einmal:
Mich interessiert nicht, wie die Menschen sich bewegen,
sondern was sie bewegt.
Das bedeutet:
Pina Bausch interessierte sich vor allem dafür,
welche Gefühle der Tanz bei den Menschen auslöst.

Früher war das Ballett sehr klassisch.
Das bedeutet:
Man macht das Ballett genauso,
wie es schon immer war.

Pina Bausch hat sich nicht an das klassische Ballett
und auch nicht an den modernen Tanz gehalten.
Sie hat etwas völlig neues erfunden.
Sie wurde auf der ganzen Welt mit den höchsten Preisen und Ehrungen ausgezeichnet.

Die Bundes-Kunst-Halle macht eine Ausstellung
über das Leben von Pina Bausch.
Das können Sie in der Ausstellung sehen:

  • Objekte

  • Installationen
    Installationen sind zum Beispiel Figuren.
    Das ist ein Fachbegriff aus der Kunst.

  • Fotos
  • Videos aus dem Tanz-Theater in Wuppertal

Das alles stammt von dem Pina Bausch Archiv.
Das ist eine Sammlung
von allen Fotos und Erinnerungen über Pina Bausch.
Im Pina Bausch Archiv und in der Ausstellung
sollen Menschen Ideen bekommen
und sich untereinander austauschen können.

Weil Pina Bausch hauptsächlich auf der Bühne gearbeitet hat,
gibt es im Ausstellungs-Raum auch eine Bühne.
Auf dieser Bühne gibt es Tanz-Vorführungen.

Die Bundes-Kunst-Halle macht die Ausstellung zusammen
mit der Pina Bausch Foundation.
So spricht man es aus: Faundäischen.
Die Pina Bausch Foundation ist eine Organisation,
die sich mit dem Leben von Pina Bausch beschäftigt.
Sie wollen daran erinnern,
was Pina Bausch geschaffen hat.
Und sie wollen die Arbeit von Pina Bausch weiter machen.

Das Bauhaus
Alles ist Design

Einsetzen der zusammengedrückten Spannhülse in zwei Rohrelemente, 1935 (Ausschnitt, bearbeitet), Fotograf unbekannt, Collection Alexander von Vegesack, Domaine de Boisbuchet, France

Ausstellungs-Datum: 1. April 2016 bis 14. August 2016

Das Bauhaus war von 1919 bis 1933 eine Kunst-Schule.
In dieser Zeit war die Kunst-Schule sehr einflussreich.
Und sie war und ist wie ein Mythos.
Ein Mythos ist eine Erzählung von etwas,
das man bis in die heutige Zeit erzählt.

Die Kunst-Werke von den Künstlerinnen und Künstlern vom Bauhaus
waren sehr modern und einfach.
Man sagt zum Beispiel über die Kunst-Werke:

  • dass sie geometrisch sind.
    Damit meint man zum Beispiel Kreise oder Dreiecke.

  • dass sie industriell sind.
    Zum Beispiel wurde entworfene Möbel
    von Industrie-Betrieben als Vorlage genutzt.
    Das heißt,
    dass die Industrie-Betriebe viele dieser Möbel herstellten.

  • dass sie kühl sind.
    Zum Beispiel wurden nicht viele Farben verwendet.

Die Ausstellung zeigt,
was die Künstlerinnen und Künstler vom Bauhaus
als Design und Kunst empfunden haben.
Design spricht man so aus: Desain.
Design bedeutet,
wie die Form von etwas ist und wie es gestaltet wurde.

In der Ausstellung sieht man Kunst-Werke,
die bis jetzt nur selten gezeigt wurden.
Und man sieht auch Kunst-Werke,
die noch nie gezeigt wurden.
Außerdem gibt es auch Informationen dazu,
wie die Kunst-Werke entstanden sind.

Die Ausstellung zeigt auch Kunst-Werke aus der Gegenwart.
So kann man die Kunst-Werke von heute
mit den Kunst-Werken von der Zeit vom Bauhaus vergleichen.
Dabei sieht man,
dass die Kunst-Werke vom Bauhaus immer noch aktuell sind.

In der Ausstellung gibt es zum Beispiel Kunst-Werke
von diesen Künstlerinnen und Künstlern:

  • Marianne Brandt
  • Marcel Breuer
  •  Ronan und Erwan Bouroullec So spricht man den Namen aus: Burulek.
  • Lyonal Feininger
  • Joseph Grima
  • Walter Gropius
  • Enzo Mari
  • Olaf Nicolai
  • Open Desk So spricht man den Namen aus: Aupen Däsk.
  • Adrian Sauer
  • Oskar Schlemmer

Ausstellung und Garten
Parkomanie. Die Park-Landschaften vom Fürsten Pückler

Muskau, Pleasureground am Bad (Ausschnitt), aus: Hermann Fürst von Pückler-Muskau, Andeutungen über Landschaftsgärtnerei, 1834 © Stiftung „Fürst Pückler-Park Bad Muskau“

Ausstellungs-Datum: 13. Mai 2016 bis 18. September 2016

Die Gärten in Europa waren schon immer Orte,
in denen man sich ausruhen
und sich über die Natur freuen konnte.
Die Gärten in Europa sind ein Gesamt-Kunst-Werk.
Die Gärten verbinden die Natur und die Kultur.
Zum Beispiel:
Wenn man sich die Gärten anschaut,
dann erkennt man viel von der Zeit,
in der sie gemacht wurden.

Herman Fürst von Pückler-Muskau
lebte von 1785 bis 1871.
Er war Schriftsteller und ist viel in der Welt herumgereist.
Heute sieht man ihn als einen genialen Garten-Künstler.

Er hat Landschafts-Parks in vielen Städten gemacht.
Zum Beispiel in den Städten:

 

  • Bad Muskau
  • Babelsberg
  • Branitz

 

Er hat seine Gärten so gemacht,
wie die Gärten in England aussehen.
Die Gärten sollen nicht angelegt aussehen,
sie sollen sich nach der Natur richten.
Diese Gärten haben wenig blühende Blumen.

In der Ausstellung Parkomanie
geht es um die 3 Landschafts-Parks
in Bad Muskau, Babelsberg und Branitz.
Es gibt zum Beispiel Fotos von den Landschafts-Parks,
die die Kunst-Werke von Hermann Fürst von Pückler-Muskau zeigen.

Zusätzlich gibt es auf dem Dach von der Bundes-Kunst-Halle
eine Garten-Landschaft.
Die Garten-Landschaft sieht den Landschafts-Parks
von Hermann Fürst von Pückler-Muskau ähnlich.

Das ist eine Ausstellung von der Bundes-Kunst-Halle.
Die Ausstellung macht die Bundes-Kunst-Halle
zusammen mit diesen Stiftungen:

  • Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg
  • Stiftung Fürst-Pückler-Park Bad Muskau
  • Stiftung Pückler-Museum Park und Schloß Branitz

Stiftungen sind Einrichtungen.
Stiftungen beschäftigen sich mit einem Thema.
Sie unterstützen es und setzen sich dafür ein.

 

 

Juergen Teller
Enjoy your Life!

Ausstellungs-Datum: 10. Juni 2016 bis 25. September 2016

Juergen Teller ist ein Fotograf.
Es gibt eine Ausstellung in der Bundes-Kunst-Halle.
Der Name von der Ausstellung ist:
Enjoy your Life.
Das ist Englisch.
So spricht man es aus: Endschoi jor Laif.
Auf Deutsch heißt es:
Genieße dein Leben.

Juergen Teller wurde 1964 in Süd-Deutschland geboren.
Er lebt seit 1986 in der Stadt London.
In London hat er damit angefangen
Bilder für Magazine zu machen.
Zum Beispiel für Musik-Magazine oder Mode-Magazine.

Er ist auf der ganzen Welt bekannt.
Viele Personen möchten sich von ihm fotografieren lassen.
Zum Beispiel:

  • Schauspielerinnen und Schauspieler,
  • Supermodels,
  • Popstars
  • und andere prominente Personen.

Juergen Tellers Bilder sind normale Fotos.
Sie sind aber so besonders,
dass sie Kunst sind.
Hauptsächlich macht er Porträts.
Porträts sind Bilder von Personen.
Oft sieht man auf diesen Bildern nur das Gesicht.


Er fotografiert die Personen aber anders
als andere Fotografinnen und Fotografen.
Er versucht nicht,
dass sie auf den Fotos perfekt aussehen.
Er fotografiert sie zum Beispiel
ungeschminkt.

Es sieht so aus,
als würde Juergen Teller die Personen
nur zufällig fotografieren.
Die Bilder sehen oft wie Schnapp-Schüsse aus.
Aber das ist nicht so.
Er wählt alle Gegenstände auf den Fotos ganz genau aus.
Er wählt genau aus,
wie die Personen aussehen.
Dass das so zufällig aussieht, ist für ihn typisch.

Gerade, weil er die Personen nicht perfekt fotografiert,
ist er sehr bekannt.

Der Rhein
Eine europäische Fluss-Biografie

Johann Ludwig Bleuler, Der Rheinfall von Schaffhausen (Ausschnitt), um 1835, Sturzenegger-Stiftung, Schaffhausen © Foto: Museum zu Allerheiligen, Schaffhausen

Ausstellungs-Datum: 9. September 2016 bis 22. Januar 2017

Die Fluss-Biografie vom Rhein
erzählt die Geschichte von dem Fluss Rhein.

Der Rhein ist eine Wasserstraße.
Wasserstraßen sind Wege auf denen Schiffe fahren.
Der Rhein ist die Wasserstraße,
auf der die meisten Schiffe fahren.

Seit viele tausend Jahren
fahren die Menschen mit Schiffen auf dem Rhein.
Außerdem transportieren die Menschen
Waren auf Schiffen auf dem Rhein.

Viele Städte liegen am Rhein.
Es gibt viele Städte am Rhein,
die sehr viele Einwohnerinnen und Einwohner haben
 Es liegen aber auch viele Städte am Rhein,
in denen es sehr viele Firmen gibt.
Außerdem liegen viele Klöster und Kathedralen am Rhein.
Kathedralen sind sehr große Kirchen.

Der Rhein ist die Grenze zwischen Ländern.
Er verbindet aber auch Länder miteinander.
Diese Länder liegen am Rhein:

  • Schweiz
  • Lichtenstein
  • Deutschland
  • Frankreich
  • Niederlande

In der Geschichte vom Rhein,
war er manchmal eine Grenze zwischen den Ländern.
Oder er war wie eine Brücke,
über die man die Waren transportieren konnte.

Der Rhein hat schon sehr viel erlebt:

  • • Seine Ufer wurden befestigt.
  • • Der Rhein wurde gerade gemacht.
  • • Er wurde verschmutzt.
  • • Er wurde von Menschen erobert.
  • • Er wurde in Kriegen von Menschen besetzt.

In der Ausstellung geht es um die Geschichte vom Rhein.
Zum Beispiel kann man sehen,
wo die Quelle und die Mündung vom Rhein sind.
Quelle heißt,
wo der Rhein anfängt.
Mit Mündung meint man, wo der Rhein aufhört.

Außerdem geht es um die Geschichten der Orte und Regionen,
die am Rhein liegen.

 

 

Touchdown
Eine Ausstellung mit und über Menschen mit Down-Syndrom

Ausstellungs-Datum: 29. Oktober 2016 bis 12. Februar 2017

In der Ausstellung TOUCHDOWN geht es um das Down-Syndrom.
Sie zeigt Spuren von Menschen mit Down-Syndrom.
In verschiedenen Zeiten.
Und in verschiedenen Ländern.
In der Kunst.
In der Wissenschaft.
In Filmen und im Theater.
In der Gesellschaft.
Sie erzählt, wie Menschen mit Down-Syndrom leben.
Wie sie früher gelebt haben.
Und wie sie in Zukunft leben möchten.

Die Ausstellung wird von Menschen mit und ohne Down-Syndrom
zusammen gemacht.
Sie erarbeiten und zeigen die Inhalte als Team.
Und sie sprechen mit Menschen über die Ausstellung.
Zum Beispiel bei Führungen.

Die Ausstellung will Fragen stellen.
Über Unterschiede und Gemeinsamkeiten.
Über Vielfalt.
Und wie Menschen mit und ohne Behinderung zusammen ein gutes Leben haben. 

Die Ausstellung entsteht in Zusammen-Arbeit mit dem Forschungs-Projekt TOUCHDOWN 21.
Hier kann man mehr über das Forschungs-Projekt lesen.

Gregor Schneider
Wand vor Wand

Gregor Schneider, TOTES HAUS u r, Deutscher Pavillon, 49. Biennale Venedig, Italien 2001, © Gregor Schneider/VG Bild-Kunst, Bonn 2016

Ausstellungs-Datum: 2. Dezember 2016 bis 19. Februar 2017

Gregor Schneider ist ein Künstler.
Er wurde 1969 geboren.
Es gibt eine Ausstellung in der Bundes-Kunst-Halle. 

Gregor Schneider macht Installationen.
Installationen ist ein Fachbegriff aus der Kunst.
Das sind zum Beispiel verschiedene Gegenstände,
die in eine bestimmte Ordnung
oder in eine bestimmte Position gebracht werden.

Gregor Schneider bringt verschiedene Gegenstände
in Räumen in eine bestimmte Position.
Die Räume sind wie eine Art Parcours oder Labyrinth.
Ein Labyrinth hat sehr viele Wege
und man findet schwer wieder heraus.
Sie sind oft dunkel und unheimlich.

Bei den Installationen von Gregor Schneider
geht es darum,
wie die Menschen sind.
Und welche schlechten Eigenschaften
sie manchmal haben können.
Gregor Schneiders Installationen sind ein Erlebnis.
Durch die Installationen erlebt man einen Raum ganz neu.
Und man erlebt die Geschichte von dem Raum.

24 Räume von seinem Elternhaus in der Stadt Rheydt
bearbeitet er seit dem Jahr 1985 ständig neu.
Darin reißt er Wände ein und baut wieder neue Wände auf.
Dieses Kunstwerk heißt: Haus u r.

2001 hat er einen Preis gewonnen.
Das war der Goldene Löwe der Biennale.
Die Biennale ist eine Ausstellung,
die alle 2 Jahre stattfindet.
Die Biennale war in Italien in der Stadt Venedig.
Für die Ausstellung hat er das Innere von den Räumen vom Haus u r komplett nach Venedig transportieren lassen
und stellte dort alles auf.

In der Ausstellung in der Bundes-Kunst-Halle
stellt er diese Werke aus:

· Teilen von seinem Kunstwerk Haus u r,

· Malereien von den Jahren 1982 bis 1985,

· Dokumentationen von den Jahren 1984 bis 1985,

· Filme

· und neue Arbeiten.

Quellennachweise anzeigen
Abbildungen
  1. Jochen Viehoff, Pina Bausch tanzt ein Solo in Danzón (Ausschnitt), Fotografie© Foto: Jochen ViehoffJochen Viehoff, Pina Bausch tanzt ein Solo in Danzón (Ausschnitt), Fotografie © Foto: Jochen Viehoff
  2. Muskau, Pleasureground am Bad (Ausschnitt), aus: Hermann Fürst von Pückler-Muskau, Andeutungen über Landschaftsgärtnerei, 1834© Stiftung „Fürst Pückler-Park Bad Muskau“Muskau, Pleasureground am Bad (Ausschnitt), aus: Hermann Fürst von Pückler-Muskau, Andeutungen über Landschaftsgärtnerei, 1834 © Stiftung „Fürst Pückler-Park Bad Muskau“
  3. Johann Ludwig Bleuler, Der Rheinfall von Schaffhausen (Ausschnitt), um 1835, Sturzenegger-Stiftung, Schaffhausen© Foto: Museum zu Allerheiligen, SchaffhausenJohann Ludwig Bleuler, Der Rheinfall von Schaffhausen (Ausschnitt), um 1835, Sturzenegger-Stiftung, Schaffhausen © Foto: Museum zu Allerheiligen, Schaffhausen
  4. Johanna von Schönfeld, 2013, Ohrenkuss- Ausgabe „Superkräfte“© Martin Langhorst (www.lichtbilderlanghorst.de)
  5. Gregor Schneider, TOTES HAUS u r, Deutscher Pavillon, 49. Biennale Venedig, Italien 2001© Gregor Schneider/VG Bild-Kunst, Bonn 2016Gregor Schneider, TOTES HAUS u r, Deutscher Pavillon, 49. Biennale Venedig, Italien 2001, © Gregor Schneider/VG Bild-Kunst, Bonn 2016
  6. Einsetzen der zusammengedrückten Spannhülse in zwei Rohrelemente, 1935 (Ausschnitt, bearbeitet)Fotograf unbekannt, Collection Alexander von Vegesack, Domaine de Boisbuchet, FranceEinsetzen der zusammengedrückten Spannhülse in zwei Rohrelemente, 1935 (Ausschnitt, bearbeitet), Fotograf unbekannt, Collection Alexander von Vegesack, Domaine de Boisbuchet, France

Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland

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Friedrich-Ebert-Allee 4
53113 Bonn
T +49 228 9171–200

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