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PRESSE
  PRESSEMATERIALIEN

Menschen - Zeiten - Räume
Archäologie in Deutschland
09.05.2003 - 24.08.2003
Pressekonferenz, 08.05.2003, 11 Uhr

Die große Ausstellung in Berlin und Bonn, die vom Museum für Vor- und Frühgeschichte, Staatliche Museen zu Berlin, und dem Verband der Landesarchäologen in der Bundesrepublik Deutschland e.V. in Kooperation mit der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland organisiert wird - präsentiert die spektakulärsten und spannendsten archäologischen Entdeckungen und Ausgrabungsergebnisse der vergangenen 25 Jahre aus allen 16 Bundesländern. Nicht weniger als 4000 Funde illustrieren die Erd- und Menschheitsgeschichte vom Landgang der Pflanzen bis ins 20. Jahrhundert. Zu den zahlreichen Höhepunkten der Paläontologie zählen Fossilien der Grube Messel oder das erste Skelett eines Raubsauriers aus Deutschland. Spannende Neufunde von Neandertalern, Brunnen aus der Jungsteinzeit, Schatzfunde aus der Bronzezeit und reiche Gräber aus der Eisenzeit beleuchten die vorgeschichtlichen Epochen. Sensationell sind die keltischen Fürstengräber von Hochdorf und vom Glauberg. Weitere Themen sind die Varus-Schlacht bei Kalkriese, die germanischen Fürstengräber von Hagenow und Gommern, die frühmittelalterliche Siedlung von Lauchheim und die Grabungen im mittelalterlichen Lübeck. Die jüngste Vergangenheit erhellen durch Ausgrabungen erschlossene Hinterlassenschaften aus dem Zweiten Weltkrieg.
Das unkonventionelle Gestaltungskonzept verlässt gewohnte Pfade. Es ist eine Archäologie-Schau der anderen Art, die den Besucher in eine faszinierende Welt zwischen Vergangenheit und Zukunft führt. Durch wohldosierte und proportioniert begehbare Fundensembles werden verloren gegangene und nun wiedergefundene Kontexte erlebbar gemacht.
Das Fach Archäologie zeigt sich als moderne Wissenschaft in all seinen Disziplinen und Facetten: von der Unterwasserarchäologie über die Prospektion aus der Luft und großflächige Siedungsgrabungen bis zur Stadtkern- und Montanarchäologie. Neueste Datierungsmethoden, Vermessungstechnologien und Restaurierungstechniken sowie Prospektionsmethoden ermöglichen einen immer detaillierteren Blick in die Vergangenheit. An der Vorbereitung der Ausstellung waren mehr als 50 Wissenschaftler aus Denkmalpflege, Museen und Universitäten aller 16 Bundesländer beteiligt.

 

  Einladung zur Pressekonferenz
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  Pressevorankündigung
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  Pressemappe
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  Wandtexte aus der Ausstellung
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  Pressesprecherin
Maja Majer-Wallat
Pressebüro
Tel. 0228 9171-204/205/206
FAX 0228 9171-211


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