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PRESSE
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Kunst- und Ausstellungshalle

Arno Fischer
Retrospektive
5. November 2009 bis 3. Januar 2010
Pressekonferenz: 4.11.2009, 11 Uhr

Arno Fischer zählt zu den bedeutendsten deutschen Fotografen. In den 1950er Jahren arbeitete er in Ostberlin und reflektierte als Grenzgänger zwischen Ost und West die Situation der geteilten Stadt. Seine Fotografien für die legendäre ostdeutsche Zeitschrift „Sibylle – Zeitschrift für Mode und Kultur“ gelten bis heute als stilprägend. Neben ausdrucksstarken Porträtaufnahmen sind es vor allem die eindringlichen Reisebilder aus der DDR, Polen, Indien, New York, Afrika, die Fischers scharfe Beobachtungsgabe und sein Talent als feinsinniger Geschichtenerzähler offenbaren.
Seit 1978 lebt Arno Fischer gemeinsam mit seiner Frau, der Fotografin Sibylle Bergemann, zurückgezogen auf dem Land. Während der vergangenen 30 Jahre dokumentierte er mit einer Polaroid-Kamera anscheinend zufällig entdeckte Stillleben und Details in seinem Garten. Mit diesen sehr privaten Bildern scheint der Fotograf sich selbst treu geblieben zu sein: „Man muss nicht komponieren, die Welt ist die Komposition“.
Die Retrospektive würdigt das außerordentliche künstlerische Lebenswerks des 1927 in Berlin geborenen Arno Fischer. Sie stellt seine wichtigsten Werkgruppen vor und umfasst rund 170 Aufnahmen, darunter zahlreiche Vintage-Prints. Ausgewählte Bücher, Magazine und Dokumente (z.B. der Original-Entwurf des legendären, nicht erschienenen Buches „Situation Berlin“ von 1961) betten die Arbeit Fischers in einen breiteren historisch-kulturellen Kontext ein.

Eine Ausstellung des Instituts für Auslandsbeziehungen e.V., Stuttgart, in Zusammenarbeit mit der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn

  Pressesprecherin
Maja Majer-Wallat
Pressebüro
Tel. 0228 9171-204/205/206
FAX 0228 9171-211




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