10.000
Jahre Kunst und Kultur aus Jordanien
Gesichter des Orients
Jordanien liegt am Schnittpunkt der ältesten Hochkulturen der
Erde. In diesem Gebiet, in dem auch die drei großen Religionen
Judentum, Christentum und Islam ihre Ursprünge haben und sich
die einstmals bedeutenden Routen der Weihrauchstraße und des
Königsweges kreuzen, sind grundlegende Entwicklungen der Zivilisationsgeschichte
und bedeutsame Wurzeln abendländischer Kultur zu finden. Die
archäologischen Forschungserkenntnisse der vergangenen 15 Jahre
verändern unser Bild von der Geschichte dieser Region erheblich.
Die Ausstellung präsentiert den Alltag der verschiedenen Kulturen
vom Frühen Neolithikum (8. Jtd. v. Chr.) bis zum frühen
Islam (8. Jh. n. Chr.), einen Zeitraum von knapp 10 000 Jahren. Über
700 hochkarätige Leihgaben aus jordanischen Museen stellen die
Epochen und Schnittstellen der großen Hochkulturen anschaulich
dar. Zu den Höhepunkten der Schau zählen Monumente aus den
wichtigsten Etappen der Menschheitsgeschichte, wie die spektakulären,
weltweit frühesten Menschenplastiken in Lebensgröße
aus Ain Ghazal (8. Jtd. v. Chr.) oder Ausstellungsstücke aus
der legendären Nabatäerstadt Petra.
Eine Ausstellung der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik
Deutschland, Bonn, in Kooperation mit dem Vorderasiatischen Museum,
Staatliche Museen zu Berlin. (Berlin, Altes Museum, 8. Oktober 2004
bis 9. Januar 2005) |
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