Napoleon und Europa. Traum und Trauma 17. Dezember 2010 bis 25. April 2011 Medienkonferenz in Berlin: 9.2.2010, 11 Uhr
Hintergrundgespräch in Bonn: 29.9.2010, 11 Uhr
Mediengespräch in Paris: 11.10.2010, 11 Uhr
Medienkonferenz in Bonn: 16.12.2010, 11 Uhr
Wie keine andere Persönlichkeit seit Karl dem Großen prägte Napoleon Bonaparte (1769–1821) zu Beginn des 19. Jahrhunderts in nur knapp 20 Jahren nachhaltig das politische Gesicht Europas – im Positiven wie im Negativen.
Erstmals werden im Rahmen der Ausstellung in der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn die unterschiedlichen Auswirkungen der napoleonischen Machtpolitik und ihrer Rezeptionslinien in ganz Europa beleuchtet. Abseits der Klischees vom Kriegstreiber oder vom übergroßen Staatsmann setzt sich die Ausstellung zum Ziel, ein differenziertes Panorama der napoleonischen Ära zwischen Krieg, Politik, Verwaltung, Kunstraub und Kulturblüte darzustellen. Besondere Schwerpunkte der Ausstellung – und bisher nicht gezeigt – sind Themenbereiche zur Verwundung der Soldaten, deren Kriegsversehrungen zu Neuerungen in der Medizin führten sowie zur napoleonischen Kulturpolitik, die Kunst in bisher nicht gekannter Weise als Propagandainstrument nutzte.
Mit der Ausstellung soll ein wichtiger Beitrag zur Verflechtungs- und Erinnerungsgeschichte Europas geliefert werden. Illustriert werden die Ausstellungsthemen sowohl anhand von bedeutenden, bekannten Gemälden, Skulpturen, Büchern u.v.m. als auch anhand von bisher wenig bekannten Exponaten.
Kuratorin: Bénédicte Savoy, Berlin
Ausstellungsleitung: Angelica Francke
Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel und des französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy.
Die Ausstellung wurde von der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn, entwickelt und wird 2013 in Paris bei dem Kooperationspartner der Ausstellung, dem Musée de l'Armée, gezeigt werden.