Xi'an -
Kaiserliche Macht im Jenseits
Grabfunde und Tempelschätze aus Chinas alter Hauptstadt
Ergebnisse der Deutsch-Chinesischen Zusammenarbeit
im Kulturgüterschutz
21. April - 23. Juli 2006
Pressekonferenz: 20.04.06, 11 Uhr
Die Ausstellung präsentiert neueste archäologische Funde
aus der über 180 km langen Gräberlandschaft um die Stadt
Xi'an, die durch 13 Dynastien hindurch die Hauptstadt Chinas war und
somit die Wiege der chinesischen Kultur darstellt. Den zentralen Zeitraum
bilden die Dynastien Qin, Han und Tang (221 v. Chr. - 907 n. Chr.),
beginnend mit der Reichseinigung unter dem Ersten Kaiser Qin Shihuangdi.
Die rund 200 prunkvollen Kunstgegenstände stammen aus Grabanlagen
und Tempelschätzen des Kaiserhauses und adeliger Familien. Die
meisten dieser faszinierenden Ausstellungsstücke wurde im Rahmen
deutsch-chinesischer Forschungsprojekte bearbeitet. Eine groß
angelegte CAD-Rekonstruktion präsentiert zwei Kaisergräber
und erlaubt einen virtuellen Blick in die bislang ungeöffneten
Grabkammern.
Die Ausstellung macht die Besucher mit modernsten medialen Mitteln
mit der Region um die alte Hauptstadt Chinas vertraut und zeigt die
immensen Dimensionen dieses Weltkulturerbes auf. Ein ausführliches
Begleitbuch und ein dreitägiger internationaler Kongress ergänzen
die Präsentation. Die Bundeskunsthalle zeigt diese Schau anlässlich
der bereits seit über 15 Jahren bestehenden Kooperation zwischen
Deutschland und China im Bereich des Kulturgüterschutzes. |
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Plakat, ca. 700 x 1000 px
600 KB
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