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VERANSTALTUNGEN
  KALENDER - OKTOBER 2003

Mittwoch, 1. Oktober, 19 Uhr      


Rahmenprogramm zur Ausstellung
Japans Schönheit, Japans Seele
Meisterwerke aus dem Tokyo National Museum


Die Kalligraphie Japans

Hiroyuki Shimatani, Chefkurator am Tokyo National Museum
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Vortrag in japanischer Sprache mit Vorführung, Übersetzung: Tomoë Kreiner

Japan hat vor der Übernahme der chinesischen Wort-Bild-Schriftzeichen, kanji (chinesische Schrift) genannt, keine eigene Schrift besessen. In der Kultur der Heian-Periode (794-1185) entwickelte man zunächst einen eigenen, leichten und flüssigen Schreibstil, und dann daraus die beiden Silbenschriften des kana-Alphabets. In der Folge brachte Japan eigenständige Formen der Schönschreibekunst hervor. Im Vortrag werden Ästhetik, Inhalt und Persönlichkeit des Schreibers als mögliche Betrachtungsweisen japanischer Kalligraphie an Hand konkreter Beispiele von Mitgliedern der Hocharistokratie und des Schwertadels, von Mönchen und Kaufherren des Mittelalters besprochen.

Eintritt: 6,50 / ermäßigt 3,50 €
Die Eintrittskarte gilt auch für den Besuch der Ausstellung.


  Oktober 2003
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31                  
September
November
Dezember

Samstag, 4. Oktober
20.30 – 24 Uhr
 

Internationales Beethovenfest 2003
Eine lange Webern-Nacht
musikFabrik NRW
Barbara Hannigan, Sopran
Dirigent Peter Rundel
Von Weberns kammermusikalisches Werk an einem Abend mit herausragenden Solisten: eine lange und einmalige Webern-Nacht.

Vom stets treu ergebenen Schüler Arnold Schönbergs bis zur Stilisierung zum Propheten der seriellen Musik reicht das Spektrum der Webern-Bilder. Aus allen kreativen Auseinandersetzungen ist das Werk eines Komponisten entstanden, der mittlerweile mit Fug und Recht als Klassiker der Moderne bezeichnet wird.
Webern selbst konnte die Früchte seiner Arbeit nicht mehr ernten, er wurde nach Kriegsende, am 15. September 1945, in Mittersill von einem amerikanischen Soldaten irrtümlich erschossen. Kurz vor seinem tragischen Tod blickte er noch optimistisch in die Zukunft: „In spätestens 50 Jahren werden alle Menschen meine Musik als ihre natürliche Musik erleben, ja selbst den Kindern wird sie zugänglich sein, man wird sie singen.“
Seit ihrem Debüt bei den Wittener Tagen für Neue Kammermusik hat sich die musikFabrik als hochqualifiziertes und innovatives Solistenensemble zu einem der gefragtesten europäischen Ensembles für zeitgenössische Musik entwickelt. Sie verfügt über ein umfangreiches Repertoire, das neben den Klassikern der Ensemble- und Kammermusik des 20. Jahrhunderts auch ganz spezifisch auf das Ensemble zugeschnittene Werke enthält.
Die musikFabrik arbeitet mit renommierten Künstlern wie Peter Eötvös, Heinz Holliger, Mauricio Kagel, Helmut Lachenmann und Karlheinz Stockhausen zusammen.

 
Eintritt: 19,- € / ermäßigt 9,50 € (im Vorverkauf zzgl. Gebühren)


Sonntag, 5. Oktober
10.30 Uhr nur für Kinder ab 6 Jahren
16.30 Uhr nur für Erwachsene
 


Märchen aus dem alten Japan
Mit einem Erzähler in der Ausstellung

Aus dem reichen Schatz japanischer Volksmärchen wählt der Märchenerzähler Alfred Pointner die schönsten aus, um seine Zuhörer in die Kunst dieser fernöstlichen Erzähltradition einzuführen. Durch seinen lebendigen Stil vermittelt er Kindern auf unterhaltsame Weise japanische Kultur und Lebensgewohnheiten. Erwachsene schätzen japanische Märchen vor allem auf Grund ihrer unverwechselbaren Poesie.

 
Eintritt: 5,50 € (Erwachsene) / ermäßigt 4,50 € / 3,50 € (Kinder)
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, Vorverkauf an der Kasse/Info im Foyer möglich.


Sonntag, 5. Oktober
15.00 Uhr
 
  Auf Einladung der Kunst- und Ausstellungshalle spielt das JTB vorübergehend im Forum

DIE SCHÖNE UND DAS BIEST
von Stefan Schroeder
nach dem Märchen von Jeanne-Marie Leprince de Beaumont
Inszenierung: Claudia Gorzalka
Bühne: Laurentiu Tuturuga
Für Zuschauer ab 6 Jahren

Monsieur Clement verirrt sich in einem finsteren Wald. Er kommt zu einem verwilderten Garten, in dem Mitten im Winter Rosen blühen, also geht er in den Garten, um eine der Blumen zu pflücken und sie seiner jüngsten Tochter mitzubringen. Doch der Garten gehört zu einem verwunschenen Schloß, in dem seit vielen hundert Jahren das Biest lebt. Clement will sich in dem Schloß ausruhen, doch das Biest entdeckt ihn und nimmt ihn gefangen.
M. Clement erstarrt vor Furcht, als er das Biest sieht: Halb Mensch, halb Raubkatze, riesig groß und stark. Er erzählt ihm von seiner jüngste Tochter, die von allen nur die Schöne genannt wird. Das Biest bietet ihm einen Tausch an: Wenn die Schöne zu ihm ins Schloß kommt, wird es ihn am Leben lassen, sonst muß er sterben.
Wieder zuhause angekommen erzählt der Vater seinen Töchtern, was ihm geschehen ist. Die Schöne ist bereit, das Wagnis auf sich zu nehmen und für den Vater ins Schloß des Biestes zurückzukehren. Auf das Schlimmste gefaßt macht sie sich auf den Weg, und findet in den Mauern des verwunschenen Schlosses ein Biest, das eigentlich gar nicht böse ist, sondern nur entsetzlich einsam und traurig...
‘Die Schöne und das Biest’ ist ein uraltes französisches Märchen, das in verschiedenen Variationen immer wieder erzählt wurde und in der Fassung von Jeanne Marie Leprince de Beaumont (1711-1780) weltweit bekannt wurde. Stefan Schroeder hat aus dem Märchen ein Bühnenstück mit viel Witz, Tempo und Poesie für Zuschauer ab 6 Jahren geschaffen, in dessen Mittelpunkt eine reisende Schauspielertruppe mit ihrem Theaterwagen steht.

 

Alle Vorstellungen finden im Forum der Kunst- und Ausstellungshalle, Friedrich-Ebert-Allee 4 (Museumsmeile) statt. Eintrittspreise wie immer: Erwachsene 8,-, Kinder 6,- Euro, Gruppen ab 5 Personen jew. 1,- Euro weniger.
Karten für diese Vorstellungen können ab sofort telefonisch reserviert werden unter
Tel. (0228) 46 36 72. Bereits erworbene Karten und Gutscheine behalten ihre Gültigkeit.

Das JTB bedankt sich sehr herzlich bei der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, die ihre Räume und ihr Team kostenlos zur Verfügung stellt. Darüber hinaus hat die KAH angekündigt, dem JTB den Erlös eines Benefizkonzertes im Mai 2004 in Höhe von 25.000 bis 30.000 Euro zu spenden - unter der Voraussetzung, daß die Stadt Bonn die Subventionszahlungen an das JTB wieder aufnimmt und das JTB in sein Haus an der Hermannstraße zurückkehren kann.

Montag, 6. Oktober
10 Uhr
 
  DIE SCHÖNE UND DAS BIEST
siehe 5.10. 15 Uhr

 
 
Montag, 6. Oktober
21 Uhr
 


In der Reihe MONTAGS
Modern Jazz im Restaurant

Christian Winninghoff Group
Das Sextett des Trompeters Christian Winninghoff bietet Eigenkompositionen mit spontan arrangierten Improvisationen.

 
Der Eintritt ist frei.


Dienstag, 7. Oktober
10 Uhr
 
  DIE SCHÖNE UND DAS BIEST
siehe 5.10. 15 Uhr

 
 
Mittwoch, 8. Oktober
19 Uhr
 


Rahmenprogramm zur Ausstellung
Japans Schönheit, Japans Seele
Meisterwerke aus dem Tokyo National Museum


Architektur der Muromachi- und Momoyama-Periode anhand ausgewählter Beispiele
Dr. Christoph Henrichsen, Landesamt für Denkmalpflege, Hessen
Gefördert vom Japanischen Kulturinstitut Köln

Die in der Ausstellung dargestellte Epoche brachte auch für den Bereich der Architektur viele Neuerungen, von denen manche zum Inbegriff japanischer Architektur wurden. Bei den vorgestellten Bauwerken liegt der Schwerpunkt auf den in dieser Periode neu aufkommenden Architekturgattungen, nämlich Studios, Teehäuser und Burgen. Neben den gestalterischen Merkmalen wird besonders auf die technische Entwicklung wie etwa das Aufkommen neuer Werkzeuge und Plantechniken eingegangen.

Eintritt: 6,50 € / ermäßigt 3,50 €
Die Eintrittskarte gilt auch für den Besuch der Ausstellung.


Samstag, 11. Oktober
20 Uhr
 

Internationales Beethovenfest 2003
Julia Stemberger, Rezitation
Andras Adorjan, Flöte
Elmar Schmid, Klarinette
Christian Altenburger, Violine
Patrick Demenga, Violoncello
Claus-Christian Schuster, Klavier


„Glänzende Idee, ganz in meinem Sinn“, notierte Schönberg, als ihm die Rezitatorin Albertine Zehme vorschlug, Gedichte des Belgiers Albert Giraud zu vertonen. „Habe das Vorwort gelesen, Gedichte angeschaut. Bin begeistert...“ Das Resultat dieser Euphorie, der Pierrot lunaire, darf getrost als einer der seltenen Glücksfälle innerhalb der Neuen Musik bezeichnet werden. Und ganz nebenbei setzte der Pierrot Maßstäbe für eine hochaktuelle Form des Vortrags: den Sprechgesang.

Solistin im Pierrot lunaire beim diesjährigen Beethovenfest ist Julia Stemberger. Film- und Fernsehproduktionen machten die Schauspielerin weit über ihre Heimat hinaus bekannt. Theaterengagements am Wiener Schauspielhaus, bei den Wiener Festwochen, den Salzburger Festspielen, am Burg- und Volkstheater, Auftritte an der Wiener Volksoper und bei zahlreichen Musikproduktionen sowie etliche Soloabende verdeutlichen das breite Spektrum ihrer künstlerischen Arbeit.

Das Programm:

Ludwig van Beethoven
Sonate für Violine und Klavier
G-Dur op. 30/3
Ludwig van Beethoven
Trio für Klarinette, Cello und Klavier
B-Dur op. 21
Arnold Schönberg
Pierrot lunaire op. 21


 
Eintritt: 19,- € / ermäßigt 9,50 € (im Vorverkauf zzgl. Gebühren)


Sonntag, 12. Oktober
15 Uhr
 
  DIE SCHÖNE UND DAS BIEST
siehe 5.10. 15 Uhr

 
 
Montag, 13. Oktober
10 Uhr
 
  DIE SCHÖNE UND DAS BIEST
siehe 5.10. 15 Uhr

 
 
Montag, 13. Oktober
21 Uhr
 


In der Reihe MONTAGS
Modern Jazz im Restaurant

Stefan Schultze Quintett
Das Quintett des Pianisten Stefan Schultze ist mit Eigenkompositionen im Modern-Stil zu hören.

 
Der Eintritt ist frei.


Mittwoch, 15. Oktober
19 Uhr
 


Kumihimo – Die Kunst der geflochtenen Seidenschnüre
Hōkō Tokoro, Kumihimo-Meisterin, Gifu
Vortrag in japanischer Sprache mit Vorführung und Ausstellungsbesuch. Übersetzung: Marie-Luise Legeland

Geflochtene Schnüre spielen in der japanischen Mode, Kultur und Religion seit über 2000 Jahren eine wichtige Rolle. Eine besondere Bedeutung hatten sie für die Samurai, deren Rüstungen aus einer Vielzahl einzelner Metallplättchen bestanden, die mit stabilen Schnüren zusammengehalten wurden. Die Kumihimo-Meisterin Hoko Tokoro wird Geschichte und Formen der auch an Rüstungen und Schwertscheiden zu beobachtenden Flechtkunst vorstellen und den Vorgang des Flechtens in verschiedenen Mustern vorführen.
Mit freundlicher Unterstützung der Präfektur Gifu

 
Eintritt: 6,50 / ermäßigt 3,50 €
Die Eintrittskarte gilt auch für den Besuch der Ausstellung.


Freitag,17. Oktober
10.00 Uhr und 19:30 Uhr
 


Auf Einladung der Kunst- und Ausstellungshalle spielt das JTB vorübergehend im Forum

DER KÖNIG DER KINDER
Von Moritz Seibert und Marco Dott
Nach Motiven des Romans ‘König Hänschen I.‘ von Janusz Korczak
Für Zuschauer ab 10 Jahren

Alexander ist noch ein Kind, als sein Vater, der König, stirbt und er als 'Alexander der Erste' den Thron besteigen muß. Die strenge Etikette am Hof läßt ihm keine Zeit zu trauern und erst recht keinen Raum, um weiter Kind zu sein. Die Regierungsgeschäfte werden vom Kabinett seines Vaters ohnehin an ihm vorbei gelenkt. Als die Nachbarländer Hänschens Reich den Krieg erklären, spürt er das ganze Ausmaß seiner Hilflosigkeit.

Mit seinem einzigen Freund Felix flieht er aus der Hauptstadt und schlägt sich unerkannt an die Front durch. Tatsächlich haben die Truppen dort Verwendung für die Jungen und setzen sie als Späher ein. Alexander entdeckt dabei ein Munitionsdepot der feindlichen Armeen. Doch bei der Bombardierung des Depots stirbt auch der Soldat, der es bewachen sollte. Alexander gewinnt den Krieg und kehrt umjubelt in die Hauptstadt zurück. Doch die schrecklichen Ereignisse im Krieg und die Schuldgefühle lassen ihn nicht mehr los. Alexander beschließt, seine Popularität in der Bevölkerung zu einer großen Reform zu nutzen: Er ruft in seinem Land eine Republik aus, in der die Kinder die gleichen Rechte haben wie die Erwachsenen.

Das führt zu großer Unruhe in den Nachbarstaaten, deren Könige ohnehin nach einer Möglichkeit suchen, sich für die Niederlage zu revanchieren. Aber auch das eigene Land droht im Chaos zu versinken und Alexander verliert die Kontrolle über seine Utopie...

Janusz Korczak wurde 1878 in Warschau geboren. Er studierte Medizin, wurde durch sein gleichzeitiges literarisches Engagement schon früh als Schriftsteller in Polen bekannt. Ab 1911 leitete Korczak ein jüdisches Waisenhaus, das nach dem Einmarsch der Deutschen in das Warschauer Ghetto verlegt wurde. Dort lebten Korczak und die Kinder unter unsäglichen Bedingungen, bis die Nazis am 22. Juli 1942 mit der Massentötung der Bevölkerung des Warschauer Ghettos durch die „Umsiedlung“ nach Treblinka begannen. ‚König Hänschen I‘ und ‚König Hänschen auf der einsamen Insel‘ sind in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts entstanden und sind seine bekanntesten Romane für Kinder.

 

Alle Vorstellungen finden im Forum der Kunst- und Ausstellungshalle, Friedrich-Ebert-Allee 4 (Museumsmeile) statt. Eintrittspreise wie immer: Erwachsene 8,-, Kinder 6,- Euro, Gruppen ab 5 Personen jew. 1,- Euro weniger.
Karten für diese Vorstellungen können ab sofort telefonisch reserviert werden unter
Tel. (0228) 46 36 72. Bereits erworbene Karten und Gutscheine behalten ihre Gültigkeit.

Das JTB bedankt sich sehr herzlich bei der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, die ihre Räume und ihr Team kostenlos zur Verfügung stellt. Darüber hinaus hat die KAH angekündigt, dem JTB den Erlös eines Benefizkonzertes im Mai 2004 in Höhe von 25.000 bis 30.000 Euro zu spenden - unter der Voraussetzung, daß die Stadt Bonn die Subventionszahlungen an das JTB wieder aufnimmt und das JTB in sein Haus an der Hermannstraße zurückkehren kann.

Samstag, 18. Oktober
20 Uhr
 


In der Reihe ABENDS
Chansonabend im Forum

Stefania Adomeit:
„Das Leben der Edith Piaf“
Zum 40. Todestag der Chanson-Legende

Stefania Adomeit singt unvergessliche Piaf-Chansons. Sie erzählt mit einfühlsamen Worten aus dem bewegten Leben der Edith Piaf, von Glück, Tod und Verzweiflung, von Abschied und Wiedersehen, von ihrem Glaubensbekenntnis – der Liebe über den Tod hinaus. Unveröffentlichte Fotos, gebannt auf Großleinwand, begleiten die eigens für diese Produktion von Stefania Adomeit verfassten poetischen Texte. So entsteht ein Gesamtkunstwerk, in dem Chansons, Erzählungen und Projektionen virtuos und einfallsreich miteinander verflochten sind. Begleitet wird Stefania Adomeit von Paul Hombach, Flügel und Peter Aussem, Mussette-Akkordeon.

 
Eintritt: 22,30 € / ermäßigt 19,- € (inkl. VVK-Gebühren)
Abendkasse: 23,50 € / ermäßigt 20,- €


Sonntag, 19. Oktober
15.00 Uhr
 
  Rahmenprogramm zur Ausstellung
Japans Schönheit, Japans Seele
Meisterwerke aus dem Tokyo National Museum


Kino im Forum

Deutschlandpremiere
Takeshi Kitanos "Dolls"“
Japan 2002, 113 min, Original mit Untertiteln

In Zusammenarbeit mit der Bonner Kinemathek e. V. präsentiert die Kunst- und Ausstellungshalle die Deutschlandpremiere des neuen Films des japanischen Meisterregisseurs Takeshi KITANO. In seinem schwermütigen Filmgedicht DOLLS zeichnet er, unterstützt von den außergewöhnlichen Kostümen des Modedesigners Yojhi YAMAMOTO, einen poetischen Bilderreigen in virtuoser Farbdramaturgie, der drei romantische Tragödien verknüpft, und von ewiger Liebe erzählt.


"Bild für Bild müsste man Dolls beschreiben und lobpreisen. Eine staunenswerte Vision folgt der nächsten: jede einzelne befremdlich schön und klar" -- (Süddeutsche Zeitung)

weitere Informationen

 
Eintritt: 6,50 / ermäßigt 3,50 EUR
Die Eintrittskarte gilt auch für den Besuch der Ausstellung.


Montag, 20. Oktober
21 Uhr
 


In der Reihe MONTAGS
Mainstream Jazz im Restaurant

Sebastian Gahler Quartett
Das Quartett des Pianisten Sebastian Gahler spielt Eigenkompositionen und ausgewählte Standards.

 
Der Eintritt ist frei.



Donnerstag, 23.Oktober
18 Uhr
     


Gespräch über das Projekt: „Aus-ge-Buch-t und Neu ent-bunden“ mit dem Künstler Samuel J. Fleiner
in der Bibliothek der Bundeskunsthalle

Samuel J. Fleiner wird anlässlich der Ausstellungseröffnung von Aus-ge-Buch-t und Neu ent-bunden sein Konzept erläutern und für Fragen zur Verfügung stehen.
Der Eintritt ist frei.
Buch - Kunst - Aktion in der Bibliothek:
"Aus-ge-Buch-t und Neu ent-bunden"

Freitag, 24. Oktober
20 Uhr
 


„Tempo!“
Be- und Entschleunigung in den Künsten der Gegenwart
Ein schneller Abend mit Wort, Bild und Ton

Die Moderne ist eine Geschichte der Beschleunigung. Das gilt auch für die Künste. Aber sie reagieren nicht nur auf diesen Prozess, sondern sind auch Motor desselben. Die rasanten Schnittfolgen von Film und Video, die beats per minute als Qualitätsmerkmal von Musik sind nur die offensichtlichsten Beispiele hierfür. „Tempo!“ lautete auch das Thema des vierten Deutschen Studienpreises, ausgeschrieben von der Körber-Stiftung. Neben Forschungsarbeiten aus allen Wissenschaftsbereichen wurde eine Vielzahl von künstlerischen Beiträgen eingereicht: Einige der Besten präsentiert diese Veranstaltung. Umrahmt werden sie von einem „Beschleunigungspionier“ der Musik. Der amerikanische Komponist Conlon Nancarrow schrieb seit den vierziger Jahren Studies for Player Piano, das einzige Instrument, das seine Tempoangaben zu bewältigen vermochte. Dr. Jürgen Hocker stellt ausgewählte Stücke – die zuweilen klingen wie Experimente in „Hochgeschwindigkeitsjazz“, wenn Nancarrow 1028 Noten in ganzen zwölf Sekunden unterbringt – auf dem einzigen erhaltenen konzertfähigen „Selbstspielklavier“ vor.
Mit Beiträgen von Johanna Marxer, Susanne Wagner, den zeit genossen (Aljoscha Begrich, Jo Preußler, Axel Töpfer) und Matthias Bickenbach.
In Zusammenarbeit mit der Körber-Stiftung/Deutscher Studienpreis.

 
Eintritt: 6,50 / ermäßigt 3,50 EUR.



Samstag, 25. Oktober
19 Uhr
     


Open-Air-Konzert auf dem Museumsplatz
Roxy Music
& special guest: In-Grid



Open-Air-Konzerte 2003

Sonntag, 26. Oktober
19 Uhr
     


Open-Air-Konzert auf dem Museumsplatz
ABGESAGT: Bruce Willis
& the Accelerators
and very special guests: King Daddy & Larry D


 

Montag, 27. Oktober
21 Uhr
 


In der Reihe MONTAGS
Modern Jazz im Restaurant

Kim Efert Quartett
Das Quartett des Gitarristen Kim Efert bietet Eigenkompositionen im Modern Stil.

 
Der Eintritt ist frei.


 
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