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| Mittwoch, 1. Oktober,
19 Uhr |
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Rahmenprogramm zur Ausstellung
Japans
Schönheit, Japans Seele
Meisterwerke aus dem Tokyo National Museum
Die Kalligraphie Japans
Hiroyuki Shimatani, Chefkurator am Tokyo National Museum

Vortrag in japanischer Sprache mit Vorführung, Übersetzung:
Tomoë Kreiner
Japan hat vor der Übernahme der chinesischen Wort-Bild-Schriftzeichen,
kanji (chinesische Schrift) genannt, keine eigene Schrift besessen.
In der Kultur der Heian-Periode (794-1185) entwickelte man zunächst
einen eigenen, leichten und flüssigen Schreibstil, und dann daraus
die beiden Silbenschriften des kana-Alphabets. In der Folge brachte
Japan eigenständige Formen der Schönschreibekunst hervor.
Im Vortrag werden Ästhetik, Inhalt und Persönlichkeit des
Schreibers als mögliche Betrachtungsweisen japanischer Kalligraphie
an Hand konkreter Beispiele von Mitgliedern der Hocharistokratie und
des Schwertadels, von Mönchen und Kaufherren des Mittelalters
besprochen.
Eintritt: 6,50 / ermäßigt 3,50 €
Die Eintrittskarte gilt auch für den Besuch der Ausstellung.
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Samstag, 4. Oktober
20.30 – 24 Uhr
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Internationales Beethovenfest 2003
Eine lange Webern-Nacht
musikFabrik NRW
Barbara Hannigan, Sopran
Dirigent Peter Rundel
Von Weberns kammermusikalisches Werk an einem Abend mit herausragenden
Solisten: eine lange und einmalige Webern-Nacht.
Vom stets treu ergebenen Schüler Arnold Schönbergs bis
zur Stilisierung zum Propheten der seriellen Musik reicht das Spektrum
der Webern-Bilder. Aus allen kreativen Auseinandersetzungen ist
das Werk eines Komponisten entstanden, der mittlerweile mit Fug
und Recht als Klassiker der Moderne bezeichnet wird.
Webern selbst konnte die Früchte seiner Arbeit nicht mehr ernten,
er wurde nach Kriegsende, am 15. September 1945, in Mittersill von
einem amerikanischen Soldaten irrtümlich erschossen. Kurz vor
seinem tragischen Tod blickte er noch optimistisch in die Zukunft:
„In spätestens 50 Jahren werden alle Menschen meine Musik
als ihre natürliche Musik erleben, ja selbst den Kindern wird
sie zugänglich sein, man wird sie singen.“
Seit ihrem Debüt bei den Wittener Tagen für Neue Kammermusik
hat sich die musikFabrik als hochqualifiziertes und innovatives
Solistenensemble zu einem der gefragtesten europäischen Ensembles
für zeitgenössische Musik entwickelt. Sie verfügt
über ein umfangreiches Repertoire, das neben den Klassikern
der Ensemble- und Kammermusik des 20. Jahrhunderts auch ganz spezifisch
auf das Ensemble zugeschnittene Werke enthält.
Die musikFabrik arbeitet mit renommierten Künstlern wie Peter
Eötvös, Heinz Holliger, Mauricio Kagel, Helmut Lachenmann
und Karlheinz Stockhausen zusammen.
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Eintritt: 19,- €
/ ermäßigt 9,50 € (im Vorverkauf zzgl. Gebühren)
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Sonntag, 5. Oktober
10.30 Uhr nur für Kinder ab 6 Jahren
16.30 Uhr nur für Erwachsene
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Märchen aus dem alten Japan
Mit einem Erzähler in der Ausstellung
Aus dem reichen Schatz japanischer Volksmärchen wählt
der Märchenerzähler Alfred Pointner die schönsten aus,
um seine Zuhörer in die Kunst dieser fernöstlichen Erzähltradition
einzuführen. Durch seinen lebendigen Stil vermittelt er Kindern
auf unterhaltsame Weise japanische Kultur und Lebensgewohnheiten.
Erwachsene schätzen japanische Märchen vor allem auf Grund
ihrer unverwechselbaren Poesie. |
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Eintritt: 5,50 €
(Erwachsene) / ermäßigt 4,50 € / 3,50 € (Kinder)
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, Vorverkauf an der Kasse/Info im Foyer
möglich.
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Sonntag, 5. Oktober
15.00 Uhr
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Auf Einladung der Kunst- und Ausstellungshalle
spielt das JTB vorübergehend im Forum
DIE SCHÖNE UND DAS BIEST
von Stefan Schroeder
nach dem Märchen von Jeanne-Marie Leprince de Beaumont
Inszenierung: Claudia Gorzalka
Bühne: Laurentiu Tuturuga
Für Zuschauer ab 6 Jahren
Monsieur Clement verirrt sich in einem finsteren Wald. Er kommt
zu einem verwilderten Garten, in dem Mitten im Winter Rosen blühen,
also geht er in den Garten, um eine der Blumen zu pflücken
und sie seiner jüngsten Tochter mitzubringen. Doch der Garten
gehört zu einem verwunschenen Schloß, in dem seit vielen
hundert Jahren das Biest lebt. Clement will sich in dem Schloß
ausruhen, doch das Biest entdeckt ihn und nimmt ihn gefangen.
M. Clement erstarrt vor Furcht, als er das Biest sieht: Halb Mensch,
halb Raubkatze, riesig groß und stark. Er erzählt ihm
von seiner jüngste Tochter, die von allen nur die Schöne
genannt wird. Das Biest bietet ihm einen Tausch an: Wenn die Schöne
zu ihm ins Schloß kommt, wird es ihn am Leben lassen, sonst
muß er sterben.
Wieder zuhause angekommen erzählt der Vater seinen Töchtern,
was ihm geschehen ist. Die Schöne ist bereit, das Wagnis auf
sich zu nehmen und für den Vater ins Schloß des Biestes
zurückzukehren. Auf das Schlimmste gefaßt macht sie sich
auf den Weg, und findet in den Mauern des verwunschenen Schlosses
ein Biest, das eigentlich gar nicht böse ist, sondern nur entsetzlich
einsam und traurig...
‘Die Schöne und das Biest’ ist ein uraltes französisches
Märchen, das in verschiedenen Variationen immer wieder erzählt
wurde und in der Fassung von Jeanne Marie Leprince de Beaumont (1711-1780)
weltweit bekannt wurde. Stefan Schroeder hat aus dem Märchen
ein Bühnenstück mit viel Witz, Tempo und Poesie für
Zuschauer ab 6 Jahren geschaffen, in dessen Mittelpunkt eine reisende
Schauspielertruppe mit ihrem Theaterwagen steht.
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Alle Vorstellungen
finden im Forum der Kunst- und Ausstellungshalle, Friedrich-Ebert-Allee
4 (Museumsmeile) statt. Eintrittspreise wie immer: Erwachsene 8,-,
Kinder 6,- Euro, Gruppen ab 5 Personen jew. 1,- Euro weniger.
Karten für diese Vorstellungen können ab sofort telefonisch
reserviert werden unter
Tel. (0228) 46 36 72. Bereits erworbene Karten und Gutscheine behalten
ihre Gültigkeit.
Das JTB bedankt sich sehr herzlich bei der Kunst- und Ausstellungshalle
der Bundesrepublik Deutschland, die ihre Räume und ihr Team
kostenlos zur Verfügung stellt. Darüber hinaus hat die
KAH angekündigt, dem JTB den Erlös eines Benefizkonzertes
im Mai 2004 in Höhe von 25.000 bis 30.000 Euro zu spenden -
unter der Voraussetzung, daß die Stadt Bonn die Subventionszahlungen
an das JTB wieder aufnimmt und das JTB in sein Haus an der Hermannstraße
zurückkehren kann.
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Montag, 6. Oktober
10 Uhr |
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DIE SCHÖNE UND DAS BIEST
siehe 5.10. 15 Uhr |
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Montag, 6. Oktober
21 Uhr |
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In der Reihe MONTAGS
Modern Jazz im Restaurant Christian Winninghoff Group
Das Sextett des Trompeters Christian Winninghoff bietet Eigenkompositionen
mit spontan arrangierten Improvisationen. |
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Der Eintritt ist frei. |
Dienstag, 7. Oktober
10 Uhr |
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DIE SCHÖNE UND DAS BIEST
siehe 5.10. 15 Uhr |
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Mittwoch, 8. Oktober
19 Uhr
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Rahmenprogramm
zur Ausstellung Japans
Schönheit, Japans Seele
Meisterwerke aus dem Tokyo National Museum
Architektur der Muromachi- und Momoyama-Periode anhand ausgewählter
Beispiele
Dr. Christoph Henrichsen, Landesamt für Denkmalpflege, Hessen
Gefördert vom Japanischen Kulturinstitut Köln
Die in der Ausstellung dargestellte Epoche brachte auch für den
Bereich der Architektur viele Neuerungen, von denen manche zum Inbegriff
japanischer Architektur wurden. Bei den vorgestellten Bauwerken liegt
der Schwerpunkt auf den in dieser Periode neu aufkommenden Architekturgattungen,
nämlich Studios, Teehäuser und Burgen. Neben den gestalterischen
Merkmalen wird besonders auf die technische Entwicklung wie etwa das
Aufkommen neuer Werkzeuge und Plantechniken eingegangen.
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Eintritt: 6,50 € / ermäßigt 3,50 €
Die Eintrittskarte gilt auch für den Besuch der Ausstellung.
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Samstag, 11. Oktober
20 Uhr
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Internationales Beethovenfest 2003
Julia Stemberger, Rezitation
Andras Adorjan, Flöte
Elmar Schmid, Klarinette
Christian Altenburger, Violine
Patrick Demenga, Violoncello
Claus-Christian Schuster, Klavier „Glänzende
Idee, ganz in meinem Sinn“, notierte Schönberg, als ihm
die Rezitatorin Albertine Zehme vorschlug, Gedichte des Belgiers Albert
Giraud zu vertonen. „Habe das Vorwort gelesen, Gedichte angeschaut.
Bin begeistert...“ Das Resultat dieser Euphorie, der Pierrot
lunaire, darf getrost als einer der seltenen Glücksfälle
innerhalb der Neuen Musik bezeichnet werden. Und ganz nebenbei setzte
der Pierrot Maßstäbe für eine hochaktuelle Form des
Vortrags: den Sprechgesang.
Solistin im Pierrot lunaire beim diesjährigen Beethovenfest
ist Julia Stemberger. Film- und Fernsehproduktionen machten die Schauspielerin
weit über ihre Heimat hinaus bekannt. Theaterengagements am Wiener
Schauspielhaus, bei den Wiener Festwochen, den Salzburger Festspielen,
am Burg- und Volkstheater, Auftritte an der Wiener Volksoper und bei
zahlreichen Musikproduktionen sowie etliche Soloabende verdeutlichen
das breite Spektrum ihrer künstlerischen Arbeit. Das
Programm: Ludwig van Beethoven
Sonate für Violine und Klavier
G-Dur op. 30/3 Ludwig van Beethoven
Trio für Klarinette, Cello und Klavier
B-Dur op. 21 Arnold Schönberg Pierrot lunaire
op. 21 |
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Eintritt: 19,- € / ermäßigt
9,50 € (im Vorverkauf zzgl. Gebühren) |
Sonntag, 12. Oktober
15 Uhr |
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DIE SCHÖNE UND DAS BIEST
siehe 5.10. 15 Uhr |
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Montag, 13. Oktober
10 Uhr |
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DIE SCHÖNE UND DAS BIEST
siehe 5.10. 15 Uhr |
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Montag, 13. Oktober
21 Uhr
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In der Reihe MONTAGS
Modern Jazz im Restaurant Stefan Schultze Quintett
Das Quintett des Pianisten Stefan Schultze ist mit Eigenkompositionen
im Modern-Stil zu hören. |
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Der Eintritt ist frei. |
Mittwoch, 15. Oktober
19 Uhr
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Kumihimo – Die Kunst der geflochtenen Seidenschnüre
Hōkō Tokoro, Kumihimo-Meisterin, Gifu
Vortrag in japanischer Sprache mit Vorführung und Ausstellungsbesuch.
Übersetzung: Marie-Luise Legeland
Geflochtene Schnüre spielen in der japanischen Mode, Kultur und
Religion seit über 2000 Jahren eine wichtige Rolle. Eine besondere
Bedeutung hatten sie für die Samurai, deren Rüstungen aus
einer Vielzahl einzelner Metallplättchen bestanden, die mit stabilen
Schnüren zusammengehalten wurden. Die Kumihimo-Meisterin Hoko
Tokoro wird Geschichte und Formen der auch an Rüstungen und Schwertscheiden
zu beobachtenden Flechtkunst vorstellen und den Vorgang des Flechtens
in verschiedenen Mustern vorführen.
Mit freundlicher Unterstützung der Präfektur Gifu
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Eintritt: 6,50 / ermäßigt 3,50
€
Die Eintrittskarte gilt auch für den Besuch der Ausstellung.
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Freitag,17. Oktober
10.00 Uhr und 19:30 Uhr
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Auf Einladung der Kunst- und Ausstellungshalle
spielt das JTB vorübergehend im Forum
DER KÖNIG DER KINDER
Von Moritz Seibert und Marco Dott
Nach Motiven des Romans ‘König Hänschen I.‘
von Janusz Korczak
Für Zuschauer ab 10 Jahren
Alexander ist noch ein Kind, als sein Vater, der König, stirbt
und er als 'Alexander der Erste' den Thron besteigen muß.
Die strenge Etikette am Hof läßt ihm keine Zeit zu trauern
und erst recht keinen Raum, um weiter Kind zu sein. Die Regierungsgeschäfte
werden vom Kabinett seines Vaters ohnehin an ihm vorbei gelenkt.
Als die Nachbarländer Hänschens Reich den Krieg erklären,
spürt er das ganze Ausmaß seiner Hilflosigkeit.
Mit seinem einzigen Freund Felix flieht er aus der Hauptstadt und
schlägt sich unerkannt an die Front durch. Tatsächlich
haben die Truppen dort Verwendung für die Jungen und setzen
sie als Späher ein. Alexander entdeckt dabei ein Munitionsdepot
der feindlichen Armeen. Doch bei der Bombardierung des Depots stirbt
auch der Soldat, der es bewachen sollte. Alexander gewinnt den Krieg
und kehrt umjubelt in die Hauptstadt zurück. Doch die schrecklichen
Ereignisse im Krieg und die Schuldgefühle lassen ihn nicht
mehr los. Alexander beschließt, seine Popularität in
der Bevölkerung zu einer großen Reform zu nutzen: Er
ruft in seinem Land eine Republik aus, in der die Kinder die gleichen
Rechte haben wie die Erwachsenen.
Das führt zu großer Unruhe in den Nachbarstaaten, deren
Könige ohnehin nach einer Möglichkeit suchen, sich für
die Niederlage zu revanchieren. Aber auch das eigene Land droht
im Chaos zu versinken und Alexander verliert die Kontrolle über
seine Utopie...
Janusz Korczak wurde 1878 in Warschau geboren. Er studierte Medizin,
wurde durch sein gleichzeitiges literarisches Engagement schon früh
als Schriftsteller in Polen bekannt. Ab 1911 leitete Korczak ein
jüdisches Waisenhaus, das nach dem Einmarsch der Deutschen
in das Warschauer Ghetto verlegt wurde. Dort lebten Korczak und
die Kinder unter unsäglichen Bedingungen, bis die Nazis am
22. Juli 1942 mit der Massentötung der Bevölkerung des
Warschauer Ghettos durch die „Umsiedlung“ nach Treblinka
begannen. ‚König Hänschen I‘ und ‚König
Hänschen auf der einsamen Insel‘ sind in den 20er Jahren
des vorigen Jahrhunderts entstanden und sind seine bekanntesten
Romane für Kinder.
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Alle Vorstellungen
finden im Forum der Kunst- und Ausstellungshalle, Friedrich-Ebert-Allee
4 (Museumsmeile) statt. Eintrittspreise wie immer: Erwachsene 8,-,
Kinder 6,- Euro, Gruppen ab 5 Personen jew. 1,- Euro weniger.
Karten für diese Vorstellungen können ab sofort telefonisch
reserviert werden unter
Tel. (0228) 46 36 72. Bereits erworbene Karten und Gutscheine behalten
ihre Gültigkeit.
Das JTB bedankt sich sehr herzlich bei der Kunst- und Ausstellungshalle
der Bundesrepublik Deutschland, die ihre Räume und ihr Team
kostenlos zur Verfügung stellt. Darüber hinaus hat die
KAH angekündigt, dem JTB den Erlös eines Benefizkonzertes
im Mai 2004 in Höhe von 25.000 bis 30.000 Euro zu spenden -
unter der Voraussetzung, daß die Stadt Bonn die Subventionszahlungen
an das JTB wieder aufnimmt und das JTB in sein Haus an der Hermannstraße
zurückkehren kann.
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Samstag, 18. Oktober
20 Uhr
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In der Reihe ABENDS
Chansonabend im Forum Stefania Adomeit:
„Das Leben der Edith Piaf“
Zum 40. Todestag der Chanson-Legende
Stefania Adomeit singt unvergessliche Piaf-Chansons. Sie erzählt
mit einfühlsamen Worten aus dem bewegten Leben der Edith Piaf,
von Glück, Tod und Verzweiflung, von Abschied und Wiedersehen,
von ihrem Glaubensbekenntnis – der Liebe über den Tod hinaus.
Unveröffentlichte Fotos, gebannt auf Großleinwand, begleiten
die eigens für diese Produktion von Stefania Adomeit verfassten
poetischen Texte. So entsteht ein Gesamtkunstwerk, in dem Chansons,
Erzählungen und Projektionen virtuos und einfallsreich miteinander
verflochten sind. Begleitet wird Stefania Adomeit von Paul Hombach,
Flügel und Peter Aussem, Mussette-Akkordeon. |
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Eintritt: 22,30 € / ermäßigt
19,- € (inkl. VVK-Gebühren)
Abendkasse: 23,50 € / ermäßigt 20,- €
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Sonntag, 19. Oktober
15.00 Uhr
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Rahmenprogramm zur Ausstellung Japans
Schönheit, Japans Seele
Meisterwerke aus dem Tokyo National Museum
Kino im Forum
Deutschlandpremiere Takeshi Kitanos "Dolls"“
Japan 2002, 113 min, Original mit Untertiteln
In Zusammenarbeit mit der Bonner Kinemathek e. V. präsentiert
die Kunst- und Ausstellungshalle die Deutschlandpremiere des neuen
Films des japanischen Meisterregisseurs Takeshi KITANO. In seinem
schwermütigen Filmgedicht DOLLS zeichnet er, unterstützt
von den außergewöhnlichen Kostümen des Modedesigners
Yojhi YAMAMOTO, einen poetischen Bilderreigen in virtuoser Farbdramaturgie,
der drei romantische Tragödien verknüpft, und von ewiger
Liebe erzählt.
"Bild für Bild müsste man Dolls beschreiben und
lobpreisen. Eine staunenswerte Vision folgt der nächsten: jede
einzelne befremdlich schön und klar" -- (Süddeutsche
Zeitung) weitere
Informationen
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Eintritt: 6,50 / ermäßigt
3,50 EUR
Die Eintrittskarte gilt auch für den Besuch der Ausstellung.
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Montag, 20. Oktober
21 Uhr
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In der Reihe MONTAGS
Mainstream Jazz im Restaurant Sebastian Gahler Quartett
Das Quartett des Pianisten Sebastian Gahler spielt Eigenkompositionen
und ausgewählte Standards. |
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Der Eintritt ist frei. |
Donnerstag, 23.Oktober
18 Uhr |
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Gespräch über das Projekt:
„Aus-ge-Buch-t und Neu ent-bunden“ mit dem Künstler
Samuel J. Fleiner
in der Bibliothek der Bundeskunsthalle
Samuel J. Fleiner wird anlässlich der Ausstellungseröffnung
von Aus-ge-Buch-t und Neu ent-bunden sein Konzept erläutern und
für Fragen zur Verfügung stehen.
Der Eintritt ist frei. |
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Freitag, 24. Oktober
20 Uhr
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„Tempo!“
Be- und Entschleunigung in den Künsten der Gegenwart
Ein schneller Abend mit Wort, Bild und Ton
Die Moderne ist eine Geschichte der Beschleunigung. Das gilt auch
für die Künste. Aber sie reagieren nicht nur auf diesen
Prozess, sondern sind auch Motor desselben. Die rasanten Schnittfolgen
von Film und Video, die beats per minute als Qualitätsmerkmal
von Musik sind nur die offensichtlichsten Beispiele hierfür.
„Tempo!“ lautete auch das Thema des vierten Deutschen
Studienpreises, ausgeschrieben von der Körber-Stiftung. Neben
Forschungsarbeiten aus allen Wissenschaftsbereichen wurde eine Vielzahl
von künstlerischen Beiträgen eingereicht: Einige der Besten
präsentiert diese Veranstaltung. Umrahmt werden sie von einem
„Beschleunigungspionier“ der Musik. Der amerikanische
Komponist Conlon Nancarrow schrieb seit den vierziger Jahren Studies
for Player Piano, das einzige Instrument, das seine Tempoangaben
zu bewältigen vermochte. Dr. Jürgen Hocker stellt ausgewählte
Stücke – die zuweilen klingen wie Experimente in „Hochgeschwindigkeitsjazz“,
wenn Nancarrow 1028 Noten in ganzen zwölf Sekunden unterbringt
– auf dem einzigen erhaltenen konzertfähigen „Selbstspielklavier“
vor.
Mit Beiträgen von Johanna Marxer, Susanne Wagner, den zeit
genossen (Aljoscha Begrich, Jo Preußler, Axel Töpfer)
und Matthias Bickenbach.
In Zusammenarbeit mit der Körber-Stiftung/Deutscher Studienpreis.
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Eintritt: 6,50 / ermäßigt
3,50 EUR. |
Montag, 27. Oktober
21 Uhr |
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In der Reihe MONTAGS
Modern Jazz im Restaurant Kim Efert Quartett
Das Quartett des Gitarristen Kim Efert bietet Eigenkompositionen
im Modern Stil. |
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Der Eintritt ist frei. |
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