Offene Akademietagung in Zusammenarbeit
mit der Thomas-Morus-Akademie
Dschingis Khan und seine Erben
Das Weltreich der Mongolen Tagungsleitung: Johannes Soika,
Thomas-Morus-Akademie Bensberg
„Die Mongolen kommen!“ Dieser Ruf versetzte in der Mitte des 13.
Jahrhunderts ganz Europa in Angst und Schrecken. Kampfesmut, Kühnheit
und Kriegsgeschick der mongolischen Krieger waren gefürchtet. Der wichtigste
Mongolenherrscher und einer der größten Eroberer der Weltgeschichte
war Temudschin, genannt Tschingis Khan (1162-1227). Seine Heere eroberten
Peking, weite Teile Nordchinas, Korea und Südrussland. Seine Feldherren
standen im Jahre 1241 knapp davor, die Donau zu überschreiten und in
das deutsche Reich einzufallen. Was wissen wir über Geschichte, Kultur
und Kunst dieses Nomadenvolkes? Welches Erbe haben sie hinterlassen?
Kostenbeitrag: 50 EUR (Tagungsbeitrag, 2-Gang-Menü,
Kaffeepause, Eintritt und Führung durch die Ausstellung).
Theater im Forum A Desert Rose – Eine Wüstenrose Agatha Christie, Scheich Ibrahim
und Petra. Geschichten von
einer verlorenen Stadt
Regie: Brian Michaels
Es erzählen und spielen:
The WildeLife Group
Welten verschwinden, tauchen nach 700 Jahren wieder auf und werden zum
Schauplatz für die Mordphantasien von Agatha Christie. Die Autorin
war als Hobby-Archäologin mehr als 30 Jahre lang an Ausgrabungen
in Syrien, Ägypten und im Irak beteiligt und liebte die detektivische
Arbeit, die alte Kulturen wieder lebendig macht. Möglicherweise
wäre die Stadt Petra, Schauplatz ihres Krimis „Der Tod wartet
/ Rendezvous mit einer Leiche“ (1938), für sie kein Ort von
Bedeutung gewesen, hätte nicht Johann Ludwig Burckhardt sich 1812,
als Scheich Ibrahim verkleidet, mit seinem Esel einen Weg durch die
Wüste gesucht und die ehemalige Kultstätte der Nabatäer
wiederentdeckt.
Brian Michaels, Professor für Regie und Schauspiel an der Folkwang-Hochschule
Essen, gründete 1997 das Folkwang Schauspielstudio (später
The Wildelife Group). In der Bundeskunsthalle war das Ensemble zuletzt
im Rahmenprogramm zur Ausstellung „Tutanchamun“ mit der
szenischen Lesung „Osiris – Mit den Toten reden“ zu
Gast.
SOMMERGARTEN
Jazz, Blues, Dixie u.v.m. auf dem Dachgarten Die beliebte Veranstaltungsreihe in Zusammenarbeit mit dem
General-Anzeiger, Bonn, und der Dreesen Gastronomie präsentiert
heute Boogie Woogie u.v.m. auf dem Dachgarten. Sascha Klaar Band Der Eintritt ist frei. -->
das Programm auf www.generalanzeiger-bonn.de
Offenes Angebot auf dem Dachgarten in und bei
den Jurten Leben in der mongolischen Jurte Die Jurte ist nicht nur die übliche Unterkunft nomadisierender
Völker Zentralasiens, sie ist gleichzeitig Haus und Heimat. Die Mongolen
nennen ihre Jurte Ger.
Wie es in einer Ger aussieht, wie sie aufgebaut ist, das können
Sie selbst eindrucksvoll erleben, denn drei dieser Jurten stehen auf unserem
Dachgarten. An Sonntagnachmittagen erklären ihnen Mongolen dort die traditionellen
Regeln der Gastfreundschaft, demonstrieren zum Beispiel auch, wie praktisch
die mongolische Kleidung für das Leben in der Steppe ist, und zeigen
ihre Spiele.
Hören Sie Geschichten vom Leben in der Ger und lauschen Sie den Märchen
und Sagen einer Jahrtausende alten Nomadenkultur. Zwischendurch ertönt
der Klang der Sudarga, einem alten Saiteninstument, das schon zu Dschingis
Khans Zeiten gespielt wurde. Und was wäre ein Besuch in einer Ger, ohne
vom mongolischen Milchtee probiert zu haben? Sain baina uu - herzlich
willkommen!
Für alle Besucher und Altersgruppen.
Der Eintritt ist frei.
Themenführung: Mit Experten durch die Ausstellung Bild und Wirklichkeit im Ilkhanat Dr. Michael Weiers, Bonn
Mongolische Steppenherrscher auf persischen Miniaturen
Nur zu oft findet in der Geschichtsschreibung nicht das Leben der Mongolen
selber Berücksichtigung, sondern in erster Linie das stets bedauernswerte
Schicksal der von ihnen Beherrschten. Etwas anders verhält es sich in
bildlichen Darstellungen wie den zahlreichen Miniaturen aus Ost und West,
auf denen die Mongolenherrscher, ihre Lebensumstände, und auch ihre Unternehmungen
festgehalten werden. Neben den fernöstlichen und den russischen Darstellungen
bieten auch die persischen Miniaturen aus dem Reich der mongolischen Ilkhane
„Friedensherrscher“ zahlreiche Beispiele dafür.
Die Themenführung wird anhand einschlägiger Miniaturen den jeweiligen
ereignisgeschichtlichen Hintergrund beleuchten und versuchen, das Leben der
Mongolen in einer ihnen völlig fremden und feindlichen Umgebung, in der
sie dazu noch demographisch eine verschwindende Minderheit bildeten, darzustellen.
Prof. emeritus Dr. Michael Weiers am Seminar für Sprach- und Kulturwissenschaft
Zentralasiens an der Universität Bonn und Honorarprofessor an der Universität
der Inneren Mongolei in Hohhot, VR China.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, Anmeldung unter Tel. 0228/9171-243 erforderlich.
Teilnahme mit dem Ausstellungsticket zuzüglich 3 €
Die Welt der Mongolen Einführung in die Ausstellung
Unter der Herrschaft der Mongolen und ihren Herrschern entstand das
erste und gleichzeitig auch das letzte reiternomadische Weltreich. Bevor
jedoch das Reitervolk der Mongolen mit seinen Wanderungen und Reichsgründungen
die Geschichte Europas und Asiens mitgestaltete, prägten nomadische
Reitervölker schon rund 2000 Jahre Eurasiens Geschichte. Die Einführung
in die AusstellungDschingis
Khan und seine Erben bietet sowohl einen Überblick über
die Vorläuferstaaten des mongolischen Weltreiches, über Entstehung,
Wirksamkeit, und Niedergang dieses Imperiums sowie einen Ausblick auf
die Geschichte des Landes bis zur Gegenwart. Im Vortrag werden wichtige
Ausstellungsstücke vorgestellt und über die aktuelle Forschung
berichtet.
Prof. em. Michael Weier, Seminar für Sprach- und Kulturwissenschaft
Zentralasiens an der Universität Bonn, ist Honorarprofessor an
der Universität der Inneren Mongolei in Hohhot, VR China.
Der Eintritt ist frei (nur für ArtCard-Inhaber).
Teilnahm nur mit schriftlicher Anmeldung: Fax 0228 / 9171-244 oder E-Mail:paedagogik@kah-bonn.de
Dia-Show, Vortrag und Diskussion im Forum
Eine Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Technische
Zusammenarbeit (GTZ) GmbH
Sanierung der Altstadt von Aleppo, Syrien Meinolf Spiekermann, GTZ-Projektleiter
Aleppo, einst bedeutendstes Handelszentrum zwischen Seiden- und Gewürzstraße,
ist eine der ältesten dauerhaft besiedelten Städte der Welt.
Allein in der Altstadt, die zum Weltkulturerbe gehört, leben mehr
als 100 000 Menschen. Doch die historischen Gebäude verfallen,
und die traditionelle Wirtschaft stagniert. Seit 1993 arbeitet die GTZ
im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit
und Entwicklung (BMZ) mit Syrien zusammen, um die Altstadt mit den Mitteln
moderner Stadtentwicklungsplanung zu sanieren. Dabei wird die Restaurierung
der Gebäude mit dem wirtschaftlichen Aufbau der Altstadt verbunden,
um Anwohnern, Händlern und Touristen gleichermaßen neue Möglichkeiten
zu bieten. Meinolf Spiekermann leitet das Projekt. Mit zahlreichen Bildern
erläutert er, wie die Altstadt von Aleppo heute weiterentwickelt
wird, um sie für die Zukunft zu bewahren. Im Anschluss moderiert
Helmut Hohrmann (ehem. Korrespondent des Deutschlandradios) ein Gespräch
von Meinolf Spiekermann mit Herbert Sahlmann (ehem. BMZ-Referarsleiter
Nahost). Die Beteiligung der Zuschauerinnen und Zuschauer ist höchst
willkommen.
Themenführung: Mit Experten durch die Ausstellung (Die Geschichte) Vom Palast, der ein Tempel war... Dr.Hans-Georg Hüttel
Am Beispiel der berühmten Karakorum-Inschrift von 1346 und charakteristischer
Funde aus dem Palastbezirk wird die spannende Geschichte von der Suche nach
dem Khanspalast in Karakorum, die Suche nach dem "mongolischen"
Karakorum erzählt.
Prof. Dr. Hans-Georg Hüttel von der Bonner Kommission des Deutschen Archäologischen
Instituts leitet die Ausgrabungen im Palastbezirk von Karakorum und im Kloster
von Erdene joo.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, Anmeldung unter Tel. 0228/9171-243 erforderlich.
Teilnahme mit dem Ausstellungsticket zuzüglich 3 €
Film, Vortrag und anschließende Diskussion im Forum Eine Kooperation
mit der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ)
GmbH
Erhalt der Felsenstadt von Petra Dr. Helge Fischer, ehem. GTZ-Projektleiter
Die mehr als 2000 Jahre alte Felsenstadt von Petra gehört zum Weltkulturerbe
der Menschheit. Noch heute zieht die alte Hauptstadt des Königreichs
der Nabatäer Touristen in ihren Bann. Doch jahrzehntelang wurden
die einzigartigen Zeugnisse dieser Epoche nur notdürftig und mit
ungeeigneten Mitteln in Stand gehalten. Im Auftrag des Bundesministeriums
für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) unterstützte
die GTZ die jordanische Regierung ab 1993 beim Aufbau einer eigenen
Institution zur Denkmalpflege. Einzelne Fassaden wurden behutsam und
fachgerecht restauriert, um Maßstäbe für den Erhalt
der über 800 Einzeldenkmäler zu schaffen. Auch die in Petra
lebenden Beduinen wurden in die Arbeiten an „ihrer Felsenstadt”
einbezogen. Dr. Helge Fischer leitete dieses Projekt. Er berichtet von
seiner Arbeit und deren Bedeutung für die Menschen in der Region.
Im Gespräch mit Herbert Sahlmann, ehem. Referatsleiter Nahost,
Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
(BMZ), wird er einzelne Aspekte dieses Projekts vertiefen. Die Gäste
sind herzlich eingeladen, sich daran zu beteiligen.
Moderation:
Monika Högen (freie Hörfunkjournalistin, Köln).
Der Eintritt ist frei.
Donnerstag, 7. Juli
| 19 Uhr
Vortrag im Forum exklusiv nur für
ArtCard-Inhaber
Die Welt der Mongolen Einführung in die Ausstellung
Unter der Herrschaft der Mongolen und ihren Herrschern entstand das
erste und gleichzeitig auch das letzte reiternomadische Weltreich. Bevor
jedoch das Reitervolk der Mongolen mit seinen Wanderungen und Reichsgründungen
die Geschichte Europas und Asiens mitgestaltete, prägten nomadische
Reitervölker schon rund 2000 Jahre Eurasiens Geschichte. Die Einführung
in die AusstellungDschingis
Khan und seine Erben bietet sowohl einen Überblick über
die Vorläuferstaaten des mongolischen Weltreiches, über Entstehung,
Wirksamkeit, und Niedergang dieses Imperiums sowie einen Ausblick auf
die Geschichte des Landes bis zur Gegenwart. Im Vortrag werden wichtige
Ausstellungsstücke vorgestellt und über die aktuelle Forschung
berichtet.
Prof. em. Michael Weier, Seminar für Sprach- und Kulturwissenschaft
Zentralasiens an der Universität Bonn, ist Honorarprofessor an
der Universität der Inneren Mongolei in Hohhot, VR China.
Der Eintritt ist frei (nur für ArtCard-Inhaber).
Teilnahm nur mit schriftlicher Anmeldung: Fax 0228 / 9171-244 oder E-Mail:paedagogik@kah-bonn.de
Deutsche Forschungsgemeinschaft und Kunst-und
Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland
In Kooperation mit: Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit
(GTZ) GmbH, KfW Entwicklungsbank, Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte,
Deutsches Evangelisches Institut für Altertumswissenschaften, Amman
Internationales Symposium im Forum Wasser - Das blaue Gold Arabiens.
Forschungen über den Umgang mit einer kostbaren Ressource
Wasser gehört im Vorderen Orient zu einer immer knapper
werdenden Ressource, deren optimale Nutzung bei einem rasanten Bevölkerungswachstum
ein nachhaltiges Management erfordert. Seit der Antike waren die Bewohner
der Region bemüht, ihre Lebensgrundlage durch die Entwicklung von
Wasserleitungs- und -speichersystemen zu sichern. In der jüngeren
Geschichte ist Wasser zudem immer wieder zum Konfliktstoff zwischen
den Staaten dieser Region geworden. Im Rahmen des Symposiums werden
sich führende Wissenschaftler einerseits mit der Geschichte der
Wassernutzung und seiner Bedeutung in modernen Konflikten des Vorderen
Orients auseinandersetzen und andererseits exemplarisch Projekte für
ein nachhaltiges, multilaterales Wasserressourcen- Management diskutieren,
das für die politische und wirtschaftliche Stabilität der
betroffenen Länder unabdingbar ist. Die Vorträge richten sich
ebenso an Fachleute wie an die interessierte Öffentlichkeit und
werden in drei zentrale Themenbereiche gegliedert:
• Antike Wasserwege – Zur Geschichte des Wassers im Vorderen
Orient
• Wasser im Konflikt – Die Politisierung eines knappen Gutes
• Wasser – Eine Herausforderung an die Wissenschaft: Zwischen
Grundlagenforschung
und angewandter Forschung.
Lee Ritenour & friends
Patrice Rushen - Ernie Watts - Alex Acuna - Brian Bromberg
special guest: Scott Bradoka!
Sonntag, 17. Juli
| 11 Uhr
SOMMERGARTEN
Jazz, Blues, Dixie u.v.m. auf dem Dachgarten
The Stable Roof Jazzband In Zusammenarbeit mit dem General-Anzeiger, Bonn. Der Eintritt
ist frei. -->
das Programm auf www.generalanzeiger-bonn.de
Großbritannien 1962
Regie: David Lean
Darsteller: Peter O'Toole als Lawrence,
Alec Guinness, Anthony Quinn, Omar Sharif,
Jack Hawkins, José Ferrer, Anthony Quayle,
Claude Rains, Arthur Kennedy
218 Minuten, OmU, DVD-Projektion
Die literarische Vorlage für das bildmächtige Breitwandepos
lieferte die Autobiografie „Die sieben Säulen der Weisheit“
des britischen Offiziers Thomas E. Lawrence, der im Ersten Weltkrieg
die Araber gegen die Türken zum Sieg führt und ein gefeierter
Held wird. Gedreht wurde an schwer zugänglichen Originalschauplätzen
in Jordanien. Dabei machten dem Filmteam auch die extremen klimatischen
Bedingungen zu schaffen. Der von großartigen Darstellern getragene
Film, dessen visuelle Kraft der Wüstenszenen überwältigt,
wurde mit sieben Oscars ausgezeichnet, darunter „Bester Film“
und „Beste Regie“, und für drei weitere nominiert.
David Leans Meisterwerk bindet die Legende „Lawrence von Arabien“
in das historische Umfeld ein, stellt aber gleichzeitig eine freie Bearbeitung
sowohl Lawrences Berichts als auch der ihn betreffenden Ereignisse dar.
„Eines der grandiosesten Kino-Abenteuer, die je gefilmt worden
sind.“
(Kölner Stadt-Anzeiger)
Internationales Treffen von Wissenschaftlern und Künstlern im Forum in Kooperation
mit dem Deutschen Akademischen Austauschdienst
DER BLAUE HIMMEL
Dschingis Khan – Historische Persönlichkeit zwischen Mythos und
Realität
Anlässlich der großen Ausstellung zum Weltreich der Mongolen gilt
dieses Internationale Treffen in seinen wissenschaftlichen Beiträgen
ganz der historischen Figur Dschingis Khans. Ziel ist es, den rankenden Mythen
und Vorurteilen Ergebnisse fundierter Forschung entgegenzusetzen und auf diese
Weise der Öffentlichkeit ein modernisiertes Bild der historischen Mongolei
zu offerieren. Der künstlerische Teil der Veranstaltung präsentiert
ein lebendiges Bild der Mongolei zwischen Tradition und Moderne. Dabei reicht
die Bandbreite der Darbietungen von Schamanismus, Artistik und traditioneller
Musik bis hin zu mongolischem Rap.
Wissenschaftliches Konzept:
Prof. Dr. Udo Barkmann, Centre for Mongol Studies. National University of
Mongolia, Ulan Bator
Künstlerisches Konzept:
Prof. Dr. Bernhard Wulff, Hochschule für Musik, Freiburg
Themen: Lebensmaximen Dschingis Khans
Himmelsverehrung
Schamanismus in der Zeit Dschingis Khans
Militärtaktik
Alltagszärtlichkeit als Überlebensstrategie
Eroberung Nordchinas
Verehrung Dschingis Khans Künstlerische Beiträge: Oberton-Musik der mongolischen Steppe
Morin Khuur-Spiel (Pferdekopfgeige)
Rap aus der Mongolei mit der Gruppe „Black Rose“
Zwischen den Vorträgen sehen Sie Contortion-Darbietungen der „Schlangenmädchen“
Konferenzsprachen Deutsch und Mongolisch mit Übersetzung
Samstag, 23. Juli | im
Anschluss an das Konzert im Forum.
Abendveranstaltung auf dem Dachgarten
Zeremonie des Schamanen Byambadorj
Eintritt frei
Buch & Regie: Byambasuren Davaa
Produzent: Stephan Schesch
Deutschland, 2005, ca. 93 Minuten
Der neue bezaubernde Film der Regisseurin der „Geschichte vom weinenden
Kamel“!
In der endlosen Weite der mongolischen Landschaft führt eine fünfköpfige
Nomadenfamilie ein Leben fernab der Zivilisation. Nach alter Tradition leben
sie von der Schafzucht – und im Einklang mit der Natur. Bei einem ihrer
Spaziergänge findet die sechsjährige Nansa in einer Felsenhöhle
einen kleinen, schwarzweißgefleckten Hund, den sie „Zochor“
nennt und mit nach Hause nimmt. Statt den Hund wieder auszusetzen, wie es
der Vater verlangt, wird er ihr treuer Begleiter. Doch eines Tages verliert
sie in der Steppe seine Spur – und begegnet bei ihrer Suche einer alten
Nomadin, die ihr die bewegende Legende von der Höhle des gelben Hundes
erzählt...
Die Regisseurin ist anwesend und steht nach der Vorstellung für Fragen
zur Verfügung.