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  KALENDER - JUNI 2005

  Juni 2005
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Samstag, 4. Juni | 10 bis 17.30 Uhr

Rahmenprogramm zur Ausstellung KRONE UND SCHLEIER
Offene Akademietagung im Forum
in Zusammenarbeit mit der Thomas-Morus-Akademie Bensberg

Kräuter, Heilmittel, Therapien
Klostergärten – ihre Tradition, Gestaltung und Nutzung

Die Klöster waren nicht nur die wichtigsten Kulturträger, sondern sorgten auch für eine medizinische Grundversorgung. Die Ordensleute studierten die aus der Antike überkommene Kräuterheilkunde und ergänzten diese durch eigene Erkenntnisse und volksmedizinisches Wissen. Heute faszinieren einerseits die klösterlichen Gartenanlagen unter ästhetischen und gartenbaulichen Aspekten, andererseits die Verdienste der Klöster um das therapeutische "Ganzheitswissen".

„Ein umfriedeter Garten ist meine Schwester ...”
Kräutergärten in Frauenklöstern des Mittelalters
Dr. Johannes Gottfried Mayer, Würzburg
Kloster und Garten gehörten schon immer eng zusammen. Der Garten war der Ort der körperlichen Arbeit, er diente aber auch der Selbstversorgung der Klöster und der Meditation. Jede Klosteranlage war vollständig von einer Mauer umgeben. Sie bestimmte den Lebensraum der Mönche und Nonnen. Innerhalb der Klostermauern wurden die wichtigsten Nutz- und Arzneipflanzen angebaut.
Dr. Johannes Gottfried Mayer, Philologe und Medizinhistoriker mit Forschungsschwerpunkt Geschichte der Arzneipflanzen, ist Mitglied der Forschungsgruppe Klostermedizin (Universität Würzburg).www.klostermedizin.de

Der mittelalterliche Kräutergarten
in Zusammenarbeit mit der Firma Bionorica
Prof. Dr. Eckhard Leistner, Bonn
Bei einem Rundgang durch den Kräutergarten auf dem Dachgarten werden die für Frauenklöster typischen mittelalterlichen Heilpflanzen vorgestellt und deren Anwendung im Bereich der Heilkunde erläutert.
Prof. Dr. Eckhard Leistner ist Direktor am Institut für Pharmazeutische Biologie der Universität Bonn.

Faszination Klostergarten
Der Garten als Spiegel der Lebensbedingungen in Damenstiften
Dipl-Ing. Inken Formann, Hannover
Seit dem 15. Jahrhundert entstanden an evangelischen und katholischen Damenstiften Gärten, die in regelhaft geführten Ordensklöstern nicht vorkommen. Die vielerorts bis heute erhaltenen Kurien-, Damen- und Äbtissinnengärten sind sichtbare Zeugnisse der besonderen Lebensbedingungen und des Lebensstandards dieser Stifte.
Dipl.-Ing. Inken Formann ist Gartendenkmalpflegerin und als Volontärin in der Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen tätig.

Einblicke in die Forschung
Anbau und Primärverarbeitung von Arzneipflanzen
Dipl. Ing. Irina Göhler, Neumarkt
Anhand ausgewählter Beispiele wird veranschaulicht, welcher Forschungsaufwand bis zur Ernte hochwertiger Arzneipflanzen notwendig ist. Neben Anbau und Pflege geht es dabei auch um Trocknung, Lagerung und Extraktion von Arzneipflanzen.
Dipl. Ing. Irina Göhler ist Gartenbauingenieurin mit Spezialisierung auf den Anbau von Arznei- und Gewürzpflanzen und ist bei der Firma Bionorica AG/Neumarkt für die Beschaffung pflanzlicher Rohstoffe zuständig.

Teilnahmebeitrag:
45 € (Tagungsbeitrag, 2-Gang-Menü, 2 Kaffeepausen, Führung durch den Dachgarten).

Schriftliche Anmeldung bei:
Thomas-Morus-Akademie Bensberg
Overather Straße 51-53, 51429 Bergisch Gladbach
Telefon 02204 / 408472, Telefax 02204 / 408420
akademie@tma-bensberg.de
www.tma-bensberg.de


Sonntag, 5. Juni | 15 Uhr

Rahmenprogramm zur Ausstellung KRONE UND SCHLEIER
Nonnenfilmfest im Forum
in Kooperation mit der Bonner Kinemathek

Robin and Marian
USA, 1975, 107 Min., FSK ab 12
O.F.
Regie: Richard Lester
Musik: John Barry
Darsteller: Sean Connery, Audrey Hepburn, Nicole Williamson, Richard Harris, Robert Shaw, Denholm Elliott

Der unterbewertete Film ist in Wahrheit ein Klassiker und einer der romantischsten Filme, die jemals gedreht wurden. Ausgehend vom Drehbuch von James Goldmann, hat Lester die Rolle des gealterten Robin Hood mit Sean Connery besetzt, der nach Jahren der Kreuzzüge schließlich zurückkehrt und sich sofort auf die Suche nach seiner Jugendliebe macht. Er findet Maid Marian in einem Kloster, in das sie eingetreten ist, nachdem sie lange Jahre vergeblich auf Robins Rückkehr gewartet hat. Herzstück des Films sind die spürbaren Gefühle zwischen Hepburn und Connery.

Eintritt: 8,- € / ermäßigt 4,50 € (Tageskasse, die Eintrittskarte berechtigt auch zum Besuch der Ausstellung.)
Auch als Abonnement für alle sechs Filme 40,- € / ermäßigt 20,- €


Sonntag, 5. Juni | 11 Uhr

SOMMERGARTEN
Jazz, Blues, Dixie u.v.m. auf dem Dachgarten
In Zusammenarbeit mit dem General-Anzeiger, Bonn. Der Eintritt ist frei.
--> das Programm auf www.generalanzeiger-bonn.de


Montag, 6. Juni | 19 Uhr

Open-Air-Konzert auf dem Museumsplatz

Meat Loaf
Summer Open Air 2005

Mittwoch, 8. Juni | 19 Uhr

Rahmenprogramm zur Ausstellung
10000 Jahre Kunst und Kultur aus Jordanien



Vortrag im Forum
in Kooperation mit der
Deutschen Forschungsgemeinschaft
in der Reihe EXKURS – Einblick in die Welt der Wissenschaft

Als die Menschen sesshaft wurden –
Archäologie steinzeitlicher Kulturen im Vorderen Orient
PD Dr. Klaus Schmidt, Deutsches Archäologisches Institut, Berlin

Zu den spannenden Neuentdeckungen der prähistorischen Archäologie Vorderasiens gehört Tall Hujayrat al-Ghuzlan bei Aqaba in Südjordanien. Die Siedlung des 4. Jhs. v. Chr. liefert wichtige Befunde zu den drei Schlüsseltechnologien Bergbau, Kupfermetallurgie und Bewässerung, die entscheidende Grundlagen auf dem Weg zu den Hochkulturen des Alten Orient bilden. Dieser Weg scheint jedoch schon weitaus früher seinen Anfang zu nehmen. Bereits im 10. Jh. v. Chr. erkennen wir eine „Hochkultur derJäger“, deren Existenz bis vor kurzem unbekannt und deren Aufscheinen völlig unerwartet war.

Der Eintritt ist frei.


TALKIN' JAZZ
10. Juni 2005, 20 Uhr

Live Musik und Talk im Forum
TALKIN' JAZZ

Till Brönner trifft Uschi Brüning und Ernst-Ludwig Petrowsky

Ihre Duo-Eskapaden gleichen der Veröffentlichung intimer musikalischer Geständnisse. Nie recht voraussagbar, geraten die Dialoge zu Klangcollagen, zu Miniaturen, zu Kabinett- und mitunter auch zu Kabarett-Stücken. Nichts weiter als eine Stimme und ein Holzbläser. Kein Rhythmus-Teppich, auf dem sich die beiden ausruhen könnten, kein Pianist, der ihnen harmonisch unter die Arme greift. Uschi Brüning und Ernst-Ludwig Petrowsky singen und jonglieren mit Elementen der Jazztradition wie auch mit Alltagsklängen.
Sie spielen mit den Erfahrungen ihrer Lebensläufe, mit denen der erfolgreichen Pop-Sängerin ebenso wie mit denen des Free-Jazz-Veteranen. Dabei bleiben die Klischees auf der Strecke. Von der nachdenklichen Ballade über skurrile Eigenschöpfungen bis zum (un-)freiwillig Komischen wird nichts ausgelassen, was im lustvollen Sinne verunsichern könnte.
Das melancholische My Funny Valentine gehört ebenso zu den Zugnummern des Duos wie die halsbrecherischen Paraphrasen über Themen Charlie Parkers oder die seltsamen Improvisationen über das „neue Usel“. Was es damit und mit anderen Merkwürdigkeiten auf sich hat, kann mitunter den launigen Conferencen Ernst-Ludwig Petrowskys entnommen werden – obwohl die Sprech-, Sing- und Spielabenteuer des Paares im Grunde keiner Interpretation bedürfen. (Bert Noglik, Leipziger Volkszeitung)
Eintritt: 22,30 EUR / ermäßigt 14,60 EUR (Vorverkauf, inklusive Gebühren),
23 EUR / ermäßigt 15 EUR (Abendkasse, inklusive Gebühren).



Sonntag, 12. Juni | 15 Uhr

Rahmenprogramm zur Ausstellung KRONE UND SCHLEIER
Nonnenfilmfest im Forum
in Kooperation mit der Bonner Kinemathek

Fuori dal Mondo – Nicht von dieser Welt
Italien 1999, 101 Min., FSK ab 6
Original mit Untertiteln
Regie: Giuseppe Piccioni
Musik: Ludovico Einaudi
Darsteller: Carolina Freschi, Maria Cristina Minerva, Sonia
Gessner, Margherita Buy, Silvio Orlando

Mailand heute. Caterine ist eine junge Frau, die sich für ein Leben als Ordensschwester entschieden hat. Ernesto betreibt eine Wäscherei und hat sich von seinem Alltag vollständig absorbieren lassen. Teresa ist eine junge Frau, die nicht weiß, wo sie hin soll, und einen Platz zum Schlafen sucht. Gabriele ist ein Polizist, der seinen Beruf ernst nimmt. Das Schicksal führt sie zusammen, als Caterine im Park ein ausgesetztes Baby findet und sich auf die Suche nach der Mutter macht. Ernesto wird durch Caterines Nachforschungen aus seiner Lethargie geweckt und beginnt zu fürchten und zu hoffen, dass er der Vater des Kindes sein könnte. Teresa hat einige Geheimnisse und gute Gründe, sie für sich zu behalten. Und der ordnungsliebende Gabriele darf von all dem nichts erfahren. Dank einer wunderbaren Symbiose von außergewöhnlicher emotionaler Kraft und komödiantischer Leichtigkeit wurde Nicht von dieser Welt zum besten italienischen Film des Jahres 1999 gewählt und war im Frühjahr 2000 für den Oscar als 'Bester nicht englischsprachiger Film’ nominiert.

Eintritt: 8,- € / ermäßigt 4,50 € (Tageskasse, die Eintrittskarte berechtigt auch zum Besuch der Ausstellung.)
Auch als Abonnement für alle sechs Filme 40,- € / ermäßigt 20,- €


Montag, 13. Juni | 19 Uhr

Open-Air-Konzert auf dem Museumsplatz

Avril Lavigne
Bonez Tour 2005

Donnerstag, 16. Juni | 19 Uhr

Open-Air-Konzert auf dem Museumsplatz

DURAN DURAN
The Astronaut Tour 2005

Dschinghiskhan und seine Erben - Rahmenprogramm
Samstag und Sonntag, 18. und 19. Juni | ganztags


D. Sosorbaram
Dogmid Sosorbaram

Rahmenprogramm zur Ausstellung
Dschinghiskhan und seine Erben


Internationales Symposium im Forum
In Kooperation mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft

Mongolei – Das Erbe der Steppenvölker Asiens

Die vielfältige Kultur der mongolischen Steppenvölker steht im Mittelpunkt des internationalen Symposiums, welches eine Reihe namhafter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nach Bonn führt. In Vorträgen werden dabei wichtige Aspekte der kulturellen und sozialen Entwicklung dieser nomadischen Reitervölker thematisiert und neue Forschungsergebnisse präsentiert, die interessante Einblicke in das wechselvolle Leben dieser innerasiatischen Gemeinschaften erlauben. Hierzu zählen auch jüngste archäologische Forschungen in Karakorum, der Hauptstadt des legendären Mongolenherrschers Dschingis Khan. Die einzelnen Beiträge werden exemplarisch Themen aus den Bereichen der Geschichte, Kunst, Kultur und naturräumlichen Umwelt behandeln. Zahlreiche dieser Forschungsprojekte werden durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft gefördert.

PDF-File zum Download im neuen BrowserfensterProgramm zum Download
PDF-File zum Download im neuen BrowserfensterAbstracts der Vorträge und Biografien der Referenten
zum Download


Teilnahmegebühren: 5EUR / ermäßigt 3,50 € (Dauerkarte für beide Tage des Symposiums, ohne Voranmeldung)


Sonntag, 19. Juni | 11 Uhr

SOMMERGARTEN
Jazz, Blues, Dixie u.v.m. auf dem Dachgarten
In Zusammenarbeit mit dem General-Anzeiger, Bonn. Der Eintritt ist frei.
--> das Programm auf www.generalanzeiger-bonn.de


Sonntag, 19. Juni | 19 Uhr

Open-Air-Konzert auf dem Museumsplatz

Joe Jackson & Todd Rundgren
feat. Ethel

Dienstag, 21. Juni | 16 bis 21 Uhr

Rahmenprogramm zur Ausstellung KRONE UND SCHLEIER
Offene Tagung im Forum
in Kooperation mit dem Katholischen Bildungswerk Bonn und dem Evangelischen Forum Bonn

Der glühende Kern des Glaubens
Frauenmystik in mittelalterlichen Klöstern und in der heutigen Welt

Das Wesen der Mystik besteht in der unmittelbaren und direkten Wahrnehmung der Gegenwart Gottes. So sehen es beinahe alle Mystikerinnen und Mystiker. Fromme Versenkung und karitative oder politische Praxis schließen sich dabei keineswegs gegenseitig aus. In der Geschichte des Christentums hatten mystische Bewegungen unterschiedliche Lebensorte und Konjunkturen, im Mittelalter in Zisterzienserklöstern, in den Bettelorden oder in der religiösen Frauenbewegung der Beginen. In der mittelalterlichen Frauenmystik ragen berühmte Gestalten hervor: Hildegard von Bingen, Mechthild von Magdeburg, Gertrud von Helfta, um nur die wichtigsten zu nennen. In der christlichen Frömmigkeitsgeschichte trat der Anspruch auf mystische Unmittelbarkeit des öfteren in Konkurrenz zu der Überzeugung, dass authentische Gottesbegegnung an das biblische Wort, die Lehre der Kirche und ihre Heilsmittel gebunden sei. Mystik steht im Christentum also stets im Streit um Rechtgläubigkeit oder Häresie. Die Veranstaltung gibt Gelegenheit, die Mystik in Frauenklöstern vorzustellen und zugleich die Frauenmystik bis ins 20. Jahrhundert (Edith Stein, Simone Weil und Madelein Delbrêl) zu betrachten.

Als Referenten sind u.a. Prof. Dr. Dr. Hanna-Barbara Gerl- Falkovitz und Dr. Hildegung Keul geladen.

Teilnahmebeitrag:
20 € / ermäßigt 15 € mit Ausstellungsführung
15 € / ermäßigt 10 € ohne Ausstellungsführung
(Tagungsbeitrag, Ausstellungsbesuch, Imbiss und Getränk)

Anmeldung und Informationen:
Katholisches Bildungswerk Bonn
Adenauerallee 17–19, 53111 Bonn
Telefon 0228/2674-400, Telefax 0228/2674-433
info@bildungswerk-bonn.de
www.bildungswerk-bonn.de,www.ekr-bonn.de


Dienstag, 21. Juni
Open-Air-Konzert auf dem Museumsplatz

Elvis Costello
& the Imposters

Mittwoch, 22. Juni, 19 Uhr

Rahmenprogramm zur Ausstellung KRONE UND SCHLEIER
Vortrag
Spinnen, Sticken, Weben
Textilproduktion in mittelalterlichen Frauenklöstern
Simone Scholten, Bonn
Die Textilproduktion – vom Weben einfacher Stoffe bis zur Herstellung aufwendiger Stickereien mit Seidenfäden, Perlen und Edelsteinen – spielte in den religiösen Frauengemeinschaften stets eine wichtige Rolle. Die Wandteppiche und Banklaken für die Klosterausstattung, die Fastentücher, Altardecken und Textilien für die Feier der Liturgie sowie die kleinen Andachtsbilder für den privaten Gebrauch in der Klosterzelle entstanden zumeist in gemeinschaftlicher Arbeit. Das zeitaufwendige Anfertigen der Textilien hatte religiös-kontemplativen Charakter; die Herstellung galt als Akt der Frömmigkeit, als eine Form des Gotteslobs und des Gebets. Über die eigene Nutzung im Kloster hinaus, sicherte der Verkauf der Textilien zugleich auch den Lebensunterhalt der Nonnen.

Simone Scholten M.A. ist Kunsthistorikerin und als Projektassistentin der Ausstellung „Krone und Schleier. Kunst aus mittelalterlichen Frauenklöstern” in der Kunstund Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn tätig.

Eintritt: 8 € / ermäßigt 4,50 € (inkl. Ausstellungsbesuch)


Donnerstag, 23. Juni | 19 Uhr

Open-Air-Konzert auf dem Museumsplatz

Tori Amos
The Original Sinsuality Tour 2005

Freitag, 24. Juni | 18 Uhr

Rahmenprogramm zur Ausstellung
10000 Jahre Kunst und Kultur aus Jordanien



Vortrag mit anschließender Diskussion im Konferenzraum
in Kooperation mit dem Forum Ziviler Friedensdienst
Frieden für den ganzen Nahen Osten?
Ziviler Friedensdienst in Jerusalem und „Umgebung“
Rainer Zimmer-Winkel

Seit dem Jahr 2000 arbeiten in Palästina und Israel Friedensfachkräfte im Rahmen des Zivilen Friedensdienstes. Das Forum Ziviler Friedensdienst in Bonn (www.forumzfd.de) unterhält eine eigene Regionalkoordination in Jerusalem, die das Programm nach Jordanien und Ägypten ausweiten soll. Rainer Zimmer-Winkel, Politikwissenschaftler und Theologe, wird von dieser Arbeit vor Ort berichten und beschreiben, welche Chancen und Grenzen es für ein solches Friedensengagement in der Region gibt und wie es (aus Deutschland) unterstützt werden kann. Er arbeitet seit etwa 20 Jahren zu Fragen des Nahen Ostens und leitet seit Ende 2004 das Regionalkoordinationsbüro des Forums Ziviler Friedensdienst in Jerusalem.

Der Eintritt ist frei.


Freitag, 24. Juni | 19 Uhr

Open-Air-Konzert auf dem Museumsplatz

STYX
KANSAS
30th Anniversary Tour 2005

Samstag, 25. Juni | 17.30 Uhr

Open-Air-Konzert auf dem Museumsplatz

B.B. King & Friends
The Final Farewell Tour 2005
Randy Crawford & Joe Sample Trio
Oleta Adams
special guest: Renee Olstead

Dschinghiskhan und seine Erben - Rahmenprogramm
Samstag, 25. Juni | 22.30 Uhr

Sainkho

Rahmenprogramm zur Ausstellung
Dschingiskhan und seine Erben


Konzert im Forum
Sainkho Namtchylak und Band
Wer stahl den Himmel?

Sainkho Namtchylak ist eine Wanderin zwischen den Welten, den Künsten, den Zeiten und den Stilen. Das spiegelt sich in ihrer kurvenreichen Biografie wider, die in bunten Farben von ihrer persönlichen und künstlerischen Vielseitigkeit erzählt.
Sainkho Namtchylak wurde 1957 in einem kleinen Goldgräberstädtchen nahe der mongolischen Grenze geboren. Ihre Heimat, die Republik Tuva, liegt in Südsibirien und zählt gerade einmal 300.000 Seelen. 1975 beginnt sie mit dem Studium der Musik, wechselt aber bald in die Kulturmetropole Moskau.
Während ihrer Studienzeit nimmt sie Kontakt zur Moskauer Avantgarde-Szene auf. Ihre Gesangstechniken orientieren sich einerseits am Höömei, der tuvinischen Variante des Oberton- und Kehlkopfgesangs. Ihre musikalischen Vorlieben finden sich jedoch neben der Folklore ebenso im Jazz, der Avantgarde und der zeitgenössischen Klassik. 1994 arbeitet sie für ein Filmprojekt mit Jan Gabarek und Trilok Gurtu zusammen.
Ihre Bemühungen münden 2004 in dem äußerst erfolgreichen Album "Who Stole The Sky?". Die zehn Stücke des wirklich außergewöhnlichen Albums verschmelzen westliche Clubmusikideale mit Elementen des (Free) Jazz und tuvinisch-asiatischer Folklore. Sie setzt damit einen weiteren Meilenstein in ihrer abwechslungsreichen Karriere, die zum Ziel immer die "Akzeptanz der unerwarteten Entdeckungen zwischen Freiheit und Struktur, Uralt und Avantgarde" hat.

Sainkho


Ein Live-Mitschnitt des Konzertes liegt als CD vor und ist die einzige Live-Aufnahme von Sainkho Namtchylak.
Erhältlich in der Buchhandlung König oder im Art Shop.

Preis: 12 EUR


Sonntag, 26. Juni | 19 Uhr

Open-Air-Konzert auf dem Museumsplatz

Nabucco
Oper von Giuseppe Verdi

Dienstag, 28. Juni | 19 Uhr

Open-Air-Konzert auf dem Museumsplatz

Open-Air-Konzert auf dem Museumsplatz
R.E.M.
on tour 05
& special guest
Das Konzert ist ausverkauft!

Mittwoch, 29. Juni | 9 – 18 Uhr im Konferenzraum

Rahmenprogramm zur Ausstellung
10000 Jahre Kunst und Kultur aus Jordanien



Konferenz „History and Identity in Jordan”
In Kooperation mit dem Deutschen Akademischen Austauschdienst

Thema der Konferenz ist die Beziehung zwischen Geschichte und Identität der Bevölkerungsgruppen im jordanisch-palästinensischen Gebiet. Da die heutigen Staatsgrenzen zum großen Teil auf die ehemaligen Mandatsmächte zurückgehen, entwickelte sich die Identifizierung mit dem eigenen Land wie in den meisten arabischen Staaten notgedrungen erst nach der Staatsgründung und beruht nicht auf einer gewachsenen historischen Identität. So konkurriert lokale Identität mit einer transnationalen, panarabischen bzw. islamischen Identität. Seit den 70er Jahren kann man jedoch in einigen arabischen Ländern das Phänomen der Werbung für eine nationale Identität beobachten („Egypt first“, „Jordan first“). Vor diesem Hintergrund werden jordanische und deutsche Wissenschaftler folgende Themenschwerpunkte diskutieren:

• Geschichte als ein wichtiger Impuls bei der Herausbildung einer jordanischen Identität
• Staat und Gesellschaft in Jordanien zwischen transnationalen, nationalen und lokalen Identitäten
• Transformation, Reform und Identitätskrise
• Zivilgesellschaft und Identität
• Jordanische Identität: Einheimische und ausländische Akteure.

Die Konferenz wird von Prof. Dr. Ferhad Seyder, DAAD-Langzeitdozent in Jordanien, organisiert und vom DAAD unterstützt. Die Konferenzsprache ist Englisch.

Information:
DAAD, Rosa Nagel, Kennedyallee 50, 53175 Bonn, Tel. 0228 / 882-396, Fax 0228 / 882-444

Teilnahmegebühr: 8,- € / ermäßigt 4,50 € (Tageskasse, die Eintrittskarte berechtigt auch zum Besuch der Ausstellung).


Mittwoch, 29. Juni

Donnerstag, 30. Juni | 18 bis 21 Uhr im Konferenzraum

Rahmenprogramm zur Ausstellung
10000 Jahre Kunst und Kultur aus Jordanien



Länderseminar „Jordanien“
in Kooperation mit der Volkshochschule der Bundesstadt Bonn
Moderation: Dr. Jochen Buchholz, VHS

18.00 – 19.30 Uhr
Teil 1
Jordanien – Zur Kulturgeographie eines Wüstenstaates (1517 BO)
Leitung: PD Dr. Andreas Dittmann, Geographisches Institut der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

19.30 – 21 Uhr
Teil 2
Aufbruch aus der Wüste – Jordaniens Weg zum Nationalstaat (1518 BO)
Leitung: Dr. Renate Dieterich, Orientalisches Seminar der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Schriftliche Anmeldung unter Angabe der jeweiligen Veranstaltungsnummer bei:
Volkshochschule der Bundesstadt Bonn
Kurfürstenallee 2-3, 53142 Bonn, Tel. 0228 / 774542 oder 774558, Fax 0228 / 774543, E-mail:vhsfb1@bonn.de
Der Eintritt zum Länderseminar ist frei.

Zur Vorbereitung auf das Länderseminar findet um 16.30 Uhr eine Ausstellungsführung zu Sonderkonditionen statt (1517A BO), für die ebenfalls eine schriftliche Anmeldung bei der VHS erforderlich ist, Entgelt 8,- € inkl. Führung per Überweisung oder Lastschrift, keine Tageskasse, keine Ermäßigung möglich.


 
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