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  KALENDER - SEPTEMBER 2005


Freitag, 2. September

Open-Air-Konzert auf dem Museumsplatz

Katie Melua
Call off the Search 2005
  September 2005
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Dschinghiskhan und seine Erben - Rahmenprogramm
Samstag, 25. Juni, 3. September, 17. September | jeweils 15.30 Uhr

Themenführung: Mit Experten durch die Ausstellung
Andrea Steffen, Bonn
Die Restaurierung der neuesten Grabungsfunde
In der Ausstellung werden Fundstücke aus verschiedenen mongolischen Felspaltengräbern und die aktuellsten Funde aus den Grabungen von Karakorum, der zeitweiligen Hauptstadt des mongolischen Weltreiches, gezeigt. Wie diese Objekte unter größtem Aufwand gesichert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden, erfahren Sie aus erster Hand.

Andrea Steffen ist Dipl.-Restauratorin und an archäologischen Grabungskampagnen in Nepal und der Mongolei beteiligt. Sie war bei den Grabungen in Karakorum beteiligt und führte die Restaurierung der einzigartigen Stücke durch.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, Anmeldung unter Tel. 0228/9171-243 erforderlich.
Teilnahme mit dem Ausstellungsticket zuzüglich 3 €

Samstag, 3. September

Open-Air-Konzert auf dem Museumsplatz

Pet Shop Boys – Dresdner Sinfoniker
Panzerkreuzer Potemkin


Sonntag, 4. September 2005

Open-Air-Konzert auf dem Museumsplatz

Fred vom Jupiter
Das Neue-Deutsche-Welle-Musical
Achtung: abgesagt!

Dschinghiskhan und seine Erben - Rahmenprogramm
Mittwoch, 7. September | 19 Uhr

Themenführung mit Experten durch die Ausstellung
„Verfeindete Vettern“. Konflikte zwischen den Erben Dschingis Khans
Birgitt Hoffmann, Bonn
Die Eroberung des mongolischen Weltreichs war eine Sache gewesen, es dauerhaft zusammenzuhalten und zu verwalten eine andere. Schon früh gab es unter den Nachfahren der Söhne Dschingis Khans Streitereien um die Zuständigkeiten für die eroberten Gebiete und um die Großkhanswürde. 1259 zerbrach deswegen das Weltreich in vier Teilreiche, die sich teils bekriegten, teils Allianzen miteinander eingingen. Dass sich diese Teilreiche auch in religiöser und kultureller Hinsicht unterschiedlich entwickelten, ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass die mongolischen Machthaber zum einen auf sehr unterschiedliche natur- und kulturräumliche Gegebenheiten trafen, zum anderen in unterschiedlichem Maß an mongolischer Lebensweise und Tradition festhielten bzw. sich auf die Kultur der eroberten Gebiete einließen.

Prof. Dr. Birgitt Hoffmann, Orientalisches Seminar, Universität Bonn

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, Anmeldung unter Tel. 0228/9171-243 erforderlich.
Teilnahme mit dem Ausstellungsticket zuzüglich 3 €

Donnerstag, 8. September

Open-Air-Konzert auf dem Museumsplatz

Auftaktkonzert
Internationales Beethovenfest Bonn
zum 200. Todestag von Friedrich von Schiller

Samstag, 10. September | 14 Uhr

Rahmenprogramm zur Ausstellung van Gogh bis Beuys
Ausstellungsrundgang
mit Dr. Evert van Straaten, Direktor des
Kröller-Müller-Museums, Otterlo, und
Prof. Dr. Christoph Brockhaus, Direktor
der Stiftung Wilhelm Lehmbruck
Museum, Duisburg
Teilnahmebeitrag: 3 EUR (Anmeldung notwendig)


Dschinghiskhan und seine Erben - Rahmenprogramm
Samstag, 25. Juni, 3. September, 17. September | jeweils 15.30 Uhr

Themenführung: Mit Experten durch die Ausstellung
Andrea Steffen, Bonn
Die Restaurierung der neuesten Grabungsfunde
In der Ausstellung werden Fundstücke aus verschiedenen mongolischen Felspaltengräbern und die aktuellsten Funde aus den Grabungen von Karakorum, der zeitweiligen Hauptstadt des mongolischen Weltreiches, gezeigt. Wie diese Objekte unter größtem Aufwand gesichert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden, erfahren Sie aus erster Hand.

Andrea Steffen ist Dipl.-Restauratorin und an archäologischen Grabungskampagnen in Nepal und der Mongolei beteiligt. Sie war bei den Grabungen in Karakorum beteiligt und führte die Restaurierung der einzigartigen Stücke durch.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, Anmeldung unter Tel. 0228/9171-243 erforderlich.
Teilnahme mit dem Ausstellungsticket zuzüglich 3 €

Dschinghiskhan und seine Erben - Rahmenprogramm
Sonntag, 18. September | 15.30 Uhr
Themenführung: Mit Experten durch die Ausstellung
Kontrolle und Verwaltung unter mongolischer Herrschaft
Yun Wu, Bonn
Die Mongolen verfügten im 13. Jahrhundert über das schnellste Verkehrsmittel, das Pferd. Damit gelang es ihnen umfangreiche Territorien zu erobern. Für die Stabilisierung ihres Herrschaftsgebietes, das sich vom Pazifik bis nach Mitteleuropa erstreckte, war jedoch entscheidend, dass sie offen und tolerant mit den sesshaften Kulturen umgingen, indem sie beispielsweise deren Verwaltungsstrukturen weitgehend intakt ließen. Diese Zusammenhänge werden anhand der verschiedensten Exponate aus den Bereichen Handel und Postwesen dargelegt.

Yun Wu ist Dozentin am Seminar für Sprach- und Kulturwissenschaft Zentralasiens an der Universität Bonn.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, Anmeldung unter Tel. 0228/9171-243 erforderlich.
Teilnahme mit dem Ausstellungsticket zuzüglich 3 €

Montag, 19. September | 20.30 Uhr

MONTAGSJAZZ im Restaurant

Zum Auftakt der neuen Spielzeit der Veranstaltungsreihe MONTAGS präsentiert die Kunst- und Ausstellungshalle zum ersten mal in der Geschichte der MONTAGS-Reihe ein hochkarätiges Doppelkonzert:
JAZZERY, das Quintett unter der Leitung des Bonner Tenoristen Jürgen Dietz, mit soulig-groovendem Funk der 70er Jahre und die neu gegründete Diners-Club-Band unter der Leitung des Posaunisten Adi Becker mit einer Verschmelzung von Jazz und Funk.
Der Eintritt ist frei.


Sonntag, 25. September | 11 Uhr
Bonn Chance!

bonn chance! Experimentelles Musiktheater im Forum
Eine Kooperation von Theater Bonn und Kunst- Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland

Werkstattgespräch im Forum zu
Die Irre oder Nächtlicher Fischfang
von Jan Müller-Wieland


bonn chance!
Mittwoch, 28. September | 20 Uhr

Bonn Chance!BEETHOVENFEST

bonn chance! Experimentelles Musiktheater im Forum
Eine Kooperation von Kunst- Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Theater Bonn, Beethovenfest Bonn


Die Irre, Plakat

Uraufführung im Forum

Die Irre oder Nächtlicher Fischfang
von Jan Müller-Wieland

Musiktheater in einem Akt von Micaela von Marcard
Auftragswerk von Theater Bonn und Beethovenfest Bonn
Gefördert aus dem Fonds Neues Musiktheater des NRW KULTURsekretariats (Wuppertal), der Ernst von Siemens Musikstiftung und vom Ministerium für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport des Landes NRW
Solisten der Bonner Oper
musikFabrik
Inszenierung: Werner Schroeter
Dirigent: Wolfgang Lischke

Jan Müller-Wieland, einer der renommiertesten Komponisten der jüngeren Generation, erhielt den Anstoß für ein Musiktheater über die Ursachen der Entstehung von Gewalt durch die skurril-bedrohliche Komik dreier Figurensammlungen des Künstlers Thomas Schütte (u. a. die hier abgebildeten „United Enemies“). Zusammen mit der Librettistin Micaela von Marcard stellt er Gesellschaftssituationen dar, in denen es um Identitätslosigkeit Beckettscher Prägung geht. Einhergehend mit der Gewaltentwicklung in unserer Gesellschaft findet die zunehmende Sprachlosigkeit dieser Zeit in Müller-Wielands Musiktheater in einem fetzenhaften, kaum mehr Sätze formulierenden Libretto ihren Niederschlag. In 38 kurzen Szenen, die wie ein komisch-überrealer Alptraum erscheinen, wird Beziehungslosigkeit und -unfähigkeit offenbart, zwischen Mann und Frau, zwischen Gruppen militanter halbstarker oder zwischen 15 verkappten Neonazis, die grotesk-komisch als Hosenrollensphinxe erscheinen. Die Irre ist der Ort, die Entropie und eine namenlose Frau. Nächtlicher Fischfang bei Antibes nannte Pablo Picasso ein Bild aus seiner „Blauen Periode“, auf dem ein Kind unter Wasser taucht. Die Unmöglichkeit und Empfindungslosigkeit der menschlichen Ich-Findung wird so mit dem gegenweltlichen Tier FISCH in Verbindung gebracht. Der namhafte deutsche Filmemacher Werner Schroeter wird diese Uraufführung inszenieren. 1972 verwirklichte er seine erste Schauspielproduktion („Emilia Galotti“) und 1979 seine erste Oper („Lohengrin“). Seither gastierte er sehr erfolgreich vor allem an zahlreichen deutschen Bühnen, u. a. auch in Bonn.

Eintritt: 11 EUR / ermäßigt 5,50 EUR (Abendkasse, im Vorverkauf zzgl. Gebühren) BONNTICKET Vorverkauf

Weitere Aufführungen: 30. September, 1., 2., 4., und 5. Oktober






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