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VERANSTALTUNGEN
  KALENDER - FEBRUAR 2008


Ägyptens versunkene Schätze - Themenführung
Sonntag, 10. Februar | 11 Uhr - Achtung: Termin ausgebucht!

Themenführung zur Ausstellung "Sizilien"
Mit Experten durch die Ausstellung


Mit Experten durch die Ausstellung
Arabisch-islamische Kunst in Sizilien unter den Normannen und den Staufern

Teilnahme nur mit schriftlicher Anmeldung.


MONTAGS Jazz im Restaurant
Montag, 11. Februar | 20.30 Uhr

MONTAGS Jazz im Restaurant
Peter Autschbachs Terminal a Transcontinental
Die Band des Gitarristen Peter Autschbach wartet mit einem neuen Programm aus Eigenkompositionen des Bandleaders auf, in denen sich Elemente von Jazz und Rock in klangvoller Virtuosität vereinen.
Der Eintritt ist frei.


Ägyptens versunkene Schätze - Pädagogische Angebote
Dienstag, 12. Februar | 11, 15 und neuer Abendtermin: 19 Uhr

ArtCard

Kathedrale Syrakus
Kathedrale von Syrakus
Foto: Peter Oszvald,
© Kunst- und Ausstellungshalle
der Bundesrepublik Deutschland

Einführungsvortrag im Forum exklusiv
nur für ArtCard-Inhaber

Mitten im Mittelmeer
Archäologie und Kunst aus Sizilien

Seit Jahrtausenden kreuzen sich alle Wege des Mittelmeeres in Sizilien. Die unterschiedlichen Einflüsse prägten eine faszinierende Kulturvielfalt. Neben frühgeschichtlichen Zeugnissen wird die Urbevölkerung der Sikaner und Sikuler fassbar. Phönizische und griechische Siedler landeten an den Küsten der größten Insel des Mittelmeers. Mit dem Auftreten der Römer wurde Sizilien zur ersten römischen Provinz. Die Byzantiner verbreiteten eine christliche Kultur, welche bald von arabischen Eroberern abgelöst wurde, aber unter den Normannen zu neuer Blüte gelangte. Es folgten Epochen staufischer, spanischer und aragonesischer Vormacht, bis im 19. Jahrhundert von Sizilien aus Impulse die italienische Einheit fördern. Anhand der wichtigsten in der Ausstellung präsentierten Werke wird die ganze Fülle dieser einzigartigen Kultur lebendig vor Augen geführt.
Dr. Wolfger Stumpfe ist Kunsthistoriker, Klassischer Archäologe und Romanist.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine schriftliche Anmeldung ist erforderlich: Fax: 0228 91 71 244, E-Mail: paedagogik@kah-bonn.de oder per Post. Nur im Fall einer Absage erhalten Sie eine Antwort.


Samstag, 16. Februar | 19 Uhr

Gala mit Musik im Forum
Von Nagel zu Nagel – Kunstwerke auf Reisen – 50 Jahre Ingold Airlines
Ingold airlines
Ein ungewöhnliches Unternehmen stellt sich vor.
Moderation: Bärbel Schäfer
Musik: Banda Metafisica

Auf dem Weg vom Atelier ins Museum legen Kunstwerke oft beträchtliche Distanzen zurück. Im Laufe ihrer Existenz entwickeln sich einige davon zu wahren Globetrottern, die weltweit von Ausstellung zu Ausstellung reisen.
Kunstwerke verlassen immer öfter ihren Stammplatz im Museum und bewegen sich zum Sammler und Betrachter hin. Reisen fördert ihre Popularität und steigert ihren Wert. Unzählige Skulpturen sind im Verlauf der Geschichte vom Sockel gestürzt und beschädigt worden, keine Statistik gibt Aufschluss über die Anzahl verspäteter Gemälde, verschollener Preziosen, versunkener Schätze und entführter Sammlerstücke. Kunsttransporte waren immer Risikounternehmen.
Die Bundeskunsthalle hat ihre bisher über 120 Ausstellungen in enger Zusammenarbeit mit erfahrenen Kunstspeditionen realisiert. Die Gesamtdistanz aller ausgestellten Exponate inklusive Rückführung beträgt weit über 12 Millionen Kilometer, pro Werk sind es durchschnittlich 1620 km bei einer Verweildauer von 99 Tagen und 2,8 Risikofällen.
Kunsttransporte sind ein Spezialgebiet von Ingold Airlines. Das europäische Luftfahrtunternehmen hat sich in 50 Jahren als eine der zuverlässigsten Marken im Risikobereich supplement-service etabliert. Das Forum der Bundeskunsthalle stellt ein Unternehmen vor, ohne das die Kunst nicht überall dort landen könnte, wo sie sich heute befindet.
Nähere Informationen unter www.ingoldairlines.com Externer Link in neuem Browserfenster
Der Eintritt ist frei. Platzzahl beschränkt.


Ägyptens versunkene Schätze - Pädagogische Angebote
Dienstag, 19. Februar | 19 Uhr

Vortrag im Forum
Politische Partizipation und Architektur
in Sizilien im 18. Jahrhundert

Die umgebaute Fassade der Kirche Sant’Anna la Misericordia in Palermo ist das erste Werk der sizilianischen Architektur, das ein Interesse an den Werken von Francesco Borromini, Andrea Pozzo und Guarino Guarini erkennen lässt. Der Architekt der Fassade, Giovanni Biagio Amico aus Trapani, entwarf auch das längst verlorene Denkmal für Karl III. von Bourbon, das vor der Kirchenfassade aufgestellt wurde. Fassade und Denkmal bildeten ein Ensemble mit tagespolitischer Aussagekraft im Zusammenhang mit der Übernahme der sizilianischen Königsherrschaft durch die spanischen Bourbonen. Im Licht der politischen Ereignisse gewinnt Amicos Interesse an den progressiven und innovativen Werken des römischen Barock eine Bedeutung, die über den Wunsch nach stilistischer Neuerung hinaus geht. Es scheint vielmehr, als habe eine politische Elite durch die Wahl des Architekten und des von ihm vertretenen architektonischen Stils ihren Anspruch auf Partizipation an der Macht signalisiert.
Dr. Alexander Grönert arbeitete nach seinem Studium an der Bibliotheca Hertziana, Rom, und am Germanischen Nationalmuseum, Nürnberg, sowie als freiberuflicher Kunsthistoriker mit den Forschungsschwerpunkten Architektur des Barock, Druckgraphik und Plakate.


Ägyptens versunkene Schätze - Themenführung
Sonntag, 17. Februar | 11 Uhr - Achtung: Termin ausgebucht!

Themenführung zur Ausstellung "Sizilien"
Mit Experten durch die Ausstellung


Kostbarkeiten sizilianischer Gold- und Silberschmiedekunst

Teilnahme nur mit schriftlicher Anmeldung.


Ägyptens versunkene Schätze - Pädagogische Angebote
Mittwoch, 20. Februar | 19 Uhr

Rahmenprogramm zu der Ausstellung
Sizilien – Von Odysseus bis Garibaldi

Kino im ForumKino im Forum in Kooperation mit der Bonner Kinemathek

Der Rat von Ägypten (Il Consiglio d'Egitto)
Nach dem Roman von Leonardo Sciascia
Italien 2001, Regie: Emidio Greco, OmU, 134 Min.
Mit Silvio Orlando, Tommaso Ragno, Renato Carpentieri

Die Macht des Schicksals lässt das Schiff des marokkanischen Botschafters 1782 auf dem Wege von Neapel nach Nordafrika an Siziliens Küste stranden. Der vermögende Gast spricht nur Arabisch, und so besinnt man sich der Talente des kleinen Mönchs Giuseppe Vella. Er hat in Malta arabische Brocken aufgeschnappt. Jedenfalls genug, um zu dolmetschen und darauf zu kommen, dass das Leben viele angenehme Seiten hat, die er bisher nicht kannte. Deshalb beschließt Don Vella, sich Geltung zu verschaffen. Er gibt eine belanglose arabische Handschrift als große Chronik Siziliens zur Normannenzeit aus – und macht sich so unentbehrlich für die sizilianische Aristokratie, die ihre Privilegien darin festgeschrieben glaubt.
Emidio Greco erzählt die Geschichte von Aufstieg und Fall des schlauen Mönches parallel zum Schicksal des aufklärerischen Anwalts Di Blasi, der zu kühn auf die Wendesignale der Französischen Revolution vertraut und mit seinen importierten Ideen von Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit Schiffbruch erleidet – einen tragischeren als den, der am Beginn des Films steht.
Eintritt: 6 EUR / ermäßigt 3,50 EUR


TALKIN' JAZZ
Achtung: Terminverschiebung - statt 22. Februar neuer Temin: 13. März 2008 !



Live Musik und Talk im Forum
TALKIN' JAZZ

Talkin’ Jazz
Till Brönner trifft Pepe Danquart

Bekannt wurde der Regisseur und Drehbuchautor Pepe Danquart 1994, als er für seinen Kurzfilm "Schwarzfahrer" (1993) den Oscar erhielt.
Er unterrichtete von 1984-1986 an der Deutschen Film- und Fernsehakademie in Berlin und drehte vorwiegend Dokumentar- und Kurzfilme. Seine Filme schildern exemplarisch Symptome der deutschen Gesellschaft. Für „Heimspiel“ (1999, über die Berliner Eishockeymannschaft „Eisbären“), dem Beginn seiner Kinotrilogie der Sport-Dokumentarfilme erhielt er, wieder neben zahlreichen anderen Auszeichnungen, 2000 den Deutschen Filmpreis für die Beste Regie. Mit dem zweiten Film innerhalb der Trilogie „Höllentour“ (2004, über die Tour de France) setzte er neue Maßstäbe in der Sportfotografie. Der Dritte „Am Limit“, ein Film über die Extremkletterer Thomas und Alexander Huber, kam 2007 in die deutschen Kinos.
Pepe Danquart inszeniert auch Musikvideos und erfolgreiche Comercials. Im August 2006 hatte seine erste Bühnenarbeit, „Human Voices“ im Berliner Tipi Premiere.
Pepe Danquart ist Mitglied der Academy of Motion Pictures Arts and Science , der Europäischen Filmakademie und ist Gründungsmitglied der Deutschen Filmakademie.

Achtung: Die Eintrittskarten vom 22. Februar behalten ihre Gültigkeit bzw. können an der Vorverkaufsstelle, an der sie erworben wurden, zurückgegeben werden.

Eintritt: 30 EUR / ermäßigt 20 EUR (im Vorverkauf inkl. aller Gebühren)BONNTICKET Vorverkauf
31 EUR / ermäßigt 21EUR (Abendkasse, inkl. aller Gebühren)


Ägyptens versunkene Schätze - Themenführung
Sonntag, 24. Februar | 11 Uhr und 14 Uhr - Achtung: Termine ausgebucht!

Themenführung zur Ausstellung "Sizilien"
Mit Experten durch die Ausstellung


Sizilianische Textilien der Barockzeit
Schatzkunst in Gold und Seide

Teilnahme nur mit schriftlicher Anmeldung.


Ägyptens versunkene Schätze - Themenführung
Sonntag, 24. Februar | 15 Uhr - Achtung: Termin ausgebucht!

Themenführung zur Ausstellung "Sizilien"
Mit Experten durch die Ausstellung


Arabisch-islamische Kunst in Sizilien unter den Normannen und den Staufern

Teilnahme nur mit schriftlicher Anmeldung.


MONTAGS Jazz im Restaurant
Montag, 25. Februar | 20.30 Uhr

MONTAGS Jazz im Restaurant
Nico Gerhards Quartett
Der in den Niederlanden lebende Saxofonist Nico Gerhards unterrichtet an der Musikhochschule Arnheim, wo er auch sein Studium bis 2007 mit Auszeichnung absolvierte. Mit seinem Quartett wird er heute Abend Eigenkompositionen, in denen verschiedene Stilrichtungen des modernen Jazz zusammenfließen, in Bonn vorstellen.
Der Eintritt ist frei.


Sizilien - Rahmenprogramm
Dienstag, 26. Februar | 19 Uhr

Rahmenprogramm zu der Ausstellung
Sizilien – Von Odysseus bis Garibaldi

Vortrag im Forum
„Die ehrenwerte Gesellschaft“
Entstehung und Persistenz eines nicht nur italienischen Phänomens

Durch die jüngsten Verhaftungen großer Mafiabosse wie Bernardo Provenzano (2006) und Salvatore Lo Piccolo (2007) geriet die sizilianische Mafia wieder ins Blicklicht der Öffentlichkeit. Obwohl die sizilianische Mafia – nicht zuletzt aufgrund von romantisierenden Romanverfilmungen – deutlich bekannter als ihre Entsprechungen etwa in Japan, China, Albanien, Russland oder Kolumbien ist, so ist es doch kaum bekannt, wie sich das Phänomen historisch entwickelt hat. Der Vortrag hat sich zum Ziel gesetzt, nicht nur die Genese der sizilianischen Mafia herauszuarbeiten, sondern auch über den „Weg in die Cosa Nostra“, ihre Ziele und Vorgehensweisen zu informieren. Letztlich soll es darum gehen, besser zu verstehen, wie sich die Cosa Nostra den Konsens der Bevölkerung sichert und warum es so schwer ist, sie zu besiegen.
Dr. Anita Bestler ist Soziologin mit den Forschungsschwerpunkten politische Soziologie, mediterrane Lebensformen und Kulturmuster. Gegenwärtig arbeitet sie an einem Buchprojekt zur sizilianischen Mafia und damit einer Thematik, für die sie als Spezialistin gilt.
Mit freundlicher Genehmigung des S. Fischer Verlags, Frankfurt / Main
Teilnahmebeitrag: 6 EUR / ermäßigt 3,50 EUR


Ägyptens versunkene Schätze - Themenführung
Sonntag, 27. Februar | 11 Uhr - Restkarten erhältlich

Themenführung zur Ausstellung "Sizilien"
Mit Experten durch die Ausstellung


Sizilianische Textilien der Barockzeit
Schatzkunst in Gold und Seide

Teilnahme nur mit schriftlicher Anmeldung.

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