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JAZZ
Till Brönner trifft Nana Mouskouri
Die Brille wurde zu ihrem Markenzeichen. Überzeugt hat sie ihr Publikum aber vor allem mit ihrer Stimme. Mit fast 300 Millionen verkauften Tonträgern gilt die 1934 auf Kreta geborene Nana Mouskouri heute neben Madonna als erfolgreichste Sängerin der Welt.
„Absolut alles“ wollte sie schon als junge, im klassischen Gesang ausgebildete Frau singen, und alle Versuche, sie auf ein Genre festzulegen, schlugen fehl. Die Vorbilder, denen sie nacheiferte, kamen allerdings aus dem Jazz: Bessie Smith, Ella Fitzgerald, Bing Crosby und Mahalia Jackson. In Deutschland wurde sie 1962 mit dem Schlager „Weiße Rosen aus Athen“ bekannt, später folgten Aufnahmen mit Quincy Jones und Harry Belafonte, mit dem sie 1964 auf Welttournee ging. Während der Militärdiktatur in Griechenland lebte sie im Exil, aus dem sie 1984 nach deren Ende mit einem großen Konzert in Athen zurückkehrte. 1988 brachte sie ihr erstes Album mit klassischem Material auf den Markt. Sehr geschätzt wird ihr Bemühen, durch den Gesang verschiedene Kulturen zusammenzuführen. Ein schönes Beispiel hierfür ist, wie sie „Am Brunnen vor dem Tore“ in fernöstlichen Ländern erfolgreich interpretierte.
Nana Mouskouri wurde 1993 von der UNICEF zur "Botschafterin und Weltvertreterin der Künstler der Unterhaltungsmusik" gekürt. 1994 wählten sie die Griechen ins Europäische Parlament. 1998 verlieh ihr der französische Präsident Jacques Chirac den höchsten Staatsorden, den der Ehrenlegion.
Das Konzert ist ausverkauft.