Führung in beiden Ausstellungen Bonner Völkerwanderung Folgen Sie den Spuren der Langobarden, Goten, Gepiden, Alamannen und Hunnen. Tauchen Sie im Rheinischen LandesMuseum in die Welt der Langobarden ein und nehmen Sie im Anschluss daran an der Völkerwanderung durch Bonn teil. Nachdem Sie die Kunst- und Ausstellungshalle zu Fuß erreicht haben, entdecken Sie in einem geführten Rundgang Geschichte, Kultur und Artefakte aus der Völkerwanderungszeit.
Teilnahmegebühr pro Person (Eintritt und Führung in zwei Ausstellungen): 15 EUR / ermäßigt 11 EUR / auch Abendkasse
Rom und die Barbaren - Rahmenprogramm
Mittwoch, 5. November | 20 Uhr - Achtung: nur noch wenige Restkarten erhältlich!
Konzert im Forum Antonio Andrade & Fiesta Flamenca
Flamenco ist die Bezeichnung für eine Gruppe von Liedern und Tänzen aus Andalusien. Er gilt als traditionelle spanische Musik, geht jedoch auf Einflüsse unterschiedlicher Kulturen
zurück. Einige lateinische Autoren erwähnen bereits, dass bei den römischen Festen „zigeunerische“ Tänzerinnen auftraten (puellae Gaditanae), die rhythmische, sinnliche Tänze mit zuckenden Bewegungen ausführten, die sie mit einer Art Klappern begleiteten, vermutlich Vorläufer der modernen Kastagnetten.
Seine Eigenart als umherziehendes Volk bestimmte einerseits, dass die Sinti und Roma als Verbindung zwischen der maurischen Minderheit und der städtischen Kultur fungierten, und andererseits, dass viele von ihnen sich dem andalusischen Gesang und Tanz widmeten, um ihren
Lebensunterhalt zu bestreiten, so dass sie sich mit der Zeit zu den Hauptvertretern der Flamencokunst entwickelten.
Antonio Andrade wurde in Puebla de Cazalla bei Sevilla
geboren – einem der traditionsreichsten Dörfer, den Flamencogesang betreffend. In einer Familie von „aficionados“, sogenannten Flamenco-Liebhabern, wuchs er ganz
in der Kultur dieser uralten Kunstform verwurzelt auf.
Sein Onkel ist José Menese – eine lebende Legende unter den Flamenco-Sängern. Es verstand sich daher beinahe von selbst, dass Antonio schon in frühester Kindheit mit dem Gitarrespielen begann.
Eintritt: 16 EUR / ermäßigt 12 EUR (inkl. Gebühren)
Achtung: nur noch wenige Restkarten erhältlich!
KlangWelten 2008
Dienstag, 11. November | 20 Uhr
In der Reihe ABENDS KlangWelten 2008
22. Festival der Welt-Musik – ein Dialog der Kulturen
Das Festival präsentiert auch in diesem Jahr eine bewährte und doch immer wieder spannende Mischung bekannter und hochkarätiger Künstler, die sich seit Jahren kennen und die Publikumslieblinge der vergangenen Jahre waren – sowie einen neuen Gast.
Interessant wird die Begegnung der wuchtigen Wagogo-Trommeln mit den swingend-mitreißenden Liedern des Kora-Stars Tata Dindin, aber auch das Aufeinandertreffen mongolischer Gesänge und Nikola Parovs experimenteller Flötentöne. Auch die eher leiseren Instrumente, Harfe, Morin Khoor (mongolische Pferdegeige), Kaval (bulgarische Flöte) und Gadulka (bulgarische Geige) treten in einen Dialog und in eine Kombination mit den außergewöhnlichen Stimmen der Sängerinnen und Sänger aus Zentralasien, West- und Ostafrika. Legendär sind die eng verzahnten Zusammenspiele von Kora und Harfe, das vertraute Zusammenspiel mit Jatinder Thakur, die indisch-mongolischen Rap-Dialoge mit Enkh Jargal...
Es werden musikalische Begegnungen stattfinden, auf die viele seit Jahren warten, deren Potential wir aber erahnen können: Bulgarische Geigensounds über afrikanische Trommelbeats! Spannende musikalische Kombinationen liefert die Besetzung Tata Dindin, Rüdiger Oppermann und Enkh Jargal. Balkanrhythmen mit Keltischer Harfe und indischer Tabla! Dazu mongolisch-gambianischer Rap! Geboten werden zentralasiatische Melodien, begleitet von der „ungewöhnlichsten“ Welt-Musikgruppe, die man sich vorstellen kann. Ein einmaliges, spannendes Konzerterlebnis mit den Künstlern aus 22 Jahren KlangWelten.
Die Mitwirkenden: The Wagogo Queens of Drums (Tansania)
Wuchtige Trommeln mit wunderschönen Gesängen und mitreißenden Tänzen. Enkh Jargal (Mongolei)
Der Klang der Steppenreiter! – Obertongesang, Schamanengesang, Morin Khoor (Pferdegeige), Creole-Preisträger 2007 Tata Dindin (Gambia)
Kora und Gesang, berührende Gesänge über pulsierend-schwebenden Klangteppichen der Harfenlaute Kora Nikola Parov (Balkan)
Ein hoch virtuoser und warmherziger Star der Balkanmusik mit Kaval (Flöte), Gadulka (Geige), Dudelsack, Percussion und Mandola Jatinder Thakur (Indien)
Der beliebte Tablameister aus dem Himalaja Rüdiger Oppermann ( Europa)
Keltische Harfe, Konzept, Arrangements. Der deutsche Harfenmeister, Erneuerer des Harfenspiels und internationaler Botschafter der Welt-Musik. Ausgezeichnet mit RUTH – Der Deutsche Weltmusik-Preis (2006).
Eintritt: Vorverkauf 23 EUR / ermäßigt 19,50 EUR (inkl. aller Gebühren)
Terreon Gully ist ein außergewöhnlicher Musiker, dessen „Sprache“ das Schlagzeug ist. Er beherrscht verschiedene musikalische Stilrichtungen: Straight Ahead, Funk, Fusion, Afro-Cuban, Big Band, Drum and Bass, Rhythm and Blues, Hip Hop, Pop and Gospel.
Geboren in East St. Louis, Illinois, begann Terreon oder „Tank“, wie ihn seine Kollegen liebevoll nennen, in seiner Kindheit seinen musikalischen Weg zunächst in der Kirche. Er wurde Mitglied des Jazz-Ensembles der weltbekannten Lincoln Senior High School unter der Leitung von Direktor Ronald Carter. Nach seinem Abschluss an der Universität ging er nach Atlanta, um die musikalischen Möglichkeiten im Südwesten zu erforschen. 1998 zog er nach New York City, wo er seitdem lebt und seine musikalische Reise fortsetzt.
Terreon's künstlerische Einzigartigkeit liegt in seinem unverwechselbaren, authentischen und kreativen Sound. Als gefühlvoller, facettenreicher und innovativer Schlagzeuger mischt er verschiedene Strukturen und Töne auf Schlagzeug und Cymbals, um atemberaubende Farben und Bilder zu erzeugen.
ca. 21.30 Uhr
Ndugu Chancler, Solo
Während seiner Zeit auf dem College trat Ndugu Chancler mit der Gerald Wilson Big Band, mit Herbie Hancock und Hugh Masakela auf. Im Laufe seiner unvergleichlichen Karriere hatte Ndugu Auftritte und Tonaufnahmen mit großen Musikern wie Miles Davis, Freddy Hubbard, Joe Henderson, Eddie Harris, Harold Land, Bobby Hutcheson, Herbie Hancock, George Duke, Patrice Rushen, Hubert Laws, The Crusaders, Frank Sinatra, Weather Report, Lionel Richie, Kenny Rogers, Thelonious Monk und John Lee Hooker. Ndugu hat an mehreren Musikalben mitgewirkt, die für den Grammy nominiert waren.
Man kennt Ndugu Chancler nicht nur als Weltklasse-Schlagzeuger und Perkussionist, sondern auch als Produzent, Komponist, Lehrer und Experte seines Fachs machte er sich einen Namen.
Auf einem der meistverkauften Pop-Alben, Thriller von Michael Jackson, war er mit seinem „Beat“ der Schlagzeuger bei dem Stück Billie Jean. mehr Informationen zum DRUMS SUMMIT
Peter Erskine & Friends
feat. Peter Erskine - drums
Toon Roos - saxophones
Karel Boehlee - piano
Hein van de Geyn - double bass
Peter Erskine gilt als einer der vielseitigsten und meistbeschäftigten Jazzdrummer der letzten Jahrzehnte. Erskine begann mit dem Schlagzeugspiel im Alter von 4 Jahren. Nach dem Besuch der Interlochen Arts Academy in Michigan studierte er Perkussion an der Indiana University. Nach drei Jahren im Orchester von Stan Kenton spielte er für zwei Jahre bei Maynard Ferguson. Einer größeren Öffentlichkeit ist er vor allem durch seine Mitarbeit in der Fusion-Gruppe Weather Report (ab 1978) bekannt geworden, die er nach 5 Jahren verließ, um dann bei Steps Ahead zu spielen. Zusammen mit Bassisten wie Jaco Pastorius, John Patitucci, Michael Formanek, Marc Johnson, Will Lee, Eddie Gomez, Dave Holland, Michel Benita, Palle Danielsson, Dave Carpenter und Buell Neidlinger bildet er eine vorbildliche rhythm section.
ca. 21.30 Uhr
Peter Erskine / Alex Acuña
Alex Acuña stammt aus Pativilca in Peru. Ab 1974 lebte und arbeitete Alex in Las Vegas, wo er mit Stars wie Elvis Presley und Diana Ross auftrat. Als Schlagzeuger und Perkussionist der Jazz-Fusion-Gruppe Weather Report schrieb er in den Jahren 1975 bis 1977 Jazz-Geschichte, danach arbeitete er mit einer Vielzahl weiterer namhafter Künstlern zusammen, wie Paul McCartney, Joni Mitchell, Ella Fitzgerald, Chick Corea, Whitney Houston, Plácido Domingo, Wayne Shorter, Herbie Hancock, Carlos Santana, Roberta Flack, U2 und Al Jarreau.
Zan Stewart von der Los Angeles Times schrieb: „Alex Acuña ist die Verkörperung des World-Music-Perkussionisten, dem keine Stilrichtung fremd ist“. Mit Peter Erskine, ebenfalls Ex-Weather-Report-Drummer, wird er an diesem Abend eine Legende wieder aufleben lassen und wir freuen uns, dass Alex auch zum zweiten Drums Summit wieder nach Bonn kommt. mehr Informationen zum DRUMS SUMMIT
William Richard "Bill" Frisell war neben John Scofield und Pat Metheny einer der bekanntesten und am meisten anerkannten Gitarristen der 80er- und 90er-Jahre des letzten Jahrhunderts und ist vor allem für seinen individuellen und innovativen Stil bekannt.
Bill Frisell lernte als Kind Klarinette, bevor er zur Gitarre wechselte. Über die Musik Wes Montgomerys entdeckte er den Jazz. Auf der Berklee School of Music in Boston war er Studienkollege von Pat Metheny. Frisell wurde mit dem Saxophonisten Joe Lovano Mitglied des Paul Motian Trios. Die Musik dieser Zeit war von einem zarten und schwebendem Klang geprägt.
Er arbeitete in der 80er-Jahren häufig mit John Zorn zusammen, unter anderem als Mitglied der Band „Naked City“. Frisell leitete in diesem Zeitraum auch ein eigenes Trio mit Kermit Driscoll (Bass) und Joey Baron (Schlagzeug). Seine Musik entwickelte in dieser Zeit immer mehr einen zupackenden, gerade in der Zusammenarbeit mit John Zorn auch oft „lärmenden“ Sound. Mitte der der Neunziger spielte er auch Filmmusiken für Stummfilme von Buster Keaton ein. Im Jahr 2004 nahm er eine Platte auf, die von den Gemälden von Gerhard Richter inspiriert war. Frisell hat Originalmusik zu mehreren Filmen beigesteuert, darunter Das Millionen Dollar Hotel von Wim Wenders. 2005 wurde Frisell für sein Album Unspeakable mit dem Grammy („Jazzalbum des Jahres“) ausgezeichnet.
Die amerikanische Perkussionistin Robyn Schulkowsky studierte an der University of Iowa Musik, gefolgt von weiteren Studien an Perkussionsinstrumenten und im Jazz bis 1977 in New York. Noch im selben Jahr wurde sie Director of Percussion Activities an der University of New Mexico, Albuquerque. Sie hat mit namhaften Komponisten wie John Cage, Karlheinz Stockhausen, Kevin Volans, Christian Wolff, Luigi Nono, Walter Zimmermann, Rebecca Saunders, Olga Neuwirth und Wolfgang Rihm zusammengearbeitet. Daneben ist Robyn Schulkowsky selbst als Komponistin tätig. Sie hat Bühnenmusik für mehrere Theaterproduktionen sowie eine Reihe von Solo- und Ensemble-Werken für Perkussionsinstrumente komponiert.
Joey Baron war zehn Jahre lang (bis 1995) Mitglied der Bill Frisell Band, während dieser Zeit musizierte und produzierte er außerdem mit einer Anzahl beeindruckender Musiker wie Carmen McRae, Dizzy Gillespie, Chet Baker, Laurie Anderson, Art Pepper, Stan Getz, Lee Konitz, Joe Lovano, David Bowie, The Los Angeles Philharmonic, Big Joe Turner, Philip Glass, John Abercrombie, Mel Lewis, David Sanborn, Al Jarreau, Randy Brecker, Marian McPartland, John Scofield und The Lounge Lizards.
Joey leitete seine eigenen Trios, war u.a. Mitglied der „Naked City“ (mit John Zorn, Bill Frisell, Fred Frith und Wayne Horvitz) sowie Mitglied von Zorn's Gruppe „Masada“ (mit Dave Douglas und Greg Cohen).
Joeys erste Veröffentlichung war Down Home. Das Projekt zeichnet sich aus durch Baron's südliche, R&B gefärbte Songs, gespielt von einer All Star Band mit Ron Carter, Arthur Blythe und Bill Frisell. „Das fesselndste Ensemble der Saison“ (New Yorker), „nicht nur wegen der All Stars, sondern schlicht faszinierend.“(Village Voice). We'll Soon Find Out, das zweite Album der Band, wurde im Sommer 2000 veröffentlicht.
Fredy Studer wurde 1948 in Luzern geboren und ist Autodidakt. Seine Spielerfahrungen seit den frühen 70er-Jahren sind so vielseitig wie seine Freelance-Aktivitäten mit Musikern von „A“ wie Abercrombie bis „Z“ wie Zorn. Er ist einer der wenigen Schlagzeuger, die offene Improvisation und Grooves in ihrem Stil verbinden.
Während den 80er-Jahren war er Schlagzeuger in den Trios „Brüninghaus / Stockhausen / Studer“ und „Red Twist & Tuned Arrow“ (mit Stephan Wittwer und Christy Doran), im Perkussions-Ensemble „Singing Drums“ (mit Pierre Favre, Paul Motian und Nana Vasconcelos) sowie in der „Charlie Mariano-Jasper van't Hof Group“ und im Trio „Bourquin / Francioli / Studer“. Studer spielt bis heute auch im Perkussionsensemble von Robyn Schulkowsky, als Interpret einiger Kompositionen von Charles Ives, Steve Reich, John Cage und Edgard Varèse.
Er gab Konzerte und Workshops, machte Radio- und TV-Aufnahmen, Musik zu Tanzaufführungen sowie Theater- und Filmmusik in ganz Europa, Afrika, Japan, Südamerika, der Karibik, in Taiwan, Indien, der Ex-Sowjetunion, in Kanada und den USA. mehr Informationen zum DRUMS SUMMIT
Geschlossene Workshops
in Kooperation mit dem Deutschen Musikrat und dem Wohnstift Augustinum Bonn.
Die Ergebnisse der Workshops werden jeweils vor den Abendkonzerten der „Großen“ präsentiert.
Stündliche Schnupperworkshops für jedermann Die Platzzahl ist begrenzt. Die Teilnahme ist frei.
Schriftliche Anmeldung erforderlich an das Fachgebiet Forum der Kunst- und Ausstellungshalle, Friedrich-Ebert-Allee 4, 53113 Bonn
(unter Angabe von Alter, Geschlecht und musikalischer Vorbildung).
Themenabend zur Ausstellung
Ausstellungsrundgang mit anschließendem Vortrag im Forum, 18 Uhr: Führung (60 Min.), 19.15 Uhr: Vortrag
Waffen und Bewaffnung der
nördlichen Barbaren zwischen
Spätantike und Mittelalter
Begeben Sie sich auf eine geführte Entdeckungsreise in
der Ausstellung, auf der Ihnen vielfältige Aspekte der Zeit der Völkerwanderung begegnen werden. Im Anschluss
an die Führung werden Sie sich mit einem Schwerpunkt der Ausstellung, den Waffen dieser Zeit, intensiver
auseinandersetzen.
Prof. Dr. Wilfried Menghin war Direktor des Museums für Vor- und Frühgeschichte in Berlin. Darüber hinaus lehrt er
an der Freien Universität Berlin, ist Landesarchäologe von Berlin und Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts.
Eintritt: 15 EUR / ermäßigt 11 EUR (inkl. Gebühren)
Gandhara – Das buddhistische Erbe Pakistans - Rahmenprogramm
Einführungsvortrag im Forum exklusiv für ARTCARD-Inhaber
Gandhara – Das buddhistische Erbe Pakistans
Legenden, Klöster und Paradiese
Die buddhistische Kunst Gandharas erscheint dem westlichen Blick seltsam bekannt, ihr westliches Erbe ist offenkundig. Gandhara bezeichnet eine Region im heutigen Pakistan und Afghanistan, deren Verbindung zur griechischen Kultur durch die Eroberungen Alexanders des Großen (330 v. Chr.) und seiner lokalen Nachfolger begründet wurde. Sie verbreitete sich entlang der Seidenstraße, wie auch der aus Indien kommende Buddhismus. Rund 300 einzigartige Objekte (Steinskulpturen, Reliefs, Münzen, Goldschmuck) entführen in die Blütezeit der Kunst Gandharas (1. bis 5. Jh. n. Chr.). Im Mittelpunkt der Ausstellung, die erstmals in Deutschland zu sehen ist, stehen die Reliefs, die das Leben Buddhas darstellen. Das Erbe der Kultur Gandharas wurde einer größeren Öffentlichkeit bekannt, als die größten Buddhastatuen der Welt in Bamiyan von den Taliban im März 2001 gesprengt wurden.
Christian Luczanits, Kunsthistoriker für die buddhistische Kunst Indiens und Tibets und Kurator der Ausstellung, führt in seinem Vortrag in die Ausstellungskapitel ein.
Eine schriftliche Anmeldung ist erforderlich. Anmeldeschluss: 17. November. Sie erreichen uns von Montag – Donnerstag von 9 – 15 Uhr und freitags von 9 – 12 Uhr (Telefon: 0228 9171-263, Fax: 0228 9171-244, E-Mail: paedagogik@kah-bonn.de oder per Post). Die Anmeldebestätigung wird Ihnen zugesandt und ist zum jeweiligen Termin mitzubringen.
Italienisches Kulturinstitut Köln Rom und die Barbaren Vortrag von Alessandro Barbero
Alessandro Barbero hält anlässlich der Ausstellung „Rom und die Barbaren“ in Bonn einen Vortrag über Rom und die Völkerwanderungen, die zu einer Invasion der Barbaren ins römische Reich führten. Barbero ist Professor für Mittelalterliche Geschichte an der Universität von Ostpiemont in Vercelli und einer der bedeutendsten Experten auf diesem Gebiet. Er hat zahlreiche Bücher zur mittelalterlichen Geschichte veröffentlicht, u. a. den Fiktion-Bestseller „Karl der Große. Vater Europas“, und schreibt regelmäßig für das Feuilleton von „La Stampa“ sowie für verschiedene Zeitschriften.
Die Brille wurde zu ihrem Markenzeichen. Überzeugt hat sie ihr Publikum aber vor allem mit ihrer Stimme. Mit fast 300 Millionen verkauften Tonträgern gilt die 1934 auf Kreta geborene Nana Mouskouri heute neben Madonna als erfolgreichste Sängerin der Welt.
„Absolut alles“ wollte sie schon als junge, im klassischen Gesang ausgebildete Frau singen, und alle Versuche, sie auf ein Genre festzulegen, schlugen fehl. Die Vorbilder, denen sie nacheiferte, kamen allerdings aus dem Jazz: Bessie Smith, Ella Fitzgerald, Bing Crosby und Mahalia Jackson. In Deutschland wurde sie 1962 mit dem Schlager „Weiße Rosen aus Athen“ bekannt, später folgten Aufnahmen mit Quincy Jones und Harry Belafonte, mit dem sie 1964 auf Welttournee ging. Während der Militärdiktatur in Griechenland lebte sie im Exil, aus dem sie 1984 nach deren Ende mit einem großen Konzert in Athen zurückkehrte. 1988 brachte sie ihr erstes Album mit klassischem Material auf den Markt. Sehr geschätzt wird ihr Bemühen, durch den Gesang verschiedene Kulturen zusammenzuführen. Ein schönes Beispiel hierfür ist, wie sie „Am Brunnen vor dem Tore“ in fernöstlichen Ländern erfolgreich interpretierte.
Nana Mouskouri wurde 1993 von der UNICEF zur "Botschafterin und Weltvertreterin der Künstler der Unterhaltungsmusik" gekürt. 1994 wählten sie die Griechen ins Europäische Parlament. 1998 verlieh ihr der französische Präsident Jacques Chirac den höchsten Staatsorden, den der Ehrenlegion.
Das Konzert ist ausverkauft.
Sonntag, 23. November bis Sonntag, 30. November
XXIV. Festival Bonner Schulkultur 2008
Seit nunmehr 14 Jahren veranstaltet die Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Kooperation mit dem Schulamt der Bundesstadt Bonn das Festival Bonner Schulkultur.
Es handelt sich um ein 3-Sparten-Festival, bestehend aus Musik, Theater und Bildender Kunst. Das Festival ist in der deutschen Bildungs- und Kulturlandschaft einzigartig. Es bietet den Schulen die Möglichkeit, ihre kulturellen, sozialen und fachübergreifenden Schlüsselqualifikationen darzustellen und trägt zur Förderung von Kunst und Kultur sowie soziales Verhalten bei den Schülerinnen und Schülern bei.
Das Theater- und Musikprogramm wurde stets von zahlreichen Theatergruppen, Musikensembles bestritten.
Die Ausstellung Kunst aus Bonner Schulen findet im Sinne einer Biennale alle zwei Jahre Statt und wird wieder 2009 präsentiert. Zum Festival Bonner Schulkultur erscheint eine gesonderte Programmbroschüre. Aktuelle Daten und Termine entnehmen Sie bitte der Tagespresse oder im Internet unter www.festivalbonnerschulkultur.de
Hinter den Spiegeln II Schönheit und Eleganz von Problemen und Lösungen in Schach und Mathematik
In der Ostgalerie werden die jeweils um 15 Uhr beginnenden Spiele vom Schachgroßmeister Helmut Pfleger und seinem Team fachkundig kommentiert. Auf seiner Bühne finden tägliche Talks mit Prominenten ab 16 Uhr statt, die die Verbindungen und mannigfachen Überschneidungen von Kunst, Spiel, Kultur, Wissenschaft und Philosophie beleuchten und unterhaltsam auf die Bühne bringen.mehr ...
Freitag, 14. November bis Sonntag, 16. November 2008
DRUMS SUMMIT
Schlagzeug im Forum
Nach dem Erfolg in 2007 setzt die Bundeskunsthalle das Festival Drums Summit fort. Wieder konnten Künstler von Weltniveau gewonnen werden. Neu ist in diesem Jahr, dass drei Schlagzeuger mit begleitenden Musikern auftreten werden. Gleichwohl bleibt das Betrachtungsspektrum beim Perkussionisten. Ihre oder seine Gestaltung von Musik ist Thema des Festivals: strukturieren, brechen, verschränken, treiben, pulsieren und vor allem grooven. Alle eingeladenen Künstler sind in der Lage, das Schlagzeug in seiner Eigendynamik virtuos sprechen zu lassen und ihm wahrlich lyrische Stücke zu entlocken.
An allen Tagen Drums Laboratory mit Robyn Schulkowsky weitere Workshops,
Programm und weitere Informationen ...
B(ON)N ICE
B(ON)N ICE
DIE EISBAHN 08/09verlängert bis 1. Februar 2009
1.000 m² überdachte Open-Air-Eisfläche auf dem Museumsplatz
So-Do: 10 - 20 Uhr
Fr./Sa.: 10 - 22 Uhr
24.12.: 10-16 Uhr | 25.+26.12.: 12-20 Uhr | 31.12.: 11 - 16 Uhr | 1.1.: 12 - 20 Uhr Besucher der Kunst- und Ausstellungshalle erhalten 10% Rabatt auf den Eintrittspreis mit gültiger Eintrittskarte. Schlittschuhe werden gegen eine Mietpauschale gestellt. Der Eintritt mit eigenen Schlittschuhen kostet bei einer Laufzeit von bis zu 4 Stunden 2 EUR, für Kinder bis einschl. 11 Jahre 1 EUR. weitere Informationen