Kino im Forum in Kooperation mit der Bonner Kinemathek
Osama
Afghanistan/Japan/Irland 2003, 83 Min., Originalfassung mit deutschen Untertiteln, FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Regie: Siddiq Barmak
Mit Marina Golbahari, Mohammad Arif Herati, Zubaida Sahar, Mohammad Nadre Khwaja, Hamida Refah
Unter den Taliban ist Gesetz, dass sich Frauen nur in Begleitung einer männlichen Person in der Öffentlichkeit bewegen dürfen. Ihrer Arbeit als Ärztin kann die Witwe nicht mehr nachgehen. Fortan muss das Mädchen als Junge getarnt mit dem Namen „Osama“ für den Unterhalt der Familie sorgen. Als es bei der Arbeit von einem Taliban aufgegriffen und in ein Ausbildungslager für Korankrieger gebracht wird, beginnt ein Spießrutenlauf durch eine männerdominierte, religiös-fanatische Welt ...
Ausgezeichnet mit dem Golden Globe 2004 in der Kategorie „Bester ausländischer Film“und zahlreichen weiteren internationalen Filmpreisen.
Eintritt: 6 EUR / ermäßigt 3,50 EUR
Gandhara – Das buddhistische Erbe Pakistans - Rahmenprogramm
Themenabend
Ausstellungsrundgang mit anschließendem Vortrag im Forum,
18 Uhr: Führung (60 Min.), 19.15 Uhr: Vortrag
Das Tal von Bamiyan und
die Buddhafiguren
Das von der UNESCO in das Programm des Welterbes aufgenommene Tal von Bamiyan liegt an der Kreuzung von Handelsrouten zwischen den Kulturen des Ostens und des Westens. Als Ziel von Pilgern, Eroberern und Touristen gleichermaßen spiegelt sich in Bamiyan die wechselhafte Geschichte Afghanistans insgesamt. In historischer Zeit entfaltete sich dort die friedvolle buddhistische Kultur Gandharas zu einer Blüte, deren eindrucksvollstes Zeugnis die monumentalen Buddhafiguren waren. In jüngerer Zeit ist es zum Synonym für die zerstörerische Gewalt radikaler fundamentalistischer Weltanschauung geworden. Georgios Toubekis ist Forscher am Lehr- und Forschungs-gebiet für Stadtbaugeschichte der Fakultät für Architektur an der RWTH Aachen. Im Rahmen der von ICOMOS Deutschland (International Council on Monuments and Sites) mit Mitteln des Auswärtigen Amtes durchgeführten Arbeiten zum Erhalt der verbliebenen Buddhafragmente war er in den Jahren 2004 – 2007 mehrfach vor Ort in Bamiyan tätig.
Donnerstag, 5. Februar 2009 | 18.00 – 20.30 Uhr und Freitag, 6. Februar | ab 10 Uhr
Status Quo Vadis?
Wie verträgt sich öffentliche
Kulturförderung mit zeitgemäßen Museen
und Ausstellungshäusern? Veranstaltungsort:
Auditorium des Kunstmuseum Bonn
Christoph Vitali, Christina Végh, Stephan Berg
Moderatoren:
Stephan Berg, Stefan Gronert,
Christina Végh, Christoph Vitali
Sind Museen und Ausstellungshäuser in einer offenen
und globalisierten Gesellschaft notwendig?
Sind sie nicht, wie Philipp Blom 2008 in der „Zeit“
meinte, lediglich Horte des Nekrophilen, so dass wir aus Lliebe zur Gegenwart eigentlich alle „nach einem Ausweg
aus dem Museum“ suchen? Während große Sonderausstellungen
vielfach überfüllt sind, versinken die Sammlungspräsentationen
in gähnender Leere: Sind Museen in
mehrfachem Sinne „unzeitgemäß“? Warum verdienen sie
im Zeitalter der alles bestimmenden Unterhaltungsindustrie
überhaupt noch eine öffentliche Förderung?
Das Bonner Symposium versucht
Vertreter verschiedener gesellschaftlicher Gruppen in
einen Meinungsaustausch darüber zu bringen, welche
Aufgaben museale und andere künstlerische Institutionen
heute noch haben können und in welche Richtung sie
sich in Zukunft entwickeln werden.
Gemeinsam veranstaltet vom Kunstmuseum Bonn,
der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik
Deutschland und dem Bonner Kunstverein .
Jim Rakete (* 1. Januar 1951 in Berlin; eigentlich Günther Rakete) ist deutscher Fotograf und Fotojournalist. Bekannt wurde Rakete durch seine meist in Schwarz-Weiß gehaltenen Porträtfotografien von Prominenten.
Früh interessierte sich Rakete für Fotografie und Musik. Schon im Alter von vier Jahren machte er erste Schnappschüsse mit einem Fotoapparat. Häufig fotografierte er die Musikszene, mit 17 bereits unter anderem Jimi Hendrix, Ray Charles, David Bowie und Mick Jagger.
Von 1977 bis 1987 führte er in einer Kreuzberger Fabriketage eine Fotoagentur, genannt die „Fabrik“. In dieser Zeit fotografierte er nicht nur die Cover vieler Musiker der Neuen Deutschen Welle, sondern arbeitete auch als Musikproduzent und Manager. Zu den bekanntesten der von Rakete betreuten Künstler und Bands zählen Nina Hagen, Nena, Spliff, Interzone, Sternhagel, Morgenrot und Die Ärzte.
Bereits gekaufte Karten behalten ihre Gültigkeit oder können an der jeweiligen Vorverkaufsstelle umgetauscht werden.
Eintritt: 33 EUR / ermäßigt 25 EUR (im Vorverkauf inkl. aller Gebühren)