Amedeo Modigliani – Ein Italiener in Paris Dokumentarfilm von Evelyn Schels, 45 Min.,
Bayerisches Fernsehen 2009
Einführung: Evelyn Schels
Der Film stellt die Kunst eines Außenseiters der Pariser Boheme vor, der zugleich in ihrer Mitte stand und von der Auseinandersetzung mit ihrer Avantgarde tief
geprägt war. Die Orte seines Lebens und Schaffens werden aufgespürt: Versteckte Ateliers in Montparnasse wie La Ruche, die Akademie, an der er studierte, die
berühmten Künstlercafés La Rotonde und Le Dôme, die er gern besuchte, und seine Geburtsstadt Livorno. Erstmals äußert sich die Enkelin des Künstlers, Laure Modigliani-Nechtschein, im Film über ihren Großvater.
Evelyn Schels ist Autorin und Regisseurin von Dokumentarfilmen für verschiedene Sender der ARD und ARTE.
Eintritt frei in Verbindung mit einer gültigen Tageskarte zur Ausstellung „Amedeo Modigliani“. Erstausstrahlung des Films im Bayerischen Fernsehen am Sonntag, den 7. Juni 2009, um 13.05 Uhr.
Gipfeltreffen der Moderne. Das Kunstmuseum Winterthur - Rahmenprogramm
Vendredi, 15 mai | 9.30 – 11 h Rendez-vous : Vendredi, 5 juin | 9.30 – 11 heures
L’art et la parole. Atelier de conversation en français Pour groupes scolaires de niveau avancé, par Sylvain Moreau
Venez découvrir les chefs-d’œuvre issus de la collection du Kunstmuseum de Winterthour, une des plus belles collections d‘art moderne et contemporain en Suisse, qui couvre la période allant de la fin du XIXème siècle jusqu‘à nos jours et présente de nombreux artistes français. Au cours de cet atelier, nous exprimerons ce que nous voyons ainsi que nos goûts ou nos réactions face aux œuvres, et nous comparerons certains sujets ou artistes. En nous appuyant sur un questionnaire type et sur des fiches de vocabulaire, nous discuterons de différents aspects de l’art: Comment aborder une œuvre? Qu’appelle-t-on l’art moderne? Qu’est-ce que l’impressionnisme? Peinture, sculpture ou les deux? Comment une telle collection a-t-elle été rassemblée?
Tarif: 90 EUR (entrée incluse) par groupe. Prière de réserver par écrit au moins 5 jours à l’avance. Contactez-nous du lundi au jeudi de 9 h à 15 h et le vendredi de 9 h à 12h (Tél.: 0228 9171-263, fax: 0228 9171-244, e-mail: paedagogik@kah-bonn.de ou bien par courrier). Votre réservation sera confirmée par écrit.
Gipfeltreffen der Moderne. Das Kunstmuseum Winterthur - Rahmenprogramm
Schauplätze der französischen Malerei von Monet bis Bonnard.
Île-de-France, Normandie, Provence und Côte d‘Azur
Viele französische Maler des 19. und frühen 20. Jahrhunderts haben die Natur als Motiv entdeckt und zumeist in Freilichtmalerei auf ihre Leinwände gebannt. An die Stelle idealer Ansichten griechischer oder italienischer Landschaften traten jetzt Bilder der Umgebung von Paris oder entfernterer Provinzen. Die neuere Kunstgeschichte ist eng mit den Orten verbunden, an denen die Impressionisten und Nachimpressionisten wirkten: Fontainebleau, Giverny oder Aix-en-Provence sind Synonyme für ein Schaffen abseits der Hauptstadt, die als Sujet an Attraktivität indessen nicht verlor. Der Vortrag stellt eine Auswahl von Bildern des Kunstmuseums Winterthur und die Regionen, in denen sie gemalt wurden, vor und geht dem künstlerischen Kontext ihrer Entstehung nach.
Peter Kropmanns, freier Kunsthistoriker in Paris, hat zahlreiche Beiträge zur französischen Kunst sowie 2006 eine Cézanne-Biographie veröffentlicht.
PARIS – Debussy – Satie Florian Hoelscher, Klavier, Erik Borgir, Violoncello
Die Zeit zwischen 1910 und 1920 ist in Paris von ungeheurer Vielfalt der stilistischen Experimente und von regem Austausch vieler miteinander befreundeter Künstler geprägt. Die rätselhaften Spätwerke von Claude Debussy werden an diesem Abend mit den vor allem auch musikphilosophisch bedeutenden kurzen Stücken von Erik Satie und einigen anderen Werken der „Groupe des Six“ um Jean Cocteau konfrontiert. Der Umschlag in den Klassizismus, der in der Malerei parallel zu beobachten ist, wird dann mit der zauberhaften „Suite italienne“ von Igor Strawinsky abschließend exemplifiziert.
Florian Hoelscher und Erik Borgir sind gefragte Solisten und Kammermusiker im In- und Ausland und Gründungsmitglieder des Stuttgarter Ensembles ascolta, mit dem sie bei allen wichtigen Festivals für zeitgenössische Musik präsent sind. Beide Musiker lehren an der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen.
Venez découvrir ou redécouvrir l’art de la fin du
XIXème et du XXème siècle. La collection du Musée
des Beaux-Arts de Winterthour (canton de Zurich)
vous offre un superbe panorama des œuvres les plus
diverses, des plus grands maîtres de
l‘impressionnisme à l’art contemporain.
Yann Leclercq, romaniste et linguiste, et Jérôme
Padilla, islamologue, historien de l’art et romaniste,
guident dans différents musées de Bonn et de ses
environs.
Frais de participation: 3 EUR / tarif réduit 1,50 EUR (entrée non comprise)
Nombre de participants: max. 25 personnes
Gipfeltreffen der Moderne. Das Kunstmuseum Winterthur - Rahmenprogramm
Was heißt hier klassisch? Die klassische Moderne und ihr Einfluss auf die Kunst der Gegenwart
Mit dem professionellen Blick einer Malerin führt die Kölner Künstlerin Christine Klein-Badali durch die Ausstellung und lässt sich dabei von ihrer persönlichen Werkauswahl leiten. Sie erläutert, welche Künstler ihre Malerei sowohl in inhaltlicher als auch in technischer Hinsicht prägen, und stellt an eigenen Originalen, die sie den Teilnehmern präsentieren wird, den künstlerischen Bezug zur Moderne in ihrer Malerei her. Treten Sie mit der Künstlerin in Dialog, und ergründen Sie die hochaktuellen Grundthemen der Moderne in einer offenen Gesprächsrunde.
Christine Klein-Badali, Künstlerin, hat an der Kunstakademie Düsseldorf studiert. Sie arbeitete mehrere Jahre im Ausland, seit 1994 rege Ausstellungstätigkeit im In- und Ausland.
Dauer: 90 Min.
Teilnahmebeitrag: 12 EUR / ermäßigt 8 EUR (im Vorverkauf inkl. aller Gebühren)
Teilnehmerzahl: max. 25 Personen
Mindestestteilnehmerzahl: 15 Personen.
Teilnnehmergebühr: 11 EUR pro Person (inkl. Eintritt zur Ausstellung) Information und Anmeldung:
Telefon: 0228 9171–263 (Montag–Donnerstag 9–15 Uhr und freitags 9–12 Uhr), Fax: 0228 91 71–244,
E-Mail: paedagogik@kah-bonn.de
Gipfeltreffen der Moderne. Das Kunstmuseum Winterthur - Rahmenprogramm
Kino im Forum in Kooperation mit der Bonner Kinemathek
Tandoori Love Komödie, Deutschland/Schweiz/Österreich 2008, 100 Min.
Regie: Oliver Paulus. Mit Lavinia Wilson, Martin Schick, Vijay Raaz u.v.a
Eine rasante Liebeskomödie aus dem Berner Oberland und eine Hommage an Bollywood und die indische Küche. Sonja ist Kellnerin im Gasthaus „Zum Hirschen“ bei Interlaken und mit ihrem Chef Markus verlobt. Eine gesicherte Zukunft liegt vor ihr, als ein indischer Koch unaufgefordert in ihr Leben tritt. Rajah, der als Setkoch eines indischen Filmteams nach Interlaken gekommen ist, hat sich beim Einkaufen im Supermarkt augenblicklich in die blonde Sonja verliebt. Um in ihrer Nähe zu sein, heuert er im „Hirschen“ an und entführt Markus mit seinen himmlischen Kochkünsten auf kulinarische Höhenflüge. Und nicht nur ihn. Plötzlich findet sich der Jet Set im „Hirschen“ ein, und selbst die distanzierte Sonja gibt dem Charme ihres Anbeters heimlich nach.
Eintritt: 6 EUR / ermäßigt 3,50 EUR
Weltliteratur Live
Donnerstag, 18. Juni | 19 Uhr
Gespräch im Forum in der Reihe Weltliteratur Live „The Book of Me“
Richard Powers im Gespräch mit Eckart von Hirschhausen
Der Bestsellerautor Richard Powers ließ als einer der ersten Menschen auf der Erde sein Erbgut vollständig entschlüsseln. Über seine Erfahrungen auf dem Markt der humangenetischen Dienstleistungen und über Glück, das Thema seines nächsten Romans, spricht er mit dem Glücksexperten Dr. med. Eckart von Hirschhausen.
Powers gilt als Ausnahmeerscheinung der amerikanischen Gegenwartsliteratur und als einer der klügsten Köpfe unserer Zeit. Dem Hochbegabten hätte ein Job als Physiker im Silicon Valley ebenso offengestanden wie eine Karriere als Cellist. Beide Impulse hat er fortgetragen in das Feld seiner Wahl, in die Literatur. Seine Bücher wurden mehrfach preisgekrönt, zuletzt erhielt er den „National Book Award“ für Das Echo der Erinnerung.
Eckart von Hirschhausen ist ein Multitalent: Er ist Neurologe, Wissenschaftsjournalist, einer der populärsten Kabarettisten Deutschlands und Bestsellerautor. Sein Buch „Die Leber wächst mit ihren Aufgaben“ wurde zum erfolgreichsten Sachbuch 2008. Auch sein neuestes Werk „Glück kommt selten allein“ steht seit Erscheinen auf Platz 1 der Bestsellerliste.
Eine Kooperation mit: Deutscher Akademischer Austauschdienst, Veranstaltungsforum der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck, S. Fischer Verlag, Seminar für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der Freien Universität Berlin
Künstlergespräch in der Ausstellung, Dauer: 90 Min.
Mit den Augen einer Künstlerin.
Meine Highlights in der Sammlung Winterthur Für Jugendliche ab 14 Jahren
Aus der Sicht des Künstlers sehen die Dinge oft anders aus. Persönliche Vorlieben spielen eine große Rolle. Die Kölner Künstlerin Doris Helbling zeigt euch anhand einer Auswahl von Werken aus dem Kunstmuseum Winterthur im Vergleich zu ihren eigenen Arbeiten, die sie mitbringen wird, welche Fragestellungen sie in ihrer künstlerischen Arbeit beschäftigen. Sie begleitet euch auf einer „Sehreise“ durch die Ausstellung, bei der ihr den Blickwinkel des Künstlers einnehmt. Wie entsteht ein Bild, eine Skulptur? Wie sieht die Arbeit in einem Atelier aus? Findet heraus, welche Arbeiten eure Highlights in der Ausstellung sind.
Doris Helbling, Künstlerin, studierte Bildhauerei an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig und Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf. Sie lebt und arbeitet in Köln.
Teilnahmebeitrag: 5 EUR.
Information und Anmeldung unter 0228 9171-291
von Montag–Donnerstag von 9–15 Uhr und freitags 9–12 Uhr oder per E-Mail: paedagogik@kah-bonn.de.
James Last ist der „King of Easy Listening“, der in den 70er Jahren sogar vom „King of Rock'n Roll“ um eine Kooperation gebeten wurde. Seine Platten hört man in über 150 Ländern der Welt, China steht Kopf, wenn James mit Orchester anrückt, und in Deutschland können 93% der Bevölkerung mit seinem Namen etwas anfangen. In seiner Trophäen-Vitrine stehen über 200 Goldene sowie 17 Platin-Schallplatten, der Deutsche Schallplattenpreis, die Goldene Kamera, das Goldene Grammophon und das Bundesverdienstkreuz am Bande.
1929 in Bremen geboren, kommt Hans Last (so sein bürgerlicher Name) erstmals als Zehnjähriger mit Musik in Kontakt. Seine Eltern erlauben ihm Klavierstunden, doch viel interessierter studiert er an der Heeresmusikschule den Bass. Nach Ende des Krieges verfällt er der amerikanischen Jazz- und Swing-Bewegung. In den frühen 50er Jahren gewann Last mehrere „Jazzpolls“ als Jazz-Kontrabassist. Mit seinem ersten Album „Non Stop Dancing“ begann 1965 eine Karriere, die ihn zu einem der erfolgreichsten Tonkünstler weltweit machte.
Anlässlich seines 75. Geburtstages erschien die CD „They call me Hansi“ in Zusammenarbeit u. a. mit Herbert Grönemeyer, Tom Jones, Luciano Pavarotti, Xavier Naidoo, Nina Hagen und Till Brönner. Noch immer geht er mit seiner Band regelmäßig auf Tournee. Seinen diesjährigen 80. Geburtstag feiert er mit 23 Konzerten in Deutschland, Holland, Schweiz, Belgien und Frankreich.