Kino im Forum als Permanenzprogramm während der Öffnungszeit der Ausstellung
Fantômas III.
Ein Toter tötet
Frankreich 1913, 90 Min., Stummfilm mit französischen Zwischentiteln und englischen Untertiteln, s/w
Regie: Louis Feuillade
Mit René Navarre, Edmund Bréon, Georges Melchior u.a.
Fandor kann sich aus der brennenden Villa retten, Inspektor Juve befindet sich offensichtlich unter den nicht mehr zu identifizierenden Opfern. In Wirklichkeit fahndet er jedoch getarnt weiter nach Fantômas, dessen neuestes Opfer der junge Maler Jacques Dollon ist. Zusammen mit einem Komplizen steigt Fantômas in das Pariser Kanalisationssystem hinab und bemächtigt sich dort mit Hilfe eines Skalpells der Fingerkuppen der Leiche Dollons. Auf einem großen Ball zu Ehren der Prinzessin Sonia überfällt Fantômas die Prinzessin, um ihr eine wertvolle Perlenkette zu entreißen. Am Hals der Prinzessin finden die Ermittler Fingerabdrücke, die im Labor als die des Malers Dollon identifiziert werden, der seit zehn Tagen tot ist.
Der Eintritt ist frei.
Gipfeltreffen der Moderne. Das Kunstmuseum Winterthur - Rahmenprogramm
Sonntag, 3. Mai | 11 Uhr
Weiterer Termin: 7. Juni | 11 Uhr
Der Schlüssel zum Glasberg
Klassische Volksmärchen treffen auf moderne Kunst
Für Kinder ab 8 Jahren und Erwachsene
Beim Besuch der Ausstellung fallen ungewöhnliche Darstellungen von Landschaften, Menschen und Blumen auf, wie wir sie von fabelhaften und wunderbaren Begebenheiten in der Märchenwelt kennen. Auf dem Ausstellungsrundgang lassen wir uns zunächst von verschiedenen Werken inspirieren, zu denen im Anschluss eine Märchenerzählerin Volksmärchen vorträgt.
Karin Weiss, professionelle Erzählerin aus Bonn, ist seit mehreren Jahren als Märchenerzählerin tätig.
Eintritt: 13 EUR / ermäßigt 8,50 EUR (im Vorverkauf inkl. aller Gebühren)
Teilnehmerzahl: max. 25 Personen pro Termin
Für Schulklassen nach freier Terminwahl buchbar.
Teilnahmebeitrag: 5 EUR/pro Person
Gipfeltreffen der Moderne. Das Kunstmuseum Winterthur - Rahmenprogramm
Dienstag, 5. Mai | 17 Uhr und
Mittwoch, 6. Mai | 11 Uhr
Der Ausstellungskurator und Direktor des Kunstmuseums Winterthur, Dr. Dieter Schwarz, wird in Bonn bei einem persönlichen Rundgang „seine“ Sammlung vorstellen. Als exzellenter Kenner der Moderne wird er die impressionistischen Bilder von Claude Monet, Plastiken von Auguste Rodin, Gemälde von Vincent van Gogh, plastische Arbeiten von Mario Merz sowie verschiedene Werke von Gerhard Richter im Gespräch mit den Teilnehmern entdecken.
Eine schriftliche Anmeldung ist bis zum 3. Mai erforderlich
Sie erreichen uns von Montag–Donnerstag von 9–15 Uhr und freitags von 9–12 Uhr (Telefon: 0228 9171-263, Fax: 0228 9171-244, E-Mail: paedagogik@kah-bonn.de oder per Post). Die Anmeldebestätigung wird Ihnen zugesandt und ist zum jeweiligen Termin mitzubringen.
Gipfeltreffen der Moderne. Das Kunstmuseum Winterthur - Rahmenprogramm
Kino im Forum in Kooperation mit der Bonner Kinemathek
Die weiße Hölle vom Piz Palü Stummfilm, Deutschland 1929, Regie: Dr. Arnold Fanck, Georg Wilhelm Pabst
restaurierte Fassung von 1997, 123 Min., mit Leni Riefenstahl, Gustav Diessl, Ernst Petersen, Ernst Udet, Mitzi Götzel, Otto Spring Livebegleitung: Joachim Bärenz am Piano
Schon die zeitgen össische Kritik feierte die atemberaubenden Naturaufnahmen dieses bis heute wohl bekanntesten Bergfilms. Erzählt wird die dramatische Geschichte des Bergsteigers Dr. Johannes Krafft, der nach dem tragischen Bergtod seiner Frau rastlos in den Wänden des Piz Palü die Erlösung sucht. Bei einem erneuten Besteigungsversuch der Piz-Palü-Nordwand schließt sich ihm das frisch vermählte Ehepaar Maria und Hans an, doch die Seilschaft gerät in einen Wetterumschwung.
Joachim Bärenz gilt als brillanter Improvisator, bearbeitet aber auch Originalkompositionen und setzt zeitgenössische Motivkompilationen ein. Als gefragter Stummfilmbegleiter spielt er nicht nur in Deutschland, sondern auch im europäischen und außereuropäischen Ausland. Für seine Verdienste um die Stummfilmvertonung erhielt er 2003 den Preis der Filmkritik.
Eintritt: 6 EUR / ermäßigt 3,50 EUR
Gipfeltreffen der Moderne. Das Kunstmuseum Winterthur - Rahmenprogramm
Dienstag, 5. Mai | 17 Uhr und
Mittwoch, 6. Mai | 11 Uhr
Der Ausstellungskurator und Direktor des Kunstmuseums Winterthur, Dr. Dieter Schwarz, wird in Bonn bei einem persönlichen Rundgang „seine“ Sammlung vorstellen. Als exzellenter Kenner der Moderne wird er die impressionistischen Bilder von Claude Monet, Plastiken von Auguste Rodin, Gemälde von Vincent van Gogh, plastische Arbeiten von Mario Merz sowie verschiedene Werke von Gerhard Richter im Gespräch mit den Teilnehmern entdecken.
Eine schriftliche Anmeldung ist bis zum 3. Mai erforderlich
Sie erreichen uns von Montag–Donnerstag von 9–15 Uhr und freitags von 9–12 Uhr (Telefon: 0228 9171-263, Fax: 0228 9171-244, E-Mail: paedagogik@kah-bonn.de oder per Post). Die Anmeldebestätigung wird Ihnen zugesandt und ist zum jeweiligen Termin mitzubringen.
Kino im Forum in Kooperation mit der Bonner Kinemathek
Programmänderung:
Durch einen Fehler beim Verleih kann von "Montparnasse 19" keine untertitelte Fassung beschafft werden. Auf vielfache Nachfragen zeigen wir deshalb noch einmal den Film "Modigliani - Ein Leben in Leidenschaft".
Wir bitten um Verständnis!
Modigliani – Ein Leben in Leidenschaft USA/F/D/I/Rum/GB 2004, 128 Min. 35mm Material, FSK: Freigegeben ab 12 Jahren, Regie: Mick Davis
Mit Andy Garcia, Elsa Zylberstein, Hippolyte Girardot, Omid Djalili, Eva Herzigova, Udo Kier
Paris 1919. Ganz Europa leidet noch unter den Nachwirkungen des Ersten Weltkriegs, während im wilden Pariser Nachtleben Liebe, Lust und Leidenschaft das Zepter übernommen haben. So auch im Café La Rotonde, wo die beiden konkurrierenden Malergenies Pablo Picasso und Amedeo Modigliani verkehren. Doch während Picasso als anerkannter Künstler Erfolge feiert, lebt Modigliani mit seiner Geliebten Jeanne Hébuterne in ärmlichsten Verhältnissen. Gespannt wartet die Pariser Kunstwelt auf einen anstehenden hochdotierten Wettbewerb, bei dem darüber entschieden werden soll, wer von beiden der Bessere ist. Die Schilderung von Modiglianis letztem Lebensjahr in Paris beruht lediglich in Grundzügen auf realen Ereignissen, bietet aber eine beeindruckende Ausstattung und ebensolche Kameraarbeit.
Eintritt: 6 EUR / ermäßigt 3,50 EUR
Gipfeltreffen der Moderne. Das Kunstmuseum Winterthur - Rahmenprogramm
Künstlergespräch in der Ausstellung, Dauer: 90 Min.
Mit den Augen einer Künstlerin.
Meine Highlights in der Sammlung Winterthur Für Jugendliche ab 14 Jahren
Aus der Sicht des Künstlers sehen die Dinge oft anders aus. Persönliche Vorlieben spielen eine große Rolle. Die Kölner Künstlerin Doris Helbling zeigt euch anhand einer Auswahl von Werken aus dem Kunstmuseum Winterthur im Vergleich zu ihren eigenen Arbeiten, die sie mitbringen wird, welche Fragestellungen sie in ihrer künstlerischen Arbeit beschäftigen. Sie begleitet euch auf einer „Sehreise“ durch die Ausstellung, bei der ihr den Blickwinkel des Künstlers einnehmt. Wie entsteht ein Bild, eine Skulptur? Wie sieht die Arbeit in einem Atelier aus? Findet heraus, welche Arbeiten eure Highlights in der Ausstellung sind.
Doris Helbling, Künstlerin, studierte Bildhauerei an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig und Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf. Sie lebt und arbeitet in Köln.
Teilnahmebeitrag: 5 EUR.
Information und Anmeldung unter 0228 9171-291
von Montag–Donnerstag von 9–15 Uhr und freitags 9–12 Uhr oder per E-Mail: paedagogik@kah-bonn.de.
Samstag, 9. Mai | 20 Uhr, 21.30 Uhr, 23 Uhr
Musiktheater im Forum zur Langen Bonner Theaternacht
Wasser taucht nie auf
Wolfgang Zwieback Krause und
Tobias Morgenstern
Theater Wasser Musik
von und mit Wolfgang Krause Zwieback und Tobias Morgenstern
Die Geschichte eines menschlichen Wesens,
das die drei Aggregatzustände des Wassers durchlebt.
Anfang und Ende sind sicher.
In der Zwischenzeit gibt es 3 Akte in musikalischen Räumen.
Der erste ist durch und durch flüssig.
Starre findet sich im zweiten Teil.
Im dritten entsteht Chaos, Hoffnung und Wiederkehr.
Alles macht mit.
„Um den Witz und Irrsinn dieser schönen und grimmigen Welt ertragen zu können, benötigen wir wohl den Irrwitz eines Zwieback.“ (Christoph Hein)
Wolfgang Krause Zwieback einzuordnen, seine Kunst zu beschreiben, ist immer wieder gescheitert. Der Wort- und Bildverzauberer und Erfinder wundersamer Momente hat sich im Lauf der Jahrzehnte seines Bühnenschaffens ständig verändert. Aus seinem „Kabasurden Abrett" wurde ein „Theater der Sinne“.
Der Regisseur und Inszenator erschafft hauptsächlich für das Theater gespielte Geschichten aus funkelnder Sprache, mäandrierenden Gedankenspielen. Die Figuren in diesen mal traumhaft-verzauberten, mal grotesk-verschrobenen Welten sind aus seinem eigenen Fleisch und Blut.
Mit dem Starterticket buchen Sie eine beliebige Starter-Vorstellung in einem der teilnehmenden Bonner Theater. Danach gilt das Ticket ohne Reservierung – solange Plätze vorhanden sind – in allen Theaternacht-Spielorten, für die Theaternacht-Party im Opernfoyer, für den Busshuttle. Alle Infos: www.bonner-theaternacht.de
Kino im Forum als Permanenzprogramm während der Öffnungszeit der Ausstellung
Fantômas IV.
Fantômas gegen Fantômas
Frankreich 1914, 59 Min., Stummfilm mit französischen Zwischen-titeln und englischen Untertiteln, s/w, Regie: Louis Feuillade
Mit René Navarre, Edmund Bréon, Georges Melchior u.a.
Große Verwechslungen und schwarze Kapuzenmänner. Inspektor Juve und Fandor werden gefangen. Der Fall löst sich, doch einer entkommt...
Der Eintritt ist frei.
Gipfeltreffen der Moderne. Das Kunstmuseum Winterthur - Rahmenprogramm
Dimanche, 12 juillet | 11 heures rendez-vous : dimanche, 10 mai, 14 juin, 9 août, 11 heures
Venez découvrir ou redécouvrir l’art de la fin du
XIXème et du XXème siècle. La collection du Musée
des Beaux-Arts de Winterthour (canton de Zurich)
vous offre un superbe panorama des œuvres les plus
diverses, des plus grands maîtres de
l‘impressionnisme à l’art contemporain.
Yann Leclercq, romaniste et linguiste, et Jérôme
Padilla, islamologue, historien de l’art et romaniste,
guident dans différents musées de Bonn et de ses
environs.
Frais de participation: 3 EUR / tarif réduit 1,50 EUR (entrée non comprise)
Nombre de participants: max. 25 personnes
Kino im Forum in Kooperation mit der Bonner Kinemathek
Monsieur Verdoux –
Der Frauenmörder von Paris USA 1947, 110 min., s/w, ungekürzte englische Originalfassung,
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
Buch und Regie: Charles Chaplin,
nach einer Idee von Orson Welles
Mit Charles Chaplin, Isobel Elsom, Mady Correll, Robert Lewis u.a.
Obwohl loyal und kompetent in seiner Tätigkeit, wird der Bankangestellte Verdoux entlassen. Um den Unterhalt von Frau und Kind zu sichern, heiratet er reiche Witwen und ermordet diese anschließend. Seine Raubzüge arbeiten schließlich gegen ihn, als sich zwei sehr spezielle Witwen seinen üblichen Verfahren nicht fügen. Der Film endet mit dem Gang Verdoux´ zur Guillotine im Gefängnishof. Das Skript zu diesem Film, nach einer Idee von Orson Welles geschrieben, war inspiriert von der wahren Geschichte des Pariser Serienmörders Henri Désiré Landru. Hieraus schuf der Humanist Chaplin eine zynische Sozialstudie, mit der er seiner Welt einen erbarmungslosen Zerrspiegel vorhielt. Der Streifen entwickelte sich nach seiner Uraufführung 1947 zum Skandal; in manchen US-Bundesstaaten wurde der Film sogar verboten.
Eintritt: 6 EUR / ermäßigt 3,50 EUR
Gipfeltreffen der Moderne. Das Kunstmuseum Winterthur - Rahmenprogramm
Vortrag im Forum Félix Vallotton. Von Liebe und Laster
„Mich dünkt, ich male für ausgeglichene Menschen, in deren tiefstem Inneren sich ein bisschen Sünde verbirgt“, notierte der Maler und Grafiker Félix Vallotton 1919 in seinem Tagebuch. Als Grenzgänger zwischen Anarchie und Bürgertum scheute der Schweizer mit französischem Pass weder karikierende Anspielungen noch wahrte er den Schein der bürgerlichen Idylle. Vallottons Kunst ist indiskret, von schwarzem Humor und beißendem Sarkasmus geprägt. Die Verbindung von traditionell-malerischem und modern-fotografischem Blick, von handwerklicher Meisterschaft und ironischem Erzähltalent, von distanzierter Betrachtung und Kühnheit in Form- und Farbgebung ließ Vallotton zu einem Avantgardisten am Beginn der Moderne werden, dessen Bedeutung erst in den letzten Jahren erkannt wird.
Felix Krämer, Leiter der Gemälde- und Skulpturensammlung 19. Jahrhundert und klassische Moderne am Städel Museum in Frankfurt, war Kurator der Ausstellung Félix Vallotton „Idylle am Abgrund“ .
Das kurze und intensive Leben Modiglianis, das ihm den Beinamen des letzten Bohemiens von Paris eintrug, war und ist die Vorlage für Romane und Kriminalgeschichten unterschiedlichster Prägung. John Updike z.B. begegnet dem Künstler über dessen Werk „Le Grand Nu“ im Museum of Modern Art in New York und beklagt sich in „Ein Sorgenfall“ über die schlechte Präsentation des Werkes. Herbert Roch macht das Leben Modiglianis zum Stoff eines Romans, und Ken Follet setzt in Paris Detektive auf die Spur eines verschwundenen Meisterwerks des Künstlers.
Die Schauspieler Bodo Primus, Hörspiel- und Synchronsprecher, Träger des „Deutscher Hörbuchpreises 2006“, und Frauke Poolman, Sproß einer holländischen Theaterfamilie und „Station Voice“ des WDR Fernsehens, lesen im Wechsel Passagen aus diesen und weiteren Werken.
Eintritt: 15 EUR / ermäßigt 11,50 EUR (im Vorverkauf inkl. aller Gebühren)
Teilnehmerzahl: max. 60 Personen
Gipfeltreffen der Moderne. Das Kunstmuseum Winterthur - Rahmenprogramm
Vendredi, 15 mai | 9.30 – 11 h Rendez-vous : Vendredi, 5 juin | 9.30 – 11 heures
L’art et la parole. Atelier de conversation en français Pour groupes scolaires de niveau avancé, par Sylvain Moreau
Venez découvrir les chefs-d’œuvre issus de la collection du Kunstmuseum de Winterthour, une des plus belles collections d‘art moderne et contemporain en Suisse, qui couvre la période allant de la fin du XIXème siècle jusqu‘à nos jours et présente de nombreux artistes français. Au cours de cet atelier, nous exprimerons ce que nous voyons ainsi que nos goûts ou nos réactions face aux œuvres, et nous comparerons certains sujets ou artistes. En nous appuyant sur un questionnaire type et sur des fiches de vocabulaire, nous discuterons de différents aspects de l’art: Comment aborder une œuvre? Qu’appelle-t-on l’art moderne? Qu’est-ce que l’impressionnisme? Peinture, sculpture ou les deux? Comment une telle collection a-t-elle été rassemblée?
Tarif: 90 EUR (entrée incluse) par groupe. Prière de réserver par écrit au moins 5 jours à l’avance. Contactez-nous du lundi au jeudi de 9 h à 15 h et le vendredi de 9 h à 12h (Tél.: 0228 9171-263, fax: 0228 9171-244, e-mail: paedagogik@kah-bonn.de ou bien par courrier). Votre réservation sera confirmée par écrit.
Kino im Forum als Permanenzprogramm während der Öffnungszeit der Ausstellung
Fantômas V
Der falsche Untersuchungsrichter Frankreich 1914, 70 Min., Stummfilm mit französischen Zwischen-titeln und englischen Untertiteln, s/w, Regie: Louis Feuillade
Mit René Navarre, Edmund Bréon, Georges Melchior u.a.
Eine Falle für Fantômas. Doch wer ist wer? Der böse Held bleibt der Unfassbare.
Der Eintritt ist frei.
Gipfeltreffen der Moderne. Das Kunstmuseum Winterthur - Rahmenprogramm
Was heißt hier klassisch? Die klassische Moderne und ihr Einfluss auf die Kunst der Gegenwart
Mit dem professionellen Blick einer Malerin führt die Kölner Künstlerin Christine Klein-Badali durch die Ausstellung und lässt sich dabei von ihrer persönlichen Werkauswahl leiten. Sie erläutert, welche Künstler ihre Malerei sowohl in inhaltlicher als auch in technischer Hinsicht prägen, und stellt an eigenen Originalen, die sie den Teilnehmern präsentieren wird, den künstlerischen Bezug zur Moderne in ihrer Malerei her. Treten Sie mit der Künstlerin in Dialog, und ergründen Sie die hochaktuellen Grundthemen der Moderne in einer offenen Gesprächsrunde.
Christine Klein-Badali, Künstlerin, hat an der Kunstakademie Düsseldorf studiert. Sie arbeitete mehrere Jahre im Ausland, seit 1994 rege Ausstellungstätigkeit im In- und Ausland.
Dauer: 90 Min.
Teilnahmebeitrag: 12 EUR / ermäßigt 8 EUR (im Vorverkauf inkl. aller Gebühren)
Teilnehmerzahl: max. 25 Personen
Mindestestteilnehmerzahl: 15 Personen.
Teilnnehmergebühr: 11 EUR pro Person (inkl. Eintritt zur Ausstellung) Information und Anmeldung:
Telefon: 0228 9171–263 (Montag–Donnerstag 9–15 Uhr und freitags 9–12 Uhr), Fax: 0228 91 71–244,
E-Mail: paedagogik@kah-bonn.de
Gipfeltreffen der Moderne. Das Kunstmuseum Winterthur - Rahmenprogramm
Von Malern, Kunstfälschern und Originalen
Lesung aus Martin Suters Roman "Der letzte Weynfeldt"
Der neue Roman des Schweizer Autors spielt in der Kunstwelt. Präzise beschreibt er deren Mechanismen und Strategien und widmet sich dabei einem zentralen
Thema: Original und Fälschung. Adrian Weynfeldt, der Protagonist der Handlung, ist Kunstexperte bei einem internationalen Auktionshaus. Er ist Junggeselle, erfolgreich und vermögend. Nachdem er sich längst innerlich von der Liebe verabschiedet hatte, stellt die Begegnung mit der schönen Lorena einen Wendepunkt in seinem Leben dar. Und wie im Beruf gehen nun auch im Privaten die Grenzen zwischen Wahrheit und Betrug fließend ineinander über. Martin Suter ist mit seinem Roman ein kriminalistisch-erotisches Meisterwerk gelungen. Ganz nebenbei erfährt der Leser auch etwas über die Maler Ferdinand Hodler und Félix Vallotton.
Bruno Tendera, Schauspieler, Sprecher für Hörfunk und Rundfunk, tritt regelmäßig mit Lesungen auf.
Tastrundgang für blinde und sehbehinderte Menschen
Skulptur begreifen – Kultur erfassen
Zum Gipfeltreffen der Moderne versammeln sich
herausragende Künstler aus dem Kunstmuseum
Winterthur in Bonn. Sie laden zu einer faszinierenden
Reise durch die Kunstgeschichte ein. Während des
Rundgangs kann eine Auswahl von Skulpturen mit
Handschuhen ertastet werden. Eine wunderbare
Gelegenheit, sich mit den markanten Themen der
Bildhauerei auseinander zu setzen.
Uschi Baetz,
Kunsthistorikerin und Museumspädagogin, ist auf
Führungen für Menschen mit Sehbehinderungen
spezialisiert.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt: mind. 5
und max. 10 sehbehinderte Personen und Blinde
sowie jeweils eine Begleitperson.
Dauer: 90 Min.
Führungsgebühr: 3 EUR / ermäßigt * 1,50 EUR, zzgl. Eintrittskarte zur Ausstellung
Eine schriftliche Anmeldung ist erforderlich.
Anmeldeschluss jeweils mindestens 5 Werktage im voraus. Sie erreichen uns Montag–Freitag von 9–15 Uhr und freitags 9–12 Uhr, Ansprechpartnerin: Birgit Tellmann
Telefon: 0228 9171-291, Fax: 0228 91 71-244, E-Mail: paedagogik@kah-bonn.de.
Es können Zusatztermine vereinbart werden.
Gipfeltreffen der Moderne. Das Kunstmuseum Winterthur - Rahmenprogramm
Sonntag, 19. Juli, 16. August | 15 Uhr
Weitere Termine: 17. Mai, 21. Juni,| jeweils 15 Uhr
Gipfeltreffen der Moderne: Das Kunstmuseum Winterthur
Das Kunstmuseum Winterthur in der Schweiz braucht
einen Vergleich mit den international berühmten
Museen wie der Guggenheim Collection nicht zu
fürchten. Seine Sammlung ist wie ein Lexikon der
großen Maler und Bildhauer der Moderne und zeigt die
Entwicklung vom Impressionismus bis heute.
Führen wird Melanie Linke. Sie ist hörend und hat in
Aachen Gebärdensprache gelernt.
Teilnehmerzahl begrenzt, mind. 6 und max. 20 hörgeschädigte Teilnehmer oder Gehörlose sowie je eine Begleitperson. Führungsgebühr: 3 EUR / ermäßigt 1,50 EUR zzgl. Eintrittskarte. Eine schriftliche Anmeldung ist erforderlich. Anmeldeschluss jeweils mindestens 5 Werktage im voraus. Sie erreichen uns Montag–Freitag von 9–15 Uhr und freitags 9–12 Uhr, Ansprechpartnerin: Birgit Tellmann (Telefon: 0228 9171-291, Fax: 0228 9171-244, E-Mail: paedagogik@kah-bonn.de). Es können Zusatztermine vereinbart werden.
Gipfeltreffen der Moderne. Das Kunstmuseum Winterthur - Rahmenprogramm
Kino im Forum in Kooperation mit der Bonner Kinemathek
Heidi Schweiz 1952, Regie: Luigi Comencini, 104 Min., schweizerdeutsche Originalfassung, FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
Nach dem gleichnamigen Roman von Johanna Spyri
Mit Elisabeth Sigmund, Heinrich Gretler, Isa Günther, Willy Birgel, Theo Lingen
Nach einem schweren Streit mit den Dorfbewohnern hat sich der Alp-Öhi in die Schweizer Berge zurückgezogen. Dort wächst seine kleine Enkelin Heidi mit dem gleichaltrigen Geißenhirten Peter glücklich im Einklang mit der Natur auf. Bis Tante Dete sie ersucht, bei Familie Sesemann im deutschen Frankfurt der gelähmten
Tochter Klara Gesellschaft zu leisten. Klara blüht in Heidis sympathischer Gegenwart auf, doch Heidi leidet unter der strengen Gouvernante und erkrankt vor Heimweh.
Luigi Comencini („Pinocchio“) drehte erst 1952 den angenehm tränenarmen Heimatfilm an Schweizer Originalschauplätzen und fing die Sozialrealität des 19. Jahrhunderts einfühlsam ein. Die vorlagengetreue Adaption von Spyris Kinderbuch ist heute ein Klassiker.
Dora Vallier trifft neben anderen Künstlern Fernand Léger und spricht mit ihm über „Kunst und Zeugnis“, so der Titel ihres Buches 1961. Léger erzählt, wie selbstverständlich es war, Bilder von Meistern, die auf dem Markt gut zu verkaufen waren, neu zu erfinden oder zu kopieren. Man lieh sich z.B. bei Modigliani Bilder, um
sie zu kopieren. Léger berichtet weiter, dass er Original und Kopie dann oft nicht unterscheiden konnte.
Robert Fleck, Intendant der Kunst- und Ausstellungs-halle, wird im Gespräch mit Henrik Hanstein (Kunsthaus Lempertz, Köln-Berlin), Ulli Seegers (ehem. Art Loss Register, Köln, jetzt Kunsthochschule Kassel), Stephan Koldehoff (Journalist, Publizist, Kulturredakteur beim DLF, Köln) und Iris Schaefer (Leiterin der Abt. Kunst-technologie und Restaurierung, Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud, Köln) erörtern, wie Originale und Fälschungen auf den Markt kommen und welche Auswirkungen dies auf das Œuvre eines Künstlers hat.
Eintritt: 15 EUR / ermäßigt 11,50 EUR (im Vorverkauf inkl. aller Gebühren)
Teilnehmerzahl: max. 60 Personen
Kino im Forum in Kooperation mit der Bonner Kinemathek
F wie Fälschung Frankreich/Iran/BR Deutschland 1973/75, 85 Min., deutsche Fassung, Regie: Orson Welles
Mit Orson Welles, Oja Kodar, Joseph Cotton, Elmyr de Hory, Clifford Irving, Edith Irving
Eine virtuose Bild- und Tonmontage, in deren Mittelpunkt der berühmte Kunstfälscher Elmyr de Hory sowie der nicht weniger bekannte Tagebuchfälscher Clifford Irving stehen. Elmyr de Hory hatte Mitte des vergangenen Jahrhunderts zahllose Werke von Meistern wie Matisse, Modigliani oder Picasso mit einer unfassbaren Leichtigkeit gefälscht und an große Museen verkauft, ohne dass irgendein Experte seine Fälschungen von den Originalen hätte unterscheiden können. Orson Welles traf beide, de Hory und Irving, in de Horys Villa auf Ibiza und schuf ein beispielloses Vexierspiel über Wirklichkeit und Fiktion. Ein brillanter Filmessay, der die Schwierigkeit oder gar Unmöglichkeit vor Augen führt, sowohl in der Kunst als auch im Leben Wahrheit und Lüge, Echtes und Gefälschtes voneinander zu unterscheiden.
- PROGRAMM -
(Das komplette Programm steht zur Zeit noch nicht fest.)
Das Museumsmeilenfest vom 21. bis 24. Maisteht in diesem Jahr unter dem Motto: „60 Jahre Bundesrepublik Deutschland – 20 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit““.
In diesem Rahmen findet vom 21. bis 24. Mai das 1. Bundes-Bigband-Festival auf dem Bonner Museumsplatz statt, täglich sind zwei Top-Bigbands zu erleben. Angekündigt sind das Bundesjugendjazzorchester, die WDR-Bigband und Peter Herbolzheimers „Grey Hair Convention und Master Class”. Eine Veranstaltung der Bundesrepublik Deutschland in Kooperation mit der Kunst- und Ausstellungshalle und dem Deutschen Musikrat.
Zum Geburtstag der Bundesrepublik veranstalten die Kunst- und Ausstellungshalle und viele weitere Institutionen am Samstag, 23. Mai, ein großes Verfassungsfest rund um den Bonner Museumsplatz und das alte Regierungsviertel. Zwischen den Bigband-Konzerten wird im Forum die Wahl des Bundespräsidenten direkt aus Berlin auf eine Großleinwand übertragen und kommentiert. Zusätzlich eröffnen die Kabarettisten „Pause und Alich“ auf dem Museumsplatz um 18 Uhr die „Lange Nacht der Demokratie" der Bundeszentrale für politische Bildung. Neben der Kunst- und Ausstellungshalle bieten diverse Bonner Institutionen ein buntes Programm bis 1 Uhr nachts.
Alle Ausstellungen der Bundeskunsthalle sind bis dahin geöffnet. Zusätzlich veranstaltet die Bundeszentrale für politische Bildung zwischen 21.30 und 23 Uhr ein spannendes Politik-Mitmach-Quiz mit vielen Prominenten auf der Museumsplatz-Bühne nach den Konzerten.
Die Kunst- und Ausstellungshalle bietet an allen vier Tagen des Museumsmeilenfestes erlebnisreiche Aktionen zum Mitmachen und ein großes Kinder-Spaß-Programm und zeigt drei hochkarätige Ausstellungen.
Zu den Ausstellungen werden an allen Tagen Sonderführungen angeboten.
Der Eintritt in die Ausstellungen ist am Samstag, 23. Mai, und am Sonntag, 24. Mai, frei. Am 23. Mai sind die Ausstellungen bis 1 Uhr nachts geöffnet.
- Hier finden Sie das Programm .... -
Gipfeltreffen der Moderne. Das Kunstmuseum Winterthur - Rahmenprogramm
Kino im Forum in Kooperation mit der Bonner Kinemathek
Nordwand D/Ö/Schw. 2008, Regie: Philipp Stölzl, 126 Min., FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Mit Benno Fürmann, Florian Lukas, Johanna Wokalek, Ulrich Tukur u.a.
Sommer 1936: Viele europäische Bergsteiger träumen davon, als erster die berüchtigte Eiger Nordwand zu bezwingen. Zahlreiche Versuche sind tödlich geendet, aber die Berchtesgadener Kletter-Asse Toni und Andi bereiten sich unverdrossen auf den prestigeträchtigen Aufstieg vor. Nazi-Reporter Arau berichtet, ein österreichisches Team ist ihnen dicht auf den Fersen. Bei dem sportlichen Wettkampf geraten die zwei Kletter-Teams in Bergnot und lösen einen hochdramatischen Wettlauf gegen die Zeit aus. Philipp Stölzl begeisterte das Publikum in Locarno, das sich über ein starbesetztes Alpin-Drama mit imposanter Action und Tragik freute.
Eintritt: 6 EUR / ermäßigt 3,50 EUR
Amedeo Modigliani - Rahmenprogramm
Mittwoch, 15. Juli | 27. Mai | 10. Juni, 1. Juli, | jeweils 18 Uhr
Paris ist Anfang des 20. Jahrhunderts eine Metropole
mit unzähligen künstlerischen Möglichkeiten und Inspirationen. Modigliani, in seiner Kunst eigenständig
und sehr persönlich, und Picasso, vielseitig und komplex, entziehen sich mit ihren Œuvres einer klaren Kategorisierung. Sie trafen sich 1906 in Paris und
schlugen künstlerisch scheinbar unterschiedliche
Wege ein.
Die Kunsthistorikerin Judith Loosen-Graefe beleuchtet die komplexen Unterschiede zwischen zwei Künstlern, die Kunstgeschichte geschrieben haben. Hierbei
besuchen Sie die Ausstellungen Modigliani und Gipfeltreffen der Moderne.
Dauer: 90 Minuten
Eintritt: 14 EUR / ermäßigt 9 EUR (inkl. Gebühren)
An der Tageskasse sind Karten nur nach Verfügbarkeit erhältlich.
Teilnehmerzahl: max. 25 Personen
KLINGT GUT.
Freitag, 29. Mai | 20 Uhr
Ein Konzert mit Neuer Musik im Forum in der Reihe Klingt gut.
in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Musikrat
Space Sounds
Klanggewordene Blicke ins Universum
live im Konzert Schlagquartett Köln
Marcus Schmickler, Komposition
Alberto de Campo, Sonifikation
Casten Goertz, Bildgestaltung
Moderation: Michael Geffert, Argelander-Institut für Astronomie der Universität Bonn
Im Anschluss bei klarem Wetter: Astronomische Himmelsbeobachtung vom Dachgarten mit Sternfreunden aus der Region
Anlässlich des Internationalen Jahres der Astronomie erforscht die Konzertreihe „Klingt gut.“ in diesem Jahr Verbindungen zwischen Musik und Astronomie. Der Kölner Komponist Marcus Schmickler nahm für das Konzert eine „Sonifikation“ der Sternenkonstellation dieses Abends vor und komponierte daraus ein Werk für elektronische Klänge mit dem Titel Bonner Durchmusterung. Gemeinsam mit dem Bildgestalter Carsten Goertz präsentiert er ein Klang-Bild-Konzert, das Astronomie-Interessierte wie experimentierfreudige Musikliebhaber gleichermaßen faszinieren wird.
Als zweites Werk ist Schmicklers Komposition Rule of Inference zu hören, interpretiert vom renommierten Schlagquartett Köln.
Klaus Doldingers Passport feat. Majid Bekkas Jazz and Bluestime Eine der besten Livebands, die der Jazz je zu bieten hatte, präsentiert Klassiker aus 38 Jahren Bandgeschichte und neue Songs.